July 31, 2007
Der “LOHAS-Monat” ist ja wirklich schnell vergangen. Bis jetzt habe ich allein in diesem Monat 24 Artikel zu diesem Thema hier im Blog veröffentlicht. Doch auch in den Monaten davor war ich schon aktiv, so dass bis jetzt 80 Beiträge in der Kategorie “LOHAS” zusammengekommen sind. Trotz der großen Anzahl bin ich in vielen Teilbereichen noch gar nicht tief vorgedrungen.
Gerade das Thema CSR will ich in Zukunft intensiver bleuchten. Weiterhin gibt es noch viele kleine Teilmärkte, die erst im Entstehen sind. Für mich als Best-Practice-Blogger, der möglichst frühzeitig Trends aufgreift und begleitet, sind solche Themen besonders spannend. Deshalb werdet Ihr auch in Zukunft von mir sehr viel über das Thema LOHAS noch hören.
Wer wie ich Lust bekommen hat, tiefer in das Thema einzusteigen, dem empfehle ich besonders folgende zwei Linklisten:
Diese beiden o.g. Linklisten sind so umfangreich und werden auch ständig gepflegt, so dass es mir leicht fiel, keine eigene Linkliste zum Abschluss des “LOHAS-Monats” zu verfassen. Weiterhin weise ich gerne darauf hin, dass es auch ein deutschsprachiges LOHAS-Portal unter
www.lohas.de gibt. Sehr gut gefällt mir hier der Versuch, die zahlreichen Anbieter zu dem Thema aufzulisten. Noch ist die Übersicht klein. Aber genauso wie die LOHAS-Bewegung wird auch diese Liste sicherlich bald kräftig wachsen.
Wer lieber real in die LOHAS-Szene eintauchen will, dem empfehle ich den Besuch der ersten LOHAS-Conference am 17.9.2007 in der Brotfabrik Frankfurt am Main. Einer der Intiatoren ist der karma-konsum-Blogger Christoph Harrach, mit dem ich mich gestern persönlich zwei Stunden ausführlich über das Thema LOHAS unterhalten habe. Wir waren uns beide sehr schnell einig, dass es für Gründer im LOHAS-Markt noch zahlreiche lukrative Nischen gibt und man sich deshalb mit diesem Markt sehr ausführlich beschäftigen sollte, wenn die Leidenschaft mit dabei ist.
Vor knapp drei Wochen habe ich hier im Blog über das erste Start-Up-Weekend in Boulder (6.-8.7.2007) und das geplante Start-Up-Weekend am 22.23.09.2007 in Hamburg berichtet. Seit dem letzten Posting hat sich eine Menge getan. So sind neben Hamburg bereits Start-Up-Weekends in Toronto (September 14-16), NYC (September 21-23), Houston (September 28-30), West Lafayette (October 12-14), Boston (October 19-21), DC (October 26-28), Austin (TBA), San Fransisco (TBA) und Seattle (TBA) geplant. Die Idee scheint sich zum absoulten Exportschlager zu entwickeln. Wenn ich überlege, wie lange es gedauert hat, bis das erste Barcamp hier in Deutschland stattgefunden hat, dann hat der “Ideentransfer” jetzt richtig Fahrt aufgenommen.
Vieles steht und fällt bei der Organisation solch einer Veranstaltung mit dem Orga-Team und dem “Head of Orga”. Und hier scheint mit Cem Basman der richtige Macher an der Spitze zu stehen. Er hat immer ein offenes Ohr, weiß aber genau, dass solch ein Event nur mit straffer Hand geführt werden kann und man sich bei diesem straffen Zeitplan nicht in hundert Details verlieren darf. Meine Erfahrung ist, dass die Führung umso straffer sein muss, umso größer die Gruppe ist. Bis jetzt gibt es fast 200 Anmeldungen. Damit stehen die Chancen gut, die Benchmark von 70 Teilnehmern in Boulder zu toppen, aber das Handling wird auch immer schwieriger. Schliesslich soll an dem Wochenende tatsächlich die Idee festgelegt und das Unternehmen rechtlich und operativ gegründet werden. Zudem sind die Organisatoren auf der Hut, dass das Event nicht schon vor derem Stattfinden zerredet wird.
Sehr gut kann man die “Handschrift” vom Cem Basman im Xing-Forum erkennen. Cem scheint schon viel Projektmanagementerfahrung zu haben. Wer die Dynamik der Diskussion erleben will, sollte deshalb in diesem Forum öfters vorbeischauen. Auch das dazugehörige Blog ist eine hilfreiche Informationsquelle für alle, die neugierig sind, wie sich dieses “Experiment” schon im Vorfeld des Events entwickelt und welche Gedanken sich die Macher konkret machen. Das Wiki zu der Veranstaltung ist noch nicht so aussagekräftig, kann aber sicherlich noch eine wichtige Infoquelle werden.
Ich will an dieser Stelle gar nicht so viele gute Ratschläge geben. Sehr wohl mache ich mir aber Gedanken über verschiedene Szenarien, die entweder an diesem oder einen der nächsten Events dieser Art vorstellbar sind:
- Alle Teilnehmer gründen an dem Wochenende ein gemeinsames Unternehmen im Rahmen eines Closed-Shops
Hier besteht die Gefahr, dass man Top-Leute nicht mehr zulässt, die an dem Wochenende keine Zeit haben, sehr wohl aber einen wertvollen Input geben könnten. Weiterhin grenzt man all diejenigen aus, die sich mit der vorgeschlagenen Geschäftsidee nicht identifizieren können. Zudem kan die Entscheidungsfindung bei satzungsrelevanten Entscheidungen in Zukunft schwierig werden. Und wie sollen eigentlich die geschäftsführenden Gesellschafter voll Power geben, wenn sie nicht mindestens 51 % der Stimmen inne haben?
- Die Teilnehmer teilen sich in verschiedene Gruppen auf und gründen mehrere Unternehmen
Diesem Szenario kann ich persönlich am meisten abgewinnen. Denn damit könnten fast alle meine Bedenken des 1. Szenarios gelöst werden. So könnte man z.B. auch noch bis zu einer bestimmten Frist nach dem Weekend neue Gesellschafter oder Partner aufnehmen. Natürlich würde sich dadurch alles zersplittern und man könnte nicht mehr ganz so viel “Power auf die Straße bringen”. Zudem könnte es um einen Wettkampf um die besten Köpfe geben. Und auch die VC´s hätten vielleicht die Qual der Wahl.
- StartUp Weekends als Pitchplattform für junge Start Ups
Vielleicht entwickeln sich die StartUp-Weekends noch in eine ganz andere Richtung. Somit könnten z.B. StartUp-Teams, die noch Teammitglieder, Mentoren und Ideeninput brauchen, solch eine Veranstaltung nutzen, um die Geschäftsidee zu “polieren” und das Team zu komplettieren. Natürlich müsste es dann klare Spielregeln geben, um daraus keinen türkischen Basar zu machen. Ich kenne zahlreiche Leute, die gerne einem kleinen Team helfen und es auch regelmäßig betreuen würden, wenn sie dafür eine faire Entlohnung in Form von Anteilen oder Gewinnbeteiligungen erhalten würden.
Es gibt auch noch viel mehr Szenarien. So kann die Idee schon vorher festgelegt werden oder erst auf dem Event, wie das in Hamburg geplant ist. Und warum sollte es nicht auch bald ein virtuelles Start Up Meeting im Second Life geben? Daran sieht man schon, dass die Variationsmöglichkeiten der StartUp-Weekends fast unendlich sind und jeder. Jeder, der also mit dem Vorgehen von Cem nicht einverstanden ist, sollte nicht schmollen, sondern selber ein solches Event starten. Dass Bessere ist immer der Feind des Guten
Schon vor mehr als drei Jahren habe ich zusammen mit Robert Basic über eine virtuelle Plattform diskutiert, innerhalb derer StartUps gegründet werden könnten. Wie ich jetzt sehe, ist diese Vision nicht mehr weit entfernt. Ich selber überlege jetzt selber einmal, wie man solch eine Idee im Rahmen der AUFSCHWUNG-Messe oder vorher oder nach umsetzen könnte.
Der neukundenmagnet-Blogger Thomas Kilian ist ja ganz untriebig. Gerade erst hat er das E-Book zum 3. Business Blogkarneval, den er veranstaltet hat, veröffentlicht und schon kommt er mit einer neuen pfiffigen Idee. Er bietet jeden Existenzgründer bis zwei Jahre nach der Gründung an, sich kostenlos in seinem Blog vorzustellen. Den Bezug zu seinen Blog stellt er wie folgt her: “Neue Kunden gewinnen muss jedes Unternehmen, das langfristig erfolgreich sein will. Vor einer besonderen Herausforderung aber stehen Existenzgründer und Jungunternehmer (ich weiß, wovon ich spreche!), wenn es darum geht, Ihre Angebote, Produkte und Dienstleistungen an den (zunächst fremden) Menschen zu bringen. Ich möchte in diesem Weblog Existenzgründern auch ganz praktisch helfen, neue Kunden zu gewinnen und starte heute die Serie “Existenzgründer-Vorstellung“.
Interessierte senden Thomas bitte eine Email an info(at)neukunden-magnet(punkt)de, in der sie folgende Fragen beantworten:
- Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen in 2-3 Sätzen kurz vor!
- Seit wann gibt es das Unternehmen und wie kam es zur Idee?
- Welche besonderen Angebote, Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an (USP)?
- Wie haben Sie bisher neue Kunden gewonnen?
- Mit welchen Maßnahmen wollen Sie in Zukunft neue Kunden gewinnen und binden?
- Wenn ich mit meinem Unternehmen noch einmal von vorne anfangen könnte, dann würde ich… (Satz zuende führen und kurz erklären!)
(Optional:) Ein Wort zum Schluss!
In der Email bitte den Link zur Website des Unternehmens einfügen sowie ein Passfoto/Portrait als JPG anhängen (mind. 150*150 Px).
Kommt Euch diese Aktion bekannt vor? Thomas erklärt auch in seinem Blog, wer ihn inspiriert hat: “Unter anderem hat mich die Aktion von Burkhard Schneider (Newcomer-Blog-Vorstellung) inspiriert, Existenzgründern und Jungunternehmern (maximal 2 Jahre im Business) die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Angebote kurz vorzustellen und auf die Unternehmens-Website zu verlinken.” So entsteht also eine schöne Staffelstabübergabe. Ich habe selber meine Idee für die Newcomer-Business-Blogserie bei Robert Basic aufgegriffen und weiterentwickelt.
Sucht Ihr noch weitere Plätze im Internet, wo Ihr Eure Idee kostenlos präsentieren könnt? Dann empfehle ich Euch meinen Blogartikel: “Linksammlungen zu PR- und Artikeldiensten”.
Ähnlich wie Business Week wagt auch CNN Money den Blick über den Teich und stellt jetzt die 31 world´s hottest start ups vor. Aus Deutschland kommen zwei Unternehmen, weblin und spreadshirt. Ist das ein gutes Zeichen für Deutschland, dass nur 2 Web Start Ups innerhalb dieser Serie vorgestellt werden und dabei ein Unternehmen wie spreadshirt auch nicht mehr “taufrisch” ist und seinen Vorzeigegründer gerade als CEO verloren hat? Wie auch immer. Nach dem Motto: “Auch andere Mütter haben hübsche Töchter”, wagen wir hier mal den Blick über den deutschen Tellerrand. Folgende Geschäftsideen haben mir besonders gut gefallen (und darüber habe ich hier noch nicht berichtet):
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Joost, London: Über diese Kombination aus TV-Streaming-Portal und Social Network wurde in der deutschen Blogosphäre schon ausführlich eingegangen. Mal schau´n, ob es die Art und Weise, wie man fernsieht, wirklich dramatisch verändern wird. Können 800.000 Mitglieder by invitation only irren?
- Tractic, Barcelona: Mit Hilfe dieser Plattform können Private und Geschäftsleute Geschäftsabschlüsse vorbereiten, online durchführen und verwalten. Das finde ich einen interessanten Ansatz, der sehr ausbaufähig ist.
- sky-click, Genf: Mit diesem Service können Sie Ihren Webbesuchern einen kostenlosen Telefonrückrufservice via Skype anbieten und müssen nur 10 EUR pro Arbeitsplatz für diesen Service bezahlen. Dieser Service kann kinderleicht und in wenigen Minuten webbasiert installiert werden.
- Stardoll, Stockholm: In dieser Community desginen mittlerweile mehr als 5,5 Mio. User (i.d.R. Mädchen zwischen 7 und 17 Jahren) Ihre Papierpuppen. Man kann auch die Designs mit den anderen Mitgliedern austauschen und Designs von Kleidung käuflich erwerben.
July 30, 2007

Ohne neue Kunden gibt es kein Wachstum. Selbst wenn man bereits viele loyale Kunden hat, reicht das nicht. Denn irgendwann können auch solche Kunden wegfallen: durch Umzug, Tod, neue Bedürfnisse oder Wegfall bisheriger Bedürfnisse oder weil die Kunden es zur Abwechslung mit einem anderen Anbieter versuchen. Wie können neue Kunden auf eine Art und Weise gewonnen werden, die auf einem möglichst günstigen Verhältnis zwischen dem Einsatz der Kräfte und den Ergebnissen beruht? Dieses Thema kann im Rahmen dieses Beitrages natürlich nicht umfassend behandelt werden.
Doch für manchen Selbstständigen wäre schon viel gewonnen, wenn er sich bewusst machte, wo er heute seine Energien vergeudet. Ein typisches Beispiel dafür sind Mailings, die mit Riesenaufwand vorbereitet werden und dann im Sande verlaufen, weil die ersten drei Nachfasstelefonate noch zu keinem Auftrag geführt haben. Zur Kunst der Kundengewinnung gehört es, am Ball zu bleiben. Das muss keineswegs auf penetrante Art und Weise geschehen – so möchten wir ja auch selbst nicht behandelt werden. Follow-ups können unterhaltsam sein, informativ, anregend, verbindend, interessant. Inhalte, Tonalität, Frequenz und eingesetzte Medien können so gemixt werden, dass der Kunde darauf auch dann wohlwollend reagiert, wenn es (noch) zu keinem Auftrag kommt.
Hans-Georg Pompe, Experte für Marketing und Kundenbeziehungs-Management 50plus, hat ein ausgefeiltes Instrumentarium entwickelt, das aus sieben Schritten besteht. Dabei wechselt er die Medien. Mailings, Telefonate und Aktionen zu besonderen Anlässen werden miteinander kombiniert. Ein wichtiger Bestandteil ist die Vorarbeit, die Mailings nämlich an einen handverlesenen Personenkreis zu senden. Außerdem weiß Hans-Georg Pompe, dass zur Akquise, speziell wenn man Unternehmenskunden anspricht, Geduld gehört. Ansprechpartner sind in Meetings oder übernehmen neue Funktionen, Entscheidungsprozesse verzögern sich, Budgetrestriktionen haben Einfluss auf das Timing. Doch seine Langfriststrategie zahlt sich aus.
Hans-Georg Pompe ergänzt die direkte Ansprache durch den Einsatz weiterer Instrumente: Konsequente Preispolitik, Personality-PR, persönliches Empfehlungsnetzwerk mit Gleichgesinnten, Auftritte im Fernsehen und in der Presse, Seminare vor wichtigen Entscheidern und mehr. Im September 2007 erscheint sein Buch im Gabler Verlag “Marktmacht 50plus: Wie Sie Best Ager als Kunden gewinnen und begeistern”. Welche verschiedenen Instrumente setzen Sie ein? Wie kombinieren Sie diese untereinander? Wie regelmäßig und kreativ betreiben Sie Follow-up?
In der folgenden Kurzbeschreibung erfahren Sie mehr über mich:
Monika Birkner arbeitet als Coachin und Buchautorin von Frankfurt aus. Sie unterstützt ihre Klienten im In- und Ausland, Gesamtkonzepte für ihr Unternehmen zu entwickeln und mit Leben zu füllen, die gleichermaßen Ausdruck der authentischen Persönlichkeit sind, umfassenden Wert für die Kunden bieten und solide Gewinne ermöglichen. Zu ihren Grundannahmen gehört, dass die Zukunft nicht lediglich die Verlängerung der Vergangenheit ist, sondern in jedem Augenblick die Weichen neu gestellt werden können, um die Zukunft aktiv zu gestalten. In ihren Coachings und Seminaren verbinden sich Arbeit an tiefen Schichten der Persönlichkeit mit strategischem Weitblick und kreativem Pragmatismus. Die ehemalige Rechtsanwältin und Managerin ist Autorin von “Kurswechsel im Beruf” und “Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer”, beide im Walhalla-Fachverlag erschienen. Mehr Informationen gibt es unter www.monika-birkner.de und www.monika-birkner.typepad.com sowie unter www.amazon.de/gp/product/3802934075/

Immer mehr Konsumenten achten heute nicht nur darauf, was sie kaufen, sondern auch bei wem. Zu diesem Thema gibt es derzeit auch in der Blogsphäre die Blogparade“Kritisch konsumieren”, wie ich hier im Blog bereits erwähnt habe. Anlass dieser Blogparade war der Kommentar eines Bekannten der Initiatorin, in Zukunft nicht mehr bei einem bestimmten Bio-Supermarkt einzukaufen, nachdem diese Ladenkette von einem Unternehmen gekauft wurde, über das in der Presse hinsichtlich des Umgangs mit den Mitarbeitern sehr kritisch berichtet wird.
Deshalb gilt das Prinzip bei immer mehr Unternehmen: “Tue Gutes und lass darüber berichten”. Ich werde in Zukunft verstärkt über diese sogenannten CSR-Projekte (CSR steht für Corporate Social Responsibility) schreiben, die aus meiner Sicht Vorbildcharakter haben und deshalb erwähnenswert sind. Aber nicht nur das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen und deren Mitarbeitern wird immer wichtiger, sondern auch die “Nachhaltigkeit” in der Unternehmensführung. So hat z.B. das Bundesumweltministerium gerade die Studie “Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen” neu aufgelegt.
Um das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmern und Unternehmer öffentlich bekannt zu machen und weiter zu fördern, werden immer öfters Wettbewerbe ausgeschrieben. So haben die Wirtschaftsjunioren schon vor einigen Jahren den Unternehmerpreis ZIVIL ins Leben gerufen, mit dem das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Unternehmen ausgezeichnet werden soll. Dass sich manche sozialen Probleme auch mit marktwirtschaftlichen Mitteln lösen lassen, will der Wettbewerb “Social Entrepreneur” sichtbar machen.
Viel wichtiger als das externe Engagement ist allerdings, wie die Unternehmensführung mit ihren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Umwelt umgeht. Denn hier zeigt es sich jeden Tag unmittelbar, wie sozial und gesellschaftlich ein Unternehmen engagiert ist. Deshalb warnen auch viele Experten davor, das gesellschaftsliche Engagement nur als Werbebotschaft zu missbrauchen. Das geht schnell nach hinten los, weil die Authentizität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit fehlt. Deshalb sollte jeder Unternehmer erst einmal bei sich und seinem Unternehmen anfangen, als über externe Projekte Anerkennung zu finden. Die Konsumenten lassen sich heute nicht mehr so schnell täuschen und können grausam sein, wenn sie Täuschmanöver aufdecken. Blogs und andere Kommunikationsmittel machen das möglich.
Heute stelle ich Euch im Rahmen der Newcomer-Business-Blogserie das seminare4you-blog vor:
- Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann, Psychotherapeut, Führungskräftetrainer und Coach, 58 Jahre alt
- Über welche Themen bloggen Sie hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
Job und Karriere, Persönliche Veränderung, Psyche und Gehirn.
- Was ist der USP / Erfolgsfaktor Ihres Blogs?
Nicht der übliche Mainstream von Tipps, sondern Schwerpunkt auf persönlicher Veränderung. Keine Versprechungen nach dem Motto: “Selbstbewusst werden in zwei Tagen”, sondern realistische Hinweise, dass Veränderung nicht leicht – aber möglich ist.
- Warum bloggen Sie bzw. welche konkreten Ziele haben Sie?
Vor allem weil es Spaß macht zu schreiben. Ein Buch zu verfassen, ist mir zu aufwendig, außerdem wüsste ich nichts, was nicht anderswo schon geschrieben wäre. Aber kurze Blogbeiträge zu schreiben – und damit u.a. Menschen auf meine Website zu führen, finde ich lohnend.
- Was sind Ihre drei Lieblingsblogs?
http://blog.my-skills.com/, http://www.stevepavlina.com/, http://braincast1.blogspot.com/
- Was möchten Sie noch sagen?
Ich finde das Medium Blog einfach genial.
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- Q 110 – Deutsche Bank Filiale der Zukunft hat seine Tore in Second Life geöffnet
Hier im Blog habe ich bereits über Q 110 – Deutsche Bank Filiale der Zukunft in Berlin – berichtet. Jetzt hat Q 110 auch den Weg in die virtuelle Welt gefunden und eine Filiale in SL eröffnet. Wie man im Q110-Journal lesen kann, soll z.B. der Erwerb einer Immobilie virtuell geplant werden können. Na dann schau´n wir mal, welche Impulse diese Zukunftsfiliale in und für SL setzen wird.
- Schaltzeit bietet das Management von Konferenzen im virtuellen Raum an
Bis jetzt wird häufig die Kritik geäußert, dass es noch zu wenig Geschäftsmodelle gibt, die die virtuelle und reale Welt miteinander verbinden. Andre Winzer hat jetzt im Labor für Entrepreneurship seine Idee vorgestellt, Konferenzen im virtuellen Raum anzubieten und zu managen. Leider sind viele Aussagen noch sehr schwammig, aber der Ansatz ist auf jeden Fall interessant und zukunftsfähig.
- Mit SecretWorld geht eine weitere virtuelle Welt aus Deutschland an den Start
Es hat ja einige Zeit gedauert, bis die erste virtuelle Welt aus Deutschland gestartet ist. Doch jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nach Twinity und StageSpace ist jetzt auch Secret World online gegangen, selbstverständlich als Beta-Version. Mein erster Eindruck ist, dass es sich hier um eine weitere 3D-Welt für Partyganger und Co. handelt.
- Mit WebbliWorld ist eine weitere virtuelle Welt für Kids an den Start gegangen
Hinter dieser virtuellen Welt steht u.a. Aardman Animations, die Macher von Wallace and Gromit. Entsprechen erinnert das Design von WebbliWorld sehr stark an eine Comic-Zeichenserie. Gerade für Kiddies, die noch ihre Phantasie anregen wollen, scheint diese Plattform attraktiv zu sein.
July 29, 2007

Wir haben schon im November 2006 hier im Blog über das Crowdsourcing-Projekt “Crowdspirit” berichtet. Die Idee hinter dem Projekt besteht darin, dass möglichst viele Aktive daran beteiligt werden, Elektronikprodukte bis zu einem Verkaufspreis von 150 EUR zu entwickeln, die Produktion zu finanzieren und die Produkte anschliessend zu vermarkten. Als Beteiligter soll man sich bald als Ideengeber, Mitwirkender, Investor, Tester, Botschafter oder Unterstützer engagieren können. Nach dem Launch des Blogs im letzten Jahr ist es neben den Blogpostings etwas ruhiger um das Projekt geworden. Jetzt geht es aber los!
In den nächsten Tagen soll die CrowdSpirit-Plattform für Beta-Tester zur Verfügung stehen, um auf “Herz und Nieren” geprüft zu werden. Grundsätzlich kann jeder am Beta-Test teilnehmen. Allerdings muss man bis einschliesslich 1.8.2007 als User bei Crowdspirit angemeldet sein. Es dauert auch nur Sekunden, da man nur seine E-Mail-Adresse hier eintragen muss. Nicht wirklich einmalig, aber immer wieder hilfreich, den Viraleffekt zu pushen, indem man den Zugang zum Beta-Test zeitlich beschränkt. So können die Blogger endlich mal wieder eine neue und werthaltige Nachricht über Crowdspirit vermelden
Wenn man wollte, könnte man täglich über neue Web 2.0-Portale berichten. Derzeit springen viele auf den Zug auf, ohne sich wohl bewusst zu sein, dass man im Mitmachweb auch User braucht, die den ganzen Content generieren. Es werden wohl auch nur einige und zwar die großen Web 2.0-Portale übrig bleiben, weil man hier als aktiver User auch die entsprechende Aufmerksamkeit bekommt und sicherlich in Zukunft auch ganz gut mitverdienen kann. Denn nur Web 2.0-Angebote, die auch dem aktiven User einen Mehrwert in Form von Bekanntheit und Einnahmen geben können, werden langfristig in der Gunst der User weit oben stehen.
Da ich gegenüber vielen Web 2.0-Angeboten eher skeptisch gegenüber stehe (sie kommen und gehen) und es mittlerweile schon viele andere Blogs gibt, die täglich über die Szene berichten, halte ich mich mit Berichterstattung zum Thema eher zurück. Es gibt auch so viele andere pfiffige Geschäftsideen, über die aus meiner Sicht viel zu wenig berichtet wird. Denen biete ich hier gerne ein Plattform. Trotzdem will ich natürlich die Web 2.0-Welt hier nicht ganz ausklammern und berichte heute über rankaholics.de. Es handelt sich hier um ein Ranking- und Umfrageportal, an dem sich alle beteiligen können und sich die User natürlich auch gegenseitig vernetzen können (ob das jetzt Sinn macht oder auch nicht). Spannend finde ich, dass Kristin Schröder im Interview-Blog offen über das Revenuekonzept berichtet und genau deshalb schreibe ich hier gerne über rankaholics. Folgende Einnahmequellen sollen angezapft werden:
- Vermarktung von Subchannels: Unternehmen können Rubriken bzw. Tags mieten und eigene Rankings einstellen, Unternehmens-Abstimmungen starten und Rankings rund um ihr Unternehmen online stellen. Dieses Konzept, was nicht wirklich neu ist, wird in Zukunft ein “Renner” werden.
- Marktforschung/Viralmarketing/Crowdsourcing: Unternehmen können entgeltlich zielgruppengerichtete Abstimmungen starten, bei denen die User aufgefordert werden, Anregungen zu geben und Produkte zu testen.
- Premium-Mitgliedschaft: Es wird User geben, denen auf Rankaholics.de Features zur Verfügung gestellt werden, für die ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten ist. Welche Features das sein werden, wird derzeit noch nicht verraten.
- Vermarktung des Contents: Jeder User, ob registriert oder nicht, erhält auf Rankaholics.de konkrete, korrekte, kurze und klare Informationen zu Rankings und einzelnen Positionen, die aus der Feder der Redakteure der Unique Relations GmbH stammen. Diese Informationen werden verkauft.
Insgesamt erkennt man, dass hinter dem Start von Rankaholics ein durchdachtes Geschäfts- und Revenuekonzept steht. Das liegt vielleicht auch daran, dass dahinter ein etabliertes Unternehmen steht, nämlich die Kommunikationsagentur Unique Relations. Diese Firma erstellt nicht nur Content für Dritte, sondern auch für eigene Angebote, wie z.B. biz-awards.net. Mit diesen eigenen Konzepten kann man eigene Referenzen aufbauen und auch Geld verdienen, wie o.g. Revenuekonzept zeigt. Nicht nur SEO-Experten haben erkannt, dass man am meisten Geld mit Eigenvermarktungskonzepten verdienen kann und zudem nicht von Dritten abhängig ist.