Ja, auch ich bin jetzt ein Telekom-Opfer geworden. Denn an unserem neuen Bürostandort als auch in unseren neuen Wohnung kann Vodafone leider kein DSL anbieten, weshalb wir nur die Wahl zwischen Deutscher Telekom und Unity Media hatten. Schade, denn eigentlich war ich mit Vodafone (ehemals Arcor) sehr zufrieden und eigentlich kann ich mich nur wundern, dass im neusten Stadtteil von Frankfurt (Riedberg – Hochburg für Energieeffizienz und Wissenschaften) Vodafone kein DSL zur Verfügung stellen kann. Pikant daran ist, dass ich auf das Vodafone-Hochhaus in Eschborn direkt blicken kann.
Aber was nicht geht, geht halt nicht. Insofern haben wir uns für die Deutsche Telekom als alten, neuen Anbieter entscheiden. Am 9.7. haben wir den Portierungsantrag gestellt, weil wir ja unsere Nummern nicht aufgeben wollen. Und dreimal könnt Ihr raten: Ja, wir haben bis heute keinen Telekomanschluss. Richtig, heute ist der 19.8.2010. Die Liste an Pleiten und Pannen ist bisher sehr lang. Den Namen Deutsche Telekom finde ich mittlerweile irreführend: Kommunizieren können die Pink Panther nicht wirklich. Und von Projektmanagement verstehen die so gar nichts. Vorausschauen ist so überhaupt nicht die Stärke von dem ehemaligen “Beamtenladen”.
Die Bilanz: Seit 17.08. sind wir ohne Telefon und Fax. Wir sind gerade in der abschliessenden Akquisephase für unsere nächste Messe. Ich brauche keinen erklären, wie geschäftsschädigend dies ist. Leider funktioniert auch die Rufumleitung nicht, die uns von Vodafone versprochen wurde, was wohl damit zusammenhängt, dass die Telekom bis heute nicht portiert hat und deshalb alles pending ist. Wer von Euch einen guten Tipp hat, welcher RA hier wegen einer Schadensersatzklage oder sonstiger Maßnahmen weiterhelfen kann, kann gerne hier einen Kommentar hinterlassen.
Was bedeutet diese Situation für den Blog? Ich muss leider das avisierte Gewinnspiel anlässlich des 5jährigen-Geburtstages etwas verschieben, denn momentan “brennt in der Firma der Baum”. Zudem werde ich leider nicht in der gewohnten Frequenz bloggen können. Erst habe ich überlegt, in den Telekom-Blogger-Streik zu gehen. Aber was bringts? Insofern werde ich tapfer in irgendwelchen Nachstunden den einen oder anderen neuen Artikel verfassen. Wenn der ganze Spuk vorbei ist, werde ich wieder davon berichten.
Wer von Euch kennt den Mari-Senf? Ich kannte ihn ehrlich gesagt bis eben auch nicht. Doch das soll jetzt anders werden. Seit einigen Wochen führt die Innovationsagentur innosabi ein Social Product Development Projekt für den mittelständischen Senfhersteller aus Bayern durch. Mit Hilfe der Facebook-User soll eine neue Senfsorte auf den Markt kommen. Die User sollen in den gesamten Entwicklungsprozess mit eingebunden werden und via Facebook-Seite “Unser Aller” aktuell über den Projektablauf informiert werden.
In der ersten Phase, die bereits abgeschlossen ist, konnte man den Anlass wählen, wofür die neue Senfsorte verwendet werden soll. Die knappe Mehrheit hat sich für eine Dipvariante entschieden. Aktuell wird im Rahmen der 2. Phase der Geschmack des neuen Dip-Senfs von den Usern festgelegt. Dieser wird u. a. in Kochworkshops und mit Ausprobierpaketen ermittelt, die die Teilnehmer nach Hause geschickt bekommen. Bis zum 20 Juli können noch Vorschläge gemacht werden, welche Zutaten den Geschmack des neuen Produktes dominieren sollen. In der dritten Phase können die User das Aussehen des Labels bestimmen.
Sehr gut gefällt mir an diesem Crowdsourcing-Projekt u.a., dass endlich mittelständische Unternehmer den Zugang zur Weisheit der Massen bekommen sollen. Auch das Vorgehen in mehreren Phasen mit klarer Struktur ist nach meinem Geschmack. Besonders bemerkenswert finde ich, dass eine Facebook-Projekt-Fanpage der Innovationsagentur den Kommunikationsmittelpunkt darstellt. Denn hier erreicht man nicht nur die Massen, sondern es gibt auch die richtigen Tools, die für das nötige Involvement der User sorgen können. Ich bin gespannt, wie die Ergebnisse des Projektes aussehen, die im August veröffentlicht werden.
Die meisten Urlauber schießen auch heute noch Fotos. Im Gegensatz zu früher werden die Fotos heute nicht in ein Fotoalbum geklebt, sondern ganze Fotobücher am Computer er- und bestellt. Ein Fotobuch ist allerdings nur so gut, wie es die Fotos zulassen, die man selber geschossen hat. Man kann natürlich auch nachhelfen. Während man früher neben den Fotos Postkarten in das Album eingeklebt hat, sucht man jetzt eher nach weiter passenden Fotos aus der Region, um diese zu ergänzen. Leider ist aber auch dann nicht all das dabei, was man vor Ort besichtigt hat. Die Lösung kann das Hotelfotobuch sein.
Hinter diesem Lösungskonzept steht die Firma Lange Papierverarbeitung. Sie stellt den Partnerhotels einen Rechner und eine Software zur Erstellung von Fotobüchern und bei Bedarf auch Designvorlagen gegen eine Gebühr zur Verfügung. Vor Ort können die Gäste ihr ganz persönliches Fotobuch erstellen, indem sie eigene Fotos mit den angebotenen Fotos des Hotelfotobuchs kombinieren. Die Firma Lange produziert das ganz persönliche Fotobuch und sendet es entweder ins Hotel oder zum Gast nach Hause. Der Hotelier kann selber festlegen, ober er die Kosten für die Erstellung selber übernehmen will oder das Fotobuch dem Gast verkauft. Gefunden im nischensucher-Blog.
Mit dem Hotel-Fotobuch entsteht für die Hoteliers ein langlebiges Werbemittel, mit dem die Kunden für das Hotel werben. Die Kunden können ohne lange Recherchen, eingehende Computerkenntnisse und künstlerisches Geschick ein schickes Fotobuch für die Ewigkeit erstellen. Und die Lange Papierverarbeitung adressiert kostengünstig Zielgruppeninhaber, um anschliessend an jedem Fotobuch zu verdienen. So kann man auch heute noch in einem Markt Geld verdienen, in dem man meinen könnte, dass der Kuchen schon verteilt ist. Keine Angst: Es gibt immer noch genug Nischen. Man muss nur die Türöffner dafür finden.
Das iPhone von Apple ist längst mehr als ein nettes Gadget, sondern ein nützliches Tool für´s Business. Aufgrund der vielen angebotenen Apps kann man mit dem iPhone viel mehr als nur E-Mails zu senden und Kontakte sowie Termine zu verwalten. Deshalb will ich heute die neue Serie „iPhone im Business-Einsatz“ starten. Das Timing könnte besser nicht sein, weil in wenigen Tagen das neue iPhone 4G hier in Deutschland erhältlich sein wird und es deshalb wieder in aller Munde sein wird.
Da ich zu diesem Thema nicht der Experte bin, habe ich Matthias Meyer vom Einkaufsmakler Meipor gebeten, hier als Gastautor aktiv zu werden. Alle zwei Wochen wird er hier im Blog aufzeigen, wie man mit mobilen Lösungen die eigenen Geschäftsprozesse optimieren und dadurch in der Praxis Kosten und Zeit sparen kann. Vorrangig wird er nützliche iPhone Apps für´s Business vorstellen, die er bei sich oder seinen Kunden kennengelernt hat und weiterempfehlen kann.
Außerdem konnten wir mit der Firma Meipor eine interessante Kooperation schließen: Leser, die sich mit dem Aktionscode „BPB-IP-2010“ bei Meipor melden, können iPhone-Business-Verträge mit spannenden Rahmenvertragsrabatten bekommen. Selbst Telekom-Bestandskunden können profitieren. Interessenten wenden sich bitte direkt an Matthias Meyer – die Kontaktdaten finden Sie auf der Meipor-Webseite.
Gerne möchte ich Euch den Autor kurz vorstellen: Matthias Meyer, Jahrgang 1975, ist Inhaber der Unternehmensberatung Meipor und Autor des Fachbuchs „Einkaufskosten senken im Mittelstand“, das 2007 im Gabler-Verlag erschienen ist. Als Spezialist für Kosten- und Prozesskostensenkung im Gemeinkostensektor berät er mit seiner Firma mittelständische Unternehmen im gesamten Bundesgebiet. Schon seit mehr als ein Jahrzehnt beschäftigt er sich u.a. mit mobilen Lösungen, die seinen Kunden das Leben leichter machen.
Vor kurzem habe ich hier im Blog über die Vorbereitungen des internationalen Symposiums “Metropolen im internationalen Wettbewerb – Wie positionieren sich Metropolregionen der Welt” berichtet, das heute in der IHK Frankfurt am Main stattfinden wird. Neben der Podiumsdiskussion “Erfolgsrezepte von Metropolen und Regionen: Was bringt Metropolregionen in die Liga der Ersten?” werden in folgenden vier Foren Best-Practice-Beispiele aus zwölf Regionen der Welt vorgestellt:
Verkehr und Infrastruktur als Standortfaktoren von Metropolregionen
Wissen und Bildung – Themen der Zukunft
Organisation von Metropolregionen
Die Bedeutung weicher Standortfaktoren für die Standortwahl
Das Symposium wird heute ab 9:00 Uhr live im Internet unter www.frankfurt-main.ihk.de übertragen. Via Twitter könnt Ihr auch Fragen stellen. Bitte verwendet folgende Hashtags:
Der Mischkonzern Tata aus Indien hat lange mit seinem Billigauto Tata Nano die Schlagzeilen der Weltpresse beherrscht. Kann man für 1.700 EUR wirklich ein vollwertiges Auto erhalten? Das war lange unvorstellbar, bis Tata als Regelbrecher die Welt durcheinander wirbelte. Zum Tata Mischkonzern gibt es aber nicht nur Automobilhersteller, sondern z.B. auch Tata Housing. Nach dem Volksauto für Indien soll jetzt die Volkseigentumswohnung folgen. In der Nähe von Mumbai entstehen derzeit mehr als 1.000 Mini-Wohnungen mit einer Fläche von 20 Quadratmetern zu einem Preis von 5.600 EUR.
Ein Teil des Erfolges erläutern Förster & Kreuz in ihrem Blog: “Um diesen Preis möglich zu machen, hat sich Tata von vielen Standards heutigen Wohnungsbaus verabschiedet, darunter dem vierten Stock. Ab dem dritten wird die Statik nämlich kompliziert. Die Mauern sind aus gegossenen Betonklötzen, nicht aus Stein, und Aufzüge gibt es natürlich auch keine. Alles ist technisch sehr schlicht – und kann so auch von ungelernten Arbeitern sehr schnell zusammengebaut werden.”
Ein weiteres Erfolgskonzept ist das intelligente Raumkonzept. Zudem steht hinter dem Konzept ein Lebensmodell. Ein Park und vieles mehr sind inklusive, damit man sich nicht nur in den vier Wänden wohlfühlt. Wie beim Tata Nano werden auch mit dem Tata Housing Konzept Zielgruppen angesprochen, die sich bisher nicht vorstellen konnten, etwas eigenes zu besitzen. Die Ansprache neuer Zielgruppen kombiniert mit intelligenten Raumlösungen begeistern vielleicht bald nicht nur Inder.
Customer-Relationship-Management, kurz CRM (auf deutsch: Kundenbeziehungsmanagement), ist für viele Unternehmen ein Schlüssel zum Erfolg. Der richtige Aufbau, die Dokumentation und Verwaltung von Kundendaten kann helfen, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen.
Doch woran erkenne ich, welche CRM-Software für mein Unternehmen geeignet ist?
Was unterscheidet die verschiedenen Lösungen?
Ab welcher Größenordnung eines Unternehmens lohnt sich CRM-Software?
Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam am 21.04.2010 von 19.00 – 21.00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21, 60318 Frankfurt diskutieren.
Folgende CRM-Softwarelösungen und deren Anbieter stellen sich dem Vergleich und euren kritischen Fragen:
infra-struktur präsentiert von Felix Graffenberg von der NETZkultur GmbH
Bei der Softwarelösung “infra-struktur” handelt es sich um ein BRM-Tool (Business-Relation-Management). BRM wird von vielen auch als CRM der nächsten Generation bezeichnet. Hierbei stehen nicht nur die Kommunikationsprozesse zum Kunden, sondern auch alle unternehmensinternen Prozesse im Mittelpunkt. Den kompletten Funktionsumfang von infra-struktur können Sie mit einem Internet-Browser nutzen.
cobra CRM PLUS präsentiert von Sibylle Väth-Linder, computerline e.K., Frankfurt
cobra CRM PLUS ist die ausgereifte Software-Lösung für Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen. Kleine, mittlere und größere Unternehmen können Kundeninformationen unternehmensweit über Standorte hinweg zur Verfügung stellen um diese gewinnbringend in Vertrieb, Management und Marketing einzusetzen. cobra CRM PLUS ist der direkte Nachfolger von cobra Adress PLUS SQL, das bereits in vielen großen Projekten erfolgreich im Einsatz ist.
Waren Sie auch schon einmal Bauherr? Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass Sie nicht täglich vor Ort waren und den Baufortschritt persönlich überprüft haben? Dafür gibt es jetzt eine clevere Lösung: mietkamera.de bietet eine Dokumentation und Präsentation von Projekten via Webkameras im Internet an. Alle Bilder können im Internet über eine Kameraplattform – auf Wunsch passwortgeschützt – abgerufen werden. Damit behält man ständig den Überblick, ob es auf der Baustelle auch wirklich vorangeht.
Natürlich könnte man auch selber eine Webkamera vor Ort installieren, aber die Tücke liegt häufig im Detail. Bei mietkamera.de bekommt man alles aus einer Hand und das zum Festpreis. Zudem kann man diesen Service auch für die eigene Vermarktung nutzen. So können die Kunden (Bau- und Industrieunternehmen) die fertigen Slideshows ohne Programmieraufwand in Ihre eigenen Websites so einbinden, als wären Sie der Ersteller der Dokumentation.
Diese Idee ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man guten Service als Basis für eine eigene Geschäftsidee nutzen kann. Viele Anbieter können sich heute nur noch durch einen einmaligen Service vom Konkurrenten abgrenzen. Dafür kann man sehr wohl auch externe Partner einbinden, wenn sie sich auf solch einen Service spezialisiert haben, quasi nach dem Motto: “Service mit Komponenten”.
Der Kassenzonen-Blogger nahm folgende Erkenntnis zum Anlass, die Evolutionsstufen der Shopping-Clubs zu erstellen: “In der letzten Woche gab es bei Jochen Krisch einen Artikel zu den Geschäftszahlen der Gilt Groupe. Neben den sehr beeindruckenden Umsatzwerten und Wachstumsvorhaben, ist mir der folgende Satz aufgefallen: 2010: 35 bis 40% der (Marken-)Ware soll dann exklusiv für Gilt produziert werden.”
Phase 1: Overstock Selling (Verkauf von Überbeständen = Ursprungsidee)
Phase 2: Ergänzung mit MiniMarken, die durch Shopping-Clubs gepusht werden
Phase 3: Nachproduktion bei großer Nachfrage (= aktueller Stand)
Phase 4: Eigene Online / Offline Sales Channel
Phase 5: Exklusive Kollektionen von Markenherstellern für Shopping-Clubs
Phase 6: Eigenmarkenproduktion
Phase 7: Eigene Flagship Stores
Phase 8: Die Fashionindustrie hat sich verändert
Aus Sicht des Kassenzonenbloggers befinden sich die großen Shopping-Clubs in der 3. Evolutionsstufe. Jetzt geht es darum, Markteintrittsbarrieren aufzubauen und eine unverwechselbare Marke im Online wie Offline-Leben aufzubauen. Eigenmarken helfen in beiden Punkten und erhöhen zudem die Rentabilität, wie Rewe mit seiner Billigmarke “Ja” und seiner Deluxe-Serie eindrucksvoll beweist. Ist doch immer wieder schön, wenn man durch verwandte Branchen einen Fahrplan vorgesetzt bekommt, denn man in Windeseile “abfahren” kann Deshalb hat man Vorteile, wenn man keine neue Branche “erfindet”, sondern nur ein neues Geschäftsmodell in einem etablierten Markt.