September 30, 2005
Wem ist nicht schon folgende Situation passiert? Man sitzt auf den Trockenen in der Gastwirtschaft, weil das Bierglas leer ist und die Bedienung einfach nicht kommen will, um Nachschub zu liefern. Jetzt gibt es eine einfache Lösung. Unter dem Bierdeckel ist ein Sensor positioniert. Wenn das Gewicht des Glases eine bestimmte Grenze unterschreitet, wird direkt ein Signal an die Theke gesendet, um Nachschub zu bekommen. Clever!
Noch gibt es dieses Produkt nicht in Serie und ist damit mit 84 EUR noch sehr teuer. Experten gehen davon aus, dass das Produkt in Serie gefertigt unter 10 EUR kosten kann und damit auch zum Erfolg in der Gastronomie führen kann.
Robert Basic hat gleich weitere Anwendungsmöglichkeiten gefunden. So könntee man z.B. auch den Sensor direkt mit der Taxizentrale verbinden. Wenn z.B. dreimal der Impuls kam, dass ein Bierglas neu aufgefüllt wurde, kann gleich ein Taxifahrer bereit stehen. Schöne neue Technikwelt.
Unter futurzone.orf.at findet man noch viele Ideen rund um Technik und Gastronomie.
Was macht man als Gründer meist zu Beginn? Man erstellt einen Business Plan und prüft, wie profitabel die Geschäsidee ist. Schön ist es, wenn man in dieser Situation auf Kennzahlen der Wettbewerber (wenigstens im Durchschnitt) zurückgreifen kann.
Auf dem Abseitsblog wurde gerade auf eine aktuelle Kennzahlenübersicht für die Gastronomie verwiesen.
Und hier die Top 5, gemessen an der Umsatzrendite (auf Basis des Betriebsergebnisses 1):
- Bar / Pub: 31 %
- Pizzeria: 27 %
- Fast Food: 24 %
- Trend-Restaurant: 22 %
- Spezialitäten-Restaurant: 21 %
Für was sind die Kennzahlen gut? Als Entscheidungshilfe. Als Analysegrundlage bei Abweichungen.
Sind sie noch einer der wenigen, der keine Mail von unterwegs versenden kann, weil sie entweder das Notebook mit W-LAN-Anschluss nicht immer dabei haben oder ihr Handy noch keine Mails verschicken kann? Dann bietet jetzt Springdoo aus Neuseeland die Lösung (leider noch nicht in Deutschland): Rufen sie die Springdoo-Service-Nummer an, sprechen sie ihren Text auf, wählen sie den Empfänger und schon wird die Mail mit angehängter Sprachnachricht verschickt.
Hat auf diesen Service jeder schon gewartet. Nicht wirklich, aber trotzdem eine spannende Idee, weil es zwei Medien miteinander kombiniert. Und schließlich soll es ja Menschen geben, die auf Mails schnell antworten, aber nicht mehr ans Telefon gehen.
Gelesen bei work.innovation-Blog
Vor kurzem haben wir im Portal über den Senioren Umzugs Service berichtet. Möbelumzugsfirmen gibt es viele, aber wenige die sich auf die Zielgruppe der Senioren konzentrieren.
Der Beratungsletter stellt in seiner Oktoberausgabe das Angebot vom Malermeister Werner Deck vor. Den Großteil seiner Kunden gehören der Generation 55 + an. Für diese Zielgruppe ist ein Rund-Um-Sorglos-Service besonders wichtig. Deshalb bietet der Malermeister Deck folgende fünf Garantien:
- Zeitgarantie
- Festpreisgarantie
- Sauberkeitsgarantie
- Kompetenzgarantie
- Langzeitgarantie
Selbst in die BILD-Zeitung hat er es geschafft mit dem Angbot: “Sie dinieren, wir renovieren!” Wer etwas mehr zu renovieren hat, kann mit gutem Gewissen in den Urlaub fahren und findet danach die Wohnung frisch renoviert wieder. Solch einen Service schätzen nicht nur Pensionäre.
Wer mehr über die Zielgruppe 50 + erfahren will, kann z.B. bei Feierabend.com vorbeischauen. Während des New-Economy-Booms gestartet, hat sich diese Plattform für die “reife Generation” nachhaltig etabliert.

Am 26.09.2005 ist sie gestartet, die “Mutmacher-Kampagne” Du bist Deutschland. Der zweiminütige TV-Spot startete am Montag fast zeitglich auf verschiedenen TV-Sendern. Ziel der Kampagne ist es, eine neue Aufbruchstimmung in Deutschland zu initiieren. Alle beteiligten Unternehmen engagieren sich ehrenamtlich, insgesamt steht ein Mediavolumen von 30 Millionen EUR zur Verfügung. Die Webseite ist dafür, daas Sie noch frisch am Start ist, schon mit sehr viel Leben gefüllt.
Parallel zur professionellen Medienkampagne entwickelt sich eine spannende Subkultur, initiiert durch zahlreiche Blogger. In einem Flickr Pool ver?ntlichen zahlreiche Kreative ihre Kampagnenvorschl䧥. Sehr viel Schr䧥s und Kreatives ist dabei. Beim Spreeblick-Blogger, einem der Initiatoren dieser “Gegenkampagne” wurde bereits heftig kommentiert und diskutiert.
Mal schaun, wie sich dieser Alternativkampagne entwickelt und welche Wellen sie schl䧴.
September 28, 2005
London ohne Doppeldeckerbusse, das ist ja wie Paris ohne Eifelturm, wie Schweiz ohne Berge, etc. Sie sind die geheimen Wahrzeichen. Und was passiert jetzt? Sie werden Ende des Jahres ausrangiert. Kein Scherz! Leider! Angeblich wären sie zu unbequem für die Fahrgäste, so wurde in dieser Woche im Radio ausführlich berichtet.
Viele werden sie vermissen. Besonders ein Unternehmen, das bisher die gebrauchten, ausrangierten Fahrzeuge in die ganze Welt verkauft hat. In nächster Zeit werden sie viel zu tun haben aber dann müssen sie sich ein anderes Betätigungsfeld suchen.
Vielleicht erkennt ja eine andere Stadt die Chance und wird das “nächste London”. Welche Guerilla-Marketing-Agentur wird hier zuschlagen? Die Zeit läuft……..
Die meisten Blogs sind bisher ohne Zeitlimit an den Start gegangen. Man berichtet eben so lange, wie man Zeit und Lust hat. Es kommt schon öfters vor, dass man nach sechs oder neun Monaten nicht mehr genügend Zeit findet und die Luft ausgeht. Das ist aber meist nicht geplant.
Anders ist das Konzept von sog. Projektblogs. Hier berichtet man i.d.R. so lange, bis das Projekt beendet ist. Beispiele gefällig? Der Umzugsblog von Nico Lumma ist solch ein Beispiel. Als Nico vor seinem neuen Projekt, nämlich den privaten Umzug, gestanden ist, hat er flugs einen eigenen Blog gelauncht. Schöner Nebeneffekt: Immobilienscout24 “drängte” sich als Blogsponsor auf. Da fällt das Schreiben doch gleich leichter.
Noch mehr Beispiele? Da wäre zum Beispiel der IAABlog. Alle zwei Jahre steht Frankfurt Kopf, weil die Autowelt zu Gast ist. Thomas Gigold hat das zum Anlass genommen, um einen zeitlich begrenzten Blog anlässlich der Messe zu launchen. Auch hier hat sich mit BMW ein Sponsor gefunden. Aber keine Angst, auch über Mercede und Co. wurde ausführlich berichtet.
Gibt es auch schon Projektblog-Portale? Habe ich noch nicht gefunden, wird aber garantiert bald kommen. Die Mund-zu-Mund-Propoganda-Agentur TRND könnte hier aber schon als Vorreiter dienen. Für jedes Beratungsprojekt wird ein eigender Projektblog gestartet, bisher konkret der nutraxx-blog, smart roadster blog und der carpe diem blog. Solche Projektblogs bieten sich geradezu an, schließich will man hier die Meinungen der Mitglieder einholen und verbreitern.
Ein Trend ist geboren und wird sich sicherlich weiter entwickeln. Wir bleiben ein wachsamer Beobachter.
Wer kennt das nicht? Der Wein schmeckt dann besonders gut, wenn man den Winzer selber besucht hat und somit der Wein eine “persönliche Note” bekommt. Man erinnert sich wieder an den Geruch in der Toskana, das leckere Essen etc.
Die Schweizer ermöglichen einem ebenfalls die persönliche Note. Jedes Stück Emmentaler hat eine Käsereimarke. Dieser Marke kann man die Betriebszulassungsnummer der Dorfkäserei entnehmen, in der der Käse hergestellt wurde. Hat z.B. ihr Käse die Nr.: CH 3187, dann könnenn Sie unter emmentaler.ch recherchieren, dass ihr Käse von der Käserei Längacker aus Rüeggisberg stammt.
So einfach macht man aus einem anonymen Stück Käse eine Herkunftsstory. Wenn man ein bisschen nachdenkt, fallen einem noch weitere Ideen ein. Wie wäre es, wenn man z.B. 100 Käsereimarken sammelt und dafür zwei Tage Urlaub im Emmental geschenkt bekommt, sponsored by Fremdenverkehrsamt, Hotels und Käsereien. Da ist doch noch mehr drin!
Vor einiger Zeit haben wir im Portal über das Kuh-Leasing berichtet. Idee ist es, eine Kuh auf Zeit zu “mieten” und die Zinsen in Form von Käse zu erhalten. Perfekt und innovativ.
Gelesen bei feinschmeckerblog via gourmet-report
September 27, 2005

Auf der Suche nach einem neue entdeckten Fleckchen als Werbefläche bin ich im Bindestrich-Blog auf diesen Rucksack von Götessons gestoßen. Der Wechselrahmen macht es mäglich, ständig neue Werbemotive zu wählen. Wäre ja sonst langweilig. Die Erfinder haben wirklich an alles gedacht. Sollte es mal dunkel werden (passiert in Nordeuropa sehr früh), dann kann man die Version mit der Beleuchtung kaufen.
Vielen Künstlern sagt man einen mangelnden Geschäftssinn nach. Doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regeln. Brigitte Karasek ist solch eine rümliche Ausnahme. Wenn man ihre Startseite besucht, bekommt man gleich den Eindruck, eine Unternehmensgruppe zu besuchen. Vier Geschäftsbereiche werden hier bildlich dargestellt: Malerin/Künstlerin, Art Consulting (Kunstleasing- und beratung, z.B. CI-konforme Bilder für Unternehmen), Kreativ-Seminare und Farbenrausch- und Nanakurse.
Gelesen bei Seminarportal-Blog.
Besonders spannend finde ich innerhalb des Art Consultings das Angebot, CI-konforme Bilder für Unternehmen zu erstellen. Sind doch sonst Auftragsarbeiten von Künstlern verpöhnt. Mir hat ein Gallerist mal anvertraut, dass die wahre Kunst des Galeristen darin besteht, einem Künstler in seiner Erfolgsphase (gemessen an Verkäufen) zu motivieren, mehr davon zu malen. Denn hier driften Kunst und Kommerz meist extrem auseinander. Interessant wie jede Branche ihre eigenen Gesetze hat, die man beachten muss.
Selbst das Bundesministerum für Wirtschaft und Arbeit hat die Künstler als spannende Zielgruppe für Existenzgründungen entdeckt und einen ausführlichen Leitfaden veröffentlicht, der viele Tipps für Künstler in der Gründungsphase beinhaltet. Nur der Titel “Wirtschaftspolitik für Kunst und Kultur” ist nicht nur irreführend, sondern wenig vermarktungsfähig.