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January 31, 2007

Die personalisierte Plakatwerbung ist da

Filed under: Marketing - Werbung — Burkhard Schneider @ 9:45 pm

Wer von Ihnen beachtet schon noch Plakatwerbung, wenn er mit 50 km/h und schneller an der Plakatwand vorbeirauscht? Das soll jetzt in den USA anders werden. Mini USA hat jetzt in vier US-Städten eine personalisierte Plakatwerbeaktion gestartet. Wenn ein Mini-Fahrer an speziellen Plakatwänden vorbeifährt, die mit einem LED-Display aufgerüstet wurden, dann kann es ihm passieren, dass er mit seinem Vornamen angesprochen wird und ihm ein schöner Tag gewünscht wird. Das funktioniert mit Hilfe eines RFID-Signals, das vom Kennzeichen des Minis gesendet wird. Gelesen in nytimes.

Das Ganze klingt derzeit noch stark nach einer Spielerei. Wenn man aber etwas länger nachdenkt, dann kann man sich zahlreiche weitere Anwendungen vorstellen, wie die RFID-Technologie für die Werbung genutzt wird. Allerdings werden sicherlich viele Einsatzmöglichkeiten aufgrund des Datenschutzes nicht umgesetzt werden können.

Fru Fru Muffins – auch zum Verschenken geeignet

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Food — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Überlegen Sie auch regelmäßig, ob Sie Ihrer oder der Sekretärin Ihres Kunden Blumen oder Nascherein mitbringen sollen. Die engliche Muffin-Bäckerei Fru Fru hat jetzt eine goldene Lösung dafür. Hier können leckere Muffins bestellt werden, die mit einer leckeren Blumendeko aus Zuckerguß verziert werden. Gefunden bei springwise.

Fru Fru hat es mit dieser genialen Idee geschafft, dass jetzt Muffins auuch öfters verschenkt werden. Selbstverständlich werden die Leckereien auch in Geschenkkartons verpackt, so dass die Überraschung bis zum Auspacken bleibt. Ganz billig ist der Spass nicht. Eine kleine Geschenkbox mit neun Muffins kosten 25 GBP. Aber wer schaut schon bei Geschenken auf den Cent? Clever, wie man durch einen neuen Verwendungszweck des Produktes aus der Preisfalle entfliehen kann, oder?

In den USA gibt es schon ein Vorbild. Die Firma Edible Arrangements verkauft Obst mit Schokolade überzogen, das in Form eines Blumenstrauses verschenkt wird. Mit dieser Idee hat die Firma nicht nur mehr als 400 Franchisegeber finden können, sondern gehört auch zu den schnellst wachsenden Unternehmen in den USA. Und was lernt man daraus? Geschenke können nicht nur den Beschenkten glücklich machen :-)

Die etwas andere Blogrolle

Filed under: Blog — Burkhard Schneider @ 3:45 pm

Wie kann man als Blogger auf sich aufmerksam machen und gleichzeitig Farbe ins Spiel bringen. Der Trade-Pals-Blogger Tino zeigt, wie man beides miteinander verbinden kann. Er hat keine herkömmliche Blogroll einrichtet, sondern Fotos von 2.000 Bloggern veröffentlicht. Wenn man auf das jeweilige Foto klickt, gelangt man auf das Blog, das von dem jeweiligen Blogger geschrieben wird. Eine wirkliche coole Idee. Gratulation.

Und vielleicht wird ja der eine oder andere Blogger durch die Aktion angeregt, auch ein Bild auf seinem Blog zu veröffentlichen. Ich muss mir da ehrlich gesagt selber an die Nase fassen und werde diese Aktion jetzt zum Anlass nehmen, mein Foto im Blog einzustellen. Etwas werde ich noch warten, um mich von den Einreichungen des BLOGO-Wettbewerbes 2007 (läuft vom 1. – 15.2.2007) anregen zu lassen. Hier können nicht nur Logos, sondern auch Header eingereicht werden. Und genau im Rahmen eines Headers macht es aus meiner Sicht am meisten Sinn, das eigene Konterfei zu zeigen. Genau wie es z.B. Jörg Weisner macht, der auch den Hinweis auf die etwas andere Blogrolle gegeben hat.

Doc Morris – Die Marke macht´s

Filed under: Marketing - Marke — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Der Gründer von Doc Morris, Ralf Däinghaus, verkündete vor zweit Tagen folgendes auf seinem Blog: “Das Markenzeichen ändert sich – von Rot auf Grün. Wann? Nächsten Montag. Wo? In Dillingen. Besitzer und Team bleiben, wie gehabt. Jetzt sind es drei Partnerapotheken, und wir sichten die fast 300 Bewerbungen.”

Doc Morris ist nicht der erste Anbieter, der auf die Idee gekommen ist, nicht verschreibungspflichtige Medikamente zum Discount anzubieten. Wir haben hier im Blog bereits über ein anderes Konzept berichtet. Trotzdem scheint das Angebot von Doc Morris, unter derem Label gegen Lizengebühr zu agieren, auf eine enorme Nachfrage bei den Apothekern zu stoßen.

Die Erklärung dafür: Eine Marke mit einem klaren Image (Bei Doc Morris gibt es Medikamente günstig) kann Berge versetzen. Wir haben ein ähnliches Beispiel vor kurzem bei Aldi erlebt. Als angekündigt wurde, dass Aldi auch Reisen verkauft, brach der Server der entsprechenden Webseite, auf der die Angebote angepriesen wurden, zusammen. Experten haben schnell rausgefunden, dass es sich bei diesen Angeboten gar nicht um einmalige Schnäppchen gehandelt hat, trotzdem war der Run unaufhaltsam.

P.S.: Ich finde es bemerkenswert, dass Ralf Däinghaus trotz aller Beschimpungen im Kommentarfeld trotzdem die Kommentare nicht verbietet bzw. zensiert. Respekt. Auf lange Sicht wird diese Vorgehensweise belohnt, wenn auch kurzfristig damit viel Schmutz auf Doc Morris und deren Partner, die sich für das neue Lizenzmodell entschieden haben, geworfen wird.

Spruch der Woche

Filed under: V - Uncategorized — Burkhard Schneider @ 9:45 am

Nachdem ich in immer mehr Blogs kluge Sprüche lese, habe ich mich jetzt erstmals auch anstecken lassen. Mein Spruch der Woche lautet:

“Ein überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmer arbeitet mehr am Unternehmen als im Unternehmen.”

Geflügeltes Wort, von mir etwas angepasst

January 30, 2007

AUFSCHWUNG-Messe (Teil 6): Rahmenprogrammpunkte versüßen Besuch der AUFSCHWUNG-Messe

Filed under: V - AUFSCHWUNG-Messe — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Bei vielen Konferenzen gibt es häufig ein attraktives Rahmenprogramm. Nur innerhalb eines Messeprogramms vermisse ich meist solch ein Add On. Da wir ja mit der AUFSCHWUNG-Messe einiges anderes machen wollen, haben wir uns auch darum gekümmert. Von 10.00 – 11.00 Uhr und 12.00 – 13.00 Uhr gibt es das Angebot für jeweils 40 Personen, die Börse zu besichtigen. Dafür muss noch nicht einmal das Gebäude verlassen werden, weil sich die Präsenzbörse in den Räumlichkeiten der IHK Frankfurt befindet. Und was wird konkret geboten? Hier ist die Beschreibung des Rahmenprogrammpunktes:

“Wozu ist die Börse da? Was passiert beim Aktienhandel? Was ist eigentlich Xetra-Handel? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen der Einführungsvortrag zu den Grundlagen des Parkett- und Xetra-Handels, einschließlich Xetra-Präsentation sowie Darstellung der Struktur und Organisation der Gruppe Deutsche Börse. Anschließend werfen Sie bei einem Besuch der Galerie der Frankfurter Börse einen Blick auf den im Umbau befindlichen Großen Handelssaal, der kurz vor Fertigstellung ist. Ein Modell veranschaulicht, wie der Handelssaal nach dem Umbau aussehen wird.”

Jetzt gibt es also keine Ausrede mehr, Kind und Kegel mitzunehmen. Übrigens: Das Börsengebäude befindet sich im Herzen der Stadt, ganz in der Nähe von Hauptwache und Zeil. Denn ein weiteres attraktives Rahmenprogramm könnte eine Shoppingtour sein. Für individuelle Tips stehe ich gerne zur Verfügung.

Ohne großes Werbebudget zum Kult: Tannenzäpfle Bier der Rothaus Brauerei

Filed under: Marketing - Marke, Marketing - kl.Budget — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Im Juli 2006 haben wir hier im Blog darüber berichtet, wie das Bier von Augustiner Bräu in Berlin zum Kult wurde, ohne dass dafür eine aufwendige Werbekampagne gestartet wurde. Vielmehr machten Exil-Bayern das Bier in Berlin zum Kultobjekt. Über eine ähnliche Story berichtet jetzt Spiegel-Online: Die staatliche Rothaus-Brauerei aus dem Schwarzwald hat ganz gegen den Trend in den letzten Jahren den Absatz um 20 % auf 900.000 Hektoliter gesteigert.

Der jetzige Vorstand und ehemalige Innnenminister des Landes Baden Württemberg, Thomas Schäuble, machte im Interview eine beachtliche Aussage: ” Natürlich wehrt sich Rothaus nicht gegen einen höheren Absatz, aber wir forcieren es auch nicht.” So gibt es z.B. keine Sonderaktionen oder Preisnachlässe. Zudem wurde das Etikett seit 30 Jahren nicht verändert. Und Fernsehwerbung sowie Experimente (wie z.B. Biermixgetränke) kommt schon gar nicht in Betracht.

Was sind jetzt die Erfolgsfaktoren der Brauerei? Zum einen handelt es sich um die höchstgelegenste Brauerei Deutschlands (über 1000 Meter hoch), die Ihr besonders weiches Wasser aus sieben eigenen Quellen bezieht. Das Bier hat eine überdurchschnittlich hohe Stammwürze und schmeckt herber als üblich. Neben der Tatsache, dass die Brauerei keine teuren Experimente ausprobiert, hat sie Fans in ganz Deutschland. Häufig handelt es sich um Exil-Badener, die das Bier in der Ferne anpreisen.

Ganz beachtlich finde ich die Aussage, dass man nicht unbegrenzt wachsen will. Damit würde man die Qualität nicht halten können, weil man dann eine weitere Braustätte im Tal eröffnen müsste. Und genau das will man nicht. Faszinierend, dass es immer noch Unternehmen gibt, die sich nicht von der Wachstumshysterie anstecken lassen und für die “weniger mehr ist!”.

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Sieben neue Weltwunder werden gesucht

Filed under: Innovation, V - Wettbewerb — Burkhard Schneider @ 11:45 am

Von den ursprünglich sieben Weltwundern der Antike, die um 200 vor Christus von dem griechischen Schriftsteller Philon von Byzanz aufgelistet wurden, bestehen nur noch die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Die anderen – die Zeus-Statue in Olympia, der Artemis-Tempel in Ephesus, das Grabmal von Mausolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten in Babylon, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Pharos in Alexandria – wurden durch Erdbeben oder Kriege zerstört oder zerfielen im Laufe der Zeit.

Deshalb wird es jetzt endlich Zeit, dass die sieben neuen Weltwunder gewählt werden. Derzeit stehen unter www.new7wonders.com 21 Finalisten zur Wahl. Noch 158 Tage (bis zum 6. Juli 2007) haben Sie Zeit, sich an der Wahl per Internet oder Telefon zu beteiligen. Die Bekanntgabe der „Neuen Sieben Weltwunder“ findet am 7. Juli in einer weltweit übertragenen Fernsehshow in Lissabon statt.

Gelesen in dieneueepoche via dersalon

Seafalcon – Mischung aus Boot und Wasserflugzeug

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Mobil, Innovation — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Der Seafalcon sieht aus wie ein Flugzeug, ist allerdings ein Boot. Wie funktioniert nun diese 14 m lange Erfindung aus Rostock von der Firma Meerestechnik Engineering GmbH? Wenn das Fahrzeug auf dem Wasser beschleunigt, entsteht unter den jeweils sechs Meter langen Flügeln ein Überdruck. Diese zusammengepressete Luft wirkt wie Luftkissen, auf dem der Seafalcon gleitet (die Firma MTE spricht in diesem Fall von “flaren”). Sobald sich dieses Bodeneffektfahrzug mehr als zwei Meter von der Wasseroberfläche entfernt, verliert der Effekt an Kraft.

Insgesamt kann der Seafalcon 180 km/h fahren. Er ist somit deutlich schneller als ein Boot, allerdings nicht so schnell wie ein Flugzeug. Der Preis in Höhe von 800.000 EUR siedelt sich eher im “Fahrwasser” der Flugzeuge an. Der erste Kunde kommt aus Indonesien und nutzt das Fahrzeug als Shuttle.

Da es sich beim Seafalcon um ein Schiff handelt, gilt das Seerecht. Demnach darf man das Fahrzeug, sollten später einmal 12 und mehr Personen transportiert werden, nur von einem Kapitän gesteuert werden. Entwickelt wurde die dafür nötige Technologie schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde von den Russen für militärische Zwecke weiterentwickelt.

Gefunden in Süddeutsche Zeitung

January 29, 2007

Erfolgsfaktoren für Aufbau einer Social Community

Filed under: Crowdsourcing — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Bruce Livingstone, Gründer und CEO von iStockPhoto.com, hat im crowdsourcing-Blog die 6 Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Social Community veröffentlicht (Teil 1 und Teil 2):

  1. Put the Passion First
  2. Virtual Community is Only Sustained by Real World Gain
  3. Build a Community to Fill the Gap, Not Follow the Leader
  4. Ask the Right Questions
  5. Listen, Even When it Hurts
  6. Change at the Right Speed for the Right Reasons

Dazu gibt es im dealicious-Blog hier und hier die passende deutsche Übersetzung.