September 30, 2006

Heute schon geträumt? Nein? Dann habe ich etwas für Sie: Die Firma Terrafugia Inc. entwickelt derzeit den Transition. Der Transition ist ein Flugauto. Im Jahr 2008 soll der erste Prototyp zur Verfügung stehen. Ab 2009 soll die erste Kleinserie zu einem Preis von 148.000 USD ausgeliefert werden. Sie wollen zu den Ersten gehören, die mit diesem Flugauto durch die Welt cruisen? Dann können Sie sich gegen eine Anzahlung von 7.400 USD (5 % des Kaufpreises) das Recht erwerben, zu den ersten Besitzern zu gehören. Wär das nicht etwas für Sie? Sie wollen noch mehr Infos? Die erhalten Sie hier.
Insbesondere Businesskunden wollen immer aktuell informiert sein, wie weit Ihr Auftrag schon erledigt ist. Fast jeder überregionaler Logistikanbieter bietet die Möglichkeit, per Internet zu überwachen, wo sich die Lieferung momentan befindet und wann sie voraussichtlich beim Adressaten ausgeliefert werden. Dieses Informationssystem müsste man doch auch für andere Zwecke einsetzen können. Genau das hat sich wohl auch die Auto Christian GmbH Unfallinstandsetzung in München gedacht und bietet die ReparaTour an. Die KMU-Bloggerin Silke Schümann hat folgendes Best-Practice-Beispiel entdeckt und beschreibt es wie folgt:
“Wer sein Auto bei Christian in München hat, kann feststellen wie weit die Arbeit vorangeschritten ist und ob bald mit der Rückkehr des kleinen “Sorgenkindes” Unfallauto zu rechnen ist. Es genügt sich einzuloggen das Autokennzeichen einzugeben. Auto Christian in München hat Konzerne mit großen Fuhrparks unter Vertrag. Für das Management dieser Konzerne hat Auto Christian Controlling-Bausteine integriert, das die Vergaberichtlinien berücksichtigt.”
Gerade gestern habe ich ein Meeting mit einem professionellen Fuhrparkmanager gehabt. Er hat mir bestätigt, dass seine Kunde nicht immer darauf aus sind, den günstigsten Preis zu erhalten, sondern den bestmöglichsten Service. Der anspruchsvolle Businesskunde von heute erwartet zumindest immer, dass er aktuell und ehrlich informiert wird, wie weit sein Auftrag gediehen ist. Diesen Informationsservice dankt er mit großer Kundentreue. Gerade durch o.g. Service kann sich einen Reparaturwerkstatt von der Konkurrenz abgrenzen und dadurch aus dem ruinösen Preiswettbewerb ausscheren und lukrative Businesskunden für sich gewinnen und an sich binden. Ich würde mich nicht wundern, wenn ein pfiffiger Webunternehmer die Chance nutzt und solch ein System zahlreichen Werkstätten in Deutschland anbietet.

Immer häufiger entdecken findige Unternehmer Produktverpackungen als Informationsmedium. So haben wir z.B. im März hier im Blog über ilove berichtet, die erste Zeitschrift, die auf einer Wasserflasche angebracht ist. Seit 2005 nutzen findige Gründer aus Köln die Brötchentüte als “Literaturzeitung”. Der Kleinverlag Lesefutter druckt Werke junger und unbekannter Autoren auf die Rückseite von Brötchentüten. Während auf der Vorderseite das Logo des Bäckers prangt, findet man auf der Rückseite Kurzgedichte und Platz für Werbung. Neben diesen Werbeeinnahmen erzielt der Verlag auch Geld durch den Verkauf der Tüten an die Biobäckereien, Naturkostläden, Reformhäuser und den Buchhandel.
Die bisherigen Ergebnisse sind beeindruckend: Knapp eine Millionen Tüten sind schon in über 100 bundesdeutschen Städten im Umlauf. Knapp 200 Autoren haben sich bereits beworben, ihre literarischen Ergüsse auf der Brötchentüte zu veröffentlichen. Die Firma Lesefutter findet aber auch andere Wege, um die Jungliteraten zu vermarkten. So gibt es in der Zeitschrift “eve” eine regelmässige Kolumne und zudem bietet Lesefutter literarische Events für Wirtschaftsunternehmen und Hotels.
Christopher Meil sinniert im ideentower-blog, welche Lebensmittelverpackung als nächstes Informationsmedium entdeckt wird. Für ihn sind die Pizzaschachtel und die Eintrittskarte für das Museen die heissen Favoriten. Sehr wohl kann es aber auch sein, dass andere Verleger ebenfalls Brötchentüten entdecken, um z.B. aktuelle Veranstaltungstipps vor Ort zu geben etc. Der Phantasie findiger Unternehmer ist freien Lauf gelassen.
September 29, 2006
In der 6. Folge der FAZ-Serie “Starke Marken” wird die Erfolgsstory von Erdal beschrieben. Seit mittlerweile 105 Jahren behauptet sich das mittelständische Unternehmen Werner & Mertz GmbH, das mit Schuhcreme erfolgreich geworden ist. Erdal hat jeweils bei Schuhcreme in Dosen, bei Schuhcreme-Schwämmen und bei Schuhcreme in Tuben einen beneidenswerten Marktanteil in Deutschland von ca. 80 %. Das ist umso verwunderlicher, wenn man bedenkt, dass die Firma kein großes Werbebudget (relativ und absolut) zur Verfügung hat und zudem in einem Markt agiert, in dem ansonsten die ganz großen Firmen wie Procter & Gambel & Co. zu Hause sind.
Was ist nun das Erfolgsrezept für den nachhaltigen Erfolg? Werner & Mertz versucht Langfristigkeit und Qualität mit Schnelligkeit und Innovation zu verbinden. Konkret will die Firma die jeweils aktuell beste Problemlösung anbieten und nicht als Hersteller tradioneller Produkte gesehen werden. Das zeigt sich z.B. an dem grünen Bruder des roten Erdal-Frosches. Seit mehr als zwanzig Jahren bietet die Firma unter der Marke “gründer Frosch” Reinigungsmittel mit dem Ökosiegel an. Der Erfolg ist mittlerweile so überwältigend, dass die grüne Marke 60 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens ausmacht.
Im Gegensatz zur übermachtigen Konkurrenz kann der Mittelständler keine Skaleneffekte in der Produktion nutzen . Trotzdem sind die Preise konkurrenzfähig. Das liegt u.a. an den kurzen Entscheidungswegen, niedrigen Hierarchien und mit KVP, dem kontinuierlichen Verbesserungsprozeß, wie man Kaizen auf deutsch nennt. Zudem beteiligt man sich nicht an den Niedrigpreiskampagnen des Handels. Weiterhin verzichtet man auf kostenspielige Experimente und ein großes Sortiment. Das Motto lautet hier eben: “Weniger ist mehr!” Mehr Infos gibt es hier.
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Wie kann man einen Radiosender ohne großes Werbebudget bekannt machen? Der Radiosender R 21 Classic-Rock zeigt auf, wie das funktionieren kann, mit der Suche nach Classic-Rock-Botschaftern. Auf der Webseite wird die Aktion wie folgt beworben und beschrieben:
“Überall im Land hängen wieder die Plakate von den großen Dudelsendern. Das ist toll und wir gönnen es denen. Wir aber können und wollen uns dies nicht leisten.
Werden Sie „Classic Rock-Botschafter“ und zeigen Sie das Lebensgefühl des Classic Rock offen nach außen. Wir haben ein paar Mini-Plakate gebastelt. Diese stellen wir nun nach und nach in unregelmäßigen Abständen zum Download hier auf unserer Webseite bereit.
Ihre verrückten Ideen sind nun gefragt. Drucken Sie unsere Mini-Plakate aus und dekorieren Sie damit einfach alles. Verschönern Sie damit das alte Auto Ihres Nachbarn. Sparen Sie das Geld für teure Gardinen, denn unsere Plakate im Fenster sind einfach einzigartig. Zeigen Sie allen, dass Sie etwas Besonderes sind und sich zu Classic Rock bekennen. Denn Classic Rock ist keine Musik – Classic Rock ist eine Lebenseinstellung!”
Der Radiosender geht aber noch einen Schritt weiter. Er fordert alle Hörer zudem dazu auf, selbst kreativ zu werden und eigene Plakate zu entwerfen. Die entsprechenden Vorlagen findet man ebenfalls auf der Webseite. Die schönsten Plakate und Fotos werden ebenfalss dort präsentiert und man erhält als zusätzliche Belohnung ein Überraschungsgeschenk. Die Bildergalerie beweist, dass die Hörer dieses Angebot annehmen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Gefunden bei Connected Marketing
Das Konzept ist einfach zu genial, als dass es nicht bald von anderen Firmen und Institutionen kopiert wird. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass insbesondere Vereine mit sozialen Zwecken diese Idee aufgreifen werden, um so alle Freiweillige zu mobilisieren, für die nächste Benefizveranstaltung zu werben. Wenn der Benefizverein vor Ort ist, könnte die Kooperation mit einem Copy-Shop Sinn machen, der zum Sonderpreis die Plakate ausdruckt. Für jeden einzelnen Engagierten, der 10 oder 20 Plakate aufhängt, ist das finanzielle Engagement vertretbar und die Kassen des Vereins werden für solche Marketingaktionen geschont. Zudem haben ja viele Engagierte schon einen Farbdrucker zu Hause oder im Büro und können schnell mal ein paar Plakate ausdrucken, wenn sie sie gerade brauchen.
Was ist der Hauptbeweggrund, auf einer Autobah-Raststätte anzuhalten. Laut einer Befragung im Auftrag der Tank & Rast ist der Beweggrund Nr. 1 mit 87 % die Pinkelpause. Danach folgen Füße vertreten (58 %), Tanken (49 %), Getränke kaufen (49 %), Essen gehen (44 %). Und was war meist auf der Autobahn-Rasstätte am wenigsten vergnüglich? Der Besuch der Toiletten. Doch jetzt können die Besucher an mehr als 60 Raststätten aufatmen. Hier gibt es SANIFAIR. Die Tank & Rast spricht hier auch von Toilettenoasen. Die Toiletten sind in einem hellen grün und blau mit stilvollen Kacheln ausgestattet. Wasserhähne und Papiertuchspender funktionieren ohne Berührung. Die WC-Brillen werden nach jeder Benutzung gereinigt und desinfiziert.
Das Angebot hat seinen Preis. An der Eingangsschranke darf der Besucher der Toiletten-Oase erst nach der Bezahlung von 50 Cent passieren. Dafür erhalt er aber auch einen Bon im Wert von 50 Cent, den er im angrenzenden Shop oder Raststätte beim Einkauf oder Essen einlösen kann. Und genau hier setzt der Aha-Effekt ein. Denn durch den Erhalt des Coupons war man quasi kostenlos auf der saubersten und schönsten Toilette im öffentlichen Bereich. Warum bekommt man dieses großzügige Angebot? Wenn man o.g. Befragungsergebnisse kennt, ist das Angebot kein Wunder, sondern ein cleverer Cross Selling Ansatz. Denn viele Besucher entscheiden nach dem Toilettenbesuch, ob Sie noch in den Shop oder das angrenzenden Restaurant gehen. Und wer die Deutschen kennt, der weiss, dass sie fast nie darauf verzichten, ihr Geschenk auch einzulösen. Einfach clever!
September 28, 2006
Genau von so einer Messe träume ich schon immer hier in Deutschland. Auf der Demo-Konferenz, die halbjährlich in San Diego in Kalifornien stattfindet, können Entwickler und Tüftler ihre neuen Erfindungen vorstellen. Auf der Herbst-DEMO standen jeder der fast 70 Personen und Firmen genau sechs Minuten auf der Bühne zur Verfügung, um die Zuschauer von der neuen Produktidee zu begeistern. Vorher hat der Veranstalter Chris Shipley hunderte von eingereichten Vorschlägen überprüft und die erfolgsversprechendsten Ideen für eine Prasentation zugelassen.
So hat z.B. diesmal die Firma Pinger ihre neueste Innovation präsentiert. Sie stellte eine Technik vor, um Sprachnachrichten zwischen Handy und Computer auszutauschen. So kann man seine Ideen in Form einer Sprachnachricht aufs Handy sprechen und als Nachricht an eine beliebige E-Mail-Adresse schicken. Der Empfänger hört sich die Nachricht dann an, statt sie zu lesen. Zuerst habe ich nicht den Sinn dieser Entwicklung erkannt, da ich ja auch jedem eine Nachricht auf die Mailbox sprechen kann. Aber mit o.g. Technologie kann man jetzt gleich die Nachrichten an mehrere Leute verschicken oder als Podcast auf dem eigenen Blog veröffentlichen.
Die Firma Void Communications hat sich vom Film “Mission: Impossible inspirieren lassen. Mit Hilfe ihrer Technologie sollen Nachrichten, nachdem sie geschrieben wurden, völlig verschwinden. Somit könnten diese E-Mail-Nachrichten nicht kopiert oder an einem anderen Ort gespeichert werden. Das könnte natürlich auch für Kriminelle interessant sein. Die Privatsphere würde nur dort aufhören, wo eine richterliche Anordnung zum Abhören einer Person vorliegt, damit Kriminelle diese Technologie nicht für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können.
Sie bereuen es, nach o.g. Beschreibung, nicht bei der letzten Demo-Konferenz dabei gewesen zu sein? Kein Problem. Schauen Sie einfach unter http://demo.com/ vorbei und schauen sich im Video-Archiv die Präsentationen bequem im Büro oder von zu Hause aus an. Viel Vergnügen.
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Im April haben wir hier im Blog über die neue Produktlinie der Wellnessdrinks mit dem Namen “Karla” berichtet, die die Karlsberg Brauerei aus dem Saarland exklusiv über Apotheken vertreibt. Im Rahmen einer Pressemitteilung vom 27.9.2006 wird jetzt mehr über die bisherigen Erfolge dieser neuen Produktlinie berichtet:
„Seit Karla im Mai 2005 eingeführt wurde, hat die überwältigende Resonanz der Kunden unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar bei weitem übertroffen erläutert Dr. Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber. Karla wurde entwickelt von Kiobis, dem Karlsberg Institute of Bioscience, in enger Zusammenarbeit mit den saarländischen 1A-Gesund-Apotheken sowie der „Ideen-Brauerei“ Karlsberg. Kiobis fördert den Wissenstransfer zwischen der Universität des Saarlandes und der Karlsberg Brauerei besonders im Bereich ernährungsphysiologischer und biotechnologischer Forschung sowie die Umsetzung dieser Erkenntnisse in Produkte.
Die Varianten balance und well-be haben bereits den Testmarkt der 1 A Gesund Apotheken verlassen. Die nationale Vermarktung von Karla, dem ersten Bier, das exklusiv in Apotheken vertrieben wird, ist bereits erfolgreich angelaufen. Hierzu haben Amapharm und Karlsberg eine Kooperation geschlossen. Mit Erfolg: Bereits 100 Apotheken werden ab September Karla well-be und Karla balance in ganz Deutschland anbieten. Anlässlich der größten pharmazeutischen Fachmesse Europas, der „Expopharm“ in München, fiel der endgültige Startschuss für den deutschlandweiten Verkauf von Karla well-be und balance.”
Jetzt kommt eine neue Produktvariante auf den Markt mit dem Namen Karla Acti-Fit. Ergänzt um den wertvollen Inhaltsstoff Echinacea, dem Besten aus Grüntee sowie Vitamin C unterstützt das Gesundheitsgetränk auf Bierbasis die körpereigenen Abwehrkräfte. Die Produktneueinführung kommt somit genau passend zu Beginn der kalten Jahreszeit. Zielgruppe für die Karla-Produkte sind aktive Menschen mittleren Alters. Ziel der Entwicklung von Karla war es, bekannt Gutes zum ersten Mal so miteinander zu verbinden, dass etwas Besonderes entsteht. Das Ergebnis: Getränke auf der Basis von gesundem Bier, ergänzt um Inhaltsstoffe, die sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientieren.
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Schon immer buhlen die Fluggesellschaften um die Vielflieger, da man mit dieser Zielgruppe noch sehr gutes Geld verdienen kann. Die holländische Fluggesellschaft KLM hat sich jetzt für diese Zielgruppe ein besonderes Incentive mit Mehrwert einfallen lassen, um eine nachhaltige Kundenbindung zu erwirken. Sie hat den KLM Club China initiiert. Dieses Social Network bietet folgendes Angebot:
- Onlineportal, in dem man gezielt nach Kontakten suchen kann
- Kalenderübersicht, in der vermerkt ist wer, wann und wohin reist
- Reale Networkingmeetings mehrmals im Jahr
- Nützliche Tipps und Informationen im Portal
In dem China Club kann man nicht einfach Mitglied werden, sondern man muss Mitglied von Flying Blue, dem Vielfliegerprogramm von Air France und KLM sein. Und genau hier liegt auch ein besonderer Mehrwert dieses Angebotes. Man ist halt unter sich. Denn in vielen Social Networks, wie z.B. OpenBC, trifft man die High Potentials weniger bis gar nicht an, weil Sie nicht täglich “belästigt” werden wollen. Zudem soll auch nicht für jeden transpareent sein, mit wem man jetzt konkret vernetzt ist.
Ich bin der Überzeugung, dass in Zukunft mehr solche exklusiven Business Clubs durch Firmen gestartet werden, um ihren Topklienten einen Mehrwert zu bieten.
Gelesen bei Guerrilla-Innovation
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Bis jetzt wurde die Online-Bevölkerung im Rahmen von Crowdsourcing-Projekten meist dazu aufgerufen, neue Produkt- und Serviceideen zu entwickeln. Jetzt geht IBM noch einen Schritt weiter und will die eigenen Patentanträge künfig online veröffentlichen, um Hinweise auf bereits vorhandene und damit nicht mehr patentierbare Erfindungen zu erhalten. Dazu soll ein IP-Marketplace eröffnet werden. An diesem Community-Patent-Prüfprogramm wollen sich langfristig u.a. auch Microsoft, General Electric, Hewlett Packard, Oracle und Intel oder Red Hat beteiligen.
Wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2005 mehr als 400.000 Softwarepatentanmeldungen und mehr als 30.000 Softwarepatentgenehmigungen in den USA gezählt werden konnten, dann kann o.g. Initiative dazu beitragen, dass die Anmeldungen schneller und umfassender durchleuchtet werden können. Der Gründer der Free Software Foundation (FSF), Richard Stallman, hält aber auch die Gemeinschaftsanstrengungen zur Patentprüfung für Augenwischerei. Einen Ausweg aus der Misere sieht er nur in der Ausklammerung von Software von der Patentierbarkeit.
Gelesen bei heise-online.
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