Irgendwie sind die Tekkies “auf den Wein gekommen”. Im Jahr 2006 habe ich hier im Blog über die Vinothek in Ludwigshafen berichtet, in der man via Google Earth live das Weingut besuchen kann, dessen Wein man gerade trinkt. Auf der CES in Las Vegas hat Microsoft im Januar 2008 einen interaktiven Tisch vorgestellt, mit Hilfe dessen man z.B. nähere Informationen über den Wein erfährt, den man gerade trinkt. Dieser Tisch, der ca. 5.000 USD kosten soll, wird aber erst Ende 2008 ausgeliefert.
Das St. Regis Hotel in New York ist hier schon ein Schritt weiter. Die Firma Potiondesign hat für das noble Hotel eine interaktive Weinbar mit 4 Sitzen erstellt. Hier kann man den passenden Wein auswählen und nach der Wahl mehr über den Wein erfahren. Damit wird ein die Zeit verkürzt, bis der Wein ausgeschenkt wird. Und wenn man dann immer noch keine Gesprächspartner gefunden hat, kann man sich tiefsinnig über das informieren, was man gerade schlürft.
Dieses interaktive Informationsangebot ist derzeit noch selten. Doch immer mehr Gäste werden auf den Geschmack kommen, während des Essens oder Trinkens auch mehr Hintergrundinformationen zu bekommen. Damit handelt es sich dann um eine interaktive Weiterbildung mit Geschmackserlebnis. Die Anbieter von Weinseminaren bekommen somit langsam Konkurrenz. Gelesen in Springwise.
Heute stelle ich Euch im Rahmen der Newcomer-Business-Blogserie das menschen-im-vertrieb-Blog. Die Macher des Blogs haben sich vor drei Monaten selbständig gemacht, um Talentscouts im Vertriebsbereich zu finden und zu fördern. Da es aus meiner Sicht zu wenige gute Blogs zum Thema Vertrieb gibt, bin ich neugierig, ob mich Hans Bachinger und Gergely Hernady im Laufe der Zeit für sich und ihren Blog begeistern können. Top, die Wette gilt.
Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
Hans Bachinger (Betriebswirt, Gründer und Geschäftsführer der Menschen im Vertrieb BeratungsgmbH & Co KG, 42 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,Wohnort: Graz, Österreich) und Gergely Hernady (Anglist, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer der Firma „Menschen im Vertrieb“, 37 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Wohnort: Graz, Österreich). Die Firma „Menschen im Vertrieb“ hat sich auf die Suche, die Auswahl, die Evaluierung und die Vermittlung von Verkaufstalenten spezialisiert. Vertriebsberatung für technische „Start up´s“ sowie die Beratung am Weg zum attraktiven Arbeitgeber (Employer Branding) ergänzen das Spektrum.
Über welche Themen bloggt Ihr hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
Wir bloggen über alles zum Thema Verkauf und Vertrieb. Ganz besonders aber über die Menschen im Vertrieb; über ihre Erfahrungen, ihre Schicksale, ihre Erfolge, ihre Beweggründe, …..
Was ist der USP / Erfolgsfaktor Eures Blogs?
Ein USP ist die entstehende Talentscout –Community, ein anderer unsere Spezialisierung auf Menschen im Vertrieb, und natürlich versuchen wir unsere Erfahrung aus zusammen fast 30 Jahren Vertrieb in unseren Beiträgen, weiterzugeben. Auch Neuigkeiten zum Thema Vertrieb und Verkauf ergänzen den Blog.
Warum bloggt Ihr bzw. welche konkreten Ziele habt Ihr?
Der Aufbau einer Talentscout – Community; neue Leute kennenlernen (natürlich auch Verkaufstalente); Spaß haben; unser Netzwerk ausbauen.
Was möchtet Ihr noch sagen?
Seit vier Monaten sind wir selbständig, es macht riesigen Spaß, kein Vergleich zu früher UND wir sind seit dieser Zeit begeisterte Blogger!
Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März stelle ich hier im Blog regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich mehr als 100 Blogs vorgestellt. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ich freue mich über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Hier gibt es mehr Informationen zur Aktion und eine Übersicht aller Blogs, die nach der Sommerpause vorgestellt wurden bzw. werden.
Diesmal ist es uns gelungen, mit Eilert Hanoa (Gründer und Geschäftsführer von Mamut ASA) einen internationalen Gast als Key Note Speaker auf der AUFSCHWUNG 2008 begrüßen zu dürfen. Seine Erfolgstory ist beeindruckend: 1970 geboren, entdeckte Eilert Hanoa schon in jungen Jahren sein Interesse an IT. Der junge Unternehmer startete seine Karriere in der IT-Branche als 14-Jähriger und gründete bereits im Alter von 15 Jahren sein erstes Unternehmen.
1994 stand der 24-jährige Hanoa am Scheideweg: Er hatte die Wahl zwischen einem Hochschulabschluss und einem Huckepack-Ritt auf dem Rücken der Windows 95-Einführung von Microsoft. Die Entscheidung fiel leicht. Hanoa brach sein viel versprechendes Betriebswirtschaftsstudium ab und gründete Mamut 1994 unter dem Namen Guru Software AS. Der Geschäftsplan des Unternehmens beruhte auf Business Software-Systemen für kleine Unternehmen, die als Standard-Software mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis verkauft werden sollten. Die Systeme basierten auf der am weitesten verbreiteten Platform des Marktes, Microsoft Windows, und waren mit Microsoft Office integriert.
Im Jahr 2004 wurden die Aktien von Mamut das erste Mal an der Osloer Börse notiert. Ein Jahr später bekam Eilert Hanoa die Auszeichnung „Entrepreneur of the Year“ (Ernst & Young). Mittlerweile hat Mamut mehr als 335.000 Kunden in 16 Ländern. Das Unternehmen hat es geschafft, in 51 aufeinanderfolgenden Quartalen ein zweistelliges Wachstum zu realisieren. Erfahrt mehr über diese faszinierende Erfolgsstory auf der AUFSCHWUNG 2008.
Nähere Informationen zur AUFSCHWUNG 2008:
Am 12. Februar 2008 wird in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr die zweite AUFSCHWUNG-Messe und Kongress für Existenzgründung und junge Unternehmen in der IHK Frankfurt stattfinden. Es werden rund 50 Business Blogger (Anmeldeliste siehe hier), 80 Aussteller und bis zu 2.500 Fachbesucher erwartet. Um 16:00 Uhr wird der Keynote Speaker Walter Gunz, Mitgründer des Media Markts, über die Erfolgsstory Media Markt sprechen. Höhepunkte innerhalb des Kongressprogramms sind die Vortragsserie “Kunden finden und binden” und die Serie “Erfahrungsaustausch für Unternehmer”. Mit dem Gutschein-Code „B-5SPAZ7H3“ können sich alle Leser dieses Blogs bis zum 5.2.2008 kostenfrei für diese Veranstaltung anmelden. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 20 EUR.
Die Firma Sata stellt Lackierpistolen für Autos her und hat im Laufe der Jahre ein Netz von mehr als 2.400 Vertriebspartnern aufgebaut. Schliesslich setzte sich aber die Erkenntnis durch, dass Umsatz und Gewinn nicht proportional zu den Vertriebspartnern gestiegen sind. Denn die Verbreiterung des Händlernetzes hatte auch folgende Ergebnisse zur Folge: Die Händler unterboten sich gegenseitig, Endkunden wurden mit Angeboten bombardiert, jeder Außendienstler hatte 200 Vertriebspartner zu betreuen.
Doch wie sollte jetzt die Anzahl der Vertriebspartner reduziert werden, ohne mit negativen Auswirkungen zu rechnen? Die Manager von Sata entschieden sich zusammen mit einer Beratungsgesellschaft dazu, Mindestanforderungen für die zukünftigen Vertriebspartner aufzustellen und die Konditionen neu zu definieren. Die Einkaufskonditionen wurden allerdings nicht nur in Beziehung zum realisierten Umsatz festgelegt, sondern auch nach anderen Kriterien: Weiterbildung der Mitarbeiter, Vorratshaltung,….
Der Erfolg dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen: Die Zahl der Vertriebspartner wurde um 800 auf 1.600 reduziert. Trotzdem oder besser gesagt gerade deshalb wurde der Umsatz schon im Folgejahr um 8 % erhöht und auch die Zufriedenheit der Händler / Kunden konnte um 8 / 4 % erhöht werden. “Weniger” ist auch im Vertrieb manchmal “mehr”, wenn man es richtig anstellt.
Die Deutschen liegen in der Statistik für Patentanmeldungen immer sehr weit vorne. Wir sind eben nicht nur das Land der Dichter und Denker, sonder auch der Tüftler und Erfinder. Doch eine Erfindung ist nur so viel Wert, wie sie erfoglreich umgesetzt wird. Und hier sind wir in Deutschland nicht immer vorne dabei. Deshalb nehmen Erfinder immer wieder beschwerliche und kostspielige Reisen auf sich, um Vermarktungspartner weltweit zu finden, die das Produkt zum Erfolg führen und damit die Lizenzeinnahmen beim Erfinder sprudeln. Doch das ist gar nicht so einfach, wie die Praxis immer wieder zeigt.
BrandEins hat in den letzten Monaten zwei Stories präsentiert, wie Erfinder trotz genialer Patente keine sprudelnde Einnahmequelle generieren konnten. Unter dem Titel “Die Marathon-Männer oder Drei Freunde gegen einen Milliardenkonzern” berichtet Andreas Molitor von Boris Dalkhani und zwei Feunden, die den “Virtual Trainer” erfunden haben und am 15.11.2000 zum Patent angemeldet haben. Dabei handelt es sich um einen MP3-Player, der einem zwischendurch Trainingsanweisungen geben kann und dessen Ergebnisse im PC dokumentiert und via Internetcommunity ausgetauscht werden können. Kommt Euch das bekannt vor? Genau! Das klingt doch wie Nike + iPod Sport Kit, über das wir hier im Blog berichtet haben. Für einen langen Rechtsstreit hatten die Erfinder nicht das Geld und den Mut, so dass sie das Patent für 600.000 EUR verkauften. Bei marktüblichen Lizenzverträgen hätten die drei zwei bis dreistellige Millionenbeträge verdienen können.
In der Novemberausgabe 2007 wird von Dieter Kreft berichtet, der 1989 ein Patent für einen Chip angemeldet hat, mit dem z.B. mehrere Zahlungsfunktionen innerhalb eines Chips kombiniert werden können (Achtung: sehr verkürzt dargestellt). Seitdem versucht er mit seiner Erfindung Geld zu verdienen. Doch es ist frustrierend. Obwohl vermutlich mindestens eine Firma genau dieses Patent nutzt (dieser Tatbestand wird gerade gerichtlich verhandelt), hat Dieter Kreft noch keine Lizenzeinnahmen gesehen. Dafür hat er schon viele Konzerne und Gerichtsgebäude von innen gesehen. Hier findet Ihr die ganze Leidensstory des Erfinders.
Es ist nicht einfach, als Erfinder auch den “gerechten” Lohn für seine Erfindung einzustreichen. Den Kampf “David gegen Goliath” verlieren häufig genug die kleinen Tüftler, da die meist übermächtigen Gegner häufig den Kampf “finanziell” aussitzen können und der “Schwache” früher oder später aufgibt. Wie das funktioniert, wird in den beiden o.g. Stories anschaulich beschrieben. Aber das muss nicht immer so sein. Häufig genug wissen die Großkonzerne, dass kleine, unabhängige Teams meist schneller und kostengünstiger neue Produkte erfinden und positionieren sich als exklusive Vertriebspartner. Je mehr Wettbewerber es gibt, desto größer ist i.d.R. die Chance, dass man mit einem Großen auch partnerschaftlich zusammenarbeitet, da die Wettbewerber schon lauern. Und wenn nicht, dann kann man ab und zu selber ein Großunternehmen aufbauen, wie z.B. die Story von Geox hier im Blog beweist.
Insgesamt hoffe ich, dass es in Zukunft insbesondere mehr Stiftungen und Beteiligungsfonds gibt, die das enorme Potential deutscher Tüftler entdecken und Ihnen das nötige Geld zur Verfügung stellen, um die Ideen auch im Markt umzusetzen bzw. als starke Partner in Verhandlungen mit Großkonzernen einsteigen können. Das würde unserem Land gut tun und de Stiftungen könnten die Erlöse, an denen sie natürlich beteiligt sind, nutzen, um vielen weiteren Tütlern zu helfen. Es ist ein langer Weg. Aber einige Schritte wurden schon gegangen, wie einige Beiträge hier im Blog zeigen.
Filed under: Trends — Burkhard Schneider @ 9:45 am
Content ist wichtig. Bei Darstellung von komplexen Zusammenhängen ist allerdings die Visualisierung des Inhalts mindestens genauso wichtig. Deshalb hat sich der Key Note Speaker, Bestsellerautor und Blogger Ross Dawson dafür entschieden, die Makro-Trends 2008 (weltweit) in Form einer U-Bahn-Karte zu präsentieren. Während im letzen Jahr die Trendkarte auf Basis der U-Bahn-Karte von London erstellt wurde (und 40.000mal downgeloadet wurde), dient diesmal die U-Bahnkarte von Shanghai als Vorlage. Diese Graphik sieht dann auch schon deutlich übersichtlicher aus. Gefunden bei endless-innovation.
Analog zu den fünf Hauptlinien werden in der aktuellen Übersicht die wichtigsten Trends zu folgenden fünf Bereichen dargestellt:
Linie 1: Gesellschaft
Linie 2: Politik
Linie 3: Demographie
Linie 4: Wirtschaft
Linie 5: Technologie
Sind Sie nicht am großen Ganzen interessiert, sondern daran, welche Firmen die Internettrends der Zukunft setzen? Dann empfehle ich die Web Trend Map 2008 Beta. Diese Übersicht ist dann schon deutlich komplexer und umfangreicher. Es gibt davon eine interaktive Version und ein A3-Plakat-Download. Wer es noch größer haben will, der kann sich ein Plakat A0 für 50 USD zusenden lassen. Und eine Wallpaper ist auch schon in Planung. Gefunden im mindsharing-Blog
Fernab der Skipisten kann man schon in Dubai, Tokio und Ruhrpott auf künstlichen Skianlagen die Schneepisten runtersausen. Warum sollte man dann nicht auch in einer Stadt wie London auf künstlich erzeugten Wellen Wellenreiten üben? Unter dem Projektnamen “Venture Xtreme” ist für 2011 in East-London u.a. eine Anlage für künstliche Wellen geplant, damit die Banker beim After-Work-Surf relaxen können und auf andere Gedanken kommen.
Die Wellenreiter sollen für eine Stunde 30 GBP bezahlen. Derzeit gibt es 60.000 Surfer die in London leben und 500.000 Surfer in ganz England. Demanch sei das Marktvolumen groß genug, damit sich solch ein finanziell riskantes Bauprojekt rentieren könne. Das klingt wie “Pfeifen im Wald”, nachdem ein ähnliches Angebot in Tokio nicht angenommen wurde und vor einem Jahr die Tore geschlossen wurden.
Nicht jeder Versuch, die große weite Welt in die Großstädte zu “exportieren”, gelingt. Trotzdem oder gerade deshalb finde ich es mutig, wenn visionäre Bauplaner solche neuen Freizeitprojekte in Angriff nehmen. Gelesen in Guardian via coolbusinessideas
Ich habe hier im Blog ja schon öfters darüber sinniert, mass customized Parfum anzubieten. Doch wie soll der Kunden aus Tausenden von Duftkombinationen die richtige Wahl treffen. Die Qual der Wahl ist einfach zu gross. Doch die Firma “My DNA Fragrance” hat eine simple Lösung für dieses Problem. Die lässt sich von seinen Kunden eine Speichelprobe zuschicken, um aufgrund der DNA-Analyse den optimalen Duft herauszufinden.
Ganz billig ist das Angebot natürlich nicht. Die erste Parfumflasche kostet 134,99 USD. Die Nachfüllpackung kostet dann noch 84,99 USD, weil die Analysekosten entfallen. Die Düfte werden laut Anbieter bis 48 Stunden nach Analyse zusammengemixt und können weltweit an Frauen und Männer geliefert werden. Besonderen Wert legen die Macher in der Vermarktung darauf, dass die DNA-Probe nur für das Mixen des Parfums verwendet wird und nicht für andere Zwecke, wie z.B. die Analyse von Krankheiten, Veranlagungen etc. Hier ist evtl. auch ein Hindernis für ein schnelles Wachstum begraben. Gefunden im mindsharing-blog
Dass Mitarbeiter von Reisebüros regelmäßig zu kostenlosen Besichtigungsreisen eingeladen werden, um die Reisen hinterher an die Kunden zu empfehlen, ist nicht neu. Dass auch Journalisten und Blogger häufig eingeladen werden, um sich vor Ort ein Bild vom Reiseort etc zu machen, ist ebenfalls nicht unbekannt, wenn auch häufig höchst umstritten. Doch jetzt haben die Reisemanager eine neue Zielgruppe gefunden, die sie mit Gratisreisen beglücken: Es sind die Londoner Taxifahrer, die zu kostenlosen Kurzreisen nach Thailand eingeladen wurden.
Der Hintergedanke ist gar nicht so abwegig: Die Taxifahrer sind täglich in Kontakt mit vielen Fahrgästen und viele davon sind gerade im Urlaub und deshalb für Empfehlungen anderer Urlaubsorte häufig sehr empfänglich. Und der Taxifahrer hat zudem ein Thema über das er mit den Fahrgästen reden kann. Und wer redet nicht gerne über den nächsten Urlaub? Ich würde mich nicht wundern, wenn auch Friseure bals als WOM-Multiplikatoren entdeckt werden und zu Kurztrips eingeladen werden.
Neben Gratisreisen gibt es aber noch zahlreiche andere Marketingaktionen in und für Taxis. In zehn Londoner Taxis fährt momentan speziell geschultes Personal, um sich mit Gästen über ihren Einstellung zu Online-Poker und den Webanbieter 888.com zu unterhalten. Auch dahinter steckt die Firma Taxi Promotions UK, die immer auf der Suche nach innovationen Werbekampagnen rund ums Taxi ist.
Was machen Singles, die nicht auf Topfplanzen in ihrer Wohnung verzichten wollen, aber die Blumen nicht regelmäßig gießen können, weil Sie z.B. viel unterwegs sind und keinen haben, der die Pflanzen in der Zwischenzeit versorgen kann? Genau darüber haben sich Jian Wang und Bin Yu von Via Telecom Gedanken gemacht und für Ihren Lösungsvorschlag “smart flowerpot” den Red Dot Design Award 2007 verliehen bekommen haben.
Rund um den Blumentopf sind Solarzellen angebracht, die das Licht absorbieren können. Mit dem dadurch gewonnen Strom kann die Luft via Kondensator kondensiert werden und das dadurch gewonnene Wasser versorgt die Pflanzen mit dem so wertvollen Nass. Dieses Lösungsprinzip kommt Euch bekannt vor. Genau! Wir haben hier im Blog im März 2006 über die Rainbox berichtet, die genau nach diesem Verfahren Wasser generiert. Und warum sollte man das Konzept nicht auch mit der Gewinnung von Solarenergie kombinieren und für ganz andere Zwecke (Blumen giessen) nutzen. So einfach denkt man quer.