October 31, 2006
Die Musikempfehlungsplattform Last.fm ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Im September 2006 zählt sie weltweit rund 15 Millionen aktive Nutzer. Warum ist die Plattform so erfolgreich? Last.fm schafft es, dass die richtige Musik die richtigen Leute findet. Und wie funktioniert das? Mit Hilfe der Software Audioscrobbler werden die Songs, die auf den Computern der Nutzer abgespielt werden, an den Server von Last.fm gemeldet. Die so gewonnenen Daten dienen als Ausgangsmaterial für personalisierte Online-Radiostreams und Musikempfehlungen, die mit Hilfe kollaborativer Filtermethoden aus dem Abgleich der Hörgewohnheiten der Community gewonnen werden.
Seit heute gibt es auch einige neue Features auf der Plattform. So gibt es z.B. den “Taste-o-Meter”, der durch den Abgleich von Geschmacksprofilen die musikalische Kompatibilität der Nutzer untereinander errechnet. Genau damit kann man schnell musikalisch Gleichgesinnte finden. Daneben sollen über Last.fm auch rund 100.000 Gratis-Downloads im MP3-Format verfügbar sein, die von Labels und Musikern zur Verfügung gestellt wurden.
Anlässlich des Angebotes neuer Features hat ORF.at mit Martin Stiksel, dem aus Österreich stammenden Mitbegründer des Online-Musikdienstes, über einen möglichen Verkauf, die internationale Expansion und die Zukunft des Online-Musikmarktes gesprochen. Das Interview gibt es hier und ist sehr lesenswert.
Und wieder hat Corecon mit einer cleveren Marketingidee zugeschlagen, um ihr Corecon Communication Center in Second Life bekannter zu machen: Am Freitag den 3. November wird ab 19 Uhr der Werbeblogger Podcast zum ersten mal live und in Farbe ausgestrahlt. Allerdings nicht aus einem realen Studio sonder der virtuellen Welt Second Life!
Dazu werden sich Patrick Breitenbach, Tim Keil und Sebastian Küpers mit ihren Avataren in das Corecon Convention Center begeben und auf der Bühne über das Thema “Second Life – Potentiale für Unternehmen und Marketing in virtuellen Welten” sprechen. Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Hier sind wichtige Punkte aufgezählt, die bei einem Besuch zu beachten sind. Es gilt z.B. das Prinzip First come, first serve. Denn schliesslich gibt es nur 60 Plätze.
Warum ist diese Marketingaktion so clever? Weil Corecon jetzt mit starken Partner kooperiert. Der Werbeblogger Patrick Breitenbach ist einer der bekanntesten Blogger in Deutschland. Somit spricht man viele Leser an und macht sich bei denen bekannt. Weiterhin gibt es auch für den Podcast des Werbebloggers einen Mehrwert, da er in eine attraktiven Umgebung mit interaktiven Elementen ausgestrahlt wird. Ich bin schon auf den nächsten Werbecous gespannt.
Nachtrag: Wie lautet ein bekannter Spruch von Otto: “Einen hab ich noch!” Und genau so agiert auch derzeit Conecon. So wurde z.B. gerade verlautbart, dass es jetzt jeden Mittwoch ab 21.00 Uhr ein After-Work-Chillout im Corecon CC geben wird. Let´s Dance.

Viele Unternehmen haben mittlerweile ein Leitbild für ihre Firma erstellt. Immer häufiger steht innerhalb dieses Postulats auch das Ziel, nachhaltig und umweltbewußt wirtschaftlich zu handeln. Das hört sich ja immer gut an. Aber was wird dafür getan, um dieses Ziel auch innerhalb und außerhalb der Firme umzusetzen?
Der Autoversicherer Ecoinsurance aus England ist anders. Er redet nicht nur darüber, sondern unternimmt konkret einige Anstrengungen für eine bessere Umwelt. So erhält z.B. jeder Kunde, dessen Fahrzeug weniger als 100g CO2 pro Kilometer ausstösst, einen Rabatt auf die Versicherungsprämie von 10 %.
Um zu erfahren, wieviel CO2 pro Kilometer das derzeitige Auto rausbläst, kann man auf der Webseite den CO2 Kalkulator verwenden. Ganz plastisch wird einem hier aufgezeigt, wieviel Bäume neu aufgeforstet werden müssten, um den CO2 Ausstoss des Fahrzeuges zu absorbieren. Und genau hier setzt Ecoinsurance ebenfalls an, indem es Geld für die Aufforstung von Wäldern zur Verfügung stellt. Somit kann jeder Autofahrer seinen Beitrag als Versicherter von EcoInsurance leisten, selbst wenn sein Fahrzeug noch nicht umweltschonend ist.
Gelesen in Springwise.
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TEC (The Executive Committee) ist eine weltweite Organisation mittelständischer Führungskräfte mit 13.000 Mitglieder, die insgesamt 1 Million Beschäftigte haben und über 250 Mrd. Euro Jahresumsatz erzielen. Die deutsche Organisation macht bei seinen Mitgliedern jährlich eine Befragung und veröffentlicht die wichtigsten Ergebnisse. Das überraschendste Ergebnis in diesem Jahr ist die Tatsache, dass nur noch 16 % (Vorjahr 52 %) eine Produktionsauslagerung ins Ausland als sinnvolle Maßnahme ansehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vielmehr gilt bei den mittelständischen Geschäftsführern die Erhöhung der Effizienz durch motivierte Mitarbeiter zum Erfolgsfaktor Nr. 1. Hört, hört!
Top Ten Liste:
- Erhöhung der Effizienz durch motivierte Mitarbeiter: 77 %
- Mehr Innovationen: 75 %
- Kosten senken durch flexiblere Tarifvereinbarungen: 73 %
- Neue Wege bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter gehen: 44 %
- Strategische Umstrukturierung des Unternehmens: 42 %
- Ausländische Märkte erschließen/Expansion: 42 %
- Erhöhung der Effizienz durch Personalabbau: 32 %
- Mehr Fremdkapital/externe Investoren: 18 %
- Kosten senken durch Produktionsverlagerung ins Ausland: 16 %
- Mehr Risikokapital: 15 %
Liebe Motivations- und Innovationsberater. Ab in den Mittelstand. Die brauchen Eucn (wenn auch noch nicht alle wissen).
Quelle: Pressemitteilung vom 26.10.2006
October 30, 2006
Schiffe aus Eisen oder Stahl, die ständig dem Salzwasser ausgesetzt sind, rosten mit der Zeit. Selbst wenn man chromhaltigen Stahl für den Schiffsbau verwendet, verhindert das langfristig nicht die Korrision, da sich im Laufe der Zeit Algen und Mikroorganismen am Metall “festbeissen”, deren Stoffwechselprodukte eine langsame Auflösung der Metalle verursachen.
Bisher hat man oben beschriebenes Problem mit Hilfe von sog. Opferanoden verhindert. Das sind bestimmte Metalle, die in elektrischem Kontakt mit den gefährdeten Bauteilen stehen und bei Korrosion zuerst zersetzt, also “geopfert” werden. Jetzt haben argentinische Wissenschaftler, dass auch der Meeresbooden solch einen “Rostschutz” in Form von passenden Materialen vorrätig hält.
Ist ja eigentlich naheliegend, dass dort, wo das Problem besteht, auch meist eine naheliegende Lösung vorherrscht. Die Natur hat halt für jedes Problem auch i.d.R. eine passende Lösung parat. Man muss nur gezielt danach suchen.
Gelesen in wissenschaft.de
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Jetzt gibt es auch unter den deutschen Bloggern den ersten “Touristen-Guide” für Second Life. Es handelt sich um den pixelbi-Blogger Sebastian Küppers, der am letzten Sonntag die erste Einführungstour über 2,5 Stunden für 10 Personen gemacht hat.
Anbei die Ankündigung über den ersten SL Einführungskurs:
“Macht Ihr Avatar, was Sie wollen?
Können Sie mit vorhandenen Objekten umgehen oder sogar eigene erstellen?
Kennen Sie die Highlights im Metaverse?
Kennen Sie all Möglichkeiten der Kamerasteuerung?
Was verbirgt sich hinter all den Buttons auf Ihrem Bildschirm?
Um die zahlreichen Möglichkeiten in Second Life nutzen zu können, sind viele Grundkenntnisse nötig. In diesem Seminar trainieren Sie Basics in Sachen Fortbewegung, Interface-Bedienung und Objekthandhabung. Lernen Sie, effizient zu agieren, bevor sich umständliche Gewohnheiten verfestigen. Gewinnen Sie mehr Freiheit in Second Life!
Wann: So, den 29.10.06, von 21 bis 23 Uhr
Wo: CoreconCC, Seminarraum II, SL
Kosten: keine
Trainer: Kalexica & Sebastian
Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung an info@corecon.de und geben Sie Ihren realen Namen, Ihren SL-Namen sowie Ihre Kenntnisse bzgl. SL an.”
Solltet Ihr auch Interesse an einem Einführungstraining in Second Life haben, dann senden einfach eine Email an info@corecon.de mit Euren Kontaktdaten (Name und Email Adresse reichen) und ihr werdet über weitere Trainings per Email informiert. Irgendwie clever, wie sich Corecon und Sebastian durch solch ein kostenfreies Angebot positioniert haben. Mundpropaganda ist garantiert!
Martin Kreis aus Bayreuth betreibt den hollemann aus franken blog und hat jetzt seine neueste Idee veröffentlicht: Das Blogwichteln. Der Blogbande-Blogger hat das Prozedere kurz zusammengefasst:
“Jeder Möchtegern-Teilnehmer meldet sich mit einer kurzen Email an hollemann[ät]gmail[dot]com, in welcher er seinen Namen und seine Blog-URL verrät, zum Blogwichteln an. Am 20.11.2006 lost der Initiator dann aus, wen Ihr mit einem Blogeintrag überraschen dürft. Die Beiträge werden nicht auf Eurem, sondern auf dem Blog des Beschenkten veröffentlich. Wohlgemerkt ohne Hinweis auf den Verfasser, da es der Sinn des Wichtelns ist, nicht zu wissen, von wem man beschenkt wurde. Es empfiehlt sich das Blog des zu Beschenkendem ein wenig zu durchwühlen, damit der von Euch verschenkte Blogeintrag auch thematisch dort hinein passt. Natürlich erhaltet ihr als Teilnehmer ebenfalls einen Blogeintrag von Unbekannt für Euer Blog geschenkt, welchen Ihr dann am 01.12.2006 veröffentlicht. So sehen es die Regeln vor.” Gefunden im basicthinking-blog.
Hmmmm, irgendwie habe ich ja ein Faible für neue Ideen. Jedoch widerspricht die Wichtel-Idee dem Vernetzungscharakter von Blogs. Insofern glaube ich nicht, dass das Blogwichteln eine ähnliche Erfolgsstory werden wird wie der Blogkarneval. Grundsätzlich finde ich aber die Idee, dass man Gastbeiträge auf anderen Blogs veröffentlicht, sehr gut. Hier besteht aus meiner Sicht noch ein sehr großes Potenzial. Deshalb mein Tipp: Einfach mit dem Blog, auf dem man gerne einen Gastbeitrag veröffentlichen will, Kontakt aufnehmen und schauen, was kommt. In abgemilderter Form ist mir schon öfters passiert, dass mir jemand einen wertvollen Link (keine Eigenwerbung) zugemailt hat, damit ich darüber einen Bericht schreibe. Wenn ich wirklich darüber einen Bericht geschrieben habe, habe ich mich mit einem kleinen Verweis inkl. Verlinkung auf den Tippgeber bedankt.
Früher war es im Rahmen der Firmenarchitektur üblich, die einzelnen Abteilungen “abzugrenzen”. Da heute die einzelnen Abteilungen immer häufiger zusammenarbeiten, um die Kundenwünsche just in time erfüllen zu können, ändert sich auch die Architektur.
So können z.B. die Programmierer und Mitarbeiter der Administration im BMW Werk Leipzig direkt in die Produktionshallen blicken, um das emsige Treiben in der Produktion beobachten zu können. Durch die enge Verschmelzung der Abteilungen ist es z.B. möglich, dass die Kunden noch bis zu 6 Tage vor Produktion Änderungen in der Ausstattung durchgeben können.
Auf Teamwork und kurze Kommuniaktionswege setzt auch der Sieger in der Kategorie Mittelstand: der Kunststoffverarbeiter Rehau in Oberfranken. Dort arbeitenProjektteams aus Technikern, Kalkulatoren und Logistikern an Gruppenschreibtischen zusammen. Das Besondere: Die Mitarbeiter konnten die Bürogestaltung maßgeblich mitbestimmen. Das Ergebnis: Besprechungstische mit einer Fläche von fast 30 Quadratmetern, auf denen die Techiker ihre Baupläne problemlos ausbreiten können. Schrankwände mit ausziehbaren Schubladen, in denen selbst große Kunststoffteile wie Stoßfänger für Autos Platz finden und Schranktüren, die sich dank ausgfeilter Hubtechnik in Pinnwände zum Aufhängen von Konstruktionsplänen verwandeln.
Gelesen in der wiwo
October 29, 2006

Es ist wieder soweit. Man wälzt durch die verschiedenen Geschenkkataloge, um für seine Kunden das passende Weihnachtsgeschenk zu finden. Und jedes Jahr ereilen einen wieder die zwei gleichen Probleme: 1. Die Geschenke in den Katalogen sind Massenware und damit beliebig. Im schlimmsten Fall erhält der Beschenkte sogar zweimal oder öfters das gleiche Geschenk von mehreren Personen. 2. Man schliesst zu häufig von sich auf andere und verschenkt genau das Falsche.
Wenn man jetzt den ersten Aussagen der Gründer von edelight glauben darf, werden diese Probleme bald der Vergangenheit angehören. Warum? Weil edelight eine webbasierte Geschenkplattform Web 2.0 aufbaut. Demnach kann jeder seine Geschenktipps, nach verschiedenen Anlässen sortiert, auflisten und gibt damit natürlich auch einen Einblick, was ihm am besten gefällt. Bis jetzt gibt es erst Screenshots, so dass man gespannt sein kann, wie die Umsetzung aussehen wird.
Ähnlich wie Robbie war ich im ersten Moment darüber verwundert, dass sich edelight nicht als Shopping-Plattform 2.0 positioniert, sondern als Geschenkplattform 2.0, da ja schliesslich die meisten Menschen sich auch etwas selber gönnen. Trotzdem kann genau diese Positionierung in der Nische helfen, um daraus langfristig auch eine interessante Shoppingplattform 2.0 a´la This Next zu generieren.
Insgesamt gehen die Gründer sehr clever vor. Sie haben sich mit Robert Basic einen A-Blogger ins Boot geholt und ihn beim Aufbau ihres Blogs und der Vermarktung in der Blogszene um Hilfe gebeten. Bevor nun Ihre Plattform online geht, sprechen Sie gezielt Blogger an und bitten Sie in der Testphase um Unterstützung. Angenehmer Nebeneffekt: Schon im Vorfeld berichten die wichtigsten Blogger, wie z.B. hier oder hier, über das Projekt, weil dieser Typus ja nicht im stillen Kämmerlein testet, sondern alles öffentlich machen.
Besonders spannend ist, dass es sich beim edelight-Blog um einen “Gründerblog” handelt, sprich die Autoren über die Geschehnisse vor, wärhend und nach der Gründung berichten. Sehr erfrischend finde ich, dass die Zahl der Beiträge und die Offenheit sehr groß ist. Ich wünsche mir, dass dies auch nach der Gründung so beigehalten wird. Dann berichte ich auch sicherlich gerne wieder.
Inspiriert von obiger Geschäftsidee habe ich mal in meinem Blogarchiv nach pfiffigen Geschenkideen gesucht, über die ich hier berichtet habe:
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Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU und die “Wirtschaftswoche” haben im August 2006 ca. 500 Führungskräfte aus Personalberatungs- und Outplacementberatungsfirmen befragt, welche “Karrierekiller” es gibt. Hier ist die Top 5 Liste:
- Die eigenen Fähigkeiten überschätzen/nicht kritikfähig sein (53,3%)
- Die Spielregeln des eigenen Unternehmens nicht durchschauen (48,6%)
- Sich nicht weiterentwickeln wollen (44,2%)
- Informelle Netzwerke im Unternehmen nicht erkennen (38,3%)
- Die eigenen Ziele nicht kennen (31,8%)
Nicht so große Bedeutung messen die Berater den persönlichen Karrierekillern zu ungeduldig sein (9,4%), mangelnde Pflege externer Netzwerke (11,2%) sowie undankbar gegenüber Förderern sein (11,2%) bei. Zu wenig Rücksichtnahme auf Gesundheit und Ausgeglichenheit (0%) sehen die Karriereexperten nicht als Hemmnis für den Berufserfolg an. Aber: Viele arbeitsbedingte Erkrankungen würden ihre Wirkung auch erst gegen Karriereende zeigen und seien dann nicht mehr erfolgsrelevant.
Endgültig jetzt bekomme ich bestätigt, dass es richtig war, sich selbständig zu machen. Denn was bringt mir eine berufliche Karriere, wenn ich danachkörperlich und seelisch am Ende bin.
Quelle: Pressemitteilung BDU vom 18.9.2006