July 31, 2006
Regelmäßig veranstaltet der Kaufhof Galeria auf der Zeil sog. Länderwochen. Dann präsentiert sich z.B. die Toskana kulinarisch von der besten Seite. Man kann leckere Spezialitäten und Weine probieren und fühlt sich für wenige Minuten im Kurzurlaub. Von den Kunden werden diese Events begeistert angenommen.
Aus meiner Sicht nutzen viel zu wenige Einzelhändler die Chance, im Verbund solche Länderwochen durchzuführen. Wie wäre denn z.B. bei dieser Hitze eine Länderwoche Island. Veranstalter könnten mehrere Geschäfte in der Fußgängerzone sein. Das Feinkostgeschäft könnte z.B. Renntierfleisch anbieten, das Süßwarengeschäft landestypische Süßigkeiten, der Spirituosenhändler leckere Schnäpse und das Reisebüro die passende Reise dazu. Wir wollen doch alle nur ein bisschen aus dem Alltag entfliehen.
Die meisten Apotheker in Deutschland haben seit einigen Jahren nicht mehr viel zu lachen. Die Einnahmen sinken durch die zunehmende Verschreibung von günstiger Generika (führt zum Margenverfall in der Apotheke) durch den Arzt und wachsender Konkurrenz der Versandapotheken. Anstatt aber Zukunftskonzepte zu entwickeln, wird eher mit einstweiligen Verfügungen gegen die Eröffnung der ersten Doc Morris Apotheke in Saarbrücken vorgegangen. Dabei zeigen viele Beispiele im Ausland, wie man sich erfolgreich im harten Wettbewerb positionieren und sogar Umsatz und Gewinn steigern kann:
- Pharmaca
Pharmaca hat neben dem obligatorischen Angebot aus der Schulmedizin ein sehr umfassendes Sortiment aus der Naturmedizin. Neben der Produktvielfalt erfolgt auch eine sehr ausführliche Beratung durch Naturheilekundler. Das dritte Standbein für den Erfolg ist das große Weiterbildungsangebot. Von dem Kurs “Wie mixe ich meine Kosmetik selber” bis zur “Chinesischen Heilmedizin” gibt es eine große Bandbreite.
- Elephant Pharmacy
Die Drugstores von Elephant Pharmacy sind eigentlich große Gesundheitszentren. In den über 1.000 qm großen Filialen bekommt man neben Arzneimitteln und Drogerieprodukten auch Biolebensmittel, Bücher rund um das Thema Gesundheit und viele andere Produkte und Dienstleistungen, die ein gesundes und aktives Leben unterstützen. Zudem befindet sich auch ein Yoga-Studio in den Räumlichkeiten.
- Apotheke zum Löwen von Aspern
Wilhelm Schlagintweits Apotheke zum Löwen von Aspern in Wien versteht sich als ein ganzheitliches Gesundheitszentrum, als Ort der sozialen und kulturellen Begegnung. Im Verkaufsraum finden sich Beratungsinseln anstelle eines durchgehenden Verkaufspults und zusätzlich ein großer Selbstbedienungsbereich. Die Kunden können bei der Herstellung von Salben zusehen. Es gibt einen Veranstaltungsraum wo Lesungen mit prominenten Autoren und andere Events stattfinden. Samstags wird das Angebot durch einen “Bauernmarkt” ergänzt. Auf dem Dach des architektonisch sehr gelungenen Gebäudes findet sich ein Kräutergarten nach benediktinischem Muster. Die Architektur des Gebäudes hat nichts mehr mit einer herrkömmlichne Apotheke zu tun. Der Lohn: 30 % Umsatzsteigerung seit Neueröffnung.
Gelesen im
Beratungsletter
Sicherlich sind die ganz goldenen Zeiten für die Ärzte und Apotheker vorbei. Bei einem Marktvolumen von 33 Mrd EUR kann sich allerdings noch jeder ein dickes Stück vom Kuchen abschneiden. Gefragt sind jedoch unternehmerische Konzepte.
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Foto: Erlebniswelt Alaska (Plan) – Totale
Der Zoo Gelsenkirchen, 1949 erbaut, war schon seit vielen Jahren ein Relikt aus alten Zeiten. Eine Sanierung machte keinen Sinn mehr. Und so entschlossen sich die Macher, ein neues Areal zu beziehen und ein einmaliges Konzept in Deutschland zu realisieren. Die ZOOM-Erlebniswelt ist eine Mischung aus Zoo, Freizeitpark und Safari und das mitten im Ruhrgebiet!
Seit dem 1. Juli 2005 ermöglicht die Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Alaska die erste Expedition – in das Reich der Braunbären und Goldsucher. Genau ein Jahr später, am 20. Juli 2006 wurde jetzt die Erlebniswelt Afrika eröffnet. In einem Jahr wird dann mit der Erlebniswelt Asien auch der dritte und letzte Kontinent vertreten sein. Vorbild ist die natürliche Heimat der Tierbewohner: Alaska, Afrika und Asien. So entstehen Flussläufe, Seen und ein Bergwasserfall, weitläufige Feucht- und Grassavannen, Dschungel und Felslandschaften.
Beim Besuch von der ZOOM Erlebniswelt handelt es nicht um einen Zoobesuch, sondern um eine Expedition in fremde Welten: vom Polariglu und den Goldminen Alaskas über eine Hängebrücke in den Dschungel Asiens, bis hin zur naturgetreuen Kulisse namibischer Felsformationen reicht die Abenteuerreise. Wildlife, Kultur und landestypische Architektur verbindet das Afrikanische Dorf mit typischen Haustieren und in einem Forschercamp wandeln Besucher auf den Spuren der Menschheitsgeschichte.
Damit die Tiere ihre kleine “Freiheit” auf jetzt 20 ha Gelände und später 30 ha Gelände geniessen, müssen die Gäste zum Teil lange Wege gehen. Damit dies nicht zu beschwerlich ist, fährt man z.B. mit einem Boot, von einer Seilwinde gezogen, durch die Savanne Afrikas. Die Bootsfahrt dauert ca. 15 Minuten und man könnte kurz meinen, wirklich im Krüger Nationalpark zu sein.
85 Millionen Euro stellen die GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH, mit Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, um mitten im Ruhrgebiet einen Zoo der Zukunft zu realisieren. Die Eintrittspreise für Erwachsene mit 9 EUR pro Tag und die Monatskarte für 45 EUR sind extrem moderat.
Stephen R. Covey hat in einem Artikel in der Welt 11 Erfolgsfaktoren für Unternehmer und Führungskräfte identifiziert:
- Aus Fehlern lernen und Mißerfolge überwinden
Erfolgreiche Unternehmer ziehen aus den Mißerfolgen wichtige Lehren: Beharrlich sein, sich auf den Bedarf konzentrieren und einen anderen Weg zum Ziel finden.
- Produkt eines Teams
Die Top-Unternehmer sind sich bewusst, dass sie nur im Team erfolgreich sein können. Sie erhalten nicht nur Anerkennung, sondern geben sie auch an ihr Team weiter.
- Überfluß-Mentalität
Sie befolgen die goldene Networking-Regel: “Nur wer viel gibt, erhält auch viel zurück”. Das gilt sowohl intern (Mitarbeiter) als auch extern (Kunden).
- Stärken der Mitarbeiter nutzen, Schwächen in Teams kompensieren
Erfolgreiche Macher fördern die einzelnen Talente der Mitarbeiter und nutzen sie für das Unternehmen. Schwächen werden kompensiert, indem Teams zusammengestellt werden, wo die Stärken des einen die Schwächen des anderen ausgleichen.
- Pro-Aktives Handeln
Sie reagieren nicht, sondern nutzen neue Chancen vor anderen, weil sie risikobereit sind und die Widerstände durchbrechen können.
- Konstantes und unermüdliches Arbeiten
Die “Überflieger” sind keine unkontrollierten Workaholics, die nach wenigen Jahren ausbrennen, sondern Macher, die konstant und nachhaltig viel aber nicht zu viel arbeiten.
- Einlenken bei familiären oder gesundheitlichen Krisen
Die sog. Life-Work-Balance beherrschen die meisten Macher nicht gleich zu Beginn. Nach Krisen achten sie allerdings auf Ausgewogenheit, körperliche Fitness und präventives Verhalten.
- Viel Power und Energie
Die Erfolgreichen achten darauf, mit welchen Maßnahmen sie ihre überdurchschnittliche Energie erhalten. Mit dieser Power stecken sie ihre Mitarbeiter an.
- Sie durchbrechen Strukturen und Bürokratie
Die besten Unternehmer orientieren sich an ihre Kunden und richtigen die Organisationen danach und nicht umgekehrt. Sie entwickeln neue Ideen und müssen dafür bisherige Denkstrukturen durchbrechen.
- Sie entwickeln wahren Unternehmergeist
Unternehmen ist das Gegenteil von Unterlassen. Erfolgreiche Unternehmer sind aktive Macher.
- Sie sind glückliche, enthusiastische Menschen
Erfolgreiche Unternehmer glauben an sich und ihre Vorhaben und bekämpfen ihre Ängste. Sie glauben an die Sinnhaftigkeit ihres Tuns und fühlen sich dauerhaft glücklich und sicher.
Zusammengefasst kann man sagen: Erfolgreiche Unternehmer erkennen frühzeitig ihre Fehler, stellen sie ab und vermeiden sie in Zukunft. Zudem sind bei der Entwicklung einer Idee eher egoistisch und stur, um Widerstände zu durchbrechen und anschliessend sehr teamorientiert. Sie glauben an ihre Ideen und Visionen und arbeiten deshalb härter und können andere besser begeistern. Gelesen bei welt.de und im wissensagentur-blog.
Wenn auch noch viel zu selten, berichten wir hier im Blog und im Portal immer wieder über erfolgreiche Unternehmer und durch welche Eigenschaften sie erfolgreich geworden sind.
Spätestens nachdem die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis ihr Unternehmen für ca. 4 Mrd. USD an EBay verkauft haben, gehören sie zu den erfolgreichsten Internetunternehmer in diesem Universum. Wenn sich solche Macher an einem neuen Projekt beteiligen, schaut die Öffentlichkeit genau hin.
Das neue Projekt hat den Arbeitstitel: “Venice”. Auf dieser Online-TV-Plattform sollen insbesondere TV-Serien aller führender TV-Sender gezeigt werden. Nach Angaben der Gründer seien insbesondere die TV-Sender offen dafür, ihre Serien über eine Online-Plattform zu vermarkten, um neue Zielgruppen für ihre TV-Serien zu begeistern. Bisher waren viele Anbieter eher ängstlich, dass die Werbeeinnahmen bei Ausstrahlung über Online-Plattformen sinken würden. Im Herbst will man wichtige Verträge mit TV-Sendern unterschrieben haben. Zahlreiche Experten, insbesondere Programmierer, arbeiten schon jetzt auf Hochtouren an dem neuen Projekt.
Potentielle Wettbewerber sind allerdings schon jetzt vorhanden. YouTube könnte sein Angebot ebenfalls neben selbstgedrehten Videos auf TV-Serien erweitern. Im iTunes Music Store werden bereits 150 TV-Serien angeboten. Zudem bietet fast jeder US-Sender Teile seines Contents auf der eigenen Webseite zur Verfügung, die durch Werbung finanziert werden. Auch in Deutschland gibt es schon ein Team, dass unter dem Namen mytv.de eine ähnliche Plattform aufbauen will. Die Wettbewerbssituation ist also anspruchsvoll. Aber schließlich gab es ja auch zum Gründungszeitpunkt von Skype genug Wettbewerber.
Eine offizielle Stellungnahme von EBay zum neuen Projekt der Skype-Gründer gibt es noch nicht. Schließlich sind die Gründer noch bis 2009 an EBay gebunden, da erst dann ein Großteil des Verkaufserlöses bei Erfolg ausgezahlt wird. Es ist auch noch nicht bekannt, ob sich EBay an dem Venice-Projekt beteiligen wird. Gelesen bei BusinessWeek
July 30, 2006

Was verbinden Sie mit Neuseeland? Innerhalb meiner Assoziationskette befindet sich die Kiwi-Frucht ganz oben. Wussten sie aber, dass Neuseeland schon in den 90er Jahren nicht mehr das Top-Anbaugebiet für Kiwis in der Welt war. Südeuropa, Südamerika und Süd-Afrika haben den Entdeckern der Kiwi (Missionare brachten die Kiwi 1905 nach Neuseeland) längst den Rang als Anbaugebiete abgelaufen. Die Lage war ernst, da schliesslich 40 % der Agrarexporte Neuseelands auf die Kiw zurückzuführen waren.
Um neue, innovative Kiwi-Sorten zu entwickeln, schlossen sich die 2.500 neuseeländischen Kiwianbauer zur ZESPRI International Ltd. zusammen und entwickelten mit dem staatlichen Fruit Science Institute einen neue Kiwi, die im Jahr 1998 unter dem Namen “Zespri Gold” nach Japan und ab 2000 nach Europa exportiert wurde. Seit 1977 wurde an dieser neuen Züchtung geforscht und gearbeitet. Aufgrund ihrer gelblichen Farbe bekam sie den Namen Kiwi Gold und wurde patentrechlich geschützt. Sie schmeckt sehr süß und trifft damit den Geschmack vieler Konsumenten.
Im Jahr 2005 lag das Verkaufsvolumen bei 150 Mio. Dollar. Bis 2009 wird ein Umsatz von 650 Mio. Dollar geplant. Die Kiwi Gold wird mittlerweile auch in in Italien, Frankreich, Japan, Korea, Chile und den USA angebaut. Allerdings müssen die Kiwibauern dort an Zespri eine Lizenzgebühr bezahlen, da sie ja patentrechtlich geschützt ist. Durch die hohen Lizenzeinnahmen können neue Produkte entwickelt werden. Es gibt z.B. die Kiwi organic, die nach strengen Regeln biologisch angebaut wird. Bald soll es eine Kiwi mit rotem Fruchtfleisch geben. Gelesen in Fast Company via Beratungsletter.
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Etwas über Thomas Lippert vom Winzerblog zu erfahren, ist nicht ganz einfach. Im Blog gibt es keine Rubrik “Wir über uns” und im Impressum steht neben Name und Adresse nur folgender Hinweis: “Ich weise ausdrücklich darauf hin, das dies kein Businessblog ist, sondern rein meine privaten Ansichten darstellt.” Häufig findet man dann zumindest im ersten Beitrag (02/2005) eine Kurzvorstellung. Aber auch hier Fehlanzeige.
Nachdem ich dann zahlreiche Beiträge von Thomas gelesen habe, habe ich zumindest so viel erfahren: Thomas lebt in Heidelberg und arbeitet in einem Weingut (in Heidelberg oder Umgebung). Zudem hat er im April seine erste Blogdepression bekommen: “Wenn ich der Meinung bin, das in einem fantastischen Restaurant alles Super ist, ich dies auch so schreibe und nur bemängele das es dort keinen von mir produzerten Wein gibt, kann ich nicht verstehen, das das dann als ungerechtfertigte Kritik eines Weingutes abgetan wird und eine Geschäftsaufnahme verhindert. Andere Probleme brauen sich ebenfalls zusammen am Horizont, weil ich mich einmal dazu hinreissen ließ einen Korkproduzenten für eine wirklich fixe Lieferung zu loben, rufen die anderen gleich an um mir mitzuteilen das sie dies ebenso fix zustande bringen könnten. Hier wird offensichtlich die Aussenwirkung des Winzerblogs überschätzt.”
Ich sage Thomas nicht nur danke dafür, dass er mich verlinkt hat, sondern dass er trotz Blogdepression so munter weiterbloggt. Ich bin gespannt, ob er sich doch noch vom Shopblogger inspirieren lässt und einen Weinshop in den Blog integriert.
Was kann man machen, wenn das Fernsehprogramm wieder bescheiden ist und man sich gleichzeitig etwas in Sachen Innovation weiterbilden will. Dann gibt es hier mehr als 20 Stunden Vorträge von bekannten, innovativen Managern, wie z.B. Jack Welch (GE), Lord John Browne (BP), Indra Nooyi (Pepsi), Gary Cowger (General Motors) und Steve Ballmer (Microsoft). Viel Spaß beim Zuschauen.
Gelesen bei Anders-Denken-Blog via BusinessInnovationInsider.
Als im Frankfurter Westhafen Häuser “auf dem Main” gebaut wurden, war die Nachfrage nach diesen exklusiven Wohnungen sehr groß, obwohl die Preise “astronomisch” waren. Wohnen am Wasser ist einfach in. Die Gebrüder Friedrich Werft hat diesen Trend erkannt und will jetzt eine “schwimmende Villa” bauen. Dafür hat sich in Kiel eine Gemeinschaft aus Architekten, Schiffbauern, Ingenieuren und der Friedrichsorter Friedrich-Werft gefunden.
Es gibt insgesamt drei Wohnhaustypen, das Ferienhaus, Bürogebäude und Wohnhaus. Das Wohnhaus ging im November 2005 erstmals vom Stapel. Es wurde als Energiesparhaus mit großzügigen Glasflächen und drei Etagen konzipiert. Das Hauptdeck beherbergt Wohnräume mit Wintergarten, Küche und Bad sowie ein Sonnendeck, das auch als Anleger für eine Yacht genutzt werden kann. Auf dem Oberdeck ist Platz für Schlafräume und eine weitere Terrasse; im Unterdeck (Keller) ist die Haustechnik angesiedelt. Insgesamt stehten 140 qm überdachte Wohnfläche und 120 qm Sonnendeck zur Verfügung. Bei einem Preis von 370.000 EUR verwundert es nicht, dass man das Gebäude als schwimmende Villa vermarktet.
Was fehlt jetzt noch neben kaufwilligen Kunden? Attraktive Liegeplätze für die schwimmenden Häuser. Auf der Webseite steht dazu folgende Info: “Zur Zeit werden in vielen Bundesländern und Städten Liegeplätze für Schwimmhäuser entwickelt. Die Liegeplätze werden sich sowohl innerhalb von Städten, in Yachthäfen als auch in naturnaher Umgebung befinden. Es handelt sich immer um beruhigte Gewässer. Dort werden die Schwimmhäuser fest an einen Steg verankert. Die Versorgung mit Strom und Frischwasser erfolgt über einen Landanschluss, genau wie die Entsorgung des Schmutzwassers. Für Parkplätze oder Carports ist natürlich an Land gesorgt.”
Gelesen bei Ideentower und Kieler Nachrichten.
July 29, 2006
Guter Service bedeutet immer, etwas mehr zu tun, als erwartet bzw. verlangt wird. Ein Kneipier aus Siegen hat sich konkret überlegt, wie man den Gästen bei dieser Hitze etwas Kühlung verschaffen kann und bietet ihnen deshalb ein Fußbad an. Und schon hat die lokale Zeitung begeistert über diese Aktion berichtet. Im Sommerloch kommt man auch mit kleinen Ideen in die Zeitung. Gefunden in der Westfalenpost.
Das erinnert mich an eine andere Aktion eines Kneipiers, der am Rande einer Jogging-Streccke einen Wasserbehälter aufstellte, aus denen sich die Jogger kostenlos Wasser zapfen können. Nicht nur die Presse war begeistert, sondern auch zahlreiche Jogger, die abends die Kneipe bei einem kühlen Bier ebenfalls besuchten. So einfach kann Marketing nach dem Motto: “Jeden Tag eine gute Tat” sein.
Um die Assoziationsketter weiter zu spinnen, fällt mir beim Thema Wasser eine weitere gute Aktion ein. Bei der letzten IAA bin ich durch fast alle Halle gewandert. Langsam wurde ich durstig, als ich in der Festhalle landete, wo der der Stand von Mercedes war. Und was gab es zur Begrüßung? Ein Glas Wasser, kostenlos! Kleine Idee mit sehr großer, positiver Imagewirkung.