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March 31, 2006

Die GründerChampions 2006 wurden heute ausgezeichnet

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 5:47 pm

Heute um 11.00 Uhr wurden auf der deGUT (Deutsche Gründer- und Unternehmertage) die Gründerchampions 2006 ausgezeichnet. Die Auszeichnung „GründerChampion” vergeben die Länder Berlin und Brandenburg mit Unterstützung der KfW Mittelstandsbank seit 1999. Unternehmen aus ganz Deutschland, deren Gründung weniger als 5 Jahre zurücklag, konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Eine prominente Jury wählte für jedes Bundesland einen GründerChampion 2006 aus.

Ich habe mir wie im letzten Jahr einige Konzepte herausgepickt, die mir besonders gut gefallen haben:

  • mapChart.com – Lösungen im Geomarketing aus Sachsen
  • RiwA33Bus – Der Bus zur Party aus Thüringen
  • transmarketing – Werbung auf LKW-Planen aus Rheinland-Pfalz
  • Contedis – Naturkosmetik aus Hessen
  • BOGA – Abhol- und Entsorgungsservice für Frittieröl

In den nächsten Tagen werde ich die Top 5 genauer vorstellen. Wer nicht so lange warten will, der findet hier den Link zur Gewinnergalerie.Im Januar habe ich hier im Blog ausgewählte Gewinner des letzten Jahres vorgestellt.

Danke an den Werbeblogger Patrick Breitenbach

Filed under: Blog, V - Danke — Burkhard Schneider @ 1:26 pm

Heute erreicht mich eine Nachricht, die mich schon wehmütig macht. Der Webeblogger Patrick Breitenbach nimmt eine neue Stelle in einer Werbeagentur an und verabschiedet sich deshalb als aktiver Blogger (siehe Blogartikel). Robbie fragt in den Kommentaren zu Recht nach, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Aber jeder sollte auch mal einen Schnitt machen können. Es ist auch leider kein vorgezogener Aprilscherz, wie ein Kommentator unkte.

An dieser Stelle sage ich Danke an Patrick Breitenbach für die vielen interessanten Beiträge. Nach Gerhard Schoolmann war es der zweite Blogger, dessen Blog ich regelmäßig “verschlungen” haben. Wer sich nicht mehr erinnern kann, Patrick war früher auch Co-Autor des KMU-Blogs. Patrick hat allerdings seine “Blognachfolge” gut bestellt, da ja ein ganzes Autorenteam vorhanden ist, das ja bereits aktiv bloggt. Zum Abschied hat Patrick noch sein “Weblog-Testament” verfasst, nämlich einen Artikel über Weblogs als Marketinginstrument. Mitdiskutieren ist herzlich willkommen.

Nachtrag:

Da hat Patrick Breitenbach doch einen verfrühten April-Scherz gemacht und bleibt den Werbebloggern erhalten. Um aber die großen Einnahmeausfälle zu kompensieren, wirbt er jetzt auf seinem Blog für Aufträge. Na, hätte er mal lieber die gute Idee gehabt, auf die Kampagne “gibnisch” (aus dem Hause JvM) mit der gibsdoch-Kampagne zu kontern und er müsste sich jetzt keine Gedanken über Aufträge mehr machen :-)

Rapp – Eine Brauerei ist als Getränkevollsortimenter und -lieferant erfolgreich

Filed under: Geschäftsidee, Marketing - Vertrieb — Burkhard Schneider @ 8:48 am

Nachdem wir im letzten Artikel über Ingvar Kamprad berichtet haben, der als Preisführer zum Marktführer (IKEA) geworden ist, will ich jetzt ein weiteres Geschäftskonzept vorstellen, das durch niedrige Preise und trotzdem guten Service immer mehr Kunden gewinnt. Es handelt sich um die Brauerei Rapp aus Kutzenhausen bei Augsburg.

Als erstes fällt auf, dass die Brauerei Rapp ein breites Getränkesortiment anbietet: verschiedene Biersorten, Mineralwasser, Fruchtsäfte, Erfrischungsgetränke etc. Das Markenzeichen besteht darin, dass alle Getränke in einer braunen 0,5 Liter Flasche gefüllt werden. Das erleichtert die Logistik und Wiederverwendung der Flaschen enorm. Das zweite Markenzeichen besteht darin, dass die Brauerei Rapp die Getränke driekt zum Kunden ins Haus liefert. Privat- wie Geschäftskunden lieben diesen Service gerade deshalb, weil sich viele Getränkehändler vor Ort immer noch zu fein sind, die Getränke nach Hause zu liefern. Leider hat die Brauerei erst Süddeutschland erobert. Aber wenn die Nachfrage so anhält, steht dem Wachstum sicherlich nichts im Wege.

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March 30, 2006

Herzlichen Glückwunsch Ingvar Kamprad (IKEA-Gründer) zum 80. Geburtstag

Filed under: V - Unternehmer — Burkhard Schneider @ 6:11 pm

Der IKEA-Gründer und Mulitmilliardär feiert heute seinen 80. Geburtstag. Spiegel-Online hat dies zum Anlass genommen, seinen schwierigen Weg zum “Möbelpapst” zu skizzieren. Kamprad kam als Nachkomme deutscher Einwanderer in der südschwedischen Provinz Småland zur Welt, deren Einwohner dafür bekannt sind, dass sie fleißig und geizig sind. 1943 gründete der gelernte Tischler den Versandhandel IKEA, benannt nach den Anfangsbuchstaben seines Names und Heimatortes (Elmtaryd Agunnaryd). Während er zu Beginn ein breites Sortiment hatte, spezialisierte er sich in den 50er Jahren auf Möbel.

Mit der Eröffnung des ersten Möbelhauses im Jahr 1958 begann dann schließlich der rasante Aufstieg des “IKEA-Imperiums”. Seiner Maxime, immer der günstigste Anbieter zu sein, blieb er sein Leben lang treu. Alle Kosten standen auf dem Prüfstand. Um die Einkaufskosten zu senken, importierte er Waren aus Polen. Um die Transportkosten zu senken, verkaufte er seine Möbel als Bausatz. Um Raumkosten zu sparen, verkaufte er die Möbel direkt vom Lager und wich mit seinen Möbelhäusern aufs “Land” aus. Mittlerweile ist IKEA fast weltweit vertreten. Obwohl er mittlerweile 80 Jahre alt ist und in der Schweiz lebt, mischt er sich immer noch in die Geschicke des Unternehmens ein.

Obwohl er nach eigenen Angaben viele Fehler gemacht hat, ist er der viertreichste Mann der Welt (28 Milliarden US Dollar Vermögen). Wenn man ein Erfolgsrezept dafür sucht, findet man die Antwort in dem Spruch: “Geiz ist geil”. Ingvar Kamprad bietet nicht nur Möbel für Pfennigfuchser an, er ist selber einer. So ist seine Villa mit IKEA-Möbeln ausgestattet. Das Obst kauft er nachmittags, weil es dann billiger ist. Sein Volvo ist 15 Jahre alt und er bevorzugt daneben Billigflieger, Bus und Bahn als Transportmittel und zwar am besten zum Pensionärsrabatt. Vielleicht ist auch dieses authentische Leben das Erfolgsrezept Nr. 1. Übrigens, Robbie hat vor kurzem ein Foto des Volvos von Ingvar Kamprad in einem Blogbeitrag veröffentlicht. Demnach wird Ingvar Kamprad wohl nie die Leistung von Engine Room annehmen.

Den ganzen Artikel finden sie bei Spiegel-Online.

The Engine Room: 5 Sterne Hotel für Autos – members only

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 3:09 pm

Stellen sie sich vor, sie haben einen wertvollen Oldtimer oder Sportwagen, den sie nur am Wochenende oder zu speziellen Anlässen nutzen. Wie schützen sie ihr Fahrzeug vor Diebstahl. Haben sie immer genug Zeit, den Ölwechsel vorzunehmen und den Lack zu pflegen? Für diese Fragen gibt es jetzt in Antwerpen (Belgien) eine perfekte Lösung: The Engine Room ist die Kombination aus einem 5 Sterne Hotel für Autos und ein Mitgliedsclub für die Inhaber.

Die Garage ist richtig klimatisiert, um die Entstehung von Rost zu vermeiden. Die Fahrzeuge können 24 Stunden am Tag und 7 Tage pro Woche abgegeben und ausgegeben werden. In der Zwischenzeit wird das Fahrzeug von Hand gereinigt, der Reifendruck und Batteriestand geprüft.Diesen Service erhält man für einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 250 EUR. Der Clubraum steht den Mitgliedern für Meetings zur Verfügung. Auch für kleinere Firmenevents steht die Lokalität zur Verfügung.

Wer könnte eine ähnliche Idee umsetzen? Ein Hotel z.B. im Sauerland. Hier könnte man seinen Oldtimer unterbringen und regelmäßig am Wochenende vorbeischauen, dort übernachten und mit seinem Auto eine Spazierfahrt unternehmen. Das Hotel könnte somit zahlreiche Stammgäste an sich binden, Zusatzeinnahmen generieren und damit einen USP aufbauen. Nichtbesitzer von Oldtimern und Sportwagen könnten dafür bestimmte Fahrzeuge mieten. So nutzt z.B. ferrarifun das Sunderland-Hotel im Sauerland als Ausgangspunkt für die Erlebnisfahrten (siehe Blogbeitrag).

Quelle: Springwise

Wer sind die Profiteure des BVG-Urteils zum Sportwettenmonopol

Filed under: Finanzen — Burkhard Schneider @ 11:34 am

Das Manager Magazin hat nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen Bericht darüber erstellt, wer von der Deregulierung profitieren könnte. Die Tipps sind aber eher für Aktionäre als für Gründer und Unternehmer geeignet.

Was würde der Erfinder des World Wide Webs heute anders machen

Filed under: Innovation, Internet — Burkhard Schneider @ 8:54 am

Anfang der 90er Jahre entwarf der britische Informatiker Tim Berners-Lee am Kernforschungszentrum CERN in Genf die Grundstrukturen des Internets. Er gilt als Erfindes World Wide Web. Impactlab hat mit ihm ein Interview geführt und u.a. nach seinen größten Fehlern bei der Entwicklung gefragt. Demnach würde er heute die // weglassen und die Domainadresse umdrehen, so dass die Endung “.de” oder “.com” am Anfang stehen würde. Die beste Erfindung seit dem WWW sei der Suchalgorithmus von Google.

Das ganze Interview kann man hier lesen. Im FAZ-Net gab es letztes Jahr ein gutes Porträt über den wichitgsten Erfinder der Neuzeit.

March 29, 2006

Minenwolf – eine weitere lebensrettende Idee

Filed under: Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 6:29 pm

Heute wollen wir eine weitere Geschäftsidee vorstellen, die insbesondere in der Dritten Welt Leben retten kann. Es handelt sich um das Minenräumfahrzeug Minewolf. Erfunden hat das Fahrzeug Heinz Rath, Gründer der STS Safety Technoloy Systems, der heute noch im Beirat sitzt.

Heinz Rath hat seine Erfindung vor einigen Jahren in einem Business Plan Workshop der “Elite”-Uni WHU in Vallendar bei Koblenz vorgestellt. Mitglieder aus dem damaligen Studenten-Team sind Mitgründer des heutigen Unternehmens. Noch vor Abschluss des Studiums wurde das Unternehmen gegründet und u.a. von einer VC-Firma finanziert. Erste Lohrbeeren konnte es verdienen, weil es Landessieger beim Start Up Wettbewerb, dem größten Gründer-Wettbewerb in Deutschland geworden ist.

Im Gegensatz zu bisherigen Minenräumfahrzeugen ist das Gerät leichter, findet mehr Minen und kann anschließend für den zivilen Gebrauch als Bagger bzw. Raupenfahrzeug genutzt werden. Es handelt es sich eben um den Umbau eines Baggerraupenfahrzeuges und kann damit auch günstiger angeboten werden als eine Neukonstruktion. Schon mit einem Bruchteil der jährlichen Rüstungskosten, die jährlich weltweit ausgegeben werden, könnten alle Minen der Welt beseitigt werden.

Letzter (lebensrettender) Strohhalm für die Dritte Welt

Filed under: Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 4:48 pm

Eine Geschäftsidee, mit der man viel Geld verdienen kann, ist gut. Eine Geschäftsidee, mit der man in der Welt etwas zum Positiven verbessern kann, ist besser. Und eine Geschäftsidee, mit der man Leben zudem noch Leben retten kann, ist phantastisch.

In diesem Sinne wollen wir Ihnen mit Life-Straw eine phantastische Geschäftsidee präsentieren. Hierbei handelt es sich um einen großen Plastikstrohhalm mit Filter, mit dessen Hilfe man z.B. verunreinigtes Flusswasser filtern lassen und gleichzeitig baktierenfrei trinken kann. Für umgerechnet 3 EUR kann man diesen Strohhalm mit Filterfunktion herstellen. Der Filter hält ca. ein Jahr. Ob für dieses Produkt Bedarf besteht, braucht man nicht ernsthaft fragen. Jeden Tag sterben weltweit 6.000 Menschen wegen verunreinigtem Wasser.

Gelesen im Geistesblitz-Blog.

Standortanalyse ist fast immer wichtig

Filed under: Finanzen — Burkhard Schneider @ 2:48 pm

Sie wissen ja, welche drei Kriterien für die Auswahl der richtigen Immobilie entscheidend sind: 1. Standort, 2. Standort und 3. Standort. Aber nicht nur Immobilienmakler, Investoren, Gastronomen und Einzelhändler sollten alle wichtigen Standortinformationen besitzen, sondern auch z.B. Luxusgüteranbieter und Frauen, die sich einen Millionär “angeln” wollen.

Die USA hat gerade veröffentlicht, wo die meisten Millionäre leben. Demnach führt Kalifornien mit mehr als 550.000 Millionären, gefolgt von Texas, New York, Florida und Masachusettes. Allein in Los Angeles (Kalifornien) leben mehr als 260.000 Millionäre. Hier lohnt sich ein “Angelurlaub” besonders. Der durchscnittliche Millionär hat ein Vermögen von 2,16 Mio. US Dollar und ist 58 Jahr alt.

Ich warte nur darauf, bis für jede Stadt ein Adressbuch verkauft wird, in der die Namen aller Millionäre mit Vermögensaufstellung notiert sind. Dann könnte man noch auf Basis von Google Map einen Bezahldienst einrichten, der alle Informationen via Google Map anbietet und schon kann die professionelle “Angeltour” beginnen :-) Es gibt ja bereits schon einen Dienst, der die Preise für die Häuser via Google Map anzeigt, wie wir bereits hier im Blog berichtet haben.

Quelle: Spiegel-Online