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June 30, 2006

Grapple – looks like an apple, tastes like an grape

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 9:42 pm

Für die Autoren des Beratungsletters ist der Grapple (Apfel mit Traubengeschmack) “ein Produkt, das der Welt noch gefehlt hat!” Für die Erfinder ist es ein Lebensmittel, das dicke Kinder schlank machen und damit die Welt “verbessern kann”.

Für uns ist eine Innovation, bei der der Kunde entscheidet, ob sie Erfolg haben wird oder nicht. Wie sehen noch einmal die drei Zyklen einer Erfindung aus: belächeln, bekämpfen und akzeptieren. Ehrlich gesagt wäre ich neugierig genug, den Grapple einmal zu probieren. Welcher findiger Obsthändler nutzt die Chance zuerst, um so seinen Kunden ein neues Geschmackserlebnis zu gönnen.

Verpasste Servicechance von PC-Herstellern

Filed under: Marketing - Service — Burkhard Schneider @ 8:41 pm

Ersatzteile, wie z.B. ein Akku für ein Notebook zu erhalten, ist nicht einfach. Das hat Mireille gerade schmerzlich erleben müssen. Meine simple Frage? Warum gibt es nicht ein zentrales Infosystem der Hersteller, das Auskunft geben kann, welcher Shop gerade ein Ersatzteil vorrätig hat. Dann würden sich nämlich Kunden und Händler gleichzeitig freuen. Der Händler vor Ort kann seinen größten Vorteil (Ware vor Ort) ausspielen und der Kunde ist bereit, für diese Leistung auch einen adäquaten Preis zu bezahlen.

Eigentlich dachte ich ja, dass wir in einer Informationsgesellschaft leben. Aber wenn ich die Erfahrungen mit der Telefonhotline von Siemens Fujitsu zusammenfasse, dann komme ich zu dem ernüchternden Urteil: Der Weg zur lukrativen Servicegesellschaft ist für uns Deutsche wohl doch noch sehr weit.

PC-Hersteller bei Problemen wenig hilfreich

Chinesischer Unternehmer verkauft WM-Luft

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 11:48 am

Duftfernsehen gibt es noch nicht? Wenn nach einem chinesischen Unternehmer geht, soll das jetzt anders werden. Er will seinen chinesischen Landsleuten WM Luft für 6,25 USD verkaufen, die von Arbeitern “eingefangen” wurden, die den Rasen in den Stadien gemäht haben. Während der Übertragung eines Fußballspiels soll dann der Chinese die “WM-Wundertüte” öffnen und den frischen Grasduft einatmen. Zudem soll er wählen können, welche Luft aus welchem Stadion verströmt werden soll.

Ist die Idee jetzt ernst gemeint? Ja, schließlich wollte der findige chinesische Unternehmer auch schon Land auf dem Mond verkaufen. Nun muss er sich aber beeilen, um noch das große Geschäft machen zu können.

Gefunden bei RP-Online.

“Stiftung Innovation” sucht vorbildliche Erfindungen

Filed under: Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 8:55 am

Der Bochumer Verein “Stiftung Innovation” sucht neue Erfindungen, die Alltagsprobleme lösen. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft von der Automobil- bis zur Waschmittelindustrie testen die Stiftungsmitarbeiter, ob sich die eingereichten Ideen zur Lösung von Alltagsproblemen eignen – oder einfach nur lästigen Unfug bedeuten.

Die besten Einreichungen erhalten das “Ei des Kolumbus” verliehen. Dafür muss das Produkt gleichzeitig einen klar erkennbaren Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand der Technik ausweisen, aus Sicht der künftigen Nutzer eine höhere Kundenfreundlichkeit bieten und die Innovation sollte nicht zuletzt für Normalbürger nachvollziehbar sein und sie in besonderem Maß zu begeistern vermögen. Zu den Preisträgern gehört beispielsweise eine 180-Grad-Ordner-Mechanik der Firma Leitz, die ein beidseitiges Abheften von Papier und eine deutlich erhöhte Papierentnahme ermöglicht.

Die Webseite der Stiftung Innovation hat aber noch mehr zu bieten. So gibt es z.B. die Rubrik “Pfiffige Produkte”. Hier werden regelmäßig neue Produkte aus der ganzen Welt präsentiert, die das Leben etwas einfacher machen sollen. Mehr als 200 Ideen wurden bisher hier veröffentlicht.

June 29, 2006

Sieger der Start-Up-Werkstatt stehen fest

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 8:45 pm

Jetzt stehen auch die Sieger des nächsten Schüler-Planspiel-Wettbewerbes statt, der Start-Up-Werkstatt. Nach Aussagen der Initiatoren handelt es sich hier um das bundesweit größte Existenzgründer-Planspiel für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren. In Teams gründen die Jugendlichen fiktive Unternehmen und lernen so spielerisch die Welt der Wirtschaft kennen.

Mit folgenden Geschäftsideen wurde gewonnen:

  1. LaOla Als Geschäftsidee handelt es sich um einen Fussball-Kickertisch, bei dem die Kickerfiguren Trikots tragen, die ausgewechselt werden können.
  2. First Aid FirstAid hat einen Taschencomputer in PDA-Größe entwickelt, der durch optische und akustische Hinweise in Notfällen die Zeit zwischen Unfall und Eintreffen des Notarztes überbrückt.
  3. Easy Life Easy Life vertreibt modernster Technik zur Erleichterung des Alltags, z.B. eine fernsteuerbare Steckdosenleiste, die zwischen Steckdose und Endgerät geschaltet wird und über ein Handy per SMS gesteuert werden kann.

Auch im letzten Jahr gab es bereits 10 innovative Geschäftsideen der Schülermannschaften. Gelesen bei Stern.

Weitere Artikel zum Thema:

Senkung der Treibstoffkosten für Flugzeuge durch Luftabsaugung

Filed under: Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 4:45 pm

Forscher der Universität Stuttgart haben eine Möglichkeit entdeckt, mit der sie den Spritverbrauch von Verkehrsflugzeugen um bis zu 16 Prozent senken können. Dies kann deshalb funktionieren, weil durch eine spezielle Anordnung von mikrometergroßen Absaugöffnungen der Luftstrom über dem Flügel erheblich ruhiger und gleichmäßiger verläuft. Die Ersparnis könnte bei einer größteren Fluggesellschaft mehrer hundert Millionen EUR ausmachen.

Jetzt suchen die Forscher, die ihre Erfindung bereits zum Patent angemeldet haben, eine Fluggesellschaft, mit der sie die Forschungsergebnisse in der Praxis umsetzen können. Vielleicht können die Tüftler auch Hersteller von Windkraftanlagen dafür begeistern, weil hier ähnliche Effekte auftreten.

Gelesen bei wiwo

Forum Kiedrich (4): medi-convent – Flatrate für Krankenversicherungen

Filed under: Geschäftsidee, Trends — Burkhard Schneider @ 2:53 pm

Langsam können wir es schon nicht mehr hören. Ständig steigen die Kosten der Krankenkassen und deshalb sollen jetzt die Steuerzahler in Milliardenhöhe zur Kasse gebeten werden. Man hat das Gefühl, die Politiker hätte keine Lust, Kosten zu senken und bedienen sich deshalb immer ungenierter beim Steuerzahler. Dabei gibt es sehr wohl Konzepte, die Ausgabenproblematik zu verbessern:

Medi-Convent bietet z.B. gesetzlichen Krankenkassen an, gegen eine Jahrespauschale von z.B. 1.500 EUR (Flatrate) das komplette Behandlungsrisiko der Versicherten zu übernehmen. Diese Jahrespauschale steht medi-convent zur Verfügung, um den Versicherten durch einen von ihm benannten Arzt, der i.d.R. stiller Gesellschafter von medi-convent ist, optimal zu betreuen.

Seit Februar 2006 ist das Unternehmen nach Diskussionen mit Aufsichtsbehörden im Handelsregister eingetragen und hat seine Tätigkeit aufgenommen. Als erstes wurde das Modell in Hamburg umgesetzt, wo mehr als 30 Ärzte mehr als 70 Patienten mit diesem Konzept betreuen. Ich bin gespannt, wie schnell sich das Konzept von medi-convent durchsetzt.

Analyse der Reisekataloge via Google Earth

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 11:48 am

Schon seit vielen Jahren warnen die Verbraucherschützer vor verklausulierten Formulierungen im Reisekatalog. Wenn bei einem Hotel z.B. als Anmerkung im Katalog steht, dass die Lage verkehrsgünstig ist, dann kann der Reisegast davon ausgehen, dass sich das Hotel an einer sehr befahrenen Straße befindet.

Mit Hilfe von Google Earth hat jetzt aber jeder Reisegast die Möglichkeit, vor Buchung eines Hotels genau zu prüfen, in welchem Umfeld sich das Hotel genau befindet. Ich bin mir sicher, dass hier auch Informationsdienste die Chance nutzen werden, genau die Zielgruppe Urlauber zu adressieren. Es wäre doch auch klasse, wenn ich via Google Earth oder Google Map eine bestimmte Location (Hotel, Restaurant) herauspicke und dann auch automatisch zu den Communities verlinkt werde, die über die Qualität des Angebotes diskutieren und bewerten.

Ich selber kenne einen Travelmanager, der mittlerweile sehr erfolgreich geworden ist, weil er bei allen Reisebuchungen Geodaten berücksichtigt und damit gewährleistet, dass alle Orte (Flughafen, Hotel, Geschäftstermine) in der Nähe sind.

brandneu – Kombination von Modekatalog, Magazin und Cityguide

Filed under: Marketing - Produkt, Marketing - Werbung — Burkhard Schneider @ 8:48 am

Im Internet hat es sich schon längst herum gesprochen: mit interessantem Content lockt man viele Interessenten und damit auch potenzielle neue Kunden auf seine Webseite. Jetzt hat auch der Otto-Versand dieses Erfolgsgeheimnis entdeckt: Es gibt seit kurzem das Magazin “brandneu”, das sie sowohl online als auch offline lesen können. Dabei handelt es sich um einen Modekatalog kombiniert mit einem (sehr abgespeckten) Cityguide und interessanten Infos einer Metropole dieser Welt.

Die erste Ausgabe hat Kapstadt zum Thema. Mit großer Neugierde habe ich die erste Ausgabe “verschlungen”, weil Kapstadt zu einen meiner Lieblingsstädte zählt. Doch schnell war ich ernüchtert. Bis auf einige wenige Ausgehtipps (Bar, Restaurants, Shopping) war der Informationsgehalt allerdings sehr dünn. Zum Schluss gibt es noch zwei Angebote (Kapstadt-Reise, Weinpaket), die einem nicht vom Hocker hauen.

Mein erstes Fazit: Gute Idee, aber eher halbherzige Umsetzung. Sicherlich werden sich einige Profis davon inspirieren lassen und in Zukunft aufzeigen, wie es besser gemacht werden kann.

Diesen Tipp habe ich von Monika Meurer vom bindestrich-blog erhalten.

June 28, 2006

Tausche neue Ideen für einen Link

Filed under: Blog — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Langsam spricht es sich rum, dass es hier täglich neue Ideen für´s Business gibt. Nicht nur die Leserzahl steigt rapide, sondern auch die Zahl der Leser, die mir gute Ideen zumailen bzw. im Kommentarfeld eines Beitrages hinterlassen. Da ich davon nie genug bekommen kann, rufe ich jetzt alle auf, mir gute Ideen zuzusenden. Sie können mir entweder einen Link zu ihrem Blogbeitrag schicken oder den Tipp in die Mail schreiben, wenn sie keinen Blog haben oder das Thema nicht zum blog passt.

Was haben sie davon? Sie erhalten ein nettes Dankeschön, indem ich am Ende des Beitrages auf ihre Webseite (soweit das vertretbar ist) verlinke. Und wenn ich keinen Beitrag zur Idee schreibe? Dann war es auch nicht umsonst, weil ich mich regelmäßig innerhalb eines Beitrages bei allen Zusendern bedanke. Ist das jetzt ein einmaliges Angebot? Nein, bisher bin ich auch immer so verfahren. Allerdings ist das nicht jedem bekannt. Deshalb mache ich es hier gerne publik.

Übrigens funktioniert diese Vorgehensweise auch bei vielen anderen Bloggern. Wenn man also von bestimmten Blogs verlinkt werden will, dann sollte man vorher ihnen etwas Gutes getan zu haben, indem man ihnen z.B. einen guten Tipp zugeschickt hat. Networken (und nichts anderes ist Bloggen) lebt vom Geben und Nehhem und zwar genau in dieser Reihenfolge.