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January 23, 2010

Wie ein französischer Bauer Kuhmist in Gold verwandelt

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Landwirt, Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Habt Ihr auch schon jemanden als Mistkerl beschimpft. Das kann teuer werden, wenn das als Beleidigung ausgelegt werden sollte. Der französische Kuhbauer bietet eine stilvollere Möglichkeit, den Kontrahenten “anzupinkeln”. Zu einem Preis von 8,50 EUR zzgl. Versandkosten von 5,50 EUR verschickt Roger Combotte im Kundenauftrag eine Holzkiste mit 100 Gramm Kuhmist als Inhalt. Die Botschaft kommt garantiert an :-)

Roger Cambotte heißt im wirklichen Leben Olivier Legrand. Er hat die virtuelle Figur des “Mistkönigs” zusammen mit einem gewieften Werbespezialisten ausgedacht. Mittlerweile gibt es auch passende T-Shirts mit dem Motiv der grinsenden Kuh. Und seit kurzen gibt es auch einen Musiksong, der für 99 Cent downgeloadet werden kann. Mehr Infos findet Ihr unter www.fumier.com/

Da soll noch einer sagen, Landwirte wären nicht kreativ und innovativ. Olivier Legrand ist im Internet bereits ein Popstar. In Kürze will Legrand den europäischen Markt erobern, weshalb die Webseite bald ins Englische übersetzt werden soll. Ich bin gespannt, wann Legrand auf der ersten Scheidungsmesse anzutreffen ist.

January 5, 2010

Rent-A-Wreck: Wie aus einer verrückten Idee ein Erfolgsunternehmen wurde

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Agent, Idee - Mobil, Idee - crazy, Marketing - Marke — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Die Entstehungsgeschichte von Rent-A-Wreck ist laut Spiegel-Online schnell erzählt: “Eine Rostlaube als Mietwagen? Begonnen hat alles mit einem Scherz. Als Schwartz’ Gebrauchtwagenhandel für “very used cars” in Santa Monica bei Los Angeles nicht in Schwung kommen wollte, sattelte er kurzerhand aufs Verleihgeschäft um – und nannte seine Firma “Rent-A-Wreck” (Miete ein Wrack) – die Selbstironie eines Ex-Hippies. Doch die Formulierung erwies sich als Glücksgriff, denn schon bald kamen neugierige Kunden und Kamerateams.”

Mittlerweile (Jahrzehnte später) handelt es sich bei Rent-A-Wreck nicht nur um ein sehr florierendes Geschäft. Die großen Mietwagenfirmen beäugen das Konkurrenzangebot immer kritischer, da immer mehr Kunden zu Rent-A-Wreck überlaufen. Die Basis des Erfolges liegt darin, dass Schwartz seine Mietwagen deutlich günstiger als die Konkurrenz anbieten kann. Ein weiterer Grund liegt darin, dass Schwartz das Wachstum mit Hilfe eines Franchisekonzeptes stemmt und mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch in Nordeuropa viele Franchisenehmer für seine Idee begeistern konnte.

Der Knaller schlechthin ist allerdings der Markenname. Könntet Ihr Euch vorstellen, dass es vor vierzig Jahren irgendeine Werbeagentur gegeben hätte, die diesen Markennamen vorgeschlagen hätte? Selbst im experimentierfreudigen USA könnte ich mir das nicht vorstellen. Aber genau dieser provozierende Name “Rent A Wreck” sorgt noch heute dafür, dass täglich neugierige Kunden anrufen und fragen, ob man wirklich ein Wrack oder doch ein fahrtüchtiges Auto erhält. Und die Presse liebt natürlich die Story. Gerade zu Beginn waren die zahlreichen Presseberichte wie ein Sechser im Lotto.

November 3, 2009

Crazy Geschäftsidee: WallStreetPrisonConsultants

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - crazy, Marketing - PR — Burkhard Schneider @ 10:45 am

Insbesondere Investmentbanker waren früher gerngesehene Kunden in Juweliergeschäften, bei Nobelkarossenanbietern, bei Immobilienmaklern etc. Heute bleiben viele dieser Kunden aus, da sie keinen Job mehr haben oder zumindestens ihren aufwendigen Lebensstil nicht nach aussen tragen wollen, um nicht in die Schusslinie der Öffentlichkeit zu geraten. Allerdings gibt es einen Unternehmen, bei dem derzeit das Geschäft mit der Zielgruppe Investmentbanker boomt:

Es handelt sich um den WallStreetPrison Consultants Larry Levine. Sein Name ist Programm. Er hilft WallstreetBankern, die eine Haftstrafe absitzen müssen. Auf jede Frage kennt er eine Antwort. Er erklärt, wie der erste Tag im Gefängnis abläuft, wie die medizinische Versorgung aussieht und welcher Prison-Slang gesprochen wird. Ja, er fungiert tatsächlich auch als Fremdsprachenlehrer :-) Dass er sich auskennt, muss er keinem lange beweisen, da er selber Jahre hinter den schwedischen Gardinen verbracht hat.

Larry hat mit seiner Geschäftsidee ins Schwarze getroffen. Fast kein Fernsehsender in den USA hat noch nicht über ihn berichtet. Und für Viralmarketing sorgt er auch, weil er auf seiner Webseite ein Kartenspiel mit dem Namen “Most Wanted – Financial Crisis Playing Cards” zu einem Preis von 5,95 USD anbietet. Hier werden die größten Schlawiner der Bankenkrise gezeigt. Larry weiß, wie das Geschäft geht. Er nimmt natürlich auch Kunden aus anderen Branchen an, aber das wäre nicht so PR-wirksam.

Sucht Ihr noch mehr solcher verrückter Geschäftsideen? Dann werdet Ihr in meiner Kategorie “Idee – crazy” fündig. Hier habe ich schon mehr als 60 außergewöhnliche Ideen vorgestellt. Das reicht Euch nicht? Dann empfehle ich den Unusual Business Ideas Blog. Gerade wurde ein Top-10-Liste der verrücktesten Ideen vorgestellt. Irgendwie wundere ich mich, dass Larry nur auf Platz 7 gelandet ist.

June 27, 2009

Wenn Kreuzfahrttouristen viel Geld bezahlen, um Piraten zu jagen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Vor wenigen Wochen wurde fast wöchentlich vermeldet, dass Piraten im Golf von Aden ein Frachtschiff kaperten, um Lösegeld zu erpressen. Der Höhepunkt war, als ein Kreuzfahrtschiff angegriffen wurde und nur knapp eine Katastrophe entging. Jetzt wurde vermeldet, dass ein russischer Kreuzfahrtunternehmer den Spieß umdrehen will und reichen Russen das Angebot unterbreitet, vor Somalias Küste Jagd auf Piraten machen zu wollen. Im Wirtschaftsblatt wird das Angebot näher erläutert:

“Sein Kreuzfahrtschiff ist der Köder für die Piraten. Versuchen die echten Piraten das scheinbar harmlose Schiff zu entern, erleben die Afrikaner ihr blaues Wunder. Statt wehrlose Handelsmatrosen stehen ihnen bis an die Zähne bewaffnete russische Touristen gegenüber. Ein makabrer Touristenspaß. Ein Tag an Bord des gecharterten Kreuzfahrschiffes kostet 5.790 Dollar. Es wird solange geschippert, bis die echten Piraten auch wirklich angreifen. Mindestens ein Piratenüberfall mit Kaperungsversuch wird vom Reiseunternehmer garantiert.”

Spinnen jetzt die Russen komplett? Haben wir schon wieder den 1. April? So ähnlich, denn am Ende des Artikels steht die Auflösung: “Anmerkung der Redaktion: Goldman Morgenstern & Partners gibt bekannt, dass es sich hier “vermutlich um Satire” handelt.” Ich würde mich allerdings nicht wundern, wenn aus der Satire bald ernst werden würde. Vielleicht nicht als “echte” Geschäftsidee, sondern als Guerilla Marketing Kampagne. Veilleicht greift die Story nicht jede Zeitung auf, aber es gibt ja schliesslich Twitter. Und hier ging die Idee in Windeseile um die Welt.

June 24, 2009

Neue Marktnische: Französischer Juwelier verarbeitet nur Ökogold

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Kunst, Idee - LOHAS, Idee - crazy, Trend - LOHAS — Burkhard Schneider @ 8:45 am


(c) Pixelio / Maria Lanznaster

Es gibt Öko-Lebensmittel, Öko-Fashion, Öko-Möbel und seit neuestem auch Öko-Gold. Konkret bietet ein 25 jähriger französicher Juwelier unter seiner Marke Jewellery Ethical Luxury nur Schmuck an, der aus Öko-Gold stammt. Damit meint er Gold, das nicht aus illegalen Minen stammt und wo die Arbeitsbedingungen verträglich sind, weil z.B. keine giftigen Chemikalien beim Abbau eingesetzt werden, die für die Arbeiter gesundheitsgefährdend sind. Aber es geht noch weiter, wie ntv berichtet:

“Von der Goldwäsche über die Verarbeitung bis zur Verpackung, alles soll bei der französischen Firma umweltverträglich und für den Kunden nachvollziehbar sein. Die Goldwäscher in Choco im Westen Kolumbiens zahlt Le Louer nach eigenen Angaben über dem üblichen Tarif. “Chemische Bestandteile und verseuchende Produkte wie Quecksilber schließen wir bei der Goldwäsche aus.”"

Le Louer kann schon erste Erfolge vorweisen: Das Pariser Szene-Kaufhaus Colette verkauft seinen Schmuck. Für immer mehr Kunden ist es einfach wichtig, zu wissen, unter welchen Umständen die Produkte hergestellt wurden. Wenn es keine unabhängige Organisation gibt, die die “korrekten Umstände” überprüfen, ist es umso wichtiger, den gesamten Herstellungsprozess für die Kunden transparent zu machen. Hier im Blog haben wir dafür zahlreiche Beispiele bereits präsentiert.

Wie andere Anbieter Transparenz schaffen, könnt Ihr hier lesen:

June 20, 2009

Wie Studenten mit dem Finanzkrisenquartett einen Stich nach dem anderen landen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Verlag, Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Dass man mit Quartetten gutes Geld verdienen kann, haben Ole Boyken und Thorsten Kucklick mit ihrem Kulturquartettverlag und meinkartenspiel.de bewiesen. Vielleicht haben sich davon auch Julia Löffler (Studentin der Germanistik) , Dorothée Zombronner (Studentin der Archäologie), Arndt Leininger (Student der Politikwissenschaft) und Fabian Renk (Student der Wirtschaftswissenschaften) inspirieren lassen, als sie im Rahmen des diesjährigen Funpreneur-Wettbewerbs an der Freien Universität Berlin zu einer GbR zusammengeschlossen und das Kartenspiel zur derzeitigen Finanzkrise entwickelt haben.

Nicolas Schöneich hat sich im Rahmen eines FTD-Artikels die Spielregeln näher angeschaut: “Das 32-Karten-Quartett lässt sich traditionell spielen mit wechselseitigem Ziehen, bis ein Spieler etwa alle Firmen aus Gruppe E – die Versicherer AIG, Allianz, Swiss Re und Münchener Rück – zusammenhat und ablegt. Unterhaltsamer aber ist das Supertrumpfspiel: Reihum lesen die Spieler eine der fünf Angaben etwa zur Höhe der erhaltenen Hilfen oder dem Verfall des Aktienkurses vor. In der makabren Variante gewinnen die höchsten Werte. So lässt sich selbst mit den 102 Mrd. Euro Staatsgeld für die Hypo Real Estate noch einen Stich holen.”

Es gibt auch eine familienfreundliche Variante, in der derjenige gewinnt, der wirtschaftlich am besten dasteht, denn es gibt auch die Kategorie “Helden”. Dazu gehört z.B. die GLS-Bank, die gut durch die Krise gekommen ist und sogar Mitarbeiter einstellt. Die anderen Kategorien sind “Immobilienbanken”, “Investmentbanken”, “Banken”, “Staatsbanken”, “Versicherungen”, “Autokonzerne” und “Traditionsunternehmen”. Ein Quartett kostet 8 EUR zzgl. Versandkosten.

Es müssen schon viele Verkaufsstellen und Großkunden gefunden werden, um aus dem Quartett ein Topseller zu machen. Aber vielleicht entdecken ja linke Parteien dieses Quartett als Wahlkampf-Werbematerial. Ab einer Auflage von 200 Stück kann auf der Rückseite das Logo des Bestellers abgedruckt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald ein “Heldenquartett” gibt, um mit guten Beispielen zu “punkten”.

June 12, 2009

Pet Airways – Menschen müssen draußen bleiben

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Mobil, Idee - crazy, Marketing - USP — Burkhard Schneider @ 4:45 pm

Hunde und Katzen, die im Flugzeug nicht unter dem Sitz passen, müssen i.d.R. im nicht klimatisierten Frachtraum die Flugreise verbringen und sind dabei selber ihrem Schicksal überlassen. Keine Stewardess schaut regelmäßig vorbei, um die Vierbeiner mit Getränken zu versorgen, ihnen in dieser Streßsituation Zuspruch zu geben und in Notfällen medikamentös zu helfen. Nach Ankunft des Fliegers dauert es dann auch noch meist Stunden, bis man die Vierbeiner endlich abholen und wieder aufpäppeln kann. Sie sind meist noch Wochen danach ganz verstört. Genau so ist es Alysa Binder und Dan Wiesel mit ihrer Hündin Zoe ergangen. Und dieses Erlebnis war die Basis für eine eigene Geschäftsidee, eine Fluglinie nur für Haustiere.

Das klingt im ersten Moment nach einer ganz spinnerten Idee, die schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt ist und hier nur am 1. April vorgestellt werden sollte. Allerdings zeigt die erste Marktanalyse der Jungunternehmer, dass das Marktpotential für Haustier-Flugreisen in den USA riesig ist. Von den schätzungsweise 70 Mio. Hunde und Katzen, die pro Jahr mit Herrchen und Frauchen vorrangig im Auto auf Reisen gehen, werden jährlich 2 Mio. Vierbeiner mehr schlecht als recht in Flugzeug-Frachträumen befördert.

Ermutigt durch diese Marktanalyse nimmt die extra dafür gegründete Pet Airways am 14. Juli 2009 ihren Flugbetrieb auf. Sie fliegt zum Start einmal die Woche von Los Angeles über Denver, Chicago, Washington nach New York City und wieder zurück. Die Tiere, die bis zu 72 Stunden vor dem Flug abgegeben und fürstlich betreut werden, werden an Bord einer umgerüsteten Beechcraft 1900 transportiert. Dieses Flugzeug fasst statt 19 Passagiere jetzt bis zu 50 Tiere, die in privaten Käfigen auf Einbauregalen verstaut werden. Jede 15 Minuten soll eine Stewardess nach den Tieren schauen.

Betrieben wird die Propellermaschine von der Suburban Air, die als zuverlässige Cargo-Gesellschaft für Gefahrtransporte bekannt ist. Der Flug kostet 149 USD (oneway). Das ist ein stolzer Preis, aber die Nachfrage soll laut Alysa Binder und Dan Wiesel enorm sein. Deshalb haben sie die Hoffnung, langfristig bis zu 20 Flüge pro Woche anbieten zu können. Das klingt nicht nur ambitioniert, sondern eher nach einer unrealistischen Pressemitteilung. Aber es gab schon ganz andere Ideen, die die Kritiker schnell haben verstummen lassen. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Idee wirklich “fliegt”.

Gefunden in Handelsblatt

June 10, 2009

Warum die Flensburger Brauerei der größte Pilzzüchter Deutschlands werden könnte

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Food, Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 4:45 pm

Beim Brauprozess fällt tonnenweise ein “Abfallprodukt” an, der Treber (unlöslicher Malzbestandteil). Bis jetzt wurde er meist für kleines Geld an Landwirte als Viehfutter verkauft. Immer schon haben zahlreiche Brauereien Überlegungen angestellt, wofür man dieses Nebenprodukt noch verwenden könnte. Nach zehnjähriger Forschung und Vergabe einer Diplomarbeit zu dem Thema ist die Flensburger Brauerei auf die Lösung gekommen, den Treber als Nährsubtrat für die Pilzzucht zu verwenden.

Ursprünglich war der Plan, Shiitake-Pilze zu züchten, denen in Japan besondere Heilkräfte nachgesagt werden. Jedoch wurde die Shiitake-Pilze grün vor Schimmel, als der Treber als Nährboden verwendet wurde. Erst als Holzschnitzel und Körner als “Dünger” verwendet wurden, stellte sich der Erfolg ein. Jetzt verkauft die im Jahr 2008 eigens dafür gegründete Tochtergesellschaft “Glückspilze GmbH & Co. KG” Shiitaki-Pilze in norddeutschen Supermärkten für 20 EUR das Kilo, allerdings ist damit das Verwertungsproblem des Trebers noch nicht gelöst.

Weitere Versuche haben allerdings gezeigt, dass der Kräuterseitling, ebenfalls eine Pilzsorte, prächtig auf dem Treber gedeiht. Das Potenzial ist riesig. In der Region stehen nicht nur 63 ausgediente Militärbunker als Anbauorte zur Verfügung, sondern bei der Flensburger Brauerei fallen jährlich auch 10.000 Tonnen Treber an. Wenn diese ganze Menge für die Pilzzucht verwendet werden würde, würde die Brauerei zum größten Pilzproduzenten Deutschland werden. Dann könnte aus der Tochtergesellschaft, die derzeit einen Jahresumsatz von 1 Mio EUR anpeilt, ein nennenswertes Profitcenter werden.

Gefunden bei welt.de

Weitere Beispiele, wie Neben- oder Abfallprodukte zu Topsellern werden:

June 9, 2009

Corrupted Files verkauft defekte Computer-Dateien

Filed under: Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 4:45 pm

Hattet Ihr auch schon einmal einen festen Abgabetermin, an dem Ihr ein Angebot, eine Arbeit oder eine sonstige Ausarbeitung abgeben musstet, ohne wirklich fertig zu sein? Dann bietet Euch Corrupted Files jetzt die “ideale Lösung” an. Auf der entsprechenden Webseite könnt Ihr ein Word-, Excel- oder PPT-Dokument erwerben, das beschädigt ist und damit vom Empfänger nicht geöffnet werden kann. Damit könnt Ihr auf jeden Fall einige Zeit herausschinden?

Ja, das Angebot gibt es wirklich. Und wenn Ihr bis zum 30. Juni 2009 zugreift, bezahlt Ihr auch “nur” 3,95 USD für eine Datei in einem der drei o.g. Formaten, die ihr beliebig benennen könnt. Danach kostet die beschädigte Datei auf Bestellung 5,95 USD. Und wenn Ihr die Datei in einem anderen Format braucht und Euer eigenes Dokument zerstört werden soll, dürft Ihr bis zum 30.6. schlappe 8,95 USD hinlegen, danach 14,95 USD.

Ihr findet die Idee verrückt? Ich auch! Aber warum soll es im Long-Tail-Zeitalter nicht auch für die unsinnigste Idee Käufer geben? Ich persönlich würde solch eine Idee auch nicht als Grundlage für eine Existenzgründung verwenden, sondern für eine pfiffige Marketingaktion. Das würde sich z.B. für einen Anbieter eignen, der über Nacht Präsentationen in schickem Layout fertigstellt.

Sucht Ihr mehr verrückte Geschäftsideen? Dann werdet Ihr in der Kategorie “Idee – crazy” fündig.

June 4, 2009

teddylux – Plüschtiere aus ehemaligen Kaschmir-Pullis

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Produkt, Idee - crazy, Ideen - selfmade — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Im Long-Tail-Zeitalter findet fast jedes Produkt seine Käufer. Dies ist auch bei den teddylux-Plüschtieren der Fall. Die Designerin Brooke Serson Cernonok hatte im Jahr 2003 die Idee, Teddybären aus abgetragenen Karschmir-Pullis zu erstellen. Mittlerweile bietet sie ein breites Sortiment an Teddybären, Elefanten, Hasen und Co. an.

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Erstellen Sie gerade Ihren Businessplan? Sind Sie kein Einzelkämpfer? Möchten Sie professionelle Untersützung und Feedback, ohne gleich einen vierstelligen Betrag investieren zu müssen? Dann ist für Sie der IHK Business Plan Workshop in Frankfurt genau richtig. An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen erstellen Sie mit Profis gemeinsam Ihren Business Plan. Einer der Referenten ist Burkhard Schneider. Kosten: 150 EUR. Mehr Infos unter www.ihk-frankfurt.de
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Verwendet werden Kaschmirpullies, die gespendet werden. Natürlich kann man die Plüschtiere auch aus den eigenen Kaschmirpullie erstellen lassen, wobei dann die Preise höher sein können. Grundsätzlich sind die Preise ab 50 EUR stolz genug, um zu verhindern, dass es ein Massenprodukt werden kann.

Hergestellt werden diese handegmachten Plüschtiere in einer ehemaligen Teppichfabrik in Atlanta / USA. Dementsprechend bestehen noch genug Produktionskapazitäten zur Verfügung, wenn diese Plüschtiere aus receycelten Kaschmirpullis zu Beststellern werden. Man kann ja nie wissen :-)