Viele von Euch fiebern bereits mit mir mit, weil wir seit mehr als eine Woche nicht mehr über Festnetztelefon erreichbar sind, weil unser Telefonanschluss derzeit portiert wird. Die einzige Aussage der Telekom ist: “Es ist alles in Arbeit. Mehr können wir auch nicht tun!” Sorry, das ist ein Armutszeugnis. Dieser Moloch muss zerschlagen werden, liebe Deregulierungsbehörde. Macht dem grausamen Spiel bitte ein Ende und verbietet der Telekom, Endkundengeschäft anzubieten. Denn die Telekom zeigt nicht nur in unserem Fall, dass sie unfähig ist, einfachste Wünsche zu erfüllen.
Wir können derzeit nur versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und anschliessend zu klären, wer uns den Schaden ersetzt. Auf allen unseren Webseiten haben wir einen Hinweis in roter Schrift auf die Startseite gesetzt und erklären, warum wir derzeit nicht telefonisch erreichbar sind. Eine weitere Maßnahme besteht darin, jeden Mitarbeiter mit UMTS-Sticks auszustatten. Nach Recherche haben wir uns für den O2-Stick entschieden, weil wir den vor Ort kaufen konnten und die Anschaffungskosten sehr gering sind. Noch haben wir die Hoffnung, dass die Portierung bald erfolgt.
Liebe O2, tut mir bitte den großen Gefallen, und lasst einen Usability-Experten Euren Internetbestellprozess überarbeiten. Es ist wirklich grauselig. Ein kleiner Tipp: Ich habe selber für meine Auswärtsseminare einen N24-Internetstick. Hier ist die Usability gut. Nach Installation der Software erscheint sofort eine Startseite, die mir erlaubt, gleich die verfügbaren Stundenkontingente zu buchen. Das geht schnell und einfach. Bei 02 dagegen ist alles viel komplizierter und langwieriger.
Erst muss ich mich bei O2 online anmelden, nachdem ich den Stick im Geschäft gekauft habe. Dann erhalte ich per SMS ein Kennwort. Es hat mehr als 30 Minuten gedauert, bis wir herausgefunden haben, wo man die SMS finden kann, die an die Telefonnummer des Sticks gesendet wird. In der Zwischenzeit haben wir uns so bei 02 angemeldet, was tatsächlich funktionierte. Allerdings kam bei Bestellungen eines Sufkontingents die Fehlermeldung, dass dieser Dienst derzeit nicht funktioniert. Diese Fehlermeldung ist schlichtweg falsch. Wir konnten nicht bestellen, weil wir uns mit dem falschen Kennwort angemeldet haben. Deshalb stand der Dienst nicht zur Verfügung.
Dann kamen wir, bis wir besagte SMS gefunden haben, auf die Idee, die 5 Gutscheine einzulösen, die dem Stick beigelegt waren, um 5 Tage kostenlos zu surfen. Allerdings stand auf den Gutscheinunterlagen, dass diese nur bis zum 30.06. gültig wären. Trotzdem haben wir es probiert und nach einigen Minuten bekamen wir per SMS die Bestätigung, dass dies jetzt funktionieren würden. Halleluja, wir sind drin. Jetzt stellen wir fest, dass man nicht 24 Stunden gratis surfen kann, sondern nur noch den Rest des Tages. Das finde ich auch nicht fair. Ehrlich gesagt kann ich mich nur wundern. Bisher dachte ich, es gibt genug Telkoanbieter. Das muss ich jetzt revidieren. Es gibt keinen gescheiten Anbieter, weshalb es noch genug Platz für neue Konkurrenten gibt. Auf gehts!
Neee, ich habe es nicht vergessen. Heute gibt es etwas zu feiern. Am 13.8.2005 habe ich hier im Blog den ersten Eintrag veröffentlicht. Genau! Das war vor exakt 5 Jahren. Und deshalb sind wir heute natürlich in Feierlaune. Aber auch Ihr sollt Euch freuen können. Denn ab der nächsten Woche gibt es wöchentlich tolle Preise zu gewinnen, solange der Vorrat reicht. Für diese Gewinnaktionen gibt es schon einige sehr großzügige Spender, aber es dürfen sich immer noch Interessierte bei mir melden. Umso länger wird die Aktion gehen. Das lohnt sich, denn ich werde jeden Spender hier kurz vorstellen. Für genug Werbewirkung ist gesorgt, denn schließlich gibt es bis heute mehr 11.500 Reader-Abonnenten und zudem noch mehr als 50.000 Besucher meiner Webseite pro Monat.
Gerne will ich diesen Feiertag nutzen, um die häufig gestellte Frage: “Wie hast Du es 5 Jahre mit dieser Postingfrequenz durchgehalten” zu beantworten. Hier sind die 10 Gründe:
Weil mich eine Vision antreibt: Die größte deutschsprachige Business Ideen Datenbank auf- und auszubauen
Weil es mir immer noch Spaß macht
Weil mich durch die richtige Dosierung bisher kein Blogger-Burnout ereilt hat
Weil meine Leserzahl ständig ansteigt, was Motivation und Verpflichtung zugleich ist
Weil ich sehr viel positives Feedback von meinen Lesern erhalten habe
Weil ich durch mein breites Themenspektrum jeden Tag super Ideen finde
Weil ich mich einmalig positioniert habe und gar nicht einsehe, diese Position aufzugeben
Weil mein privates Umfeld es stoisch erduldet, dass ich jeden Tag zwei Stunden auf Ideensuche gehe
Weil das bloggen der ideale Ausgleich zu meinem Job ist
Weil für mich das bloggen so selbstverständlich wie das Zähneputzen geworden ist
Ehrlich gesagt ist es schon etwas schade, dass mir die Zeit fehlt, mit genauso viel Inbrunst in Twitter, Facebook und Co. aktiv zu sein. Aber meine Homebase ist nunmal dieser Blog. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, ob ich heute noch die Lust und Ausdauer hätte, ein neues Business Blog aufzubauen und genauso viel Zeit zu investieren, wie ich es die letzten 5 Jahre gemacht habe. Umso mehr freue ich mich, immer wieder auf neue Business Blogs aufmerksam zu werden, die mich zu neuen Artikeln inspirieren. Und natürlich freue ich mich, dass viele Weggefährten der ersten und zweiten Stunde auch heute noch aktiv sind und sich die Wege immer wieder kreuzen. Vielen Dank an alle, die mich auf meinen Weg als Blogger begleitet und unterstützt haben. Ich stoße auf Euch an!
Vor fast genau drei 3 Jahren haben wir erstmals hier im Blog die “RULES OF CONTACT” erstellt und diese in einem ausführlich Blogpost erläutert. Aufgrund der explosiv ansteigenden Kontaktaufnahmen mit mir wird es höchste Zeit, diese Rules of Contact zu ergänzen und zielgruppenspezifische Rules of Contact zu erstellen. Nachdem ich in diesem Jahr schon die Rules of Contact für Gastautorenbeiträge veröffentlicht habe, folgen diese jetzt auch für Journalisten und StartUps:
ALLGEMEINE RULES OF CONTACT
Erstkontaktaufnahme bitte grundsätzlich per E-Mail.
Linktauschanfragen werden grundsätzlich nicht bearbeitet und beantwortet.
Wir antworten selten tagesgleich. Bitte nachhaken, wenn wir uns nach 7 Tagen nicht gemeldet haben.
Bitte nur Informationen zuschicken, die zu unseren Themenschwerpunkten passen.
Besonders interessiert sind wir an Praxisbeispielen und an Exklusivinformationen.
Folgeinformationen (von Firmen, über die wir bereits berichtet haben) interessieren uns fast immer.
Eine Veröffentlichung erfolgt, wenn es aus unserer Sicht passend ist. Manchmal dauert es länger, weil intensiv recherchiert oder der richtige Aufhänger gefunden werden muss.
Hintergrundinfos und Fotos sind immer sehr hilfreich und erwünscht.
Massenmails und PR-Mitteilungen werden von uns grundsätzlich nicht veröffentlicht.
Fragen sind immer erlaubt, aber bitte konkret und in der passenden Dosis.
Wir verschicken unsere Artikel grundsätzlich nicht vorab zur Genehmigung.
RULES OF CONTACT FÜR GASTAUTOREN
Bitte recherchieren Sie vorher, ob Ihr Vorschlag zu meinen Themenschwerpunkten passt und erläutern Sie das bitte in Ihrer ersten Mail.
Berücksichtigen Sie bitte, dass ich besonders an Praxisbeispielen interessiert bin. In Ausnamefällen können auch anonymisierte Praxisbeispiele präsentiert werden.
Grundsätzlich bin ich nur an Gastautorenserien ( 3 – 7 Artikel mit jeweils 3 – 5 Absätzen) interessiert.
Senden Sie mir bitte in der ersten Mail die Titel der einzelnen Gastautorenartikel zu und beispielhaft für den ersten Artikel eine Inhaltsangabe in Stichworten zu.
Die Gastautorenserie muss exklusiv sein, d.h. nirgends sonst veröffentlicht worden sein bzw. veröffentlicht werden.
Die Gastautorenserie sollte keine Werbung für sich oder seine Kunden enthalten.
Am Ende des ersten und letzten Artikels der Gastautorenartikels veröffentliche ich gerne eine Kurzbeschreibung zum Autor (3-5 Sätze) und verlinke auf die Homepage des Autors.
RULES OF CONTACT FÜR JOURNALISTEN
Bitte stellen auch Sie eine konkrete Anfrage per Mail inkl. Fragenkatalog. Sonst verschwenden wir alle wertvolle Zeit am Telefon.
Bitte verwenden Sie unsere Suchfunktion rechts unten in der Navigationsspalte, wenn Sie Artikel im Archiv suchen. Wir sind kein kostenloses Auskunftssystem.
Ich stehe grundsätzlich nur für Interviews zur Verfügung, wenn ich im Artikel erwähnt werde inkl. Angabe des Blogs.
Ich investiere nur meine Zeit, wenn auch ich bei passenden Themen beim Journalist vorstellig werden darf. Einbahnstraßen gibt es bei mir nicht!
RULES OF CONTACT FÜR START UPS
Wir bieten keine Beratung zum Nulltarif an!
Individuelles Feedback zur Geschäftsidee per Mail gibt es, wenn auch wir regelmäiß exklusiv über den Fortgang der Gründung informiert werden. Keine Leistung ohne Gegenleistung.
Wir möchten gerne mit den Machern kommunizieren, weniger mit den PR-Agenturen.
Wenn Sie uns vertrauliche Informationen zukommen lassen, markieren Sie das bitte deutlich.
Wir sind in in der Regel an Fortsetzungsstories interessiert.
Es ist tatsächlich ein Experiment, für verschiedene Zielgruppen Rules of Contact zu erstellen. Aber ich glaube, dass das zielführend ist, wenn auch alles etwas verkompliziert. Hier die richtige Abwägung zu erzielen ist die Kunst, die es zu beherrschen gilt. Da dieses Experiment noch nicht abgeschlossen ist, freue ich mich über Feedbacks und Ergänzungs- oder auch Korrekturvorschläge. Ich glaube nicht, die einzelnen Regeln näher erläutern zu müssen. Nur wenn ich mich missverstanden fühlen, werde ich das noch nachholen
Es ist sehr erfreulich, dass fast täglich PR- bzw. Marketingverantwortliche, Blogger, Buchautoren sowie Leser meines Blogs mit mir Kontakt aufnehmen, um mir die verschiedensten Vorschläge und Tipps zu unterbreiten. Genau dafür habe ich im Jahr 2007 meine “Rules of Contact” erstellt. Und tatsächlich lesen viele die Regeln durch, bevor sie mich anmailen. Anscheinend gibt es aber bei meinen Regeln noch viele Interpretationsspielräume. Deshalb werde ich die Regeln bald ergänzen, was z.B. das Thema Linktausch angeht, der für mich grundsätzlich nicht in Frage kommt.
Ich überlege derzeit auch, Contact of Rules für verschiedene Anliegen zu formulieren, die mir häufig vorgetragen werden. Beginnen will ich damit zu erläutern, wie ich mit Angeboten von Gastbeiträgen umgehe. Hier gelten bei mir folgende Regeln:
Bitte recherchieren Sie vorher, ob Ihr Vorschlag zu meinen Themenschwerpunkten passt und erläutern Sie das bitte in Ihrer ersten Mail.
Berücksichtigen Sie bitte, dass ich besonders an Praxisbeispielen interessiert bin. In Ausnamefällen können auch anonymisierte Praxisbeispiele präsentiert werden.
Grundsätzlich bin ich nur an Gastautorenserien ( 3 – 7 Artikel mit jeweils 3 – 5 Absätzen) interessiert.
Senden Sie mir bitte in der ersten Mail die Titel der einzelnen Gastautorenartikel zu und beispielhaft für den ersten Artikel eine Inhaltsangabe in Stichworten zu.
Die Gastautorenserie muss exklusiv sein, d.h. nirgends sonst veröffentlicht worden sein bzw. veröffentlicht werden.
Am Ende des ersten und letzten Artikels der Gastautorenartikels veröffentliche ich gerne eine Kurzbeschreibung zum Autor (3-5 Sätze) und verlinke auf die Homepage des Autors.
Ich hoffe nicht, dass diese Regeln abschreckend wirken, sondern viele Gastautoren motivieren, mir einen Vorschlag per Mail zu senden. Nach meiner Erfahrung bietet es sich gerade für Buchautoren an, kurz nach Veröffentlichung ihres Buches eine Gastautorenserie zu veröffentlichen. Denn an Lesern mangelt es hier nicht. Das Blog gehört im Google-Reader als Bestandteil des Feed-Sets “Business” mit mehr als 8.000 Abonnenten (Stand: März 2010) zu den Top-5-Business-Webseiten im deutschprachigen Raum. Blogleser sind insbesondere Existenzgründer, Unternehmer, Marketingexperten, Berater, Führungskräfte, Journalisten, Business-Blogger und weitere Multiplikatoren.
Im Google-Reader gehört mein Blog mit fast 8.000 Abonnenten zu den drei meistabonnierten Business Blogs im deutschsprachigen Raum. Das zeigt, dass Content King ist. Denn das Design des Blogs ist jetzt nicht unbedingt ein “Gassenhauer”. Und wirklich aktiv Werbung habe ich auch nicht gemacht. Und deshalb kennen viele Gründer, Unternehmer, Marketingexperten und Co. mein Blog noch nicht. Dass soll nicht so bleiben. Deshalb will ich mich jetzt mehr in anderen virtuellen Netzwerken aufhalten, um diesen Zustand zu ändern.
Angefangen habe ich damit, mich in drei ausgewählten XING-Gruppen zu “tummeln”. Um vergleichen zu können, habe ich ein und denselben Artikel (inkl. identischer Überschrift) “120.000 Marketingideen auf Knopdruck zum Nulltarif? Ist das seriös?” fast zeitgleich am 4.3.2010 in den drei XING-Gruppen eingestellt. Mehr als zwei Wochen später berichte ich gerne über meine Ergebnisse des Vergleichs. Hinter jeder Gruppenbezeichnung steht als erstes die Zahl der Mitglieder und als zweites die Zahl der Artikel, damit Ihr das Ergebnis richtig einordnen könnt:
XING-Gruppe “Akquisition / Kundengewinnung” (41.220 / 237.353)
Die Performance war in dieser Gruppe mit Abstand am besten. 487 Abrufe und 10 Antworten konnten vermerkt werden. Die Idee der marketingcards wurde zwar kritisch besprochen, aber das mit viel Humor. Der Sieger steht damit eindeutig fest.
XING-Gruppe “Gründer und Selbständige” (78.929 / 115.014)
Obwohl es hier fast doppelt so viele Mitglieder wie in der Siegergruppe gibt, gab es nicht ein Drittel der Abrufe und nur zwei Antworten. Die Antworten waren inhaltlich gut, allerdings mit viel Eigenwerbung verbunden und deshalb nicht ganz neutral.
XING-Gruppe “Querdenker-Club” (69.476 / 85.583)
Das war ein Flop. Nur 35 Abrufe und 0 Antworten. Hallo, lebt diese Gruppe wirklich oder handelt es sich nur um eine Newsletter-Gruppe? Eigentlich dachte ich vorher, dass die Marketingcards von den Querdenkern dankbar aufgenommen und weitergesponnen werden könnten. Das war aber ein Satz mit X.
Natürlich kann das nur eine Momentaufnahme sein. Ich werde weitere Tests durchführen, um zu prüfen, ob die XING-Gruppen taugen, mehr Stammleser für mein Blog zu generieren. Natürlich wird plumpe Werbung schnell in den Gruppen abgestraft. Dafür gibt es fast immer mehr aufmerksame Mitglieder, die gleich reingrätschen, wenn es nach Werbung riecht. Vielmehr sollte man Mehrwerte bieten und sich dadurch als Experte positionieren.
Eins ist aber jetzt schon klar. Nicht die Zahl der Mitglieder, sondern die Zahl der Artikel ist entscheidend dafür, in welchen Gruppen wirklich etwas los ist und man schnell eine Diskussion anfachen kann. Nach dem ersten Test kann ich auch festhalten: Viel Quantitat = Viel Qualität. Mal schau´n, ob diese Regel auch in Zukunft standhält.
Viele Blogger schauen derzeit zurück und ziehen Bilanz, wie das Jahr 2009 für sie gelaufen ist und was besonders bemerkenswert war. Auch ich mache das, allerdings in Form meiner Top-10-Listen für meine Top-Rubriken. Warum habe ich mich genau für diesen Weg entschieden? Ein paar Antworten will ich hier liefern:
Sie verschaffen meinen Lesern einen guten Rück- und Überblick, welche Ideen aus dem letzten Jahr besonders erwähnenswert sind.
Sie bieten meinen neuen Lesern einen guten Einstieg, denn bei mittlerweile mehr als 4.250 Artikeln kann man schnell den Überblick verlieren.
Sie sorgen vielleicht für das eine oder andere StartUp für eine kleine Referenz.
Sie ermöglichen mir, Revue zu passieren und sorgen dafür, dass ich die besten Ideen nicht aus den Augen verliere und für eine Updateberichterstattung weiter verfolge.
Viele meiner alten Artikel werden noch einmal gelesen und verstauben damit nicht im Archiv.
Jetzt aber genug erläutert. Derzeit durchforste ich mein Archiv und werde Euch schon ab morgen jeweils eine Top-10-Liste präsentieren. Ich kann schon verraten, dass es auch diesmal wieder mindestens 10 Listen sein werden. Wer es nicht erwarten kann, dem empfehle ich die Durchsicht der Top-10-Listen für die Jahre 2008 und 2007. Ich spiele jetzt mal die Wühlmaus
Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen, ja ihr Leut´,
mit dem Burkhard ist Schluss für heut´.
Bloggerkollege mach´ doch weiter.
Jag´ den guten Stories weiter hinterher.
Schreib doch täglich über gute Ideen,
mach uns glücklich jeden Tag.
Machst ja auf einmal Pausen,
über die wir trotzdem lachen.
Denn du bist, wir kennen dich,
doch unverwechselbar und immer wieder inspirierend.
Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss:
ist für heute wirklich Schluss?
Heute ist nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage.
Inspiriert von der berühmtesteten Verabschiedungssequenz im Comic-Zeitalter
Einige meiner Freunde und Bekannten waren der Überzeugung, dass ich blogsüchtig bin. Nach 28 Tagen Blogheilfasten habe ich wohl bewiesen, dass ich auch ohne tägliche Blogpostings leben kann War diese Abspeckkur geplant? Nein, aber sie kam auch nicht unverbereitet.
In letzter Zeit bin ich beruflich extrem eingespannt gewesen. Im Messebusiness werden im letzten Quartal die Weichen für das Folgejahr gestellt. Und dann habe ich mir auch noch unverschämter Weise mehr als 2 Wochen Urlaub gegönnt und anschliessend die Feiertage genutzt, um mich hier im kalten Deutschland wieder zu aklimatisieren. Weil ich so viel um die Ohren hatte, habe ich noch nicht einmal ein “Ich bin dann mal weg”-Posting veröffentlicht.
Dafür gibt es jetzt hier das “Ich bin dann mal wieder da” – Posting. Vielen Dank an alle Blogger, die mir per Kommentar und Mail mitgeteilt haben, dass Sie mich vermisst haben. Dann werde ich mal wieder in die Tasten hauen. Auf geht´s
Blogs unterscheiden sich von Newsseiten alleine schon in dem Punkt, dass jedes Blogposting durch die Leser kommentiert werden kann. Und diesen Kommentaren hier und in anderen Blogs widme ich in Zukunft einmal pro Woche meine Aufmerksamkeit im Rahmen eines separaten Blogpostings. Die Zahl der Kommentare muss nicht entscheidend sein, ist aber meist ein gutes Indiz. Deshalb beschäftige ich mich auch heute mit dem am heißesten diskutierten Beitrag von mir in der letzten Woche mit dem Titel: “best-practice-Blog nutzt seit heute CaptchaAd” .
Ich kann vorwegnehmen: Meine Entscheidung, CaptchaAd in Zukunft zu verwenden, um Spamkommentare abzuwehren, die mein Kommentarsystem über Tage lahmgelegt haben, ist nicht auf ungeteilte Zustimmung gestossen. Ganz im Gegenteilt: Die meisten Kommentierer äußerten ihre Mißbilligung. Das liegt sicherlich auch an der Usability von CaptchaAd, aber auch an der fehlenden Bereitschaft, bei der Abgabe eines Kommentares mit unliebsamer Werbung konfrontiert zu werden. Solch eine Kritik nehme ich sehr ernst und prüfe jetzt die Akzeptanz in den nächsten Wochen sowie Verbesserungsmöglichkeiten, um der Kritik gerecht zu werden.
Ich bin gespannt, ob die Macher von CaptchaAd ebenfalls auf diese Kritik reagieren. Michael Keferstein, Mitgründer von CaptchaAd, hat sich ja bereits in die Diskussion eingbunden und Stellung bezogen. Das finde ich elementar wichtig, denn Kritik ist meist berechtigt und hilft, die Angebote so zu verbessern, dass sie angenommen werden. Ich persönlich wäre sogar bereit, für CaptchaAd eine überschaubare Summe im Jahr (< 20 EUR) zu zahlen, wenn ich selber Einfluss auf die Werbebotschaften hätte. Diesbezüglich werde ich mit Michael Kontakt aufnehmen. Denn eine ernstzunehmende Einnahmequelle ist CaptchaAd nicht wirklich.
Ich habe es ja befürchtet. Meine Sky-Smartcard ist knapp drei Wochen nach telefonischer Beantragung immer noch nicht da (Ihr wisst nicht, worüber ich rede. Dann lest hier die erste Episode über meine Erfahrungen mit Sky). Deshalb habe ich heute wieder unter der Hotline, die auf der Premiere-Gutschein-Karte vermerkt war, angerufen. Nach mehrmaliger Weiterleitung und vielen Abfragen mit Computerstimme habe ich nach mehreren Minuten endlich eine Kollegin am Telefon, die in meinem Fall Auskunft geben konnte.
Ihr findet es zu hart, von einem “Fall” zu reden. Das ist nicht meine Erfindung. Die wirklich nette Kollegin klärte mich auf, dass ich mich auf einer “Klärfallliste” befinden würde. Leider gebe es Probleme mit der Freischaltung von Premiere-Gutscheinkarten und ich müsste mich noch gedulden. Man hätte die Hoffnung, dass in den nächsten fünf Tagen eine Freischaltung des Gutscheines erfolgen könnte. Aber nichts genaues könnte man mir sagen.
Deshalb habe ich mich an Ihren Vorgesetzten weiterverbinden lassen, da ich die Vertrösterei von Woche zu Woche, ohne dass man mir eine Ersatzlösung anbietet, nicht wirklich lösungsorientiert fand. Und was war die Kernaussage dieses Kollegen: Man könnte mir gar nichts versprechen und eine Wartezeit von 3 Wochen wäre ja für Sky noch sehr gering. Ui, das war jetzt nicht mehr lösungsorientiert, sondern nur noch pampig. Es kam aber noch besser:
Ich bat, dass man mich mit der Öffentlichkeitsabteilung verbinden würde, um vielleicht kompetenteren Menschen die Möglichkeit zu geben, zu meinem Fall Stellung zu nehmen. Die Antwort kam prompt: Man könnte mich nicht verbinden und hätte auch keine Telefonnummer parat. Ich sollte mich einfach an die Standard-E-Mail-Adresse wenden und eine Mail schreiben. Nee Freunde, ich schreibe keine Mail, ich schreibe hier im Blog. Und ich mache noch mehr: Ich werde jetzt in Twitter meine Wartetage zählen und zählen und zählen und zählen.