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December 31, 2006

Laßt es knallen

Filed under: V - In eigener Sache — Burkhard Schneider @ 10:00 pm

HAPPY NEW YEAR

Danke an Frank Felix Debatin vom kundenbindungsblog

Filed under: V - Danke — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Frank Felix Debatin ist Gründer und Geschäftsführer der Reezom Customer Loyality GmbH in Hamburg. Mit seiner Firma bietet er ein webbasiertes Kundenbindungsprogramm für den Mittelstand an. In seinem Blog kümmert er sich ebenfalls um das Thema Kundenbindung und schreibt wie folgt:

“Das Potential der modernen Konzepte und Instrumente im Bereich Kundenbindung wird im deutschsprachigen Bereich noch lange nicht erkannt und ausgeschöpft. Wir möchten den Beweis antreten, daß Kundenbindung mehr ist als dröge Kundenkartenprogramme großer Filialketten, sondern für findige und kreative Mittelständler und Kleinunternehmer der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein kann.”

Und wieder gibt es ein Blog mehr, dessen RSS-Feed ich regelmäßig abonniert habe, weil das Thema einfach extrem spannend ist und für jeden Unternehmer zum wichtigen Existenzsicherungsprogramm gehört. Bedanken möchte ich mich für die Aufnahme meines Blogs in die kleine und feine Blogroll des kundenbindungs-Blogs.

Folgende Beiträge im kundenbindungs-Blog fand ich bisher besonders interessant:

Gute Ideen für die Deutsche Bahn

Filed under: Innovation — Burkhard Schneider @ 11:45 am

Der fairmittlungs-Blogger verbrachte vor kurzem im Zug sieben Stunden auf den Weg nach Frankfurt am Main. Irgendwann wurde es ihm zu langweilig, zu lesen und so hat er sich entschieden, gute Ideen für das Angebot der Deutschen Bahn zu entwickeln. Hier will ich die Ideen präsentieren, die mir am besten gefallen haben:

  1. Abteilung für Networker Angebot von Plätzen, um Businesskunden aus anderen Städten kennen zu lernen. Vorteil Kunden: keine Langeweile, Business Kontakte, Neukunden Vorteil Bahn: mehr Umsatz, da sie hierfür Entgelt verlangen kann, damit der Platz (natürlich mit dem Firmennamen und Kontaktmöglichkeit) reserviert wird. Diese Idee wurde bereits von der französischen Bahn in diesem Jahr umgesetzt. Wir haben hier im Blog im Juli 2006 darüber berichtet. Weiter gedacht hat der fairmittlungsblogger, auch zum Abteile speziell für Singles nach gleichem Prinzip anzubieten.
  2. Zufriedenheitsmanager Dieser erkundigt sich um das Wohlbefinden der Reisenden, nimmt Feedback auf, holt sich Email Adresse für den Newsletter, damit der Reisende das nächste Mal ein individuell zugeschnittenes Angebot für die nächste Reise bekommt (So wie es die Reisebüros machen). Aus meiner Sicht kann der Zugbegleiter diese Funktion übernehmen. Er kann auch Verbesserungsvorschläge einsammeln und erfragen. Neben dem Zugbegleiter sollte es auch in jedem Abteil einen Kasten geben, in dem man Feedback zum Service und Verbesserungsvorschläge abgeben kann. Als Incentive kann man die besten Ideen mit Bahngutscheinen belohnen.
  3. Mobile Massage Um besser entspannen zu können, einen selbständigen Masseur (Dieser verlangt z.b 1€/Minute) engagieren, der die Reisenden paar Minuten massiert. Keine Kosten – Mehr Zufriedenheit & Entspannung. Neben dem mobilen Masseur kann man sich noch viele andere Dienstleistungen und Angebote vorstellen, die einen Mehrwert für die Gäste bedeuten und keine Kosten für die Bahn verursachen.

Neben den Ideen, die ich schon oben ergänzt habe, habe ich aber noch weitere Anregungen:

  1. Kommunikation via Blog mit den Kunden Die Kunden haben zu wenig Möglichkeit, mit den Mitarbietern der Deutschen Bahn ins Gespräch zu kommen. Das könnte mit einem Blog teilweise gelöst werden. Hier könnte die Bahn gute Ideen erhalten und bereits umgesetzte Ideen präsentieren.
  2. sanifair-Toilettenkonzept Wir haben hier im Blog über das sanifair-Konzept der Tank & Rast berichtet. Der Zutritt zu den Toiletten kostet 50 Cent. Dafür erhält man aber ein Coupon im Wert von 50 Cent, den man im Restaurant einlösen können. Cross Selling par excellence.
  3. Namenssponsoring für Züge Eine zusätzliche Einnahmequelle könnte die Deutsche Bahn erschließen, wenn sie die Namen der Züge “verkaufen” würde an Namenssponsoren. Warum sollte ein Zug eigentlich nicht Coca Cola Zug heißen?

Haben Sie auch gute Ideen? Dann beteiligen Sie sich doch am Brainstorming für einen besseren Service in der Deutschen Bahn.

Weitere Artikel zum Thema:

Spammer werden immer frecher

Filed under: Blog — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Sie werden immer frecher, die Blog-Spammer. In der ersten Welle waren sie ja noch sehr einfältig. Sie haben Kommentare eingetragen mit einer großen Zahl von Links. Anti-Spam-Tools entdecken und beseitigen diese Spam-Kommentare mit Leichtigkeit. Schon schwieriger ist es, Spams zu entdecken, die keine oder nur ein Link beinhalten. Aber die meist englischsprachigen Einträge sind dann doch schnell als Spams zu entdecken.

Um doch nicht als Spam entdeckt zu werden, kopieren jetzt viele Spammer Textausschnitte von Postings innerhalb des Blogs und hoffen so, nicht entdeckt zu werden. Aber auch darauf richten sich die Anti-Spam-Tools ein. Deshalb gehen die Spammer jetzt einen ganz neuen Weg. Sie lassen sich als Mitautoren registrieren und schreiben dann selber Postings. Das nenne ich frech. Mal schau´n, was ihnen als nächstes einfällt.

Ich habe mich schon seit einiger Zeit entschieden, jeden Kommentar und auch Fremdbeiträge manuell freizuschalten, bevor sie veröffentlicht werden. Das schützt nicht nur vor unliebsamen Spameinträgen, die sich doch einmal durchgemogelt haben sollten, sondern auch auch vor zweifelhaften Einträgen, die abmahngefährdet sind. Das hat nicht´s mit Zensur zu tun. Es gehört aus meiner Sicht zu einem sorgfältigen Medium dazu, eigene und fremde Einträge vorher zu prüfen.

December 30, 2006

Wie Stollwerck den Automaten als Distributionskanal entdeckt hat

Filed under: Innovation, Marketing - Probe, Marketing - Vertrieb — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Wussten Sie, dass Stollwerck mehr als Schokolade hergestellt und verkauft hat. Neben leckeren Süßigkeiten wie Marzipan, Printen und Hustenbonbons (damit fing alles an) stieg man auch ins Automatengeschäft ein? Dafür war der zweitjüngste Sohn des Firmengründers Franz Stollwerck, Ludwig Stollwerck, verantwortlich. Er war gegenüber neuenTechnologien sehr aufgeschlossen. Im Jahre 1887 stellte die Fa. Stollwerck die ersten Automaten auf. Schon sechs Jahre später, 1893, waren es 15.000 Automaten, in denen Stollwerck-Schokolade verkauft wird. Allein auf New Yorker Bahnhöfen standen davon 4.000 Automaten.

Und wie hat Stollwerck diesen für die damaligen Zeit fast einmaligen Vertriebsweg entdeckt? Durch Zufall! Denn eigentlich sollten in den Automaten nur Warenproben verteilt werden. Nach der sehr positiven Resonanz entschied man sich aber im Hause Stollwerck dafür, die hauseigenen Produkte über die Automaten zu verkaufen. Der Erfolg war so riesig, dass man auch Betreiber von Automatenhallen und Automatenrestaurants wurde. Sehr schnell verkaufte Stollwerck in den Automaten auch unternehmensfremde Produkte, wie z.B. Seife. Und die Moral von der Geschichte: Auch die Diversifikation kann erfolgreich sein, wenn es sich um zukunftsträchtige Produkte handelt und die Kernkompetenz im Unternehmen vorhanden ist.

Mehr nachzulesen unter wikipedia und abseits.de.

Weitere Artikel zum Thema:

Ideal Mobil AG: Privatisierung von Bahnhöfen als Geschäftsidee

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Bau — Burkhard Schneider @ 3:45 pm

Die ideal mobil AG aus München hat das Modell „Bürgerbahnhof“ über viele Jahre entwickelt, mit dem Ziel kleine und mittlere Bahnhöfe langfristig zu erhalten. Erstmals wurde dieses Konzept in Landsberg am Lech realisiert, wo nach 15-monatiger Umbauphase im März 2005 der Bürgerbahnhof Landsberg neu eröffnet wurde. Die Vorher-Nachher-Bilder sind schon beeindruckend. Das sanierte Bahnhofsgebäude beherbergt nun eine großzügige Bahnhofshalle mit Mobilagentur, Bistro, Bahnhofsshop, Wartebereich und öffentlicher WC-Anlage. Der Betrieb erfolgt aus einer Hand durch die ideal mobil AG.

Nach nun einjährigem Betrieb hat sich der neue Bahnhof in Landsberg etabliert und ist wirtschaftlich erfolgreich. Aufgrund des vorbildlich integrierten Verkaufs und Servicekonzeptes und der hervorragenden Schnittstellenverbesserung wurde dem Bürgerbahnhof Landsberg am 23.03.2006 durch Wirtschaftsminister Erwin Huber der bayerische ÖPNV-Preis 2006 verliehen.

Jetzt ist es geplant, nach obigen Modell weitere Bahnhöfe zu renovieren und zu betreiben. Hier finden Sie z.B. eine Analyse des Bahnhofes Füssen und wie man mit einem neuen Konzept den Bahnhof als Verweilstation attraktiver machen kann.

Gefunden in welt.de

innovativ-in-Serie: Leben und Arbeiten in Zukunft

Filed under: Blogtipp, Innovation, Trends — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Seit kurzem gibt es im innovativ-in-blog die Serie “Leben und Arbeiten in Zukunft”. Innerhalb dieser Serie schreiben Experten aus den verschiedensten Bereichen und gewähren einen Blick in die Zukunft. Fehlen darf natürlich der work-innovation-blogger Alexander Greisle nicht, der auch bisher den spannendsten Artikel unter dem Titel “Arbeiten, mal dreidimensional betrachtet” veröffentlicht hat. Hier werden die Ansprüche an die Arbeit und Arbeitsplätze der Zukunft beschrieben: mobil, flexibel und dezentral.

Aus meiner Sicht sind solche Serien genau der richtige Weg, um Gruppenblogs einen roten Faden zu verleihen. Unter der Federführung eines Autorenteams können alle Autoren und Leser mitdiskutieren. Zudem findet man so neue Mitautoren, die ihre Expertise zu einem Thema regelmäßig weitergeben wollen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch auf eine andere interessante Webseite zum Thema “Arbeiten der Zukunft” hinweisen: new-worxs. Initiiert würde die Webseite von dem Büromöbelhersteller König + Neurath in Kooperation mit wissenschaft.de. Hier präsentieren zahlreiche Spezialisten innovative Lösungen für den Büroalltag, die Zukunftsvision oder Realität sind.

Weitere Artikel zum Thema:

Specialsterne – Personalvermittlung von Autisten

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Agent — Burkhard Schneider @ 9:45 am

Alles fing damit an, als beim Sohn von Thorkil Sonne “infantiler Autismus” diagnostiziert wurde. Heute ist er Inhaber der dänischen Personalvermittlung und Zeitarbeitsfirma Specialsterne, die sich darauf spezialisiert hat, Autisten als Arbeitskräfte zu vermitteln. Sein früherer Arbeitgeber TDC war sein erster Kunde und bezahlten für die Leistungen im voraus. Damit war die Startfinanzierung gesichert. Mittlerweile sind auch Firmen wie CSC und Microsoft Kunde seiner Firma. Er mittlerweile mehr als 30 Mitarbeiter in der Vermittlungskartei.

Welche besondere Fähigkeiten haben nun “seine” Mitarbeiter, die für die Firmen hilfreich sind? Sie arbeiten z.B. auch dann noch konzentriert, wenn sich bei anderen Mitarbeiter schon viele Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Sie werden z.B. bei der Computerprogrammierung, Testen von Mobilfunkdiensten, Qualitätskontrolle, Internetrecherche etc. eingesetzt. Bevor sie allerdings an die Firmen vermittelt werden, müssen sie bei Specialsterne eine fünfmonatige Eignungsphase durchlaufen, in der u.a. geprüft wird, ob und für welche Arbeiten sie sich eignen. Danach kommen 2 von 3 Personen in die Vermittlungskartei. Diese Vorbereitungsphase wird von den Kommunen bezahlt.

Gelesen in der FR

December 29, 2006

Second Life Jahresrückblick

Filed under: V - Second Life — Burkhard Schneider @ 8:45 pm

Immer öfters gibt es bei Second Life Ausfälle. Gerade war SL über 8 Stunden offline. Die Macher von SL hatten einen kurzen Ratschlag für die mittlerweile mehr als 2.000.000 User: “Schlaft ein wenig, geht spazieren, gebt Eurem ersten Leben eine Chance”.

Aus meiner Sicht sind diese Aussetzer gar nicht verwunderlich. Vor einem Jahr hatte SL lediglich 100.000 registrierte Avatare und max. 5.000 Nutzer gleichzeitig. Nur ein Jahr später, nämlich heute, gibt es mehr als 2.000.000 Avater und in der Spitze mehr als 20.000 Nutzer gleichzeitig.

Wer noch einmal im Schnelldurchlauf Revue passieren will, was alles in diesem Jahr in SL passiert ist, dem sei der Rückblick von Giff Constable empfohlen.

Gefunden bei pixelsbi

Die kluge Schuhsohle

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Tech, Innovation — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

newscientisttech hat sich unter den Patentanmeldungen umgeschaut und einige neue Erfindungen gefunden, die sie in einem aktuellen Artikel vorstellen. Im wahrsten Sinne des Wortes wegweisend erscheint mir die sog. “kluge Sohle”.

Je nach Bodenbeschaffenheit oder Art der Fortbewegung soll sich die Sohle verändern können. Mit Hilfe von Kammern in der Sohle, die mit eine elektrischen leitenden Flüssigkeit gefüllt sind, soll die Sohle härter oder weicher werden. Den Impuls dazu soll man etweder über ein elektrische Gerät (z.B. PDA) oder durch Sensoren innerhalb der Sohle gesendet werden.

Damit soll man in Zukunft mit einem Schuh nacheinander (ohne den Schuh zu wechseln) gehen, laufen, wandern, bergsteigen etc. können. Damit wäre also der erste Multifunktionsschuh erfunden. Mal sehen, ob und wann diese Erfindung in die Serie geht.

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