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November 3, 2009

Crazy Geschäftsidee: WallStreetPrisonConsultants

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - crazy, Marketing - PR — Burkhard Schneider @ 10:45 am

Insbesondere Investmentbanker waren früher gerngesehene Kunden in Juweliergeschäften, bei Nobelkarossenanbietern, bei Immobilienmaklern etc. Heute bleiben viele dieser Kunden aus, da sie keinen Job mehr haben oder zumindestens ihren aufwendigen Lebensstil nicht nach aussen tragen wollen, um nicht in die Schusslinie der Öffentlichkeit zu geraten. Allerdings gibt es einen Unternehmen, bei dem derzeit das Geschäft mit der Zielgruppe Investmentbanker boomt:

Es handelt sich um den WallStreetPrison Consultants Larry Levine. Sein Name ist Programm. Er hilft WallstreetBankern, die eine Haftstrafe absitzen müssen. Auf jede Frage kennt er eine Antwort. Er erklärt, wie der erste Tag im Gefängnis abläuft, wie die medizinische Versorgung aussieht und welcher Prison-Slang gesprochen wird. Ja, er fungiert tatsächlich auch als Fremdsprachenlehrer :-) Dass er sich auskennt, muss er keinem lange beweisen, da er selber Jahre hinter den schwedischen Gardinen verbracht hat.

Larry hat mit seiner Geschäftsidee ins Schwarze getroffen. Fast kein Fernsehsender in den USA hat noch nicht über ihn berichtet. Und für Viralmarketing sorgt er auch, weil er auf seiner Webseite ein Kartenspiel mit dem Namen “Most Wanted – Financial Crisis Playing Cards” zu einem Preis von 5,95 USD anbietet. Hier werden die größten Schlawiner der Bankenkrise gezeigt. Larry weiß, wie das Geschäft geht. Er nimmt natürlich auch Kunden aus anderen Branchen an, aber das wäre nicht so PR-wirksam.

Sucht Ihr noch mehr solcher verrückter Geschäftsideen? Dann werdet Ihr in meiner Kategorie “Idee – crazy” fündig. Hier habe ich schon mehr als 60 außergewöhnliche Ideen vorgestellt. Das reicht Euch nicht? Dann empfehle ich den Unusual Business Ideas Blog. Gerade wurde ein Top-10-Liste der verrücktesten Ideen vorgestellt. Irgendwie wundere ich mich, dass Larry nur auf Platz 7 gelandet ist.

September 29, 2009

Havard Business Manager analysiert den Management-Coaching-Markt

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Trends — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Viele Gründer, die vorher lange im Angestelltenverhältnis beschäftigt waren, kommen auf die Idee, Unternehmensberater oder Coach zu werden. Dafür braucht es keine Ausbildung oder abgelegte Prüfung. Man kann einfach loslegen. Und das machen dann auch viele Quereinsteiger. Das reicht allerdings immer seltener aus, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Der Harvard Business Manager hat sich diesem Thema unter der Überschrift “Coaching. Zwang der Professionalisierung” angenommen.

“Die Führungskräfte suchen sich bewusst einen Sparringspartner zum Gedankenaustausch über schwierige Entscheidungen ….und Diskussion über aktuelle und schwierige Managementprobleme. Das übliche persönlichkeitsorientierte Coaching, bei dem es um Kommunikationsprobleme, den eigenen Auftritt und Probleme mit der eigenen Rolle ging, verliert an Bedeutung. Darüber hinaus setzen Personalentwickler Coaching inzwischen gezielt vorbeugend ein, etwa wenn Manager in die obersten Führungsebenen aufsteigen oder ins Ausland wechseln. Coaching wird zudem auch in kleineren Unternehmen als individuelle, maßgeschneiderte Beratung für Manager zunehmend salonfähig.”

Insgesamt steigt die Nachfrage nach qualifizierten Managementcoaching. Bei Tagessätzen von 1.500 bis 2.000 EUR kann man in diesem Segment auch gutes Geld verdienen. Das haben mittlerweile auch Firmen wie Kienbaum, Oliver Wyman, McKinsey und die Boston Consulting Group erkannt und bieten entsprechende Coaching-Leistungen an. Auch Headhunter mischen mit im Markt, allerdings mehr aus Gründen der Kundenbindung. Wer mehr über den Coaching-Markt auf Toplevel-Niveau erfahren will, sollte den Harvard-Business-Manager-Artikel durchlesen.

June 23, 2009

Sternstunde für Unternehmer: Wenn Berater Ihre Marketingpower bündeln

Filed under: Idee - Beratung, Marketing - Koop, V - Termine — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Ein wichtiges Marketinginstrument für Berater, Coaches und Seminarreferenten besteht darin, auf Schnuppervorträgen die Besucher für sich und seine Dienstleistungen zu begeistern. Es ist allerdings gar nicht so einfach, eine kritische Masse an Teilnehmern begrüßen zu können, da die Zahl solcher “Werbevorträge” inflationär ansteigt. Häufig hat man als noch nicht so bekannter Berater nicht die Strahlkraft, die Massen zu locken und zu begeistern.

Ein paar Berater aus dem Rhein-Main-Gebiet hatten vor mehr als zwei Jahren eine pfiffige Idee, um o.g. Probleme zu lösen. Sie haben das Veranstaltunsformat “Sternstunde für Unternehmer” aus der Taufe gehoben. Hier präsentieren sich sechs Berater in jeweils 10 Minuten. Nach den Vorträgen, die insgesamt 60 Minuten dauern, stehen alle Berater beim Get to Gether noch länger für Einzelfragen zur Verfügung.

Der Vorteil besteht darin, dass der Einladungsverteiler schon deshalb sehr groß ist, weil alle Berater zur Veranstaltung einladen. Bei sechs verschiedenen Themen und Referenten ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass für jeden Interessenten etwas dabei ist. Und wenn ein Vortrag mal floppt, ist das nicht so schlimm, weil er nur 10 Minuten dauert und die Hoffnung besteht, dass der nächste Vortrag besser sein wird.

Die Grundregel ist, dass die Berater wechseln sollten und wenn sie wieder referieren, andere Themen wählen, um die Abwechslung zu gewährleisten. Somit wird sichergesetllt, dass es unter den Zuhörern viele “Wiederholdungstäter” gibt. Um immer wieder für frischen Wind bei den Zuhörern zu sorgen, suchen sich die Organisatoren der Sternstunde interessante Zielgruppeninhaber als Veranstalter, wie z.B. Wirtschaftsförderer, Sparkassen, V+R Banken, XING-Regionalgruppen, Gewerbevereine, Verbände, größere Unternehmen und Messeveranstalter.

Am Mittwoch, den 1. Juli 2009 werde ich als Referent “meine erste Sternstunde” erleben. Dazu lädt Christian Görtz, Leiter der XING-Regionalgruppe Darmstadt, ab 19:00 Uhr in die Weststadt Bar, Mainzer Straße 106 in Darmstadt ein (Die Vorträge beginnen um 20.00 Uhr). Hier könnt Ihr Euch anmelden und eine Detailbeschreibung zu dieser Veranstaltung einsehen. Hiermit seid Ihr alle herzlichst eingeladen. Folgende Themen und Referenten erwarten Euch:

  • Die Macht der Stimme – So setzen Sie Ihre Stimme wirkungsvoll ein (Joachim Bayer)
  • So gewinnen Sie mit Ihrer Präsentation – Tips vom Profi (Matthias Garten)
  • Ihr Durchbruch – die eine Sache, die noch fehlt (Entscheidercoach Kai-Jürgen Lietz)
  • Joint Venture Marketing – Wie Sie mit Partnern neue Kunden gewinnen (Marketingberater Christian Görtz)
  • Wie Sie mit XING neue Kontakte und Kunden gewinnen (XING-Trainer Burkhard Schneider)
  • Wie Sie den Einwand zum Verkaufserfolg nutzen – Verbessern Sie Ihre Einwandperformance (Frederik Malsy)

August 9, 2008

Netzwirken: Crowds entscheiden im Rahmen eines Wettbewerbes über Geldverteilung an Non-Profit-Projekte

Filed under: Crowdsourcing, Finanzen, Idee - Beratung, Idee - Crowd, Idee - NonProfit — Burkhard Schneider @ 9:45 am

Die Macher der Crowdsourcing-Plattform netzwirken träumen von einer Gesellschaft, in der jeder Mensch eigenverantwortlich und zum Wohle der Gesellschaft handelt und sich dabei als Teil des Ganzen sieht. Um das zu erreichen, wollen sie mit folgender Idee dazu beitragen: “Wir schaffen Transparenz und Glaubwürdigkeit durch direkte multimediale Kommunikation. netzwirken ist die erste Online-Plattform, die ökosozialen Projekten und verantwortungsvollen (u)Unternehmen verschiedenster Wirkungskreise ein gemeinsames Zuhause schenkt. Dort nutzen wir bestehende Systeme wie Wettbewerb, Marktwirtschaft und Demokratie, um wirtschaftlichen-, sowie Werteprofit für alle Beteiligten zu schaffen.”.

Das Grundprinzip der Plattform besteht darin, dass zwei Non-Profit-Projekte gegeneinander antreten und um die Gunst der Communitymitglieder buhlen. Kein Eitelsonnenschein, sondern ein knallharter Wettbewerb soll über die Verteiligung der Spendengelder, die durch Unternehmen, Stiftungen oder Privatspender aufgebracht werden sollen, entscheiden. Die Wechselwirkungen zwischen den drei beteiligten Gruppen ist oben in der Graphik dargestellt. In folgenden fünf Schritten findet die “Challenge” statt:

  1. Unternehmen, Stiftungen oder vermögende Privatspender suchen sich aus dem Projektkatalog zwei Projekte aus.
  2. Die Projekte stellen sich und Ihr Wirken in einem Zeitraum von 28 Tagen ausführlich vor.
  3. Die Netzwirker könnnen an die Projektverantwortlichen Fragen stellen und Kommentare abgeben.
  4. Die Netzwirker entscheiden mit ihrer Stimme über die Verteilung des Geldes auf die Projekte und können dieses mit eigenen Zuwendungen freiwilig noch erhöhen.
  5. Der gesamte Geldbetrag wird am Ende der challenge im Verhältnis der abgegebenen Stimmen zu 100% an die Projekte verteilt.
Ich finde es einen mutigen Ansatz, in der rosa gefärbten Spendenwelt zwei Projekte direkt gegeneinander antreten (ausspielen) zu lassen. Aber so ist es nun mal. Jeder Spender, der sich für ein Projekt entscheidet, entscheidet sich damit auch automatisch gegen andere Projekte. Und eine Entscheidung kann man am besten treffen, wenn man zwei Alternativen direkt miteinander vergleicht. Begonnen werden soll mit der ersten Challenge im September 2008. Ich bin gespannt, ob die Initiatoren die größte Hürde schaffen, nämlich genug Geldgeber zu finden, die die Voraussetzung für jede Challenge schaffen müssen.

Aufmerksam wurde ich auf das etwas andere Crowdsourcing-Projekt durch einen Beitrag von Det Mueller in seinem muellers-Blog. Dieser Blog ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch am Inhalt kann man sich “satt sehen”. Det Mueller ist Werbeberater, Designer, Texter und packt alle seine Stärken in dieses Blog. Ich habe Det vor über einem Jahr auf einer LOHAS-Veranstaltung in Frankfurt kennengelernt. Seitdem schaue ich immer wieder gerne in seinem Blog vorbei. Ich könnte mir vorstellen, dass dies in Zukunft immer mehr Personen machen. Denn Det hat viel zu sagen.

May 28, 2008

Wann gibt es die erste Ratingagentur für Prognoseinstitute?

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung — Burkhard Schneider @ 9:45 am

Mc Kinsey erhiehlt in den 80er Jahren von AT & T den Auftrag, zu pronostizieren, wieviele Handies es im Jahr 2000 in den USA geben würde. Nach intensivster Recherche und Nutzung verschiedener Prognosemodelle wurde wenige Wochen nach dem Auftrag das Ergebnis präsentiert: Bis zu 1 Mio. Handies könnte es geben. Tatsächlich waren es im Jahr 2000 mehr als 80 Mio. Handies. Einige Experten vermuten, dass durch diese Fehlprognose AT & T den Zukunftsmarkt Mobiltelefone “verpennt” hat.

Was zeigt uns dieses Beispiel. Nicht jede Prognose ist wirklich zielsicher, selbst wenn man mit Bandbreiten arbeitet. Trotzdem lassen wir uns von Prognosen fast immer beeindrucken und richten häufig unsere Entscheidungen danach. Das beklagt auch Wolff Horbach im innovativ-in-Blog und macht deshalb folgenden Vorschlag: “Ich bin dafür, dass die selbsternannten Experten erst dann ihre Zahlen veröffentlichen dürfen, wenn sie gleichzeitig ihre Vormonatsprognosen und die tatsächlichen Daten mit veröffentlichen.”

Den Vorschlag von Wolff finde ich genial. Vielleicht greift ja bald ein Web 2.0 Portal diese Idee auf und veröffentlicht im Rahmen von Prognosen den Track-Rekord der Analysten oder es gibt sogar bald eine Ratingagentur für Prognosen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Ende der 90er selbsternannte Börsengurus für ihre Prognosen gefeiert wurden. Wenige Jahre später gab es fast keinen dieser Gurus mehr bzw. die Anhängerschaft war sehr klein geworden. Denn die agressiven Börsentipps sorgten nicht nur für gute Gewinne in den guten Zeiten, sondern auch für katastrophale Verluste in den schlechten Zeiten. Es gibt halt doch wenige Warren Buffets. Und wenn, dann setzen Sie Ihr know how lieber selber um, anstatt die Prognosen kostenlos zu verschenken.

December 18, 2007

Neues Tätigkeitsfeld für Berater: Kooperationsnetzwerke managen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Marketing - Koop — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Kleinen Unternehmern wird immer wieder die Empfehlung gegeben, sich zu spezialsieren. Jedoch können dadurch viele Wünsche der Kunden, die Lösugen aus einer Hand haben wollen, nicht erfüllt werden. Die Lösung kann darin bestehen, eine Kooperation mit anderen verwandten Spezialisten einzugehen. Häufig scheitern solche Kooperationen aber in der Praxis. Ein Hauptgrund besteht darin, dass meist ein Kooperationspartner dieses Netzwerk managt und dies nicht professionell oder nachhaltig genug macht.

Ein Ausweg dieses Problems kann darin bestehen, dass ein Unternehmensberater dieses Netzwerk managt. Ein Best-Practice-Beispiel wird in der aktuellen Ausgabe des Strategie-Journals beschrieben. Es handelt sich konkret um das “Netzwerk Gärten”. Vor drei Jahren initiierte der Unternehmensberater Georg von Koppen dieses Netzwerk für Garten- und Landschaftsbau, nachdem ihn mehrere seiner Mandanten darum baten, gegenseitig den Kontakt herzustellen, um gemeinsame Anknüpfungspunkte zu erörtern.

Die Kooperation wird in folgender Form durchgeführt:

  • Vierterjährliche Arbeitsmeetings
  • Internes Internetforum zum ständigen Austausch von Unternehmensdaten, Kennzahlen und aktuellen Entwicklungen.
  • Gegenseitige Firmenbesuche
  • Einrichtung eines kollegialen Beirates, auf den alle Mitgliedsunternehmen des Netzwerkes zurückgreifen können

Gefunden bei Monika Birkner

Weitere Artikel zum Thema:

May 30, 2007

Mit dem Paragraphendschungel in den Versicherungsverträgen gutes Geld verdienen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - Finance — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Michael Franke war zu Beginn seiner Karriere freier Versicherungsmakler. Er ärgerte sich schon immer über die Versicherungsverträge mit dem Kleingedruckten. Seit der Deregulierung des Versicherungsmarktes 1994 wurde dieser Paragraphendschungel immer größer und unübersichtlicher. Die Verträge der einzelnen Anbieter wurden immer schwerer vergleichbar. Zudem drängten immer wieder neue Versicherungsgesellschaften auf den deutschen Markt, die mit günstigen Angeboten Neukunden locken wollten und damit an anderere Stelle, nämlich bei den Leistungszusagen im Kleingedruckten, “schrauben mussten”. Er erkannte sehr schnell, dass er aus dieser Not eine Geschäftsidee entwickeln könnte.

Zusammen mit Katrin Bornberg gründete Franke in den 90er Jahren die Firma Franke und Bornberg GmbH. Er bot seinen ehemaligen Kollegen an, die Versicherungsverträge zu analysieren und zu vergleichen. Aber nicht nur seine Kollegen waren dankbare Abnehmer dieser Dienstleistungen, sondern auch zahlreiche Versicherungsgesellschaften, die vor der Neuauflage von Versicherungsprodukten einen Marktüberblick erhalten wollten, um Ihr neues Angebot entsprechend gestalten bzw. anpassen zu können. Was ursprünglich mit der Analyse von Lebensversicherungen begann, erstreckt sich jetzt auch auf die Analays von Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits-, Kinderinvaliden- und Fondesgebundene Lebens- und Rentenversicherung. Mittlerweile hat sich die Firma als professionelle Ratingagentur für Verträge und Versicherungsgesellschaften gemausert. Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen gerne die abgespeckten Ratings und machen damit kostenlos für Franke & Bornberg Werbung. Gelesen bei brandeins.

Prüfen Sie doch auch in Ihrer Branche, welche Aufgaben immer komplexer werden, die von einem kleinen Unternehmen überhaupt nicht mehr professionell und zeitnah erledigt werden kennen. Prüfen Sie, ob Sie sich darauf spezialisieren können und die Kunden dafür einen fairen oder sogar guten Preis bezahlen können und wollen. Klären Sie auch ab, ob es bereits Vorbilder in anderen Branchen gibt. So ist z.B. die Idee des Ratings von Versicherungsgesellschaften nicht neu gewesen, sondern in der Bankenbranche schon seit Jahren üblich gewesen. Optimal ist es natürlich, wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Arbeit pressewirksam vermarkten können. Die Presse erhält dadurch wertvollen Content zum Nulltarif und sie können für ihre kostenpflichtigen Dienstleistungen kostenlos und kompetent Werbung machen.

May 4, 2007

speedseed: 10 Gründerteams sollen fit gemacht werden

Filed under: Finanzen, Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - Event — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Oliver Zeisberger (36), Geschäftsführer und Gründer der barracuda digitale agentur GmbH, einer Agentur für digitale Kommunikation, Christian Dommers (25), BWL – Student an der Universität zu Köln und Stefan Maas (38), Gründer und Inhaber der Medien- und Internetrechtsanwaltskanzlei maas_rechtsanwälte starten gemeinsam ein Projekt, das bis zu 10 willigen Gründern den Start erleichtern soll. Sie nennen ihr Vorhaben speedseed und berichten täglich in ihrem Blog über den Werdegang des Projektes. Wie folgt beschreiben Sie Ihr Vorhaben:

“Wir wollen noch in diesem Jahr 8-10 Gründerteams mit dem Nötigsten an Kapital, passender Infrastruktur, Bildung und einem einzigartigen Mentoren-Netzwerk aus erfahrenen Gründern und Investoren unterstützen. Das Ganze soll in einem 3-monatigen Programm stattfinden, welches sich für unsere Teilnehmer problemlos in die persönliche Studien- oder Karriereplanung integrieren lässt. Am Ende des Programms stünden im Idealfall 10 marktreife Companys die auf Investments warten. Mindestens aber wollen wir viele interessante Persönlichkeiten präsentieren, die in 3 Monaten soviel gelernt haben wie nie zuvor und dieses Wissen bei ihren weiteren Vorhaben einsetzen können. Auf der anderen Seite sollen Investoren aktiv in unser Programm eingebunden werden, ob in Form einer Mentorentätigkeit, als Referenten oder als Gäste. So könnten die Teams von ihren Erfahrungen lernen, wichtige Kontakte knüpfen und einen direkten Draht zu möglichen weiteren Geldgebern für ihre Projekte bekommen.”

Was dieses Inkubatoren-Team für sein Angebot verlangt, ist noch nicht bekannt. Es klingt aber bis jetzt sehr spannend, so dass ich für Euch weiter am Ball bleiben werden. Mir scheint so, als ob langsam wieder mehr Inkubatoren das Licht der Welt erblicken, wenn es sich bei obigen Konzept auch mehr um ein virtuelles Inkubatorenkonzept handeln mag.

April 20, 2007

myfoodphone: Online-Ernährungsberatung via Handyfotos

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - Food, Idee - Web — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Jetzt ist es also offiziell. Nirgends sind so viele Menschen in Europa übergewichtig wie in Deutschland. Jetzt haben wir also die Bestätigung, dass wir den Amerikanern auch in diesem Punkt nacheifern. Eine Lösung muss her und kommt aus Canada:

Myfoodphone ist ein virtueller Ernährungsberater. Man fotografiert einfach seine Mahlzeit mit dem Mobiltelefon und schickt die Bilder an myfoodphone. Die Ernährungsberater analysieren die Mahlzeiten, geben Tipps und senden eine Menü-Empfehlung zurück, die das Abenhmen möglich machen soll. Die meisten Informationen kann man auch per SMS erhalten. Man kann weiterhin seine wichtigsten Daten, wie z.B. das Gewicht, regelmäßig eingeben und damit die Fortschritte dokumentieren. Neu ist, dass man sich auch in einer Community gegenseitig Tipps und Rezepte austauschen kann. Der Service kostet 9,9 USD pro Monat. Wieder gelesen im querdenken-blog

Für mich ist myfoodphone.com ein gelungenes Beispiel für Online-Coaching. Das Angebot scheint durchdacht und abgerundet. Und der Preis ist fast unschlagbar. Vielleicht kommt ja ein cleverer Ernährungsberater hier in Deutschland auf die Idee, solch einen Service in Kooperation mit den Krankenkassen anzubieten. Ich glaube, die Krankenkassen würden gerne einen Betrag von 10 EUR pro Monat bezahlen, wenn wir dafür langfristig nicht mehr die “Übergewichtsnation Nr. 1″ in Europa sind. Aber selbst wenn die Krankenkassen so etwas nicht anbieten, sollte uns die Gesundheit 10 EUR im Monat Wert sein, oder? Es gibt sicherlich auch noch ganz andere Anwendungsgebiete für solch ein Online-Coaching. Einfach mal nachdenken und loslegen.

Nachtrag 20.04.2007: Wie ich gerade lese, ist die Schweiz uns schon einen Schritt voraus. Stefan Rössler hat das Abnehm-Coaching-System ebalance entwickelt und mit der NZZ einen schlagkräftigen Medienpartner mit eingebunden. Hier bekommt man auch einen Ernährungsplan zusammengestellt, kann Tagebuch führen, die Ergebnisse protokollieren, mit Gleichgesinnten Erfahrungen austauschen sowie mit Experten in Kontakt treten. Das Drei-Monats-Packet kostet 48 sfr, das Sechs-Monats-Paket 72 sfr und das Jahrespaket 120 sfr. Gefunden habe ich den Hinweis bei innovation-wings.