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February 28, 2006

Patricia Sin, Shooting-Star in der erotischen Literatur, verrät das Geheimnis ihrer Verkaufserfolge

Filed under: Marketing - PR, Marketing - Viral — Burkhard Schneider @ 5:31 pm

Für seinen Autorenratgeber “Kauf! Mich! Jetzt!” führte Bernd Röthlingshöfer im Jahre 2004 mehrere Interviews mit Autoren, die ihre Werke selbst verlegten und durch außergewöhnliche Erfolge auf sich aufmerksam machen konnten. Jetzt setzt er die Reihe fort. Als erstes sprach er mit Patricia Sin, die als Shooting-Star in der erotischen Literatur gilt, seitdem ihr Erstlingswerk “Schmetterlinge am Venushügel” unter die Amazon-Top-Ten der Erotikbestseller gelandet ist, ohne bekannten Namen oder großes Werbebudget.

Die Quintessenz des Interviews: Man sollte sich von der Masse der bisher geschriebenen Bücher absetzen, ständig und überall (wie z.B. als Initiatorin eines OpenBC-Forums) über sich und sein Buch sprechen und darauf hoffen, dass die Mundpropaganda funktioniert. So einfach kann Erfolg sein. Es muss also nicht eine geniale Marketingidee dahinter stecken, um besonders erfolgreich zu werden. Wenn ich ehrlich bin, erhoffe ich mir aber schon in den folgenden Interviews ein paar mehr “Geheimtipps”.

Ist Ihnen auch aufgefallen, dass ich wieder öfters über das Blog von Bernd Röthlingshöfer berichte? Das liegt einfach daran, dass er wieder zahlreiche interessante Berichte veröffentlicht, nachdem er sein neues Buch Marketeasing fertig gestellt hat und jetzt wohl wieder mehr Zeit hat, um zu bloggen. Angenehmer Nebeneffekt: Viele Blogger berichten über ihn und sein neues Buch. Auch so kann die Vermarktung für ein neues Buch funktionieren. Noch besser wäre natürlich, wenn er spannende Beispiele aus seinem Buch veröffentlichen würde. Dafür gibt es aber das Blog “marketingtip”, das unsere Neugierde befriedigt.

Lächeln wie Julia Roberts

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 3:05 pm

Bis jetzt kennen wir nur von Gottlieb Wendehals die künstlichen Zähne, die er während der Karnevalszeit aufsetzt, um den besonderen Biss zu zeigen. Gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht über einen Anbieter in den USA gesehen, der “Zahnschablonen” berühmter Stars verkauft. Damit kann man dann lächeln wie Julia Roberts. Es handelt sich dabei auch nicht um einen Faschingscherz, sondern eine erstgemeinte Geschäftsidee. Leider habe nach erster Recherche keine Fotos oder weitere Infos im Netz gefunden.

Die Besserwisser Woche im basicthinking-blog

Filed under: Blog — Burkhard Schneider @ 1:06 pm

Täglich starten mehr als 75.000 Blogs weltweit! Da kann es nicht schaden, gute Tipps zu erhalten. Der Problogger hat z.B. seit Februar die Serie “Blogging for Beginners” gestartet. Jörg Petermann, der einfach-persönlich-Blogger, startet im März erstmals einen Themenmonat mit dem Thema: “Webblog“. Jeder darf sich bei ihm bewerben, um sein Blog und Ansichten vorzustellen.

Da darf natürlich auch Robbie nicht fehlen. Als bekannter Think-Tank wollte er natürlich nicht auch einen Themenmonat starten und kopieren. Dafür initiiert er die Besserwisser-Woche. Bis jetzt hat er sich schon mit folgenden Themen beschäftigt:

Im ersten Artikel hat Robbie gleich meinen zu langen Blogtitel kritisiert. Ich habe ja fast überlegt, einen kürzeren Titel zu wählen, aber nachdem ich jetzt genau wegen diesem langen Namen extra erwähnt wurde, muss ich mir das noch einmal überlegen :-)

Am Ende der Woche werde ich noch mal eine Best-Of-Auswahl treffen und vielleicht auch einige eigene Ideen einbringen.

Technology Review Blog seit Samstag aktiv

Filed under: Blog, Innovation — Burkhard Schneider @ 11:05 am

Der Technology Review, das M.I.T. Magazin für Innovation, hat schon länger seine Internetheimat bei Heise-Online. Das ist nicht neu, allerdings die Tatsache, dass auch der TR bloggt und zwar seit Samstag. Mit Mario Sixtus ist auch alter Bekannter der Bloggerszene Autor der ersten Stunden.

Dann schau´n wir mal, ob das Blog eine Bereicherung in Sachen Qualität und Quantität darstellt. In unserer Blogroll hat es schon einen Platz gefunden. Leider gibt es noch keine RSS-Feed-Funktion. Das macht die Beobachtung schwieriger und aufwendiger.

Loremo – mehr als ein ConceptCar

Filed under: Geschäftsidee, Innovation, Marketing - Produkt — Burkhard Schneider @ 8:49 am

Loremo steht für Low resistance mobil! Die Idee hinter dem Fahrzeugkonzept ist simpel: Gewicht und Luftwiderstand sind entscheidend für den Treibstoffverbrauch von Fahrzeugen. Reduziert man sie, verringert man den Verbrauch. Und je mehr man reduziert, desto effizienter fährt man. Leichtigkeit, statt Masse.

Das Ergebnis ist laut Herstellerangaben ein Benzinverbrauch von 1,5 l / 100 km! Auch die anderen technischen Daten für das Basismodell Loremo LS sind beeindruckend. Bei 20 PS erreicht das Fahrzeug ein maximale Geschwindigkeit von 160 km/h. Das Gewicht beträgt 450 km. Bei einem Tank von 20 l beträgt die Reichweite 1.300 km! Auch minimal ist der Preis mit unter 11.000 EUR. Nicht minimal ist das Design. Es handelt sich um ein langgezogenes Sportcoupe. Neugierg geworden. Na, dann vorbeischauen unter loremo.com und staunen.

Seit 1993 tüftelt Uli Sommer an diesem Fahrzeugkonzept. Nachdem 2001 das Konzept auf der IAA vorgestellt wurde, wird das erste Konzeptfahrzeug auf dem Genfer Autosalon 2006 vorgestellt. Potenzielle Käufer müssen sich noch bis 2009 gedulden, bis sie in ihr Loremo einsteigen können. Bereits jetzt kann man sich als Kaufinteressent eintragen. Sitz der Loremo AG ist München, wie könnte es auch anders sein?

February 27, 2006

Adicolor-Revival – einfach gut

Filed under: Marketing - Produkt — Burkhard Schneider @ 5:15 pm

Ab dem 4. März 2006 lässt adidas ein Schuhkonzept neu aufleben, das bereits in der Vergangenheit Kultstatus erreicht hat: adicolor – eine Kollektion von Schuhen, die individuell gestaltet werden können. Das ursprüngliche adicolor Konzept wurde 1983 anlässlich der internationalen Sportartikelmesse Ispo in München vorgestellt. Damals bot adidas weiße Schuhmodelle zusammen mit speziell entwickelten, schnell trocknenden und wasserfesten Stiften an. Mit diesem innovativen Konzept konnte man sein ganz persönliches Paar Turnschuhe gestalten.

Die Reihe der Hilfsmittel wurde jetzt erweitert – von Filzstiften bis hin zu Sprühdosen. Außerdem wird die adicolor Kollektion in zwei Hauptkategorien aufgeteilt: die White Series, die das ursprüngliche Konzept neu aufleben lässt, sowie die innovative Colour Series. Diese wurde von adidas Originals gemeinsam mit verschiedenen Partnern, allesamt Ikonen aus der Welt der Mode und der Kunst, entwickelt. Die adicolor Produkte werden ab dem 4. März 2006 über einen Zeitraum von drei Monaten in den Handel eingeführt. Die einzelnen Modelle sind dabei über verschiedene Vertriebskanäle und in mehreren Preiskategorien erhältlich. Besonders scharf finde ich den “Malkasten”, wie man ihn sonst nur in Geschäften für Künstler sieht. Ich hoffe, dass sich adidas von anderen Open-Marketing-Projekten inspirieren lässt und die besten Designs der Kunden auf der Homepage abbildet.

Was können sie als innovative Unternehmer davon lernen? Prüfen Sie, ob ihre Kunden durch einfache Hilfsmittel ihre Produkte individualisieren können. Recherchieren sie in der Vergangenheit, welche Trends kultig waren und wie sie heute ein Revival kreieren können. Mixen Sie zwei Produkte zu einen neuartigen Produkt (siehe unser Beitrag: “Innovative Kombination zweier Produkte“). Überlegen sie, ob sie ihr Angebot künstlich verknappen, indem sie es nur zeitlich befristet anbieten.

Info- und Bildquelle: sneakerfreaker.com und Pressemitteilung adidas.

Teil 4 (EFE): Pro und Contra Franchisesysteme

Filed under: V - Erfolgsfaktoren — Burkhard Schneider @ 3:03 pm

Auch diesmal übernehme ich am Montag den “Staffelstab” der Serie “Erfolgsfaktoren für Gründer”, die ich anlässlich der Moderation während des 1. Frankfurter Existenzgründungsforums gestartet habe. Diesmal lautet das Thema:

Pro und Contra Franchisesysteme

Franchisegeber werben damit, dass die Erfolgschancen einer Existenzgründung deutlich höher sind, wenn man sich mit einem Franchisesytem selbständig macht als ohne. Dieser grundsätzlichen These hat kein Unternehmer auf dem Podium widersprochen, allerdings um wichtige Informationen ergänzt:

  • Kein First Mover Advantage Gute Franchiseangebote haben sich bereits an ausgewählten Standorten bewährt, bevor sie als Franchisekonzept vermarktet werden. Es gibt jedoch viele gute Ideen, bei denen es darauf ankommt, dass man schnell den Markt durchdringt. Wer solch eine Marktlücke als erster entdeckt, sollte keinesfalls so lange warten, bis es als Franchiskonzept angeboten wird.
  • Keine Skalierung der Geschäftsidee Ein erfolgreiche Unternehmer hat einmal gesagt: “Ich verdiene lieber an 100 Geschäften 1 % als an einem Geschäft 100 %.” Dahinter steht die Idee, eine Geschäftsidee durch viele Partner (Franchisenehmer) zu vervielfältigen. Diese Chance hat man natürlich nicht als Franchnisenehmer, weil es hier ja bereits einen gibt, der an der Umsetzung anderer profitiert.
  • Nicht alle Märkte sind groß genug Man sollte immer prüfen, ob die Märkte auch groß genug sind, so dass sich eine Franchisekonzept auch für beide Seiten (Franchisegeber und -nehmer) lohnt. Häufig gibt es für bestimmte Geschäftsideen genau aus diesem Grund kein Franchiseangebot. Sehr wohl kann es sich aber für einen einzelnen Unternehmer lohnen, die Idee umzusetzen.
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Häufig sind die Planzahlen der Franchisegeber zu optimistisch gerechnet. Deshalb besuchen sie möglichst viele Franchisenehmer vor Ort und fragen sie gezielt nach, wie erfolgreich das Konzept in der Praxis funktioniert. Das sollte man natürlich nicht in plumper Form machen, sondern mit gezielten Fragen, die man eher “zufällig” fragt. So erhält man meist zwischen den Zeilen sehr wichtige Informationen. Wenn man anschließend die Aussagen verschiedener Franchisenehmer vergleicht, erhält man meist ein komplettes Bild.

Das ganze Jahr Fasching mit diesen Mundschutzmasken

Filed under: Marketing - Produkt — Burkhard Schneider @ 1:39 pm

Bis jetzt haben wir eher unverständlich geschaut, wenn viele Japaner in Tokio mit einer Mundschutzmaske herumgelaufen sind. Seitdem der Vogelgrippevirus uns erreicht hat und immer mehr Geschäftemacher die Hysterie schüren, beschäftigen auch wir uns mit dem Thema.

Ein japanischer Designer hat sich Gedanken darüber gemacht, ob jeder japanischer Einwohner wirklich mit der weißen Einheitsmaske rumlaufen muss. Deshalb hat er fünfzehn Masken mit verschiedenen Motiven designt. Gerade Kinder, die solche Masken eher befremdlich finden, könnten so animiert werden, auch eine Maske zu tragen. Wenn diese Masken auch in Deutschland verkauft werden, haben wir endgültig Fasching das ganze Jahr.

Gelesen im Querdenken-Blog

Erfinder-Workshops für Kinder

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 11:14 am

Children’s Technology Workshop bietet Kurse, Seminare und Partys für Kinder an. Innerhalb dieser Events bringen speziell geschulte Lehrkräfte den Kindern zwischen fünf und 13 Jahren Mathematik, Physik oder Mechanik auf unterhaltsame Weise näher (Edutainment). Dabei stehen die einzelnen Veranstaltungen stets unter einem bestimmten Motto.

Das Konzept wird als Franchisekonzept vermarktet und soll auch bald in Europa für Furore sorgen. Ein Wettbewerber mit ähnlichem Konzept ist MadScience. Ende Dezember haben wir bereits hier im Blog über einen Anbieter von Wissenschaftsspielen für die Kleinen berichtet.

Gefunden bei EarlytoRise via Start-Up-Blog.

Tue Gutes (für deine Kunden) und sprich darüber (im Internet)

Filed under: Internet, Marketing - Online, Marketing - loyal — Burkhard Schneider @ 8:37 am

Bernd Röthlingshöfer hat ein gutes Beispiel im Internet gefunden, wie man auf die Zufriedenheit der Kunden plakativ hinweisen kann: Der T-Shirt-Anbieter CustomInk hat folgendes Kästchen rechts oben auf der Homepage positiniert:

Von EBay kennen wir bereits diese Form der Darstellung der Kundenzufriedenheit. Bisher kenne ich aber wenige Homepages, die so prominent die Kundenzufriedenheit darstellen. Wenn man bedenkt, dass die Besucher einer Homepage sehr schnell entscheiden, ob sie dort weiter verweilen, ist o.g. Darstellung sehr förderlich für den Umsatz. Vertrauen ist die Basis für Geschäfte. Wer detaillierte Feedbacks der Kunden erfahren will, der kann sich diese auf einer Detailseite anschauen. Dort erfährt man auch, dass z.B. 92 % der Käufer wieder kaufen würden.

Auch in Deutschland gibt es gute Beispiele. So hat die Empfehlungsorganisation Meeting-Plus auf ihrer Homepage wichtige Kundenkennzahlen veröffentlicht. Dadurch erfährt man z.B., dass im Rahmen von 873 Empfehlungsmeetings 1273 Empfehlungen generiert wurden. Daraus sind 595 Aufträge entstanden. Die größte Auftragssumme betrug 310.000 EUR.

Aus meiner Sicht könnten viel mehr Unternehmen die Chance nutzen und den Kundennutzen durch wichtige Kennzahlen veranschaulichen, ganz nach dem Motto: “Tue Gutes (für deine Kunden) und sprich darüber (im Internet). Natürlich sollte man jeweils abwägen, welche Informationen man öffentlich präsentiert und welche auch nur nach Nachfrage. Schließlich schaut die Konkurrenz mit :-)