Dieser 4-Minuten-Film auf YouTube zeigt sehr anschaulich und unterhaltsam, wie der Jungwerber Raoul Haslauer auf Jobsuche 2.0 gegangen ist.
Die Herausforderung
Wie nimmt man mit dem Traumarbeitgeber Kontakt auf, ohne im Überfluss der Bewerbungen unterzugehen? Wie bleibt man TOP OF MIND?
Die Idee dahinter
Einen Social Media Kamapagne mit einem Minimum an Streuverlust und einem Maximum an Aufmerksamkeit bei den Entscheidungsträgern des Wunscharbeitgebers.
Die Umsetzung
Raoul legte nach Recherche bei Facebook ein Profil mit dem Namen “Wunder Knabe” an und wurde aktiv, indem er Freunde einlud, News veröffentlichte und eine Gruppe gründete.
Die Bilanz
Der Geschäftsführer von Wunderkind nahm mit ihm Kontakt auf. Dazu erhielt er in Kürze (uns bis jetzt) weitere 24 Anfragen zu seiner Person und 10 Kontakte zur Branche.
Ein sehr gutes Beispiel für Pull-Bewerber-Marketing via Facebook. Der Traum-Ansprechpartner von Raoul nahm mit Ihm Kontakt auf und zudem ergaben sich viele weitere Perspektiven. Das nenne ich Best-Practice par excellence. Wie es weiter geht, könnt Ihr bei Facebook verfolgen.
In meinen XING-Seminaren werde ich immer häufiger nach Struktur- und Userdaten von XING gefragt. Auf der Webseite von XING könnt Ihr in der Rubrik “Über uns – Traffic und Zahlen” fündig werden. Die fünf aussagekräftigsten Statistik-Sheets aus meiner Sicht habe ich Euch im folgenden aufgelistet:
Seid auf den Geschmack gekommen? Dann findet Ihr hier mehr Slides. Diesen heißen Tipp habe ich von unserem Head-Trainer Joachim Rumohr in seinen Blog gefunden. Wer akutelle Infos zu XING sucht, ist bei diesem Blog sehr gut aufgehoben. Viel Spaß bei der weiteren Lektüre.
Vor vielen Jahren habe ich Alex Wild von der größten deutschsprachigen Senioren-Onlinecommunity feierabend.com befragt, was das Erfolgsgeheimnis für das nachhaltige Wachstum seiner Community sei und worin sie sich von anderen Wettbewerbscommunities unterscheiden würde. Nach Aussagen von Alex Wild sei es die Verzahnung aus realen und virtuellen Aktivitäten. Ganz ähnlich ist es bei XING. Im Gegensatz zu vielen anderen Social Networks treffen sich die Mitglieder nicht nur virtuell, sondern auch real. Mehr als eine halbe Million Geschäftsleute nahmen allein im vergangenen Jahr an Events teil, dazu zählten auch die mehr als 700 offiziellen XING live Events organisiert von den Ambassadors.
Xing erläutert auf seiner Webseite die Funktion dieser Botschafter: “Der Ambassador moderiert eine große, aktive Regionalgruppe, wie etwa die XING Community München. Regional-Ambassadors veranstalten in ihrer Region regelmäßig Events und unterstützen die Networking-Aktivitäten der Gruppenmitglieder.” Derzeit gibt es ca. 200 Ambassadore in 45 Ländern. Umgangssprachlich betitele ich sie auch “Drei-Sterne-Generale”, weil sie am dritten orangefarbenen XING-Button erkannt werden können (neben dem blauen Button für Premiummitglieder und dem gelben Button für Gruppenmoderatoren). Die Ambassadore sind die wichtigen Botschafter für XING, weil sie virtuelle und real mit vielen XING-Mitgliedern Kontakt haben. Sie machen das freiweillig und ohne Bezahlung.
+++++++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++++++
Nutzen Sie das Potenzial von XING annähernd für Ihr Business? Machen Sie hier den 3-Minuten-Test. Wenn Sie weniger als 50 % des Potenzials nutzen, dann melden Sie sich noch heute zum offiziellen XING-Seminar “XING optimal nutzen” an. Für 125 EUR zzgl. MwSt. erhalten Sie in 5 Stunden viele nützliche Tipps, wie Profis XING für Ihr Business nutzen. Bereits in mehr als 20 Städten wird das Seminar angeboten. Mehr Infos unter www.xing-seminare.de. +++++++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++++++
Jetzt hat sich XING entschieden, einen weiteren Status, nämlich den des Xpert-Ambassadors einzuführen und definiert ihn wie folgt: “Er ist aktiver Moderator einer großen, branchenspezifischen XING Xpert-Ambassador-Gruppe, verfügt über Fachwissen und Anerkennung in seinem Wirtschaftszweig und unterstützt als Networker die Aktivitäten der Mitglieder seiner Gruppe sowohl online als auch durch offizielle XING Live! Events.” Wenn man bedenkt, dass es mittlerweile mehr als 26.000 Experten-Gruppen bei XING gibt, dann war es ein logischer Schritt, Xpert-Ambassadore zu benennen. Auch bisher waren die Moderatoren großer Gruppen schon beliebte Interviewpartner. Der größte Gewinner dieser Aktion ist XING selber, weil dadurch viele Botschafter noch enger an XING gebunden werden.
XING ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug, das falsch oder richtig eingesetzt werden kann. Besonders nervt mich, wenn XING-User nicht gezielt vorgehen, sondern mich mit Infos torpedieren. Beispiel gefällig? Ich bekomme häufig Einladungen zu Veranstaltungen, die nicht in meiner Region stattfinden. Das finde ich o.k., wenn es selten passiert und es sich um überregionale Veranstaltungen handelt. Häufig sind es allerdings Regionalveranstaltungen. Und warum sollte ich dann aus Frankfurt nach Berlin anreisen?
+++++++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++++++
Nutzen Sie das Potenzial von XING annähernd für Ihr Business? Machen Sie hier den Test. Wenn Sie weniger als 50 % des Potenzials nutzen, dann melden Sie sich noch heute zum offiziellen XING-Seminar “XING optimal nutzen” an. Für 125 EUR zzgl. MwSt. erhalten Sie in 5 Stunden viele nützliche Tipps, wie Profis XING für Ihr Business nutzen. Bereits in mehr als 20 Städten wird das Seminar angeboten. Mehr Infos unter www.xing-seminare.de. +++++++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++++++
Seit wenigen Tagen bietet XING endlich die Möglichkeit an, dass man im Rahmen des Event-Einladungstools bei der Gästeauswahl nach Stadt oder PLZ filtern kann. Dadurch hat man in Zukunft die Möglichkeit, nur noch Personen gezielt aus der Region einzuladen. Joachim Rumohr zeigt in einem Blogposting, wie man diese Funktion am besten nutzt. Sehr gute finde ich, dass man auch nach Postleitzahlenregionen filtern kann, wenn man nur die ersten Ziffern der PLZ angibt. Joachim zeigt, wo diesbezüglich evtl. Tücken auftauchen.
Die entscheidene Frage ist: “Kommen jetzt weniger Einladungen?”. Joachim gibt dazu die Antwort, der nichts hinzuzufügen ist: “Sicherlich wird sich diese Änderung nicht sofort auswirken, denn nicht jeder liest diesen Artikel und erfährt von dieser Änderung. Geben Sie diesen Tipp daher bitte in Ihrem Netzwerk uind vor allem an all diejenigen weiter, die Ihnen immer wieder Einladungen zu Events senden, die nicht aus Ihrer Region sind.”
Kennen Sie die wichtigsten Funktionen von XING? Die meisten User bejahen diese Frage, wobei es von Monat zu Monat schwieriger wird, den Überblick zu behalten. Doch wer nutzt die Funktionen auch effektiv für sein Business? Das sind nach meiner Schätzung weniger als 5 % der Premiummitglieder. Um sich selber einschätzen zu können, habe ich als XING-Trainer folgenden XING-Profi-User Test entwickelt:
Besuchen mindestens 20 Personen pro Woche Ihr Profil, die für Ihr Business wichtig sind?
Werden Ihnen automatisch von XING mehr als 20 potentielle Kunden und Geschäftspartner pro Monat präsentiert?
Werden Sie von mindestens einem anderen XING-Nutzer mindestens einmal pro Woche weiterempfohlen?
Erweitern Sie Ihre Kontakte 2. Grades, wo das Business nur einen Klick entfernt ist, um mindestens 100 Personen pro Woche?
Bringen Sie sich mindestens einmal in der Woche als Experte dort ins Gespräch, wo über ihre Themen gesprochen werden?
Kennen Sie die 5 größten Zeitfresser in XING und vermeiden sie diese?
Haben Sie den Überblick, welche Kontakte bei welchen Themen weiterhelfen können?
Nutzen Sie vorrangig das Empfehlungsmarketing-Potential, bevor Sie Kaltakquise betreiben?
Nutzen Sie XING regelmäßig für Ihre Wettbewerbsanalyse?
Erscheinen Sie bei Ihrem Kernthema auf der ersten Seite der Trefferliste?
Wie viele Fragen haben Sie mit ja beantwortet? Wenn Sie die Zahl mit zehn multiplizieren, kennen Sie den Prozentsatz des XING-Potentials, das sie bis jetzt ausgeschöpft haben. Wollen Sie in Zukunft XING effektiver und besser nutzen? Dann empfehle ich den Besuch der offiziellen XING-Seminare, die in mehr als 20 Städten Deutschlands angeboten werden. Nach Besuch des 5-Stunden-Seminars (Kosten: 125 EUR zzgl. MwSt.) ist es ein Kinderspiel, o.g. Potential zu schöpfen.
Viele träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Das funktioniert leider nicht immer. Trotzdem kann die Freizeitbeschäftigung dabei helfen, das eigene Business voran zu bringen. Beispiel gefällig? Ich kenne zahlreiche XING-User, die mehrere neue Aufträge akquiriert haben, nachdem sie sich in den entsprechenden XING-Gruppen angemeldet und dort mitdiskutiert haben. Nein, ich meine nicht die typischen branchenspezifischen Gruppen. Vielmehr meine ich die “Hobby-Gruppen” bei XING.
Warum funktioniert dieser Weg der Akquise so gut? Weil ich mein Hobby nicht als Beruf ansehe und deshalb autentisch und begeistert mitdiskutiere. Zudem tummeln sich in diesen Hobby-Gruppen viel weniger “Grapper”, die nur darauf aus sind, schnell ein Geschäft abzuschliessen. In der Ruhe liegt nicht nur die Kraft, sondern auch ein Erfolgsgeheimnis für das Business. Zudem öffnet sich das Gruppenmitglied viel schneller, wenn es den Eindruck hat, dass es um seine Person und nicht das schnelle Geschäft geht.
Aufgrund meiner eigenen Beobachtungen sind diejenigen am erfolgreichsten, die Interessierte zu kostenlosen oder günstigen Schnupperveranstaltungen einladen. Denn gerade beim Networking gilt: Erst geben, dann nehmen. Wenn ich auf diesen Weg Interessierte für mein Hobby begeistere, fällt es mir danach meist nicht schwer, sie auch für mich zu begeistern. Das ist die beste Voraussetzung für eine anschließende Geschäftsbeziehung. Zahlreiche Praxisbeispiele dazu und viele weitere Tipps gibt es in meinen XING-Seminaren in Frankfurt.
Als Mitinitiator der AUFSCHWUNG-Messe sorge ich einmal jährlich für einen reales Treffen aller Gründer, Jungunternehmer und an dem Thema Interessierte aus Hessen und darüber hinaus. Als virtuellen Treffpunkt für Gründer und Unternehmer aus Hessen habe ich jetzt die XING-Gruppe “Erfolgreich selbständig in Hessen” eröffnet. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch hier begrüßen dürfte, wenn Ihr zur Zielgruppe gehört und / oder das Forum weiterempfehlt.
Folgende Forenstruktur habe ich bisher gewählt:
Erfolgsfaktoren
Gründer und sein Team
Kunden (finden und binden)
Geschäftsidee
Finanzierung
Planung
Ich suche / biete
Mitunternehmer
Mitarbeiter
Kooperationspartner
Kapital
Know-How
Räume
Tipps
Veranstaltungen
Gründer- und Unternehmernetzwerke
Wettbewerbe
Webseiten
Erfahrungsaustausch nach Branchen
Produktion
Handel
Handwerk
Hotel und Gastronomie
Unternehmensberater
Marketing, PR und Werbeagenturen
Trainer und Coaches
Gesundheitsbranche
Sonstige Dienstleister
Die nächsten Wochen werden darin bestehen, eine kritische Zahl an Usern einzuladen und zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Diesbezüglich bin ich für jede Unterstützung dankbar und natürlich auch für hilfreiche Tipps von erfahrenden Forenbetreibern. Ich bin selber gespannt, wie sich die Gruppe in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.
Mit dieser knackigen Überschrift gibt Joachim Rumohr wichtige Tipps, wie man in wenigen Minuten XING optimal nutzen kann. Das Prinzip lautet: Lieber täglich wenige Minuten als ab und zu länger. Das liegt u.a. daran, dass wertvolle Informationen nach wenigen Tagen wieder verschwinden (z.B. Besucher meiner Homepage).
Die wichtigsten Tipps habe ich in Stichsätzen übernommen:
Besuchen Sie täglich die Besucher Ihres Profiles und nehmen (nur) bei gemeinsamen Ansatzpunkten Kontakt auf
Schreiben Sie Ihre Homepagebesucher an und bieten mehr Informationen
Schauen Sie sich die Liste “Neues aus meinem Netzwerk” an und nehmen Sie bei gemeinsamen Ansatzpunkten Kontakt auf (Achtung Zeitdieb: max 10 Min. pro Tag).
Helfen Sie in Gruppen anderen und positionieren sich als Spezialist
Netzwerkpflege: Schreiben Sie Geburtstagsnachrichten und rufen Sie gute Kontakte persönlich an.
Beantworten Sie neue Nachrichten und Kontaktanfragen.
Eventkontrolle: Bei eingestellten Terminen sollten Sie prüfen, ob sich neue Gäste angemeldet oder eine Nachricht hinterlassen haben.
Mehr Infos zu den einzelnen Punkten gibt es im ausführlichen Artikel von Joachim Rumohr. Ich persönlich nutze auch zumindest mehrfach wöchentlich die ausführlichen Suchfunktionen. So prüfe ich regelmäßig, wer das sucht, was ich bietet und umgekehrt. Dadurch ergeben sich aus meiner Erfahrung sehr viele gute neue Kontakte. Aber Achtung: Bitte nicht mit Kaltakquisealüren durch die XING-Welt stapfen. Auch beim XING-Networking gilt: Erst geben, dann nehmen.
+++++++++++++++++++++++++++++
Haben Sie auch das Gefühl, das Potential von XING für Ihr Business nicht ausreichend zu nutzen? Dann sollten Sie den Workshop “Xing optimal nutzen” besuchen. Diese offiziellen XING-Workshops werden in den wichtigsten großen Städten Deutschlands regelmäßig angeboten.
+++++++++++++++++++++++++++++
Update: Kerstin Hoffmann hat meinen Artikel aufgegriffen und sehr ausführlich Ihre Gedanken und Tipps dazu niedergeschrieben. Mindestens genauso lesenswert ist die Diskussion, die sich an dem Beitrag anschliesst. Unbedingt mal vorbeischauen.
Joachim Rumohr hat es geschafft, nicht irgendein, sondern DER Xing-Trainer in Deutschland zu werden. Wie hat er das erreicht? Zuerst hat er sich bei XING überdurchschnittlich engagiert und wurde u.a. XING-Ambassador. Dann hat er weitere Medien, wie sein Blog gefunden, um seine Botschaft zu versenden. Da man als Einzelkämpfer meist nich so schnell ehrgeizige Ziele erreicht, hat Joachim Rumohr mit Andreas Lutz eine Kooperation eingeschlagen. Andreas Lutz moderiert nicht nur eine der größten Gruppen innerhalb von XING, sondern managt auch die Webseite www.gruendungszuschuss.de. Er veranstaltet in vielen deutschen Städten Seminare zu gründerrelevanten Themen. Und jetzt haben die beiden Unternehmer DEN Partner überhaupt gefunden, die XING AG selber. Das Seminarangebot wird auf www.xing-seminare.de promotet.
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die beiden Networking-Akteure ein Buch schreiben würden. Und tatsächlich ist das Buch “Xing optimal nutzen: Geschäftskontakte – Aufträge – Jobs. So zahlt sich Networking im Internet aus” seit kurzer Zeit am Markt erhältlich. Ich habe das Buch gestern von Joachim Rumohr zugeschickt bekommen und gleich einen Blick reingewagt. Auf Anhieb gefiel mir die Auflistung der zehn dümmsten Fehler, die Nutzer von XING vermeiden sollten:
Neue Kontakte suchen und Nachrichteneingang sperren
Kein Bild oder ein unscharfes oder unpassendes Bild im Profil
Keine Reaktion auf Antworten zu eigenen Gruppenartikeln
Sich zu einem Networking-Event anmelden und nicht erscheinen
Nicht auf Nachrichten reagieren
Kontakte zu sammeln, ohne sie zu pflegen
Eine Gruppe eröffnen und sich darum nicht kümmern
Termin ohne Beschreibung anlegen
Fehlerhafte oder missverständliche Angaben im Profil
Andere Mitglieder mit Spam nerven
Alle diese Punkte kann ich unterschreiben. Am wichtigsten finde ich den Punkt Nr. 6. Viele Nutzen von XING haben aus meiner Sicht noch nicht erkannt, dass es sich bei XING um ein Netzwerk handelt. Auch hier gelten die goldenen Regeln des Networkens. Dazu gehört zum Beispiel die Grundregel: Geben und Nehmen. Ich wundere mich z.B. immer wieder, wie selten die Funktion “Stellen Sie Kontakte einander vor” genutzt wird. Um so öfter ich diese Funktion nutze, um so häufer denken auch andere an mich, mir jemanden vorzustellen.
Was gefällt mir noch am Buch? Da wäre als erstes der Preis von 14,90 EUR. Das Preisleistungsverhältnis ist auch bei Büchern sehr wichtig. Und natürlich schätze ich Bücher mit vielen Praxisbeispielen. Rumohr und Lutz lösen das, indem Sie erfolgreiche XING-Nutzer interviewen und die Interviews im Buch abdrucken. Die Idee ist zwar nicht neu, aber immer wieder gut. An dieser Stelle will ich natürlich nicht verschweigen, dass meine Buchbesprechung nicht ganz unparteiisch ist. Schliesslich bin ich der XING-Partnertrainer für Frankfurt. Aber das ist ja das Schöne an Blogs. Hier darf man auch seine persönliche Meinung äußern.
Vor kurzem habe ich im XING-Blog gelesen, dass XING den österreichischen Markt erobern will und dafür u.a. mit übergroßen Plakaten in Wien und ganz Österreich wirbt. Nach Durchsicht des Postings habe ich mir folgende Fragen gestellt? Warum wird jetzt erst XING in Österreich bekannt gemacht? Ist die Resonanz etwa in Österreich nicht so groß wie in Deutschland, so dass jetzt noch mal richtig Werbung gemacht werden muss? Und warum traut man nicht mehr der Mundpropaganda und Multiplikatorenwerbung, wodurch XING in Deutschland so groß geworden ist?
Aus meiner Sicht hat XING ein ganz anderes Problem. Nein, ich meine jetzt nicht Facebook. Denn bisher kenne ich wenig Businessleute aus Deutschland, die in Facebook Mitglied sind. Und zudem scheint XING öfters gute Ideen von Facebook zu übernehmen und profitiert selber davon, dass Facebook so innovativ und experimentierfreudig ist. Vielmehr stelle ich fest, dass immer noch viele Topmanager und Topunternehmer nicht bei XING Mitglied sind. Und gerade zu denen würde man doch gerne via Netzwerkkontakte Kontakt aufnehmen. Mit XING geht das durch die Transparenz der Netzwerkkontakte ja auch besonders einfach. Doch leider sind diese Topkontakte rar. Ich habe mal vor einiger Zeit den Test gemacht und gezielt nach Mitgliedern eines exklusiven BA-Netzwerks mit knapp 200 Mitgliedern in XING gesucht. Damals waren nur 5 % auch Mitglied bei XING. Jetzt müssten es nach erster Stichprobe schon ca. 20 % sein, aber auch nicht mehr. Und zudem ist leider keiner der Top 10 Mitglied in XING.
Noch etwas verwundert mich, was ich schon vor einiger Zeit hier im Blog angemerkt habe. XING veröffentlicht viel zu selten Best-Practice-Beispiele und Erfolgsstories. Genau dadurch würde man jedoch lernen, wie man mehr aus XING rausholen kann. Und das ist aus meiner Sicht entscheidend, um selber genug Anregungen zu bekommen, um von XING zu profitieren. Und schliesslich stellen viele Abonnenten die Kosten dem Nutzen gegenüber. Und wenn hier die Kosten überwiegen kann das zu einer Kündigung der Premiummitglieschaft führen. Zudem werden auch nur die Nutzer von XING zu Fans, die erheblich mehr davon profitieren als dass sie Zeit und Geld darin investieren. Und die Fans sind nun mal die besten Partner in Sachen Mundpropaganda.
Das gute an Fans ist aber auch, dass Sie diese Lücken wenigstens zum Teil schliessen. So präsentiert Joachim Rumohr auf seinem XING-Blog immer öfters Best-Practice-Beispiele, wie z.B. hier. Und in dem Seminar “XING optimal nutzen”, das ich in Frankfurt referiere, bringe ich knapp 2 der 4 Stunden Praxisbeispiele, weil die am lehrreichsten sind und am meisten begeistern. Das gilt eben nicht nur für Blogs