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November 30, 2006

Blogtipp: business-opportunities-blog

Filed under: Blog, Blogtipp, Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Immer wieder bekomme ich die Frage: “Wo findest Du die viele Ideen?” Meine Antwort: “Fast 200 Blogs und Webseiten werden von mir fast täglich gescreent”. Im Rahmen der Rubrik “Blogtipps” präsentiere ich seit kurzem Blogs aus meiner Watchlist.

Heute will ich auf das business-opportunities-blog hinweisen. Dane Carlson hat seit dem Blogstart im Jahr 2001 mehr als 5.000 Postings rund um neue Geschäftsideen veröffentlicht. In den letzten zwei Jahren hat er sich auf 100 – 165 Beiträge pro Monat “eingeschossen”.

Fällt Euch was auf? Ja, es gibt sehr viele verblüffende Ähnlichkeiten mit dem best-practice-blog. Ehrlich gesagt bin ich erst vor einigen Monaten auf “mein Pendant” aus den USA gestossen. Seitdem lese ich ihn regelmässig, wenn ich auch nur einen kleinen Bruchteil seiner Ideen übernehme.

Margenkönige setzen auf Nischen, Kundenorientierung, Innovationen und Kooperationen

Filed under: Innovation, Marketing - Preis, V - Erfolgsfaktoren, V - Management, V - Tipps und Tricks — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Im Auftrag von Steria Mummert Consulting wurde in Kooperation mit handelsblatt.de eine Potenzialanalyse zu den Preisstrategien von Unternehmen durchgeführt. Im Zeitraum zwischen dem 19. Juni und 23. August 2006 nahmen insgesamt 202 Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen an der Befragung teil. Die Ergebnisse sind zwar nicht wirklich neu, allerdings sollte sich dieser jeder Unternehmer immer wieder vergegenwärtigen:

  • Bei fast jedem zweiten Unternehmen, das überdurchschnittliche Margen erzielt, ist das ertragsstärkste Produkt gerade erst in der Markteinführung. Weniger als jeder zehnte Betrieb, der mit etablierten Waren handelt, kann entsprechende Gewinne verbuchen.
  • Insbesondere Nischenanbieter setzen auf Innovationen: Knapp zwei Drittel der Spezialisten erwirtschaften hohe Margen mit Angeboten, die sich erst neu am Markt etablieren. Der Grund für die schnellen Produktwechsel: Sieben von zehn Nischenanbietern wollen sich in möglichst kurzen Intervallen auf die Wünsche einer bestimmten Zielgruppe einstellen.
  • Um den Umsatz weiter zu steigern, müssen Unternehmen regelmäßig die Kundenzufriedenheit verbessern. Dies gelingt Nischenanbietern am besten. Mehr als jeder zweite Spezialbetrieb schafft es, seine Produkte nahezu vollständig an den Verbraucherwünschen auszurichten. Dagegen weisen nur vier von zehn Massenanbietern ein ähnliches Ergebnis auf.
  • Um diese Defizite auszugleichen, setzen die Massenanbieter vor allem auf eine günstige Preisgestaltung. Allerdings gelingt es bisher nur einer Minderheit der Unternehmen, diesen Anreiz gegenüber den Kunden auch zu kommunizieren. Nach eigener Einschätzung schaffen es nur zwei Prozent dieser Unternehmen, die Preisvorteile ihrer Produkte gegenüber dem Verbraucher positiv herauszustellen. Als Grund werden neben zu knapp kalkulierten Budgets für die Unternehmenskommunikation auch unausgereifte Marketingkonzepte genannt.
  • Unternehmen, die hohe Margen erzielen, weisen die meisten Kooperationen auf. Ein Branchenüberblick zeigt, dass bisher vor allem Finanzdienstleister mit Partnern zusammenarbeiten (14,3 Prozent). Bei den übrigen Dienstleistern (8,7 Prozent), im produzierenden Gewerbe (4,7 Prozent) und im Handel (3,7 Prozent) sind solche Konzepte dagegen deutlich schwächer ausgeprägt.

Quelle: Pressemitteilung Steria Mummert vom 29.11.2006

Toshiba-Drucker kann PET-Folien 500mal bedrucken

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 11:15 am

Gestern haben wir über XEROX berichtet, die die Papierflut im Büro mit einer neuen Technologie (Löschpapier) bekämpfen wollen. Wenn es nach Toshiba geht, soll Kunststoff-Papier aus PET herkömmliches Papier ersetzen. Der dafür extra entwickelte Drucker, der bereits seit Juli in Japan angeboten wird, kann das wieder verwendbare Plastikpapier mehrere hundert Mal bedrucken. Die Technologie basiert auf ehemaligen Faxdruckern. Positiver “Nebeneffekt”: Die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Laserdrucker werden erheblich reduziert. Allerdings ist das Angebot nicht billig. Eine PET-Seite soll 10 EUR kosten.

Nach Angaben von Toshiba könnte der Drucker B-SX8R, der bereits in den 1970er Jahren entwickelt wurde, bis zu zwölf Seiten pro Minute drucken. Die maximale Auflösung beträgt 300 dpi. Der Drucker sei nach Angaben von Toshiba für Unternehmen geeignet, in denen permanente Ausdrucke nicht wirklich von Nöten sind. Das Prinzip des Druckers entspricht jenem von Thermopapier in Fax-Geräten. Auf der PET-Schicht ist eine hitzesensible chemische Beschichtung aufgebracht, die unter verschiedenen Umständen entweder weiß oder schwarz wird.

Gefunden bei pressetext.at

Markenführung im Web 2.0: Community Management

Filed under: Marketing - Komm, Marketing - Online, Marketing 2.0 — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Unter dieser Überschrift schreibt der werbeblogger Patrick Breitenbach einen ausführlichen Blogbeitrag in “seiner neuen Heimat”, dem buenalog (Blog von und für seinen Arbeitgeber). Besonders gut gefällt mir, wie Patrick zwei Möglichkeiten aufzeigt, sich als Unternehmen in die Community einzubringen:

  • Das Unternehmen versucht eine passende Community anzusprechen, eine vertrauensvolle Beziehung mit ihr aufzubauen und diese dauerhaft zu pflegen. Das kann in Form von Sponsoring, aber auch von dem Zukommenlassen von exklusiven Informationen oder Produkten erfolgen.
  • Das Unternehmen kann einen sogenannten Community Manager einstellen, der sich täglich um bereits bestehende Interessensgruppen kümmert. So kann er sich als Berater und Servicemitarbeiter einschalten.
Was kann sich durch dieses Community-Marketing ändern? Man positioniert sich als Unternehmen viel mehr kontextgebunden. Dadurch haben auch kleine Firmen mit kleinem Budget die Möglichkeit, sich gezielt bei seinen Kunden zu präsentieren. Schöne, neue Welt. Aber Achtung: Information und Werbung können dadurch immer mehr verschwimmen.

November 29, 2006

Gehen Sie neue Wege beim Verschenken

Filed under: V - Tipps und Tricks — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Jetzt ist sie online, die Web 2.0-Geschenkplattform edelight. Damit ist vielleicht die Zeit vorbei, wenig Passendes zu verschenken. Jedoch ist es schon schwierig, sich abzuheben, wenn zu einem Zeitpunkt wie Weihnachten fast alle etwas verschenken. Haben Sie auch schon einmal überlegt, sich abzuheben, indem sie zu einem anderen Zeitpunkt Geschenke verteilen?

Wie wäre es z.B., dass Sie nicht Jemanden zu seinem 30. Geburtstag etwas schenken, sondern zu seinem 10.000. Lebenstag oder nicht zum 30. jährigen Firmenjubiläum, sondern zum 10.000 Tag seit Bestehen der Firma. Eines garantiere ich Ihnen: Sie werden die Aufmerksamkeit des Beschenkten wahrscheinlich sogar exklusiv erhalten. Und die Infos zum Geburtsdatum der Firma erfahren ist nicht wirklich schwierig, einfach nur im Handelsregisterauszug nachschauen.

Wellness-Farben von Caparol

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Farbenhersteller suchen nach neuen Innovationen, um sich dem Preiswettbewerb zu entziehen. Der Hersteller Caparol hat z.B. Wellnessfarben entwickelt, um den Bewohnern das Wohlbefinden in den vier Wändern zu ermöglichen bzw. zu verbessern:

  • ElectroShield – der Wellenbrecher Mit dieser Farbe können Sie sich vor Wlektrosmog schützen, z.B. in Schlafzimmern, Praxisräumen, Kindergärten und Schulen. Die Spezial-Untergrundbeschichtung dämpft nachweislich elektromagnetische Strahlung (hochfrequent) wie Radar- oder Mobilfunkstrahlungen, die durch Außen- oder Zwischenwände in Räume dringen, bis zu 99,9 Prozent (30dB). Ein Überarbeiten mit CapaSan sorgt nicht nur dafür, Elektrosmog im Innenraum zu vermeiden, sondern beeinflußt die Raumluft positiv. Die photokatalytische Wirkung reduziert zum Beispiel Bakterien, Nikotin und andere Schmutzablagerungen.
  • CapaSan – gegen Mikroorganismen und Schmutz Diese Innenfarbe rückt anhaftenden, organischen Substanzen zu Leibe. In erster Linie bekämpft sie Mikroorganismen und reinigt dadurch die Raumluft von allergenen Stoffen. Organischer Schmutz wie zum Beispiel Nikotinablagerungen oder unangenehme Gerüche und Bakterien an Wänden und Decken werden durch die Neuentwicklung reduziert. Die Technik, die hinter diesen Zersetzungsvorgängen steckt, ist die sogenannte Photokatalyse. Bei diesem Prozeß nutzt man die katalytischen Eigenschaften des Pigments Titandioxid in Kombination mit Nanotechnologie.
  • Caparol Sensitiv – die Sanfte Diese Innenfarbe wurde speziell für Allergiker und sensible Personen entwickelt. Das Material enthält weder flüchtige Lösemittel noch Weichmacher. Zudem ist es frei von Konservierungsmitteln, die Ursache für allergische Reaktionen wie tränende Augen oder Hautrötungen sein können. Neben dem häuslichen Bereich sorgt die fürs Patent angemeldete und TÜV-geprüfte Farbe auch in Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten für gesundheitsbewußte Wandanstriche.

Weitere Artikel zum Thema:

Xerox hat Löschpapier für den Büroeinsatz entwickelt

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 11:45 am

Laut einer Studie druckt die durchschnittliche amerikanische Bürokraft monatlich 1200 Seiten Papier aus, 44,5 Prozent davon ausschließlich zur Verwendung der Schriftstücke noch am selben Tag, 21 Prozent landen spätestens am Abend im Mistkübel. Vom papierlosen Büro sind wir also noch weit entfernt, obwohl das Papier als Speichermedium weitestgehend ausgedient hat. Papier dient heute eher als “temporärer Bildschirm”, um das Geschriebene leichter zu lesen und Anmerkungen zu machen.

Auf Basis dieser Erkenntnisse haben die Xerox-Forscher jetzt den Prototyp eines Kopierers für “temporäre Dokumente” entwickelt. Dieser kopiert ohne Toner auf speziell beschichtetes Papier. Die Schrift verschwindet innerhalb von 16 Stunden; legt man das Papier zum neuerlichen Bedrucken in den Kopierer, wird der vorangegangene Ausdruck im Druckvorgang durch Wärme “gelöscht”. Nur die Lebensdauer des Papiers begrenzt die Wiederverwendung.

Gelesen im standard.at

CrowdSpirit – Electronic Products Crowdsourcing

Filed under: Crowdfunding, Crowdsourcing, Finanzen, Geschäftsidee, Innovation — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Jetzt schiessen sie aus allen Ecken, die CrowdSourcingPlattformen, wie z.B. CrowdSpirit. Hier sollen möglichst viele Aktive daran beteiligt werden, Elektronikprodukte zu Beginn bis zu einem Verkaufspreis von 150 EUR zu entwickeln, zu finanzieren und zu vermarkten:

  • Ideengeber: reicht eigene Ideen ein bzw. löst Probleme von anderen Mitwirkenden
  • Mitwirkende: nennen Herausforderungen und stimmen ab
  • Investoren: können sich an Finanzierung der Produktherstellung beteiligen
  • Tester: können die Prototypen testen und Feedback geben sowie Verbesserungsvorschläge machen
  • Botschafter: machen die Produkte bei Verkäufern und Dritten bekannt
  • Unterstützer: helfen bei Erstellung der Bedienungsanleitung, etc.

Jetzt zu Beginn kommt es darauf an, dass möglichst viele Personen in den einzelnen, oben beschriebenen Funktionen mitmachen. Zudem werden alle die ersten tatsächlich produzierten Produkte kritisch beäugen und prüfen, ob sie wirklich wettbewerbsfähig sind. Für alle Beteiligten ist es natürlich spannend, in den gesamten Erstellungsprozess eines neuen Projektes involviert zu werden.

Wie es sich gehört, betreiben die Macher flankierend zum Projekt, das sich noch in der Betaphase befindet, einen Blog. Im ersten Beitrag wurden alle Crowdsourcing-Projekte aufgelistet, die den Machern von CrowSpirit bekannt sind. Mal schauen, ob der Blog zur wertvollen Fundquelle rund um das Thema Crowdsourcing sein wird.

Weitere Artikel zum Thema:

November 28, 2006

holotof pitching Plattform – Crowdsourcing für Werbetreibende

Filed under: Crowdsourcing, Innovation, Marketing - Crowd — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Möchten Sie als Werbetreibender zum weltweiten Pitch einladen? Dann können Sie das mit Hilfe der Crowdsourcing-Plattform holotof tun. Wie funktioniert das Ganze? Zuerst sollten Sie als Werbetreibender einen Preis/Honorar ausloben, den der Gewinner des Pitches bekommt. Hier sind Richtwerte für die Auslobung eines angemessenen Preises angegeben, die allerdings nur zur Orientierung dienen sollen und nicht verbindlich sind (nach oben wie nach unten). Bevor der Pitch gestartet wird, muss der Werbetreibende eine “Einstellgebühr” bezahlen, die zwischen 400 und 900 USD liegt. Die Höhe der Einstellgebühr richtet sich nach der Höhe des ausgelobten Preises.

Anschliessend können die derzeit mehr als 1.000 gelisteten Kreativen am Pitch kostenfrei teilnehmen. Die Mitgliedschaft dieser Community ist für die Kreativen kostenfrei. Dem Werbetreibenden wird garantiert, dass mindestens 10 Einreichungen pro Pitch erfolgen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Einstellgebühr zu 100 % zurückerstattet. Wurden mindestens 10 Einreichungen erzielt, kann sich der Werbetreibende für einen oder mehrere Gewinner entscheiden, die dann jeweils den ausgelobten Preis/Honorar erhalten. Automatisch gehen die Rechte (nur) an den Gewinnervorschlägen an die Werbetreibenden über. Wenn sich ein Werbetreibender bis 30 Tage nach Pitchende nicht für einen Sieger entscheidet, wird der ausgelobte Preis / Honorar nicht wieder an ihn zurückgezahlt.

Der Erfinder von holof hebt an seinem Angebot besonders hervor, dass es jetzt möglich sei, einen Pitch zu veranstalten, an dem weltweit Kreative teilnehmen könnten und somit das Spektrum an Einreichungen grösser sei als bei einem lokalen Pitch. Insgesamt wurde ja in der Blogsphere schon öfters darüber diskutiert, ob es sinnvoll für Kreative sei, an einem Pitch teilzunehmen. Das muss aus meiner Sicht jeder für sich selber entscheiden. Zumindest finde ich aber an o.g. System fair, dass ein fester Betrag ausgelobt wird, der auch nicht wieder von Werbetreibenden zurückgefordert werden kann, wenn mehr als 10 Einreichungen dabei waren. So wird zumindest verhindert, dass nach dem Pitch kein Auftrag vergeben wird. Dieser Grad der Verbindlichkeit seitens der Werbetreibende gefällt mir.

Gefunden im readwriteweb-blog

1. Mobile Käserei fährt seit zehn Jahren durch den Allgäu

Filed under: Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Seit 10 Jahren fährt Günter Rauch mit seiner mobilen Käserei durch den Allgäu. Damit kann er vor Ort beim Bauern bis zu 800 Liter Milch verarbeiten. Daraus entstehen nach 3 Stunden vor Ort ca. 85 bis 100 kg Bauernkäse, je nach Fett- und Eiweißgehalt derMilch. Beim Käsen können auch bis zu 6 Personen zuschauen.

Die Käselaiber werden dann bei ihm ins Salzbad gelegt und kommen dann zum Ausreifen in seine Reifekammern. Nach ca. 4 Wochen kann der Bauer dann den Käse bei Rau in Bidingen abholen. Dann kann der Käse selbst verzehrt, verkauft oder noch bis 6 Monaten gelagert werden. Die Laibe haben einen Durchmesser von ca. 31cm und wiegen zwischen 6,5 und 9,5 kg, je nach Reifezeit schmeckt der Käse mild-würzig bis kräftig-pikant.

Was bringt den Bauern dieser Service? Das Zollamt toleriert 10 l Milch pro Tag für den Eigenbedarf. Das sind 3650 l pro Jahr und somit kann 3 – 4 mal pro Jahr gekäst werden, ohne dass die Betriebsquote davon berührt wird, weil der Käse ja direkt vor Ort hergestellt wird. Aber neben dem Decken des Eigenbedarfs kann der Bauer auch seinen eigenen Käse verkaufen und sich damit etwas von den sinkenden Milchpreisen unabhängig machen. Vielleicht ist der eigene Käse auch nur eine Basis für einen eigenen Bauernladen, indem auch weitere Produkte aus dem eigenen Anbau verkauft werden.