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August 31, 2006

Hotel Chocolate – der Shop, der glücklich macht

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 8:45 pm

Und wieder bin ich im querdenken-Blog von Elita Wiegand auf eine Geschäftsidee gestossen, bei der ich mich frage, warum es diese genau in dieser Form noch nicht in Deutschland gibt bzw. ich davon noch nichts weiß.

“Das Hotel Chocolat (das eigentlich ein Einzelhandelsgeschäft ist) bietet viele unterschiedliche Schokoladensorten, Pralinen und Kakao an. Ob die bittere Variante, Chocograms mit wenig Zucker, Minislabs oder Chocolate Dipping – die süßen Sachen erzeugen nicht nur Glücksgefühle, sondern auch ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Schokoladen Liebhaber werden vermutlich sofort Mitglied im Chocolate Tasting Club. Hier gibt es jeden Monat neue Sorten, die man probieren kann. Und man kann sogar selbst Schokolade herstellen. Die “Chocolate Workshops“ werden gerne von Firmen als Event oder Team Building Angebot genutzt.”

Warum habe ich bei solchen Beschreibungen immer den Eindruck, dass die Angelsachsen Eventselling besser können als wir?

Weitere Artikel zum Thema:

Popkomm-IMEA: elf Finalisten stehen fest

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 4:15 pm

Die Finalisten der diesjährigen Ausgabe des Popkomm-IMEA stehen fest. Insgesamt sind elf Unternehmen für den “Innovations in Music and Entertainment Award” in den zwei Kategorien “Digital Music & Marketing Innovations, B2B Solutions” und “Mobile Music & Entertainment Innovations” nominiert worden. Die Popkomm zeichnet mit dem IMEA in den zwei Kategorien jeweils die beste und innovativste Geschäftsidee der Musikbranche aus. Die Gewinner erhalten einen kostenlosen Stand inklusive Freiakkreditierungen im Wert von je 1.200 EUR auf der Popkomm 2007 und einen Beratungsworkshop bei dem Venture Capitalist BMP AG sowie besondere Berichterstattung in den Partner-Medien.

Folgende Finalisten haben mir gut gefallen:

  • Cafesonique – Die nach eigenen Angaben erste virtuelle Music-Community im 3D-Format [Kanada]
  • Sellaband: Das Portal www.sellaband.com bringt vor allem unbekannte Musiker und potentielle Fans auf einer Plattform zusammen zwecks Finanzierung der Musikproduktion[Niederlande]
  • DABradio (UBC): Diese neue Technologie ermöglicht Usern, digital ausgestrahlte Musik direkt auf das Handy zu laden [Großbritannien]

Weitere Infos gibt es hier.

2. Update zur Suche nach dem technikaffinen Blogger

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich entschieden, bis heute 20.00 Uhr die Deadline für die Anfragen zu verschieben. Danach erhalten alle Interessierten weitere Infos zum Projekt und eine kurze Frageliste sowie eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Ich bitte also um Verständnis, dass ich die Zusendung um einen Tag verschiebe. Anschliessend treffe ich eine Vorauswahl und werde den Favoriten eine Kurzversion des Geschäftskonzeptes zukommen lassen. Danach sollte dann das Konzept unter der Federführung des Unternehmers weiter entwickelt werden, so dass ich step by step die Funktion eines Begleiters und Unterstützers übernehme.

Eine typische Frage in den letzten Tagen war, nach welchen Kriterien ich denn auswählen werde. Darauf kann ich nur antworten: Ich entscheide mich für Diejenigen, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie mit der Idee etwas anfangen können und sie eigenständig umsetzen werden. Denn ich suche keinen Freelancer, der etwas programmieren soll, sondern einen Unternehmer der die Idee eigenständig erfolgreich umsetzen soll. Genial wäre natürlich, wenn sich ein Team mit verschiedenen Stärken finden würde, die die Idee gemeinsam umsetzen würden. Mal schauen, ob uns solch ein Matching-Prozess gelingt. Ich unterstütze gerne bei der weiteren Entwicklung. Das bedeutet aber nicht, dass ich den oder die Unternehmer “zum Ziel tragen werde”.

Eine grosse Bitte habe ich noch zum Schluss: Bitte macht von diesem Projekt nicht Wohl und Wehe Eurer Zukunft abhängig. Es handelt sich um eine ernsthafte, echte Geschäftsidee, die ein Unternehmer oder Team umsetzen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Finden Sie die Jeans, die Ihnen wirklich passt

Filed under: Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 9:45 am

Kennen Sie das auch? In der Werbung wird eine Jeans beworben, die aktuell trendy ist. Sie gehen in den nächsten Laden und wollen genau die speziell beworbene Jeans haben. Und dann kommt die große Enttäuschung: Genau Ihr Körper passt nicht in diese Jeans rein. Sie gehen frustiert wieder nach Hause und wollen nie wieder in Ihrem Leben eine Jeans kaufen.

Jetzt habe ich eine gute Nachricht. Die Macher von Zafu haben viele im Handel erhältlichen Jeans abgemessen (mehr als 200 Jeans von mehr als 70 Anbietern). Sie brauchen jetzt nur noch einige wenige Fragen beantworten und schon werden Ihnen die Jeans vorgeschlagen, in die Sie auch garantiert reinpassen. Zafu ist selber kein Onlineshop, hat aber seinen Service direkt mit Onlineshops verlinkt.

Zwei kleine Haken gibt es noch für uns männliche Europäer: 1. Der Service ist speziell für Fraujeans gemacht worden (So eine Diskriminierung!). 2. Der Service richtet sich an Konsumenten aus den USA.

Gelesen bei coolbusiness.

August 30, 2006

Mit dem Design von Fake-Produkten Geld verdienen

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 6:15 pm

Die öffentlich-rechtlichen Sender kommen immer mal wieder unter Beschuss, weil ihnen unterstellt wird, dass sie Schleichwerbung machen. Die Berliner Agentur “ScheinBerlin” bedient deshalb eine lukrative Marktlücke, nämlich das Design von Fantasieprodukten für Fernsehproduktionen.

Mittlerweile haben die Filmgrafiker rund 300 Produktideen entwickelt. So viele, dass man damit sogar ein ganzes Supermarktregal füllen könnte. Aber nicht nur in Fernsehproduktionen sind ihre Produkte zu sehen, sondern auch in Kinoproduktionen. Gefunden bei dradio.de.

Ich bin gespannt, wann einer ihrer Ideen zum Markterfolg wird. Es wird sicherlich bald ein findiger Unternehmer auf die Idee kommen, für solch ein Fake-Produkt die Markenrechte anzumelden und anschliessend zu vermarkten. Lassen wir uns überraschen.

Do´s und Dont´s im Umgang mit VC-Gesellschaften

Filed under: V - Tipps und Tricks — Burkhard Schneider @ 3:15 pm

Die Zahl der Unternehmer, die für ihre Geschäftsidee wieder Venture Capital suchen, steigt seit einiger Zeit, soweit es zumindest meine persönliche Beobachtung betrifft. Häufig gehen die Jungunternehmer nicht gut vorbereitet in solche Gespräche und machen unnötige Fehler bzw. haben falsche Erwartungen.

Guy Kawasaki, erfolgreiche Venture Capitalist aus Silicon Valley, hat einen interessanten Artikel darüber geschrieben: The Top Ten Lies of Entrepreneurs.

  1. “Our projections are conservative.”
  2. “(Big name research firm) says our market will be $50 billion in 2010.”
  3. “(Big name company) is going to sign our purchase order next week.”
  4. “Key employees are set to join us as soon as we get funded.” More often than not when a venture
  5. “No one is doing what we’re doing.” This is a bummer of a lie because there are only two logical
  6. “No one can do what we’re doing.” If there’s anything worse than the lack of a market and cluelessness, it’s
  7. “Hurry because several other venture capital firms are interested.”
  8. “Oracle is too big/dumb/slow to be a threat.”
  9. “We have a proven management team.”
  10. “Patents make our product defensible.”
  11. “All we have to do is get 1% of the market.”

Ist Ihnen diese Aufstellung zu “amerikanisch”? Dann empfehle ich Ihnen den Ratgeber von Prof. Jugel mit der Bezeichnung “Was man bei der Erstellung eines BusinessPlan richtig oder falsch machen kann.” Der Leitfaden ist zwar schon etwas älter, aber aus meiner Sicht immer noch sehr aufschlussreich.

Präferieren Sie lieber einen interaktiven Online-Check? Dann machen Sie doch einfach mal den VC-Check, der von Prof. Kollmann entwickelt wurde.

InnoVisions – das Zukunftsmagazin der Frauenhofer IuK-Gruppe

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 12:15 pm

Immer häufiger gibt es Unternehmen, die ihr Kundenmagazin etwas aufpeppen bzw. neu starten und die Ausgaben auch am freien Markt erfolgreich vermarkten. McK ist dafür ein gutes Beispiel. Jetzt versucht auch die Frauenhofer Gruppe mit dem Magazin InnoVisions, erfolgreich im Zeitschriftenhandel zu sein. Zielgruppe sind Unternehmen und Anwender, die Interesse an IT und Kommunikationslösungen der Zukunft haben. Es wird insgesamt 4 Ausgaben pro Jahr geben. Das Jahresabo für die Printausgabe kostet 20 EUR, für die PDF-Version 12 EUR. Besser als auf der Webseite könnte ich die Intention des Magazins auch nicht beschreiben:

“In nahezu allen Branchen ist die Informations- und Kommunikationstechnik längst der wichtigste Innovationstreiber – von der Automobilindustrie über die Medizin bis hin zur Unterhaltungsindustrie. Als »Technologieradar« für die Unternehmensstrategen der jeweiligen Branchen versteht sich InnoVisions, der neue Wirtschaftstitel im »Informatikjahr« 2006. InnoVisions wird wegweisende Entwicklungen aus dem IT-Bereich frühzeitig aufgreifen und die möglichen Anwendungen branchenspezifisch analysieren. Damit ist InnoVisions ganz bewusst kein (weiteres) Wissenschafts- oder Technologiemagazin und auch keine »Computerzeitschrift«.

Im Mittelpunkt stehen weniger wissenschaftliche Visionen, sondern vielmehr konkrete IT-Lösungen, die dabei nicht einfach nur aufgelistet werden: Ein internationales Expertenboard vergibt für jede beschriebene Anwendung, jedes Projekt und jede Technologie Werte für Innovationsgrad und Marktreife. Außerdem werden alle Einzellösungen in einem Gesamt-Szenario – einem Tag in der nahen Zukunft – beschreiben.

InnoVisions folgt auf das Kundenmagazin der Fraunhofer-Gruppe Informations- und Kommunikationstechnik, deren insgesamt 20 Forschungsstandorte eine weltweit einzigartige thematische Bandbreite abdecken. Neben der österreichischen IT-Forschung – dem Geschäftsbereich Informationstechnologien der Austrian Research Centers (ARC) – werden in den nächsten Ausgaben.”

Gefunden im geistesblitz-blog.

Nach MAX kommt WAX (WohlfühlAktienindeX)

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 9:15 am

Vorgestern haben ich hier im Blog über den Mitarbeiteraktienindex MAX berichtet, den Klaus Kobjoll erfunden hat und auch vermarktet. Davon hat sich Renate Herbst vom wohlfühlen-blog inspirieren lassen und den Wohlfühlaktienindex WAX erfunden.

Folgende Bewertungskriterien schlägt sie für den WAX vor:

  • Differenz zwischen deinem Wohlfühlgewicht und deinem tatsächlichem Gewicht
  • Die durchgeführten Sporteinheiten pro Woche
  • Meditationen oder andere Entspannungsübungen pro Tag
  • Saunagänge, Eisbecherverzehr, Bibliotheksbesuche oder andere Wohlfühlaktionen
  • Anzahl der Tage, an denen du Morgenseiten oder Tagebuch geführt hast
  • Für jedes besondere Wohlfühlen gibst du dir ein Smiley
  • Für jeden Streit (mit Partner, Kollegen, Kinder, Nachbarn, …) gibst du dir einen Blitz
  • Für jede gute Tat ein Plus, für jedes Böse-Sein ein Minus
  • Krankheitstage je nach Schwere der Erkrankung
  • Stunden der erbrachten Arbeitsleistung (Arbeitsplatz aber auch Haushalt, Familie, Verein, …)
  • Körperliche Warnsignale (z. B. Magenkrämpfe, Rücken- oder Kopfschmerzen)
  • Streßanzeichen (Wie oft etwas vergessen? Wie viele blaue Flecken durch Anrempeln von tischkanten o. ä.? Beinahe-Unfälle?)

Wenn man wöchentlich die Werte für diesen Index ermittelt, erhält man somit langfristig eine Fieberkurve des Wohlbefindens. Wenn der Index sinkt, kann man direkt ablesen, welchen Bereichen man besondere Aufmerksamkeit schenken sollte, um das Wohlbefinden wieder steigern zu können. Renate hat gleich mal ein Beispiel in Form einer Tabelle und Grafik erstellt, um ihr Vorgehen an zu veranschaulichen. Jetzt fehlt ja nur noch das passende Buch, Workshopprogramm und Vermarktungspartner dazu, und schon hat Renate eine Marke und USP geschaffen. So einfach kann es gehen, unverwechselbar zu werden.

August 29, 2006

Fundquellen für kostenlose Fotos

Filed under: V - Tipps und Tricks — Burkhard Schneider @ 10:45 pm

Mit ein paar netten Fotos kann man seine Webseite gleich verschönern. Doch wo findet man kostenlos gute Fotos? Der Marketingblogger Michael van Laar hat hier eine schöne Übersicht erstellt. 36 virtuelle Fundorte hat er zusammengetragen. Mal schauen, ob ich meinen guten Ansatz in die Tat umsetzen kann, auch hier im Blog öfters passende Fotos für die Artikel zu verwenden.

Bibliotheken als Ideenläden neu positionieren

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Wann waren Sie das letzte Mal in einer öffentlichen Bibliothek? Die meisten haben sich seit ihrer Schulzeit oder Studium nicht mehr dort hin verirrt. In den meisten Städten sind es auch keine attraktiven Begegnungsstätten der Wissensvermittlung, sondern eher bürokratische “Schreckgespenster”.

Dass es auch anders gehen kann, zeigen Beispiele aus England. Hier werden Bibliotheken zu “Ideastores” umfunktioniert. Man kann sich dort eben nicht nur Bücher ausleihen, sondern auch an PC Arbeitsplätzen im Internet recherchieren, an Weiterbildungskursen teilnehmen, um z.B. seine Recherchefähigkeiten zu verbessern, die Kinder im hauseigenen Kinderhort abgeben, um ungestört zu lesen oder lernen und im Cafe mit Gleichgesinnten diskutieren und Erfahrungen sowie Wissen austauschen. Wenn das Ganze noch mit einer weltoffenen Architektur kombiniert wird und in interessanten Standorten, wie z.B. Einkaufszentren, angeboten wird, kann es nur ein Erfolg werden.

Die bisher entstandenen vier von sieben geplanten Ideas Stores in den Londoner Stadtteilen Bow, Chrisp Street, Canary Wharf und Whitechapel beweisen, dass das Konzept funktionieren kann. Seitdem es das Angebot dieser Idea Stores gibt, beklagen die Bibliotheken keinen Besucherschwund mehr, sondern einen “Run” auf diese neuen “Wissensfabriken”.

Der Recherchenblogger macht noch auf einen weiteren Aspekt aufmerksam: “Ein weiterer Punkt des Konzept ist es, dass sich das Angebot dem jeweiligen kulturellen Umfeld anpasst. In Chrisp Street im Stadtteil Poplar, dem früherer Chinatown Londons bietet die Bibliothek auch Belletristik und Fachbücher auf Chinesisch an. Das Idea Store Whitechapel des Archithekten David Adjaye reizt die Besucher durch einen atemberaubenden Blick vom Cafe im 4. Stock auf die Londoner City. Daneben werden für die Besucher zahlreiche Computer- und Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe und Unterstützung bei der Stellensuche angeboten. In der Kinderbibliohtek lesen Mitarbeiterinnen Geschichten in Englisch sowie der Muttersprache der ausländischen Kinder vor und fördern so ihre Integration.”

Mehr Infos darüber finden Sie hier:

Gefunden im Recherchen-Blog.