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May 31, 2007

Mein Bericht vom gestrigen Erfahrungsaustausch mit den Gründern der Teelounge Teelirium

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Gastro, Idee - Handel — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich hier im Blog über das Teelirium berichtet, die erste Teelounge in Frankfurt. Gestern hatte ich im Rahmen des “Erfahrungsaustausches für Unternehmer” die Möglichkeit, der Gründerstory von Alexandra und Florian Hoffmann zu lauschen, um danach in eine sehr angeregte Diskussion einsteigen zu können.

Was hat sich jetzt seit dem ersten Bericht von mir anlässlich der Eröffnung im November 2005 konkret bei den Gründern getan? Zunächst einmal bietet Florian Hoffmann, wie in meinem ersten Bericht noch schmerzlich vermisst, regelmäßig Teeseminare an. In den kalten Monaten ist der Andrang so groß, dass durchchnittlich zwei Seminare pro Monat angeboten werden. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 16 Personen begrenzt, so dass auch wirklich ein “Seminarfeeling” aufkommen kann. Bis jetzt handelt es sich noch um Einstiegseminare, aber bald sollen auch Seminare für “Fortgeschrittene” und zu Spezialthemen folgen. Geleitet werden die Seminare von Florian Hoffman höchstpersönlich. Weitere Tee-Events werden in Kooperation mit anderen Partnern durchgeführt, wie z.B. die “Tea Time im Museum Giersch” oder z.B. die Teelounge während des japanischen Filmfestivals in Frankfurt.

Sehr fleissig war das Ehepaar Hoffman auch in Sachen PR-Arbeit. Die Rubrik “Presse” ist prall gefüllt mit Artikeln über dieses interessante Gastronomiekonzept. Während am Anfang das Thema “Teelounge” im Vordergrund der Berichterstattung stand, kamen im Laufe der Zeit weitere Berichte zu ganz anderen Themen zustande. So ist die Teelounge schon seit der Eröffnung rauchfrei und damit sehr bekannt geworden. Gerade Mütter mit Kindern lieben das Teelirium, um rauchfrei zu entspannen. Deshalb gilt das Teelirium unter den Gastronomieangeboten in Frankfurt als sehr kinderfreundlich. Aber nicht nur durch die Presseberichte kommen viele Neugierige in die Teelounge, sondern auch durch das “Inserieren” im City-Scheckheft Barometer. Allerdings werden nur aus wenigen Neugierigen aufgrund dieser Aktion Stammkunden.

Die meisten “Neukunden” sind Laufkundschaft. Man muss wissen, dass die Berger Strasse, in der sich die Teelounge befindet, zu einer der führenden “Gastronomiemeilen” in Frankfurt gehört. Gerade im Sommer sitzen die Leute gerne draussen. Und wenn sie im Gingko & Co. keinen Platz an der Sonne erhalten, gehen sie halt gerne zum Teelirium, das eben auch zahlreiche Plätze draussen vor der Tür anbieten kann. Wichtig war es allerdings, die Getränkekarte aufgrund dieser Besonderheit zu erwarten. So kann man im Teelirium natürlich auch Kaffee, Bier und Wein trinken. Und ab diesem Sommer soll es sogar Äppler im Angebot geben. Die Berger Straße liegt zwar nicht in Sachsenhausen, aber auch die Einheimischen verlangen das Frankfurter Kultgetränk. Und wie heißt es so schön: “Der Kunde hat immer recht!” :-) Und genau deshalb gibt es auch eine Snackkarte, da die Gäste abends gerne etwas Herzhaftes essen möchten.

Im Laufe des Gespräches haben die Quereinsteiger dann auch von ihren ganzen neuen Erfahrungen als Gastronomen berichtet. So haben sie z.B. schnell gelernt, dass es wenig Sinn macht, viele Aushilfskräfte einzustellen, sondern eher auf wenige Vollzeitkräfte zu setzen. Die muss man nicht jede neue Woche neu einarbeiten und sind auch “mehr bei der Sache”, da es sich ja schliesslich um Ihre Exsitenzgrundlage handelt und nicht nur um irgendeinen Job. Im persönlichen Gespräch haben sie mir dann auch noch einiges über Ihre Zukunfts- und Expansionspläne berichtet. Diese letzte Stunde war dann so richtig spannend. Allerdings haben wir vereinbart, dass ich erst dann im Blog darüber berichte, wenn diese geplanten Schritte wirklich auch umgesetzt wurden.

Habt Ihr Lust auf mehr bekommen? Dann schaut doch einfach mal im Teelirium vorbei. Und wenn ihr bis dahin nicht warten könnt, dann schaut Euch diese wunderschönen Bilder an. Die Einrichtung ist sehr hell und freundlich. Man kann genauso draussen wie drinnen gemütlich sitzen. Wenn man alleine ist oder es schnell gehen will, kann man sich an die ovalförmige Bar setzen und genau auf die Regale schauen, in dem die ganzen Geschenkpakete trappiert sind. Weiter hinten dagegen kann man sich entspannt zurücklehen und chillen. Wozu man eben Lust hat.

Übersicht über Web 2.0-Angebote in USA und Australien und dem Rest der Welt

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Web, Internet, Marketing 2.0 — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Sie sprießen ja wie Pilze aus dem Boden, Web 2.0-Services im WWW. Da kann man schon einmal den Überblick verlieren, wenn man Wettbewerbsanalyse betreiben will oder Anregungen für ein Copycat in Deutschland erhalten will. Aber dem kann natürlich abgeholfen werden.

Eine gute Fundquelle sind die Web 2.0 Awards 2007. Insgesamt wurden mehr als 200 Web 2.0 Angebot in 41 Kategorien nominiert. Ein Team von 25 Webexperten haben dann die Qual der Wahl gehabt und die Gewinner gekürt. Vorbeischauen lohnt sich.

Nicht nur in den USA gibt es pffifige Web-Unternehmen, sondern auch in anderen Kontinenten. Ganz spannend ist die Übersicht von 60 Web 2.0-Services aus Australien, da man über dieses Land in Sachen Business und Web 2.0 sonst relativ wenig liest. Die Übersicht haben wir dem read-write-web-blog zu verdanken. Aufgespührt hat diese Übersicht Robert Basic.

Wer gerne täglich über neue Web 2.0-Dienste in deutscher Sprache informiert werden will, dem empfehle ich das web 2.0 Sammelalbum. Mein RSS-Feeder glüht ja fast, so viele neue Beiträge werden dort täglich eingestellt.

StartingUp Capital Scout – kostenloser Rating-Check und Vermittlungservice für Gründer, die Beteiligungskapital suchen

Filed under: Finanzen, Geschäftsidee — Burkhard Schneider @ 11:45 am

Wie vielleicht schon der eine oder andere Leser gesehen hat, hat StartingUp zusammen mit den dem Dachverband der deutschen Business Angels Netzwerke (BAND e.V.) und der Venture Services GmbH (Augsburg) die Aktion “Capital Scout” initiiert. Damit wollen die Beteiligten Gründern mit Kapitalbedarf von 25 TEUR bis 5 Mio EUR die Möglichkeit geben, die Idee auf Ihre “Beteiligungsfähigkeit” zu prüfen und den Kontakt zu den passenden Investoren herzustellen.

Wenn eine der folgenden Aussagen für Sie zutrifft, sollten Sie sich an der großen StartingUp-Kapital-Aktion beteiligen.

  • Sie haben eine zukunftsfähige Geschäftsidee, vielleicht schon einen Businessplan, und benötigen Beteiligungskapital?
  • Sie wollen Ihr bestehendes Unternehmen weiter ausbauen und benötigen hierfür Kapital?
  • Ihr Kapitalbedarf liegt zwischen 25.000 und 5 Mio. Euro.
  • Sie wollen erfahren, ob Ihre Idee für Investoren interessant ist und Chancen bestehen, diese über den Kapitalmarkt zu finanzieren?

In Zusammenarbeit mit Rating-Experten wird Ihre Idee kostenlos geprüft. Wenn das Konzept den Rating Check bestanden hat, wird das Factsheet nach Rücksprache mit Ihnen an ausgewählte Investoren, von den Business Angels bis zu VC-Gesellschaften, weitergeleitet. Wenn das Konzept den Rating-Check nicht besteht, gibt es ein ausführliches Feedback und evtl. auch konstruktive Vorschläge für eine Überarbeitung. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Einsendeschluss für diese Aktion ist der 10. August 2007. Bis dahin sollten Sie das Factsheet per Post oder Fax an “StartingUp, Kennwort Capital Scout, Sämannstr. 14a, 82166 Gräfelfing, Fax: 089/741530-19″ geschickt haben.

GoMobo: Nie mehr für Essen anstehen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Agent, Idee - Web, V - Existenzgründung — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Gestern habe ich hier im Blog über den Ausspruch von Marc Zuckerberg sinniert, keinem Gründer über 30 (Jahre) zu trauen. Im Rahmen der Recherche habe ich mich daran erinnert, dass Business Week jedes Jahr die erfolgreichsten Unternehmer unter 25 (Jahren) vorstellt und zwar für die USA, Europa und Asien. In diesem Zusammenhang ist der Business Week Special Report “Best Entrepreneurs under 25″ zu empfehlen. Ich habe mir vorgenommen, einige spannde Gründerstories dieser Young Entrepreneurs hier vorzustellen. Beginnen will ich mit Noah Glass von GoMobo.

Der Gründer Noah Glass hat sich immer darüber geärgert, dass er in New York so lange anstehen musste, bis er endlich seinen heißersehnten Coffe-to-Go oder ein Sandwich im Restaurant zum Mitnehmen bekommen hat. “Das müsste doch einfacher gehen” dachte sich Glass und gründete im Juni 2005 die Firma GoMobo. Dank des mobilen Services von GoMobo kann man jetzt per Handy seinen Kaffee oder Sandwich bestellen und gleichzeitig bezahlen. Man bekommt eine SMS, wenn Essen und/oder Getränke abgeholt werden können. Für diesen Service zahlt der Gastronom 10 % des Bestellpreises an GoMobo. Diese Gebühr zahlen viele Restaurants gerne, da sie die Zahl der Abholkunden seit der Zusammenarbeit mit GoMobo um bis zu 50 % gesteigert haben. Zahlreiche Restaurants und Fast-Food-Ketten bieten sogar einen Lieferservice an. Der bekannteste Partner von GoMobo in New York ist Subway.

Nachdem der “Testmarkt” New York ” so erfolgreich läuft, will Noah bis Ende 2007 den GobMobo-Service auch in Boston, Chicago, Philadelphia, Washington, Loas Angeles, San Francisco und London anbieten können. Die Interessenten können auf der Webseite von GoMobo angeben, wo sie gerne auch den Servíce in Anspruch nehmen können. Glass will sich aber nicht nur in verschiedenen Gebieten USA´s und Europas ausdehnen, sondern diesen mobilen Service auch für andere Angebote offerieren. So will er diesen Service auch für die Bestellung von Kinokarten und Taxis zeitnah anbieten. Schliesslich entsteht für Glass überall dort eine Geschäftschance, wo Menschen in langen Schlangen warten. Aber auch ohne die Erweiterung seines Geschäftsmodelles erwartet Glass schon in diesem Jahr einen Umsatz von knapp 2 Mio. USD. Aber auch die ersten Preise konnte Noah Glass einheimsen. Bei der Wahl zum erfolgreichsten Gründer unter 25 Jahre, initiiert von Business Week, konnte er den 2. Platz belegen.

Weitere Artikel zum Thema junge Gründer:

May 30, 2007

Beraterstudie Schweiz: Wachstumsfelder und Kriterien für Auswahl des Beraters

Filed under: V - Management — Burkhard Schneider @ 5:45 pm

Gestern würde die jährlich erscheinende Beratermarktstudie der ASCO, Association of Management Consultants Switzerland präsentiert. Demnach hat sich das positive wirtschaftliche Umfeld im Jahre 2006 auf die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen (Umsatzanstieg + 9 %) und auf die Anzahl der Beschäftigten ( + 8 %) im Beratungsmarkt Schweiz ausgewirkt. Vom Marktwachstum um 9 Prozent konnten sowohl die global agierenden Beratungshäuser mit internationalen Beraterteams als auch kleine, spezialisierte Unternehmen profitieren. Die Top 20 Beratungsunternehmen machen 75 % des Gesamtumsatzes von 1,2 Mrd. Franken aus, die mittleren Unternehmensberatungen (Top 21 bis 40) kommen auf einen Marktanteil von 12%, während die rund 530 kleinen und kleinsten Beratungsunternehmen 13% Umsatzvolumen ausmachen.

Innerhalb der Analyse fiel auf, dass vermehrt Private-Equity-Firmen als Kunden auftreten, die vor allem Mandate im Strategie-, Prozess- und IT-Bereich vergeben. Als Berater sind vermehrt erfahrene Berater und Quereinsteiger mit Linienerfahrung und entsprechender fachlicher Kompetenz gefragt. Ungebrochen ist auch die Tendenz hin zu internationalen Beraterteams. Vor allem hochspezialisierte Beratungshäuser aus den USA oder Deutschland sowie indische Systemintegratoren dringen zusehends in den attraktiven Schweizer Markt vor. In den Beratungsmandaten sind Wachstum und Innovation die wichtigsten Themen. Die Unternehmen suchen neue Wachstumsfelder durch die Generierung neuer Geschäftsmodelle, neuer Kernkompetenzen und neuer Märkte. Benchmark-Analysen und Strategiefragen stehen hierbei im Vordergrund. Portfoliobereinigungen und Prozessoptimierungen sind dabei weitgehend ausgereizt.

Aus der Sicht von den Unternehmenskunden sind folgende Entscheidungskriterien für die Auswahl von Berater am wichtigsten:

  1. Fachliche Kompetenz (73,7 %)
  2. Erfahrung / Umsetzungskomeptenz (48, 4 %)
  3. Persönlichkeit des Beraters / Beraterteams (45,5 %)
  4. Preis / Projektnutzen (32,4 %)
  5. Branchenwissen (32,4 %)
  6. Empfehlung / Referenzen (29,6 %)
  7. Reputation / Bekanntheitsgrad (10,3 %)

Mehr Infos gibt es in der PDF-Zusammenfassung der Marktstudie. Aufmerksam wurde ich auf die Studie im innovationswings-blog.

Weitere Artikel zum Thema:

Mit dem Paragraphendschungel in den Versicherungsverträgen gutes Geld verdienen

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Beratung, Idee - Finance — Burkhard Schneider @ 2:45 pm

Michael Franke war zu Beginn seiner Karriere freier Versicherungsmakler. Er ärgerte sich schon immer über die Versicherungsverträge mit dem Kleingedruckten. Seit der Deregulierung des Versicherungsmarktes 1994 wurde dieser Paragraphendschungel immer größer und unübersichtlicher. Die Verträge der einzelnen Anbieter wurden immer schwerer vergleichbar. Zudem drängten immer wieder neue Versicherungsgesellschaften auf den deutschen Markt, die mit günstigen Angeboten Neukunden locken wollten und damit an anderere Stelle, nämlich bei den Leistungszusagen im Kleingedruckten, “schrauben mussten”. Er erkannte sehr schnell, dass er aus dieser Not eine Geschäftsidee entwickeln könnte.

Zusammen mit Katrin Bornberg gründete Franke in den 90er Jahren die Firma Franke und Bornberg GmbH. Er bot seinen ehemaligen Kollegen an, die Versicherungsverträge zu analysieren und zu vergleichen. Aber nicht nur seine Kollegen waren dankbare Abnehmer dieser Dienstleistungen, sondern auch zahlreiche Versicherungsgesellschaften, die vor der Neuauflage von Versicherungsprodukten einen Marktüberblick erhalten wollten, um Ihr neues Angebot entsprechend gestalten bzw. anpassen zu können. Was ursprünglich mit der Analyse von Lebensversicherungen begann, erstreckt sich jetzt auch auf die Analays von Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits-, Kinderinvaliden- und Fondesgebundene Lebens- und Rentenversicherung. Mittlerweile hat sich die Firma als professionelle Ratingagentur für Verträge und Versicherungsgesellschaften gemausert. Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen gerne die abgespeckten Ratings und machen damit kostenlos für Franke & Bornberg Werbung. Gelesen bei brandeins.

Prüfen Sie doch auch in Ihrer Branche, welche Aufgaben immer komplexer werden, die von einem kleinen Unternehmen überhaupt nicht mehr professionell und zeitnah erledigt werden kennen. Prüfen Sie, ob Sie sich darauf spezialisieren können und die Kunden dafür einen fairen oder sogar guten Preis bezahlen können und wollen. Klären Sie auch ab, ob es bereits Vorbilder in anderen Branchen gibt. So ist z.B. die Idee des Ratings von Versicherungsgesellschaften nicht neu gewesen, sondern in der Bankenbranche schon seit Jahren üblich gewesen. Optimal ist es natürlich, wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Arbeit pressewirksam vermarkten können. Die Presse erhält dadurch wertvollen Content zum Nulltarif und sie können für ihre kostenpflichtigen Dienstleistungen kostenlos und kompetent Werbung machen.

Newcomer (48): so-isses-blog

Filed under: Blog - Newcomer — Burkhard Schneider @ 11:45 am

Heute stelle ich Euch das so-isses-blog von Monika Meurer vor. Dabei handelt es sich um ein Onlinemagazin aus dem österreichischen Lieser- und Maltatal, um bisherige Urlauber auf dem Laufenden zu halten und neue Urlauber in die Region zu locken. Den Blogger-Weg von Monika beobachte ich seit Ihrem Anfang vor zwei Jahren, da ich auch dran Schuld bin, sie in die Blogosphäre gelockt zu haben und mit dem “Blog-Virus” infiziert zu haben.

  • Wer bloggt hier? Monika Meurer, die vor zwei Jahren zum Bloggen überredet wurde (www.bindestrich.net) und seitdem mit dem Blog-Virus infiziert ist. Seit Oktober 2006 gibt es ein neues Projekt: “So Isses” – Das Onlinemagazin aus dem Lieser- und Maltatal, was zur Zeit noch aus dem Herzstück, dem Blog, besteht.
  • Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich? Ich schreibe über alles, was in Gmünd in Kärnten und im Lieser- und Maltatal passiert: Veranstaltungshinweise sowie -rückblicke, kulturelle Unterschiede, Wetter, Verkehr, Kulinarisches, Kultur, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen, Kunst, Sprache, …
  • Was ist der USP / Erfolgsfaktor für das Blog? Es ist einzigartig. Es ist bisher die einzige Informationsquelle der Region zu fast allen Bereichen. Oft findet man bei mir die aktuellsten Nachrichten. Aber ich blogge auch sehr persönlich und beschäftige mich mit kulturellen Unterschieden und sprachlichen Besonderheiten, weil ich trotz langjähriger Touristenerfahrung trotzdem noch den Blick von außen habe.
  • Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du? Touristen, die in dieser Gegend Urlaub gemacht haben sowie Einheimische sollen auf dem Laufenden gehalten werden, was in der Gegend los ist. Und ich möchte zeigen, dass es sich lohnt in dieser Region seine Ferien zu verbringen und so neue Gäste anziehen. Ich habe mir vorgenommen pro Tag 1 – 5 Beiträge zu schreiben.
  • Was sind Deine drei Lieblingsblogs? Der Shopblogger – www.shopblogger.de Man muss ja nicht immer reden – blog.zeit.de/sex Servicepionier – service-pionier.de
  • Was möchtest Du noch sagen?
    • Dieser Vorstellungsrunde finde ich eine sehr schöne Idee.
    • Ich suche Sponsoren. Ich möchte die Region gerne mit meinem Blog unterstützen, damit weiterhin genügend Feriengäste dorthin reisen. Diese Arbeit ist jedoch sehr zeitintensiv und kann leicht zu einem Vollzeitjob werden. Die Beherbungsbetriebe im Lieser- und Maltatal sollen aber nicht weiter finanziell belastet werden, deswegen hoffe ich auf externe Sponsoren.
    • Ohne die technische Unterstützung durch meinen Mann Achim Meurer wären meine Blogprojekte nicht möglich.

Mark Zuckerberg: Traue keinem über 30

Filed under: V - Management — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Am 24. März hat an der Stanford University die Start Up School stattgefunden. An dieser Veranstaltung haben nicht nur 650 Studenten, Gründungsinteressierte und Jungunternehmer teilgenommen, sondern auch Web 2.0 Pop-Ikonen wie Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook. Der Venture-Beat-Blogger hat wichtige Aussagen von Mark & Co niedergeschrieben, wie z.B.:

“Young people are just smarter,” he said with a straight face. “Why are most chess masters under 30?” he asked. “I don’t know,” he answered. “Young people just have simpler lives. We may not own a car. We may not have family.” In the absence of those distractions, he says, you can focus on big ideologies. He added, “I only own a mattress.” Later: “Simplicity in life allows you to focus on what’s important.”

Klingt ja fast so, als so ob das alte Schimpfwort der “Boy-Groups” in der NewEconomy jetzt wieder zum “Non-Plus-Ultra-Credo” wird. Warum beschleicht mich dabei eine gewisse Skepsis. Vielleicht, weil mein Credo lautet: “Die Mischung macht´s!” Zu meinem Credo gehört aber auch, dass Vielfalt zählt und damit auch kompromisslose Boygroups sehr erfolgreich sein können. Facebook und Co. treten den Beweis an. Wer mehr über diese Young Entrepreneurs erfahren will, dem sei die Webseite www.entrepreneur27.org empfohlen.

Wer mehr über die Messages der Web 2.0 Popstars erfahren will, dem sei diese Übersicht der Live-Mitschnitte der Start Up School empfohlen. Viel Spaß dabei.

May 29, 2007

Die bestbezahltesten Blogger der Welt

Filed under: Blog, Finanzen, Geschäftsidee, Idee - Web — Burkhard Schneider @ 4:45 pm

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass man in Deutschland mit Blogs nur Peanuts verdienen kann. Der Blick über den Teich kann einen da schon neidisch machen. Es gibt nicht wenige Blogger, die 100.000 USD und mehr pro Jahr durch Google AdSense und Affiliate-Einnahmen verdienen. Der madconomist-Blogger hat mal via Google recherchiert und die Liste der Top-Verdiener in der Blogszene aufgelistet. Sieger des Rankings ist Markus Frind, Gründer der DatingSite Plentyoffish. Wir haben über ihn bereits hier im Blog berichtet. Schaut einfach mal in die Liste rein und staunt. Aber bitte nicht ärgern.

Mit schicken Küchenschürzen Millionenumsätze generieren

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Mode — Burkhard Schneider @ 1:45 pm

jessie steele
Bildquelle: Jessie Steele

Helena und Claire Steele hatten den Eindruck, dass die Küchenschürzen heute im Gegensatz zu früher keinen “Stil” mehr haben. So war ihre Idee schnell geboren, Küchenschürzen im Retro-Design der 40er und 50er Jahre unter dem Namen “Jessie Steele” zu designen und zu verkaufen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schnell berichteten Mode- und Kochzeitschriften aus dem ganzen Land über diese Geschäftsidee. Nicht nur bei Oprah wurden Mutter und Tocher zur Talkshow eingeladen, sondern die Schürzen wurden auch von den “Desperate Houswives” in der gleichnamigen Erfolgsserie getragen.

Das Ergebnis ist überzeugend. Vier Jahre nach Gründung werden die Kochschürzen im Retro-Look schon in mehr als 800 Geschäften verkauft. Dieses Jahr wird ein Umsatz von mehr als 3 Mio. USD erwartet. Die Idee beweist einmal mehr, dass auch heute noch Modedesigner große Erfolgschancen haben, wenn sie sich eine Nische heraussuchen, den richtigen Retro-Trend aufgreifen und an sich glauben. Den Rest machen dann die Medien, wenn die Zeit für solch eine Idee bzw. Story gekommen ist.

Gelesen im business-opportunities-blog