November 18, 2008
Die Zivildienstleistenden Oliver Gothe, Peter Klandt und Peter Ruchartz eröffneten 1988 mit dem condomi-Ladengeschäft in Köln das erste Spezialgeschäft für Kondome in Deutschland. Die Expansion erfolgte u.a. durch ein Franchisekonzept. Zudem wurde 1997 Deutschlands älteste Kondomfabrik erworben. Nach Umwandlung in eine AG und dem Börsengang in 1999 sollte dann “die Welt erobert werden”. Es endete in der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Mehr Hintergrundinfos erfahrt Ihr bei Wikipedia.
Zwanzig Jahre nach Gründung von condomi wollen jetzt die zwei Gründer Nico Müller und Oliver Möschen ebenfalls mit Kondomen reich werden. Unter dem Markennamen “Coripa” wollen Sie ihren Kunden eine große Vielfalt bieten: “Coripa ist ein neues Kondom, das in 55 verschiedenen Größen erhältlich ist. Coripa ist in 55 Größen aus 13 verschiedenen Breiten und 10 verschiedenen Längen erhältlich. Dadurch ist jetzt für nahezu jede Penislänge- und breite ein passendes Kondom verfügbar. Durch die bisher nicht dagewesene Größenvielfalt können Männer nun das zu ihnen persönlich passende Kondom finden.” Hergestellt werden die Kondome in einem Unternehmen aus Malaysia mit deutschen Wurzeln.
Der Westen berichtet über Hintergründe der Gründerstory: “Seit fünf Jahren haben der 30-jährige Müller, der in der Autobranche tätig ist, und der 29-jährige EDV-Fachmann Möschen viel Arbeit und auch Geld in ihre Idee investiert. Am kommenden Mittwoch gehen sie bei der Messe Medica in Düsseldorf mit ihren Maßkondomen namens Coripa an den Start, spätestens Ende des Jahres soll das Produkt per Internet bezogen werden können (www.coripa.com). Auch, weil das die Hemmschwelle zum Kauf senkt.” Dann wollen wir mal schaun, ob es diesmal eine Erfolgsstory wird.
June 5, 2008

Fast jeder von Ihnen hat schon einmal ein Wärmebild gesehen und zwar meist im Zusammenhang mit einer Energieberatung. Doch solche Wärmebilder kann man auch verwenden, um die Füße zu analysieren. Diese visuell darstellende Diagnoseform hat Carsten Stark entwickelt und nennt sie Fusskartographie. Und warum kann das so hilfreich sein? Unsere Füße sind ein Abbild des gesamten Körpers. Das bedeutet, der Körper mit Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln und Organen spiegelt sich in seiner Gesamtheit auf der Fußsohle wider.
Durch einen einfachen Scan der Füße lassen sich hilfreiche Hinweise finden zu Ursachen und Lösungen für scheinbar unlösbare Trainings-, Gesundheits- und Behandlungsfragen. Wir haben vor kurzem im Rahmen der Buchbesprechung “Erfolgreich durch Spezialisierung” von einem Zahnarzt berichtet, der seine Patienten zuerst durch die Praxis laufen lässt, weil viele Kauschwierigkeiten darauf zurückzuführen sind, dass die Menschen schief stehen und laufen. Wenn sich nach der “Laufprobe” der Verdacht erhärtet, schickt der Spezialist den Patienten erst einmal zum Orthopäden, bevor er an den Zähnen herumdoktort.
Und genau solche Kooperationsmöglichkeiten sucht Carsten Stark. Nachdem er im Dezember 2006 das 1. Center für Fusskartographie in München eröffnet hat, hat er jetzt mit zwei engagierten Partnern das Kompetenz-Center Rheinland eröffnet. Weitere Kooperationen mit Ärzten, Therapeuten und Trainern sollen folgen. Und auch über ein Lizenzsystem wird schon nachgedacht. Es zeigt sich immer wieder, wie lukrativ es ist querzudenken und Techniken für neue Einsatzfelder zu nutzen.
February 23, 2008
Mittlerweile befinden sich in meinem Geschäftsideenarchiv knapp 1.200 Ideen. Bis jetzt gab es nur wenige bloggende Mitstreiter, mit denen ich “Bande spielen” konnte, wenn ich mal die Web 2.0 Ideen ausklammere. Jetzt bin ich aber via existenz24-Blog auf das 1000tipps-Blog aufmerksam geworden. Obwoh das Blog erst seit Januar 2008 online ist, hat der 22jährige Blogautor Haris Halkic, der in Heidelberg lebt und studiert, schon fast 200 Geschäftsideen veröffentlicht. Wenn er so weitermacht, müsste er noch in diesem Jahr sein Ziel erreichen, 1000 Geschäftsideen im Blog präsentiert zu haben. Ob er aber sein Ziel erreicht, noch in diesem Jahr Millionär zu werden, hängt aus meiner Sicht stark davon ab, ob er eine seiner Ideen erfolgreich umsetzt.
Ich habe mich für Euch durch die knapp 200 vorgestellten Geschäftsideen durchgearbeitet. Nur wenige Ideen haben mich wirklich angefixt und taugen aus meiner Sicht, damit wirklich Millionär zu werden. Aber trotzdem habe ich einige zumindest spannende Ideen gefunden, die ich in den nächsten 7 Tagen hier präsentieren werde. Beginnen will ich heute mit der Idee, Pflaster in der Hautfarbe des Kunden anzubieten, damit das Pflaster möglichst wenig auffällt. Aus der Sicht von Haris Halkic könnten schwarze Pflaster für dunkelhäutige Menschen der Renner werden. Haris empfiehlt, die Idee patentieren zu lassen und an einen Konzern zu verkaufen. Ich bezweifle, dass es so einfach ist, aber gerne spinne ich die Idee weiter:
Wie wäre es denn, mass customized Pflaster herzustellen und über das Internet zu verkaufen? Das könnte aus meiner Sicht sehr gut funktionieren. Als erstes müsste man Größe und Form des Pflasters auswählen können. Denn häufig fehlen einem doch in der Pflasterbox genau die Form und die Größe, die man am häufigsten braucht. Als zweites würde ich dann gern das Muster auswählen können. Kleine Kinder lieben es eher bunt und auffällig bemustert, Eltern eher unauffällig und uni. Als Drittes müsste man dann noch die Farbe auswählen können. Hier sollte man z.B. ein Foto von seiner Haut uploaden können, um danach die optimale Farbempfehlung bekommen zu können. Und fertig wäre der Bestellprozess, wie ich Ihn mir vorstellen könnte. Diese Idee taugt aus meiner Sicht tatsächlich zum Millionenseller.
Update 01.06.2009: Beatrice Pfister bietet seit 2007 Pflaster für dunkelhäutige Menschen an. Konkret kann mein eine Packung mit 24 Pflastern in vier Größen und Formen bestellen. Ein englischer Anbieter geht noch einen Schritt weiter, indem Pflaster in fünf verschiednen Farbtönen angeboten wird, von Kakao bis Bronze.
December 10, 2007

Dirk Pachera und Hermann Konrad kauften die Firma Weko Pharma aus der Insolvenz heraus, die ursprünglich mit der Herstellung hochwertigen Kräutertee-Mischungen gute Verkaufserfolge erzielen konnte.Mit der Entwicklung von innovativen Produkten schafften sie den Turnaround. Den Durchbruch schafften sie u.a. mit den „WEKOFIT Beauty Bären“. Diesen Gummibärchen bestehen u.a. aus Aloe Vera und Yukatan-Honig und sollen nicht nur gut schmecken, sondern fungieren auch als Kosmetik zum Naschen.
Mit diesem Functional Sweets haben die findigen Unternehmer 2006 den Innovationspreis “SWEETIE” auf der weltgrößten Süßwarenmesse ISM gewonnen. Aber nicht nur die Juroren zeigten sich von der Innovation begeistert. Mittlerweile haben auch große Drogerie- und Verbrauchermarktketten diese Produkte ins Sortiment aufgenommen.
Es gibt noch mehr Gründe, warum WEKO-Pharma den Turnaround geschafft hat. Die beiden Unternehmer verhandelten nach der Übernahme mit jedem Kunden der alten Weko-Pharma von Angesicht zu Angesicht. Alle pharmazeutischen Großhändler in Deutschland, alle A-Kunden aus dem Bereich Einzelhandel sowie alle relevanten Lieferanten besuchten sie binnen drei Monaten persönlich in ganz Europa. Dadurch konnten nicht nur alle wichtigen Kunden gehalten werden, sondern auch viele neue Kunden gewonnen werden.
November 28, 2007
Ein Arzt, der bloggt, ist zumindestens in den USA nicht außergewöhnlich. Ein Arzt, der Hausbesuche durchführt, schon gar nicht. Aber ein Arzt, der keine Artzpraxis hat und seine Patienten nur per Web und vor Ort berät, das ist noch die absolute Ausnahme. Aber es gibt ihn. Er heißt Jay Parkinson und lebt in Williamsburg (Brooklyn). Jörg Weisner beschreibt das Angebot von Jay Parkinson wie folgt:
“Wer sich bei ihm als Patient registrieren lassen will, muß 500 Dollar im Jahr zahlen, als Grundpauschale. Dafür bekommt er dann aber auch sehr gute Konditionen bei möglichen Krankheitsfällen. Ausgewählte Beispiele werden auf der umfangreichen Website des Arztes vorgestellt. Sein erklärtes Ziel ist es, auch den unversicherten Patienten eine kostengünstige Behandlung zukommen zu lassen. Neben einer großen Liste von Fachkollegen hat er sich auch eine Datenbank mit preiswerten Medikamenten aufgebaut, von der seine Patienten profitieren können. Daneben nutzt Dr. Parkinson alle Möglichkeiten des modernen Internets. Er kommuniziert mit seinen Patienten per E-mail und Video-Chat. Er verwendet ausgefeilte Fragebögen, die die Patienten ausfüllen, bevor er mit Ihnen direkt spricht.”
Aber nicht nur das Preismodell ist ungewöhnlich. Vielmehr spezialisiert sich Jay Parkinson auf Kunden in einem Alter zwischen 18 und 39 Jahren. Das liegt aus meiner Sicht daran, dass diese Patienten sehr offen im Umgang mit modernen Medien sind und zudem auch auf den “Dollar achten müssen”. Und sicherlich wird er mit seinen Patienten “alt werden” und sie nicht mit ihrem 40. Geburtstag aus seiner Kundendatei löschen, wie Jörg Weisner schon befürchtet. Denn mit seinen jungen Patienten kann Parkinson alt werden und muss nicht ständig neue Patienten akquirieren. Obwohl ihm das bei seinem einzigartigen Geschäftsmodell und der Mundpropaganda, die sicherlich entstehen wird, nicht schwer fallen wird.
Zwei Dinge sind jetzt schon sicher: Die Presse greift diese Story gerne auf und die anderen Ärzte laufen gegen das Geschäftsmodell Sturm. Kein Wunder! Sollte dieses Geschäftskonzept “Schule machen”, dann könnte der Preiskampf bei Ärzte erst noch beginnen und die Gewinnmargen weiter sinken. Jörg Weisner denkt sogar noch einen Schritt weiter: “Mit gefällt dieser Ansatz, er erinnert mich an die alte chinesische Vorgehensweise, in der ein Arzt bezahlt wurde, solange es dem Patienten gut geht. Quasi ein Abonnement auf Gesundheit.”
Jay Parkinson ist sich bewusst, dass er eine Revolution auslösen könnte. Deshalb nimmt er in seinm Blog Stellung zu den verschiedenen Statements, mit denen er konfrontiert wird. Wie habe ich hier im Blog vorgestern geschrieben: Wenn Du die Welt verändern willst, musst Du mit Ihr reden. Diesen Grundsatz verfolgt wohl auch Jay Parkinson mit seinem Blog. Gefunden bei Jörg Weisner via Hannes Treichl
Weitere Artikel zu neuen Konzepten im Gesundheitswese”:
Weitere Artikel über innovative Preismodelle
October 26, 2007
Vor kurzem habe ich hier im Blog über einen Zahnarzt berichtet, der seine älteren Patienten mit einem Fahrdienst kostenfrei von zu Hause abholt und wieder zurückbringt. Jetzt lese ich von einem Augenoptiker, der den “Spieß” umdreht und zu seinen älteren Kunden mit seinem “optic mobil” hinfährt.
Auf individuelle Bestellung informiert „optic-mobil“ alle interessierten Kunden über die Themen rund um die Augenoptik, führt regelmäßige Sehstärkenkontrollen durch und berät auf Wunsch in regelmäßigen und kostenlosen, so genannten „Brillen-Service-Tagen“ direkt am Wohnort oder in der Pflegeeinrichtung. Zu jedem Termin hat das Service-Mobil ein Sortiment von etwa 300 Fassungen mit „an Bord“. Alle diese Produkte sind in Form, Beschaffenheit und Funktionalität den besonderen Anforderungen der älteren Generation angepasst.
Gleich zwei Trends greift der findige Optiker auf: seniorengerechte Produkt und mobile Dienstleistungen. In den USA gibt es bereits viel mehr Dienstleister, die in Ihrem Mobil durch das Land reisen und ihre Kunden direkt vor Ort besuchen und die Dienstleistungen durchführen. Ich bin mir sicher, dass auch immer mehr Deutsche diesen Trend aufgreifen.
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September 14, 2007

Egal ob Arbeits- oder Sportunfall: Häufig helfen einem danach nur noch Krücken, um aufrecht zu stehen und zu gehen. Doch es gibt wenige Utensilien und Hilfsmittel, die so hässlich sind, wie die grauen Krücken, die von der Krankenkasse gestellt werden. Dabei bräuchte man doch gerade in solch einer Situation, wenn man täglich in der Reha gequält wird, um wieder auf die Beine zu kommen, ein paar Farbtupferl. Das hat sich auch Laurie Johnsen gedacht, die im Jahr 2002 nach einem Flugzeugabsturz ihren Mann und kleinen Sohn verloren hat und selber mit eine, gebrochenen Fuß im Krankenhaus kam. Als sie im selben Jahr ein zweites Mal im Krankenhaus lag und Krücken brauchte, designte sie endgültig diese chicken Hilfsmittel (siehe Foto oben).
Wirklich billig sind die Krücken ab 140 USD jetzt nicht wirklich. Dafür wird einem aber nicht nur der triste Krankenhausalltag versüßt, sondern man tut auch etwas Gutes. 50 % der Erlöse gehen an die gemeinnützige Organisation StepwithHope, die Menschen nach dem Verlust eines wichtigen Menschens im ängsten Umfeld betreuen und wieder Mut machen. So verarbeiten also geschäftstüchtige Amerikaner Ihre Schicksalsschläge. Sie entwickeln in Ihrer größter Not eine Geschäftsidee, um sich und anderen zu helfen und das Leben wieder lebenswert zu machen. Die Gewinne spenden sie dann eine Hilfsorganisation, um nachhaltig möglichst vielen Menschen zu helfen. Über solche Stories berichte ich besonders gerne.
Auf dieses eindrucksvolle Geschäftsidee hat mich Monika Meurer hingewiesen, die nicht nur eine meiner treuesten Leserinnen ist, sondern auch mein aktivster Ideenscout. Möchten Sie auch einmal in einem Blogbeitrag als Ideenscout genannt und auf Ihre Webseite verlinkt bekommen? Dann schicken Sie mir einfach auch den Link zu einer spannenden Geschäftsidee. So einfach kann das gehen
August 25, 2007
Vor genau einem Jahr habe ich über Mass Customizing für Tabletten berichtet. Das Angebot der Firma Assist Pharma besteht darin, alle Pillen eines Patienten für den Bedarf einer Woche in speziellen Blisterverpackungen nach Tageszeiten vorzusortieren und abzupacken. Somit zahlt der Patient nur die Tablettenemenge, die er wirklich braucht und es kann im Vorfeld durch die Apotheke (als exklusven Vertriebspartner) geprüft werden, ob der Tablettenmix evtl. schädlich ist.
Ein ähnliches Konzept wird jetzt unter www.vuru.com angeboten. Hier können Sie aus mehr als 2.000 nicht verschreibungspflichtigen Vitamin- und Nahrungsergänzungsmitteln Ihr persönliches Mix ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen zusammenstellen. Für jeden Tag erhalten Sie dann eine Packung mit ihrer Tagesration. Auf der Packung steht das Datum und der Name ihres Mixes, den sie frei wählen können. Am Ende des Bestellvorganges müssen sie nur noch sagen, für wieviele Tage die Vitaminpillen reichen sollen und schon ist ihr “Schönheits- und Wohlfühlmix” in der richtigen Menge auf dem Weg. Und wenn Sie Anregungen suchen, welcher Mix für welchen Zweck geeignet, dann finden Sie hier die geeigneten Vorschläge. Wenn Sie eine individuelle Beratung haben wollen, dann hilft Ihnen der Vitamin Concierge per kostenpflichtiger Telefonberatung weiter.
Wer eine professionelle Analyse zu Beginn des Bestellvorgangs haben will, um herauszufinden, welche Mittel für mich in welcher Kombination und Dosis wirklich geeignet sind, für den ist wahrscheinlich das Angebot von mymix geeignet. Hier muss ich zwar 81 Fragen beantworten und einige Tage auf das Ergebnis warten, aber dann erhalte ich ein Mix, das wirklich zu mir passt und nicht nur per telefonischer Ferndiagnose erstellt wurde. Wenn dieser Vorgang jetzt noch sofort per Internetanalyse funktionieren würde und dieser Service kostenfrei wäre, dann wäre das aus meiner Sicht ein “Verkaufsrenner”.
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June 12, 2007
Vor kurzem haben wir hier im Blog über die BodyAngels berichtet, die in Kneipen Kurzmassagen anbieten. Gefallen hat uns an der Idee, dass die Body Angels neue Kundenzielgruppen an außergewöhnlichen Orten erschlossen haben und sich dadurch im Rahmen eines neuen Vertriebsweges kurzzeitig ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen haben. Jetzt lese ich in rhein-main-net davon, dass Autofahrer an Raststätten in Japan eine erholsame Massage angeboten bekommen. So bieten z.B. Masseure in den einzelnen Filialen der Supermarktkette Lawson, die sich an Autobahnraststätten befinden, erholsame Massagen an. Dieses Angebot klingt mehr als nützlich, denn wer freut sich während einer längeren Fahrt nicht darüber, von einem Masseuer aufgelockert und fit massiert zu werden. Mir ist nicht bekannt, ob dieses Angebot kostenpflichtig ist oder ein kostenloser Zusatzservice des Supermarktes darstellt.
Genial wäre natürlich, wenn der Masseur in freien Zeiten gleich die Regale im Supermarkt einräumen kann und damit in den flauen Stunden wenigstens etwas Geld verdient. Ich wundere mich überhaupt darüber, warum nicht findige Unternehmer schon längst auf die Idee gekommen sind, Personen, die während ihrer Arbeitszeit lange, unfreiwillige Wartezeiten haben, eine Nebenbeschäftigung anzubieten. Gerade Taxifahrer wären eine ideale Zielgruppe. Denn in den langen Wartezeiten bis zum nächsten Kunden würden sich Taxifahrer bestimmt darüber freuen, etwas Geld zu verdienen. Habt Ihr vielleicht Ideen dazu?
June 8, 2007
Die VITA 34 AG Deutschland ist mit mehr als 40.000 Einlagerungen der Marktführer auf dem Gebiet der Nabelschnurbluteinlagerung im deutschsprachigen Raum mit mehr als 60 %. Den Nutzen dieser Dienstleistung wird in einem Technologie Review Artikel wie folgt beschrieben:
“Die Zellen aus Nabelschnurblut gehören zu den sogenannten adulten Stammzellen. Sie können sich also nicht mehr wie embryonale Stammzellen in alle Gewebetypen entwickeln, aber immer noch in viele Zell- oder Gewebearten, etwa Nerven-, Blut- oder Muskelzellen. Entscheidet der behandelnde Arzt, dass ein Kind eine Stammzelltherapie braucht, reist das gefrorene Blutpräparat in die Klinik und wird dort intravenös verabreicht. Danach sollen die Stammzellen an den richtigen Ort im Körper wandern und den Heilungsprozess einleiten – und das nicht nur bei Kindern, sondern bis ins hohe Alter”
Die Einlagerungskosten für 20 Jahre liegen bei der VITA 34 AG bei stolzen 2.400 EUR. Obwohl viele den Nutzen der Einlagerung des Nabelschnurblutes für sehr fraglich halten und es deutlich günstigere Angebote von Wettbewerbern gibt, florieren die Geschäfte bei der VITA 34 AG mehr als gut. Seit letztem Oktober konnten mehr als 20 Mitarbeiter neu eingestellt werden. Es gab auch schon erste mediale Efolgsstories zu vermelden und Kunden der Unternehmensgruppe sind u.a. das spanische Prinzenpaar. Ein gutes Timing, um vor kurzem an die Börse zu gehen. Das Geschäft mit Gesundheitprophylaxe und der “Angst” funktioniert eben wie geschmiert.