Filed under: Blog, Finanzen — Burkhard Schneider @ 9:45 am
Bildquelle: Robert Basic, basicthinking
Es ist in vielen Blogs schon etwas über die Auswertung der Umfrage zu den Blogeinnahmen 01/2008, durchgeführt von Robert Basic, geschrieben worden. Deshalb will ich hier nur kurz die Ergebnisse zusammenfassen:
Einnahmen-Median: 64 Euro (136 Blogs/2 = Position 68) – Vorjahr: 66 EUR
Mein Fazit: Mit Blogs kann man weiterhin, was die Werbeeinnahmen betrifft, nur ein Taschengeld verdienen. So ist das halt mit Hobby´s . Ein wesetnlicher Punkt wird bei der Umfrage nicht berücksichtigt: Viele Unternehmer erhalten Kundenaufträge und gewinnen Kooperationspartner aufgrund ihrer Bloggerei. Diese Einnahmen können hoch sein und werden hier nicht berücksichtigt.
Ich sehe zwei Ansatzpunkte aufgrund der Bloggerei. Erstens erhoffe ich mir, dass Blogger aufzeigen, wie sie deutlich mehr verdienen als die Benchmark, die Robert aufgestellt hat. Zweitens hoffe ich, dass es Berater gibt, die sich erfolgsabhängig bezahlen lassen und die Benchmark die Basis ist.
Es gibt schon einige Faltfahrräder auf dem Markt. Problem ist allerdings, dass die Räder an diesen Fahrrädern besonders klein sind, damit das Fahrrad möglichst klein zusammengefaltet werden kann. Das sieht nicht nur komisch aus, es ist auch unkomfortabel. Denn mit den kleinen Rädern kommt man längst nicht so schnell und bequem voran.
Jetzt haben pfiffige Designingenieure eine Lösung für das beschriebene Problem gefunden. Sie haben das faltbare Rad erfunden. Wie das funktioniert, sieht man im kleinen Film (siehe oben). Der Prototyp macht einen stabilen und fahrbaren Eindruck.
Haben Sie jetzt Lust bekommen? Trendhunter stellt gerade 50 Fahrradinnovationen vor. Einfach hier vorbeischauen und staunen. Dazu gehören u.a. auch 10 elektorangetriebene Fahrräder. Denen gehört bei den Spritpreisen die Zukunft. Sie sind leicht, es kann normal geradelt werden und wenn der Anstieg zu steil ist, kann der Elektroantrieb dazugeschalten werden.
Seitdem ein Schweizer schwarze Socken im Abo en masse verkauft und eine Amerikanerin Särge für Eheringe anbietet, glaube ich, dass fast jede Geschäftsidee, wie irre sie auch erst klingt, ihre Käufer findet. Dem Long Tail sei dank. Deshalb wird es auch sicherlich Käufer geben, die einen Geist in der Flasche inkl. Urkunde für 20 USD kaufen.
Ich weiss nicht, ob das zum Vermarktungskonzept gehört, aber die Webseite ist gruselig schlecht und hässlich. Aber heute zählt doch nur die Story, oder? Dementsprechend versprechen die Verkäufer, dass die Geister in gruseligen, verlassenen Häusern eingefangen wurden und man sich mit dem Kauf der Flasche garantiert Risiken und Nebenwirkungen einfängt. Gelesen in Welt-Online.
Wenn Sie Besitzer eines Schlosshotels sind, dann haben Sie spätestens jetzt eine gute Idee präsentiert bekommen, wie Sie Ihr Schloss bekannter und ihren Gästen ein nettes Abschiedsgeschenk machen können. Verwenden Sie einfach ihre alten Weinflaschen, die die Gäste ausgetrunken haben, versiegeln sie die Flaschen, schreiben Sie ein kleines Handbuch über Umgang mit Geistern und drucken Sie eine nette Urkunde. Verschicken Sie dieses Geschenk an alle ihnen bekannten Journalisten und der nächste Presseefolg ist Ihnen sicher.
Die deutschen Automobilkonzerne haben ihre Entwicklungs- und Herstellungskompetenz immer mehr ausgelagert. Im Rahmen der Buchbesprechung “Was Top-Unternehmen anders machen” haben wir z.B. erfahren, dass mittlerweile die Zulieferer 65 % der Autoteile für die Herstellung der Autos beisteuern. Dabei handelt es sich aber nicht nur um Low Tech, sondern verstärkt um High Tech Komponenten. Das zeigt sich z.B. daran, dass führende Automobilzulieferer mehr Geld prozentual in die Forschung und Entwicklung stecken als ihre Kunden (Autokonzerne).
Dieser Auslagerungswahn wird jetzt für die deutschen Automobilkonzerne langsam gefährlich und erweist sich als Bumerang. Während man früher die Zulieferer am kurzen Gängelband halten und die Konditionen hinsichtlich Preis und Exklusivität fast aufdiktieren konnte, treten die Zulieferer jetzt viel selbstbewußter auf. Das hängt zum einen damit zusammen, dass sie wissen, dass ihre Kunden von ihnen mittlerweile abhängig geworden sind. Zum anderen umwerben immer mehr asiatische Automobilhersteller die High-Tech-Zuliefererschmieden aus Deutschland.
Ganz gefährlich ist, dass die Zulieferer bei den Zukunftstechnoligien immer öfters die Nase vorn haben, wie Dietmar Krepper in einem aktuellen SPON-Artikel feststellt: “Bei der Spritspartechnologie oder bei neuen Antriebskonzepten vom Hybrid bis zum Elektroauto – überall haben sich die Zulieferer einen erklecklichen Kompetenzvorsprung erarbeitet. Von der Wertschöpfung des immer weiter elektrifizierten Antriebsstrangs fließt immer mehr auf ihr Konto: Das gilt für Turbolader ebenso wie für die Einspritztechnik, für Abgasreinigung, Energierückgewinnungsysteme beim Bremsen, Start-Stop-Technik, den Hybridmotor oder die Lithium-Ionen-Batterie.”
Noch sind die Zulieferer weit davon entfernt, ihren Kunden Konkurrenz zu machen, indem sie eigene Autos bauen. Aber sie können sich immer mehr aussuchen, mit welchen Herstellern sie gemeinsam neue Technologien entwickeln. Letztlich müssten die deutschen Autokonzerne endgütlig hellhörig geworden sein, nachdem Bosch maßgeblich mit deutscher Technologie daran beteiligt ist, dass der indische Tata Nano zu einem Verkaufspreis von 1.700 EUR auf den Markt kommen soll. Eins steht fest. Die Machtverhältnisse in der deutschen Automobilindustrie haben sich verlagert. Die großen Hersteller versuchen durch Aufkäufe ihre Fehler der Vergangenheit zu kitten. Aber das könnte sehr teuer werden oder vielleicht sogar gar nicht mehr möglich sein.
So langsam wird es unheimlich. Seit “deinfussballclub” am 3. April 2008 online gegangen ist, hat der Zielclub Fortuna Köln nicht mehr verloren. Fortuna Köln liegt vor dem Saisonfinale nur noch einen Punkt vom Spitzenreiter VFL Leverkusen entfernt. Und gegen wen findet das letzte Saisonspiel am nächsten Sonntag (1.6.08) um 15 Uhr statt? Gegen VFL Leverkusen. Dieses echte Finale wurde erst möglich, weil Fortuna Köln das letzte Heimspiel der Saison 2007/2008 mit 2:1 gegen Borussia Freialdenhoven gewann und der VfL Alfter den Tabellenführer VfL Leverkusen deutlich mit 3:0 besiegte. Und ob das nicht schon genug wäre, hat sich der Fußballverband Mittelrhein jetzt dafür entschieden, dieses Endspiel nicht im Heimstadion von VfL Leverkusen sondern im Höhenberger Sportpark – der Heimspielstätte von Viktoria Köln – stattfinden zu lassen. Es ranken sich die Gerüchte und die Spielortverlegung. Das ist bitter für VfL Leverkusen, weil im Heimstadion auf Kunstrasen gespielt wird, auf dem sich viele gegnerische Mannschaften schwer getan haben.
Es werden bis zu 4.000 Fortuna Fans zum Saisonfinale im Höhenparker Sportpark erwartet. Das wird ein Spektakel. Wer es nicht schafft, dabei zu sein, kann alles live am PC verfolgen. SPOX, der Medienpartner von “deinfussballclub, überträgt das Finale live per Audiostream. Damit können selbst die Supporter aus USA, Afrika und Australien live mitfiebern. Wenn das nicht ein Knaller ist. So langsam hat man den Eindruck, dass hier einer ganz weit oben die Regie führt:-) Auf jeden Fall würde es dem Projekt “deinfussballclub” einen enormen Schub geben, wenn der Aufstieg in die 4. Liga gelingen würde. Umso wichtiger wäre es dann, Gelder zu mobilisieren, um die Mannschaft zu verstärken. Dass könnte eine ungeahnte Dynamik in das ganze Geschehen bringen. Und genau diese Dynamik wäre auch hilfreich, weil derzeit die Anmeldzahlen pro Tag zwar stetig, aber mit 20 – 60 Personen zu niedrig sind. Die Benchmark liegt bei 82 Personen pro Tag, um in 365 Tagen 30.000 Fans zu gewinnen. Derzeit sind es knapp 5.700 Personen, die Mitglied bei “deinfussballclub” sind.
Wie auch immer das Finale ausgeht. Am nächsten Sonntag findet im Clubheim von Fortuna Köln ab 13.00 Uhr die Saisonabschlussparty statt. Und vielleicht wird daraus ja auch eine große Aufstiegsparty. Die Mannschaft wird für ca. 18.00 Uhr erwartet. Danach werden sich die Macher von “deinfussballclub” allerdings nicht ausruhen. Einen Tag vor Beginn der Fußball EM findet die TV Total Autoball-EM 2008 statt. “deinfussballclub” ist Teamsponsor von Bosnien-Herzigovina, für die Sergej Barbarez antritt. Und damit der Spannungsbogen während der Fußball-EM nicht abreißt, haben die dfc-Mitglieder bis 24 Stunden vor dem jeweiligen Spielbeginn die Möglichkeit, online über die Mannschaftsaufstellung und über die Taktik der Deutschen Fußballnationalmannschaft abzustimmen. Und wer für dfc während des Publik-Viewings Werbung machen will, der kann sich ein dfc-Co-Manager-T-Shirt kaufen. Mal schau´n, mit welchen Ideen die Mitglieder und Macher zur neuen Spielzeit wieder auf sich aufmerksam machen? Vielleicht wird ja passend zum Saisonbeginn das neue Maskottchen vorgestellt. Im Rahmen der ersten dfc-Abstimmung, an der sich 3222 Mitglieder beteiligt haben, haben 79 % (2595) der Mitglieder für die Einführung eines Maskottchens votiert.
Der Firefox Browser von Mozilla ist sehr beliebt: Mittlerweile gibt es mehr als 175 Mio. User in 210 Ländern und 45 Sprachen. Das liegt natürlich auch daran, dass der Download des Firefox Browser kostenfrei ist. Dahinter steckt die Mozilla-Foundation, die das Ziel hat, frei verfügbare Open-Source-Produkte und -Technologien in der Gemeinschaft zu entwickeln und zu vermarkten, um mehr Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Anlässlich des Firefox 3-Launches im Juni 2008 hat Mozilla jetzt eine besondere Marketingaktion geplant. Am Download Day (genauer Tag im Juni steht noch nicht fest) sollen innerhalb von 24 Stunden so viele Softwaredownloads wie nie zuvor generiert werden. Damit würde man ins Guiness-Buch der Rekorde gelangen und hätte noch mehr Aufmerksamkeit sicher. Vielmehr geht es aber darum, alle Fans zu mobilisieren, über den Launch von Fire Fox 3 zu berichten und damit die Fanpower zu kanalisieren. Zudem ist es natürlich ein gutes Gefühl für alle Beteiligten, wenn sie an etwas großem mitgewirkt haben.
Mozilla hat auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite mehrere Ideen veröffentlicht, wie der Download-Day zum vollen Erfolg werden kann:
Eine Download-Party am Tag des Rekordversuchs veranstalten – in der Schule, im Büro und überall dort, wo es eine Internet-Verbindung gibt:
http://www.mozillaparty.com
Und wer “nur” den neuen Firefox-Browser am Downloadtag downloaden will, der kann sich schon hier dazu anmelden. Weitere Informationen folgen, wenn der genau Tag bekannt ist. Bis jetzt haben sich schon mehr als 37.000 Menschen weltweit angemeldet. Diese Zahl wird sicherlich noch stark steigen. Ich berichte hier gerne darüber, weil mir die Aktion gut gefällt (Konzentration der Fanpower) und ich grundsätzlich ein Anhänger von Open Source Projekten bin. Aufmerksam wurde ich durch eine Mail von Ralf Siebler von arcendo communications GmbH.
Irendwie ist mir die Vorstellung von Axel Eickhoff´s Blog, die er mir im April zugemailt hat, durchgerutscht. Sorry Axel. Ich hoffe, dass ist nicht der Grund dafür, dass Axel im Mai bisher nur ein Blogpost veröffentlicht hat. Oder anders formuliert: Ich hoffe, dass diese Blogvorstellung eine Motivation für Axel darstellt, jetzt wieder voll in die Tasten zu greifen. Dass er das kann, hat er in den ersten Monaten dieses Jahr gezeigt, in denen er jeweils mehr als 40 Postings pro Monat veröffentlicht hat. Aber stop. Ich habe das Blog noch gar nicht genannt: Es handelt sich um das tourino-talk-Blog, das sich mit Tourismusmarketing beschäftigt. Schaut einfach mal vorbei. Und genießt vorher die ausführliche Vorstellung. Das liegt u.a. daran, dass Axel Romane schreibt und nicht ganz aus seiner Haut kann. Ich habe mich vom Erzählstil in diesem Posting anstecken lassen
Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
Ich heiße Axel Eickhoff und bin als Mittvierziger eigentlich schon viel zu alt für dieses neue, hippe Web-2.0-Zeugs. Meine (trockenen) Brötchen verdiene ich mit kreativen Gelegenheitsarbeiten in Sachen Kommunikation. Schwerpunkt: Text und Konzept. Nebenbei schreibe ich wie alle schöngeistig orientierten Menschen schon seit 15 Jahren heimlich an einem Bestseller-Roman. Neuerdings gehöre ich außerdem zum erlauchten Kreis der so genannten Business-Blogger, was mir endlich die lang ersehnte Aufmerksamkeit beschert.
Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
Die Kernthemen von tourino.talk sind Tourismus und Marketing. Wobei ich schon Wert auf die begriffliche Trennung lege, da bin ich pingelig. Denn meiner Meinung nach muss man sich erst mal intensiv mit beiden Bereichen auseinandersetzen, bevor man sie in der Praxis sinnvoll zusammenführen kann. Zielgruppe sind in erster Linie mittelständisch orientierte Touristiker aus Hotellerie und Destinationen, gerne auch mal versprengte Reiseveranstalter und Verbandsfunktionäre. Alle anderen dürfen aber auch mitlesen, da sind wir tolerant. Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Inlandstourismus. Dabei blicken wir zwar durchaus über den Tellerrand, bleiben im Hinblick auf die angesprochenen Zielgruppen aber bodenständig. Dass der deutschstämmige Direktor eines Fünf-Sterne-Hotels in der Karibik eine neue Vorzimmerdame hat, wird man auf tourino.talk also nicht erfahren (es sei denn, die betreffende Dame wäre eine nahe Verwandte oder man würde uns zu einem
Interview vor Ort einladen).
Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
Nun, der offensichtlichste Unterschied ist wohl das Layout. Die typische Blog-Darstellung – alle Beiträge in voller Länge und mit sämtlichen medialen Elementen einfach untereinander auf einer Seite – hat zwar durchaus einen gewissen anarchischen Charme, aus Usability- und Performance-Gründen haben wir uns aber letztlich doch für eine etwas aufgeräumtere Variante entschieden. Ob aus diesem eher ergonomischen Aspekt aber ein Erfolgsfaktor wird, bleibt abzuwarten. Immerhin: Die bisherigen Rückmeldungen stimmen zuversichtlich. Auch inhaltlich sitzen wir ein wenig zwischen den Stühlen „Weblog“, „Fachredaktion“ und „Brancheninformationsdienst“. Mal dem einen näher, mal dem anderen.
Je nach Zeit, Laune und vorhandenem Input. Wir wollen uns da gar nicht festlegen.
Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du?
Man kann mit Bloggen Geld verdienen? Echt? Wie denn, wo denn? Und vor allem: Wie viel? Nee, es fing alles ganz harmlos an: Man recherchiert ja sowieso Tag für Tag in diversen Quellen. Da kann man doch, wenn man sowieso schon dabei ist, auch mal die eine oder andere interessante Meldung rausziehen, gegebenenfalls kommentieren und blogtechnisch aufbereiten. Nur so. Probeweise. Nebenbei. Soweit der Plan. Inzwischen – Stand: 06.04.2008, 14:10 Uhr – werten wir täglich rund fünfzig Quellen aus, vom privaten Reiseblog über Informations- und Pressedienste bis hin zum Newsletter des deutschen Bundestages. Und jede neue Quelle eröffnet gleich zwei weitere. Ein Teufelskreis. Ganz ehrlich: Wenn die Zugriffszahlen nicht schon nach wenigen Wochen so beachtlich gewesen wären – ohne jegliche Werbe-, PR- und Guerillamarketingaktionen übrigens -, dann hätten wir wahrscheinlich schon längst wieder aufgehört und keiner hätt’s gemerkt. Aber das ging jetzt natürlich nicht mehr. Man hat ja eine Verantwortung. Insofern sind wir quasi Opfer unseres eigenen Erfolges.
Äh, wie war noch gleich die Frage? Ach so, warum ich blogge. Na, um die Welt zu retten, was sonst?
Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
Außer meinem eigenen und diesem hier? Schwer. Okay, am wichtigsten: BILDblog. Am berlinmäßigsten: Hauptstadtblog. Am unterhaltsamsten: Anke Gröner. Das kann aber morgen schon wieder ganz anders aussehen …
Was möchtest Du noch sagen?
Friede auf Erden jetzt und immerdar.
Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich hier im Blog regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich mehr als 120 Blogs vorgestellt, das entspricht ca. 2 Blogs pro Woche. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ich freue mich über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Hier gibt es mehr Informationen zur Aktion.
Wie können Kinder, die nur noch vor der Glotze hängen, spielen und sich gleichzeitig viel bewegen? Das geht zum Beispiel, indem die US-Kids das Kinderfittnessstudio Nexgym besuchen. Oder Sie lassen sich von ihren Eltern das Wii Fit von Nintendo schenken. Oder Sie finden ein Freizeitcenter, in der die DigiWall steht. Dabei handelt es sich um eine Kletterwand, die deutlich breiter als hoch ist und an der die Kids spielend leicht trainiert werden.
Im Video (siehe unten) sieht man gerade, wie ein Kind viel Spaß beim Spiel “Catch the grip” hat. Ziel ist es, möglichst viele aufleuchtende Punkt abzuklatschen. Wer von den teilnehmenden Kinder die meisten “Touch Downs” in einer Minute geschafft hat, ist der Gewinner. Da die Kletterwand nicht besonders hoch ist, ist dieser Kletterspaß relativ ungefährlich. Trotzdem wird es an dieser Mini-Kletterwand nicht langweilig, weil sie interaktive Spiele anbietet.
Neben “Catch the grip” gibt es z.B. auch das Spiel “Sound Memory”. Die Aufgabe besteht hier darin, jeweils die Knöpfe zu drücken, die den gleichen Sound produzieren. Wenn man es in einer bestimmten Zeit geschafft hat, wird man mit einer Melodie am Ende des Spiels belohnt. Das ist aber noch längst nicht alles. Fast zehn verschiedene Spielmöglichkeiten werden hier beschrieben.
Die Erfinder der DigiWall kommen aus Schweden. Sie haben die Kletterwand einfach digitalisiert und können dadurch ganz neue Zielgruppen, wie z.B. Kinder, ansprechen. Denn welche Eltern wollen schon, dass das Kind in luftiger Höhe rumklettert (selbst mit Sicherungsseil). Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Erwachsene einen riesigen Spass an der DigiWall hätten. Gefunden bei ohgizmo.
Mc Kinsey erhiehlt in den 80er Jahren von AT & T den Auftrag, zu pronostizieren, wieviele Handies es im Jahr 2000 in den USA geben würde. Nach intensivster Recherche und Nutzung verschiedener Prognosemodelle wurde wenige Wochen nach dem Auftrag das Ergebnis präsentiert: Bis zu 1 Mio. Handies könnte es geben. Tatsächlich waren es im Jahr 2000 mehr als 80 Mio. Handies. Einige Experten vermuten, dass durch diese Fehlprognose AT & T den Zukunftsmarkt Mobiltelefone “verpennt” hat.
Was zeigt uns dieses Beispiel. Nicht jede Prognose ist wirklich zielsicher, selbst wenn man mit Bandbreiten arbeitet. Trotzdem lassen wir uns von Prognosen fast immer beeindrucken und richten häufig unsere Entscheidungen danach. Das beklagt auch Wolff Horbach im innovativ-in-Blog und macht deshalb folgenden Vorschlag: “Ich bin dafür, dass die selbsternannten Experten erst dann ihre Zahlen veröffentlichen dürfen, wenn sie gleichzeitig ihre Vormonatsprognosen und die tatsächlichen Daten mit veröffentlichen.”
Den Vorschlag von Wolff finde ich genial. Vielleicht greift ja bald ein Web 2.0 Portal diese Idee auf und veröffentlicht im Rahmen von Prognosen den Track-Rekord der Analysten oder es gibt sogar bald eine Ratingagentur für Prognosen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Ende der 90er selbsternannte Börsengurus für ihre Prognosen gefeiert wurden. Wenige Jahre später gab es fast keinen dieser Gurus mehr bzw. die Anhängerschaft war sehr klein geworden. Denn die agressiven Börsentipps sorgten nicht nur für gute Gewinne in den guten Zeiten, sondern auch für katastrophale Verluste in den schlechten Zeiten. Es gibt halt doch wenige Warren Buffets. Und wenn, dann setzen Sie Ihr know how lieber selber um, anstatt die Prognosen kostenlos zu verschenken.
Gestern hat Monika Birkner im Rahmen einer Erfolgsteam-Club Veranstaltung die 5 Säulen des Wachstums und die 5 Wege, wie man Unsichtbares verkauft, aufgezeigt. Sehr erfrischend fand ich, dass wir uns im wesentlichen auf diese zehn Punkte konzentriert haben. Noch besser fand ich, dass nach jedem besprochenen Erfolgsrezept eine Arbeitspause gemacht wurde, so dass jeder die wichtigste Erkenntnis für sich notieren konnte. Das Ergebnis war, dass wir alle mit jeweils mindestens zwei vollgeschriebenen Zetteln nach Hause gegangen sind. Über einen dieser 5 Wege zum Wachstum (Support), spinnt Monika Birkner hier Ihre Gedanken weiter.
Frau Birkner nennt diese oben dargestellte Form der Wissensvermittlung einen “interaktiven Vortrag”. Damit hat sie die Benchmark für zukünftige Vorträge, die ich besuche, sehr hoch gesteckt. Denn was bringt mir ein Abend, an dem ich berieselt werde, aber nichts mitnehme, was ich zeitnah umsetzen werde? Noch besser ist es, wenn der Zuhörer motiviert wird, mit mir wieder Kontakt aufzunehmen, so dass eine Kommunikation zwischen Berater und potentiellen Kunden entsteht. Denn Kommunikation ist der Anfang von allem. Ich habe mir anschliessend überlegt, wie man nach einen interaktiven Vortrag solche eine Kommunikationskette starten bzw. fortsetzen kann:
Zettel und Kugelschreiber mit meinen Kontaktdaten verteilen, auf denen die Teilnehmer ihre Notizen aufschreiben können
Handout mit großen Notizfeldern austeilen, auf denen die Teilnehmer wichtige Erkenntnisse notieren können
Die wichtigsten Regeln auf einer scheckkartengroßen drucken und an die Teilnehmer verteilen
In den Folgetagen weiterführende Informationen zuschicken
Tauschgeschäft anbieten: Wer sich nach einer Woche meldet und seine Fortschritte meldet, bekommt weitere Tipps zum Nulltarif
Nach einer Woche bei den Teilnehmern nachfragen, welche Ideen sie umgesetzt haben
Teilnehmer im Blog präsentieren, die Ideen aus dem interaktiven Vortrag umgesetzt haben
Ein Forum oder Ning-Network auflegen, in dem die Teilnehmer weiter diskutieren können
Welche Wege wählt Ihr, um Kontakt mit den potentiellen Kunden zu halten? Ich freue mich darauf, dass diese Liste noch deutlich wächst.
Update: Monika Birkner hat meinen Beitrag aufgeriffen und weitere Möglichkeiten in einem Blogposting aufgelistet:
Die Teilnehmer schreiben bis zu drei Punkten auf, die sie erreichen wollen, und lassen sich vom Referenten / der Referentin einige Wochen später daran erinnern.
Die Teilnehmer erhalten Unterlagen, mit denen sie weitere Informationen anfordern und / oder sich für einen Newsletter registrieren lassen können.
Vortragende/r und/oder Veranstalter/in prämieren die schnellste und/ oder kreativste Umsetzung.
Referent/in und/oder Veranstalter/in bieten als Belohnung für jemanden, der etwas umgesetzt hat, einen “heißen Stuhl” an, um weitere Anregungen zu erhalten. Das kann sowohl in einer weiteren Veranstaltung geschehen oder virtuell im Rahmen einer Telefonkonferenz oder eines Weblogs (vorausgesetzt, der Teilnehmer ist einverstanden, mit seinen Themen in die Öffentlichkeit zu gehen)
Der Referent / die Referentin besucht weitere Veranstaltungen dieser Reihe.
Der Referent / die Referentin wird Kunde bei interessanten Teilnehmern.