Seit letztem Donnerstag hat New York eine neue Touristenattraktion. Unter der Brooklyn Bridge und an drei weiteren Stellen plätschern ununterbrochen die “New York City Waterfalls”. In einer Vorbereitungszeit von mehr als 2 Jahren wurden diese Kunstwerke entwickelt und gebaut. Über Stahlgerüste in einer Höhe von 40 m wird das Wasser hochgepumpt und fällt dann tosend zu Boden. Die FAZ hat einige interessante Daten recherchiert: “4 Wasserfälle sind ab heute (26.6. – Anm. der Redaktion) 110 Tage lang von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends, mithin 1650 Stunden, zwischen der Manhattan Bridge und Governors Island in Betrieb. 2207 Liter Wasser stürzen dabei in einer einzigen Sekunde dort in den East River, wo er an der Südspitze von Manhattan in die Bay mündet. Übertragen auf die gesamte Installationsdauer wären das 13.116.451.832 Liter umgewälzten Wassers.”
“Vater” dieser Kunstwerke ist Olafur Eliasson, ein dänischer Künstler isländischer Herkunft, der in Berlin und Kopenhagen lebt und arbeitet. Elíasson bezeichnet sich selber als Aktionskünstler und hat u.a. mit seinem Projekt Green River (1998 bis 2001) für Furore gesorgt, als er das Wasser von Flüssen an verschiedenen Orten der Welt mit einem ungiftigen Farbstoff einfärbte, ohne vorher die Öffentlichkeit zu informieren. Wir Frankfurter kennen ihn vom Projekt “light lab”. Auf dem Dach des neuen Portikus in Frankfurt am Main hat er im April 2006 erstmals einen Lichtbogen installiert, der wie eine aufgehende Sonne anmuten soll. Seinen endgültigen, internationalen Durchbruch wird er aber sicher nach dieser Aktionskunst in New York erfahren. Mehr über den Künstler erfahrt Ihr bei Wikipedia.
Mehr als 15 Mio. EUR sollen die “New Yorker Wasserfälle” hinsichtlich Installation und Betrieb kosten. Finanziert wird das Kunsspektakel nicht durch die Stadt New York, sondern durch den “Public Art Fund”, der Geld in Form von Spenden eingesammelt hat. Einer der größten Sponsoren soll die Firma Bloomberg ( Der Gründer Michael Bloomberg ist aktuell Bürgermeister von New York) sein. Die Stadt New York erhofft sich Einnahmen von mehr als 50 Mio. USD durch Touristen, die sich die “New York City Waterfalls” in den nächsten Monaten anschauen wollen. Das scheint gar nicht so abwegig, weil Christo mit seinem Kunstwerk “Gates” (7.500 Stoffbahnen wurde im Central Park über Holztore gespannt) mehr als fünf Millionen Touristen anlockte und damit mehr als 250 USD in die New Yorker Kassen hat spülen lassen.
So einfach kann öffentlich zu Schau gestellte Kunst alle zu Gewinner machen: Den Künstler, die Einwohner und die Stadt selbst in Form von Zusatzeinnahmen. Schade nur, dass Berlin solch eine Chance nicht genutzt hat, wohnt der Künstler doch in der Spree-Metropole. Andere Städte haben diesbezüglich zwar mehr Einfälle, aber auch nicht den nötigen Atem. In Frankfurt finden spektakuläre Aktionen (wie z.B. Luminale) immer nur wenige Tage statt. Das reicht nicht, um Touristen anzulocken. Dafür muss man die Tore seinens “öffentlichen Museums” schon mehrere Monate öffnen.
Auf den meisten Crowdsourcing-Ideenplattformen wird man meistens mit Peanuts abgespeist, wenn man dort neue und zum Teil bahnbrechende Ideen vorschlägt. Das geht auch anders. John de Mol, bekannt durch Shows wie Traumhochzeit, Deal or no Deal und natürlich auch BigBrother, bietet jetzt (indirekt über seine Firma Talpa USA) bis zu 50.000 USD demjenigen, der ihm eine bahnbrechende Idee für ein neues TV-Showkonzept anbietet. Eigens dafür hat er die Ideenplattform “talpacreative” ins Leben gerufen. Die Vorgehensweise ist wie folgt beschrieben:
Dementsprechend wird pro Monat eine Idee prämiert, für die es 500 USD Prämie gibt. Richtig Geld, nämlich bis zu 50.000 USD, gibt es erst zu verdienen, wenn aus der Idee eine erfolgreiche TV-Show wird. Noch besser fände ich es natürlich, wenn der Ideengeber in Form einer Lizenzgebüur am Vermarktungserfolg mit beteiligt werden würde. Das wäre aus meiner Sicht noch fairer. Doch wie will man heute allein mit einer Idee gutes Geld verdienen, wenn man nicht den Zugang zu den erfolgreichen Produzenten und Vermarktern hat. Deshalb ist das Angebot von John de Mol ein erster guter Schritt, wenn auch noch nicht die Optimallösung.
In wenigen Wochen wird das Blog drei Jahre alt. Deshalb “baue” ich hier gerade um. Ich kategorisiere gerade alle Artikel um, damit in Zukunft jeder in wenigen Minuten genau das findet, was er sucht. Da ich hier bisher mehr als 3.000 Artikel, davon mehr als 2.000 Praxisbeispiele, veröffentlicht habe, verliert gerade der Neueinsteiger den Überblick. Und genau das will ich jetzt ändern.
Ich beginne derzeit mit der Kategorie “Marketing-PR”. Die mehr als 800 Artikel werden in mehr als 20 Detailkategorien aufgeteilt. Es wird sicherlich einige Tagen oder sogar Wochen dauern, bis ich alles umkategorisiert habe. In der Umbauphase mache ich allerdings keine Posting-Pause. Vielmehr werde ich auch in den nächsten Tagen wie gewohnt 2 – 3 neue Artikel pro Tag veröffentlichen. Nach erfolgter Umkategorisierung werde ich dann einige redaktionelle Neuerungen einführen. Lasst Euch einfach überraschen.
Momentan wird wieder ein Stöckchen durch die Blogosphäre geworfen. Konkret werden Marketingblogger gefragt, was ihnen das Bloggen bringt. Ich habe das Stöckchen von Hannes zugeworfen bekommen und beantworte gerne die vier kurzen Fragen.
Seit wann gibt es das Blog?
Das Blog gibt es seit 13. August 2005.
Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Der Auslöser war ein Telefonat mit Robert Basic, mit dem ich zwei Jahre zusammen im m-e-x-Blog gebloggt habe. Im Telefonat sagte mir Robert, dass ich endlich mal wieder loslegen sollte. Und seinem Meister soll man ja nicht widersprechen
Welchen Zweck hat das Blog?
Es hat zwei Hauptfunktionen: Interaktive Ideensammlung und Networkingtool.
Was hat das Blog bisher gebracht?
In jedem Projekt kann ich auf mein Blogger-Netzwerk zurückgreifen. Für die AUFSCHWUNG-Messe habe ich so z.B. erstklassige Referenten gefunden und viele Blogger als Berichtererstatter und Besucher begrüßen dürfen. Ansonsten haben mich viele neue Projekte “gefunden”: Kolumnist bei FTD-Online, Autor bei StartingUp, Referent XING-Workshops Frankfurt, Referent für ein Blog-Webseminar und zahlreiche neue Beratungsprojekte. Zudem wurde ich zu vielen spannenden, exklusiven Veranstaltungen eingeladen, wie z.B. Weisssee 2250. Und natürlich kann ich mein know how, was ich mir durch die Berichterstattung angeeignet habe, in jedem Projekt anwenden.
Nachdem ich im letzten Artikel darauf hingewiesen habe, wie Blogger von PR-Verantwortlichen gerne behandelt werden wollen, widme ich mich jetzt einigen Best-Practice-Beispielen:
Postkartenaktion der marketing-Blogger
Viele E-Mail-Postfächer von Bloggern sind verstopft und einen Telefonanruf halten viele für aufdringlich. Wie soll man denn da als junger Blogger Aufmerksamkeit erhalten? Die marketing-Blogger haben es gezeigt, indem sie zu Beginn ihrer Blogaktivitäten mehr als 100 Bloggern eine Postkarte geschickt haben und so auf sich aufmerksam gemacht haben. Schon in Vertriebsseminaren lernen wir, dass die ungewöhnlichnen Distributionswege meist die erfolgreichsten sind.
Mit Produktproben oder Produktgeschenken die Blogger erfreuen
Aus meiner Sicht nutzen noch viel zu wenige Unternehmen diese Chance der Produktplatzierungen. Denn die meisten Blogger, die etwas geschenkt bekommen, berichten auch darüber. Voraussetzung ist, dass man im Vorfeld genau recherchiert, welche Blogger über welche Produkte gerne berichten und für Produkttests auch offen sind. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man auch vorher nachfragen. Ganz wichitg ist das Follow Up. Hier verschenken die meisten Marketiers enorme Chancen. Eine Erfolgs-Case-Study findet Ihr hier.
Individuelle Geschenke erhöhen die Aufmerksamkeit
Nicht immer ist man selber Hersteller eines Produktes, das viele lieben. Trotzdem kann man mit kleinen Geschenken hohe Aufmerksamkeit gewinnen. In diesem Fall ist aber wichtig, dass man nur Geschenke macht, die der Blogger auch wirklich braucht und worüber er sich auch freut. 08/15-Aktionen laufen hier schnell ins Leere. Vielmehr sollten man sich vorher mit dem einzelnen Blogger beschäftigt haben. Wie so etwas sehr erfolgreich funktionieren kann, seht Ihr hier.
Interaktive Rätsel sind der Knaller
Bis jetzt hat die Tchibo-Ideas-Aktion für den meisten Buzz in der Blogosphäre gesorgt. Das lag daran, dass es sich um eine Rätselaktion gehandelt hat. Das Follow-Up war allerdings mangelhaft. Und wenn in den Päckchen unterschiedliche Dinge gewesen wären, wär auch mehr Interaktion zwischen den Bloggern möglich gewesen.
Immer öfters artikulieren Blogger, wie Sie von PR´lern behandelt werden wollen. Das liegt daran, dass immer mehr PR´ler uns entdecken und unser Blog gerne auch als Medienkanal nutzen, aber dabei aus unserer Sicht noch viele Fehler machen. Ich persönlich denke, es den PR Verantwortlichen relativ leicht zu machen, indem ich im Impressun meine Contact Rules veröffentlicht habe. Auf einen Punkt will ich hier besonders gerne eingehen: Ich bin immer an Praxisbeispielen interessiert, solange sie meine Themenschwerpunkte betreffen: Geschäftsidee, Marketing, Innovation, Neue Produkte, Zukunftstrends, Blogs, Webprojekt und Finanzen.
An vielem bin ich nicht interessiert, wie z.B. Massenmails, lange Ersttelefonate, aussagelose Pressemitteilungen, lange Wartezeiten bei meinen Anfragen…..Auf der anderen Seite schätze ich eher den kontinuierlichen Kontakt. Natürlich haben es auch Blogger, die selber ihren Input in der Blogsphäre bringen, leichter, bei mir durchzudringen. Wir Blogger haben eben einen Gemeinsamkeit. Das verbindet und lässt auch mehr Fehler verzeihen Berücksichtigt bitte immer, dass wir mit dem Bloggen kein Geld oder nur ein Taschengeld beziehen und damit natürlich auch wählerischer sein können und auch weniger Zeit hinsichtlich der Korrespondenz haben. Deshalb lieben die meisten Blogger, so auch ich, den Kontakt per Mail.
Und dann habe ich für alle PR Verantwortlichen noch einen ganz wichtigen Lesetipp. Die PR-Agentur Text100 hat vor kurzem den Blogger Survey 2008 Asia Pacific veröffentlicht. Hier findet Ihr ganz wichtige Aussagen von 125 Top-Bloggern im Asien-Pazifik-Raum hinsichtlich des Umgangs von PR-Verantwortlichen mit Bloggern. Fast alle Punkte kann ich auch für mich unterstreichen. Z.B. wurde folgendes Ranking hinsichtlich der Kontaktaufnahme mit Bloggern erstellt:
E-Mail-Kontaktaufnahme (Rank-Score 5,3)
Kommentar im Blog (Rank-Score 3,8)
Telefonische Kontaktaufnahme (Score 3,3)
Persönliches Meeting (3,0)
Zum Abschluss der Studie gibt es noch viele wichtige Tipps von Bloggern, wie PR-Verantwortliche mit Ihnen umgehen sollten
Behandelt Blogger genauso respektvoll wie andere Medienschaffende, wie z.B. Journalisten.
Respektiert die Ansichten und Meinungsäußerungen der Blogger, auch wenn sie einmal negativ sein sollten.
Informiert Euch vor Kontaktaufnahme über Interessenschwerpunkte des Bloggers und wie er am liebsten kontaktiert werden will.
Füttert die Blogger mit gezielten Informationen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Dosis und nicht mit Massenmails.
Update: Im Grenzpfosten-Blog werden auch Ergebnisse einer aktuellen Umfrage “Blogger vs. PR” veröffentlicht.
2. Update: Olfa Kolbrück hat im off-the-record-Blog 15 Regeln für die Kontaktaufnahme mit Bloggern erstellt. Aber Achtung: Blogger ist nicht gleich Blogger. Es gibt sehr wohl große Unterschiede, weshalb nicht jede Regel für jeden gilt.
Könnt Ihr Euch noch an Paul Potts erinnern? Ja, er ist der Sieger 2007 der Show “Britain’s Got Talent” geworden. Und wie er es geworden ist. Robert Basic hat seinen ersten Aufritt in der Show wie folgt beschrieben: “Der erste Eindruck, wenn man Paul Potts im Video sieht? “Oh my, was ein Loser, komisches Aussehen, schiefe Zähne, null Ausstrahlung, kleiner Hänfling, null Selbstbewußtsein. Mobilfunkverkäufer, auch noch. Der singt bestimmt schrecklich dazu… auch noch ein klassisches Stück, Nessun Dorma, das kann nur ein Pavarotti singen…“. Und es ist wunderbar, dass Gott einem die eigene Arroganz direkt zurück in die Fresse haut:)) Schaut Euch mal die Reaktion der Jury vorher und nachher an;)”
Und auch in diesem Jahr gab es wieder die Show “Britain´s Got Talent”. Der Sieger (ein kleiner Junge mit Tanzeinlagen) hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, aber die Ladies, die ihr oben im Video seht. Sie haben es immerhin in den Endausscheid geschafft. Ich wusste gar nicht, dass es neben E-Gitarren auch E-Geigen & Co. gibt. Und ich konnte mir bisher auch nicht vorstellen, dass klassische Musik in einer so kleinen Besetzung richtig gut klingt. Aber die Ladies haben mich vom Gegenteil überzeugt. Und sie zeigen, wie man “klassische Zutaten” kombiniert mit moderner Technik zu einer einzigartigen Komposition zaubern kann. Sie sind vielleicht nicht die besten Musikerinnen, aber auf jeden Fall einzigartig. Kein Wunder, dass es schon eine große Fancommunity gibt. Und wenn Euch das Video oben mit den gaffenden Juroren nicht gefällt, dann habe ich hier noch eine andere Version für Euch:
Im Rahmen der Berichterstattung über das EM-Halbfinale “Deutschland – Türkei” habe ich gelesen, dass vier Millionen Türken in Deutschland leben. Das ist ehrlich gesagt mehr, als ich gedacht hätte. Nicht alle, aber viele von Ihnen sprechen zu Hause türkisch. Wie wäre es, wenn sich diese Menschen auch beim Einkauf wie zu Hause fühlen könnten, indem Sie in ihrer Muttersprache kommunizieren könnten? Ja, beim türkischen Einzelhändler um die Ecke funktioniert das, aber sonst?
Die Firma Teldafax hat sich z.B. darauf eingestellt. Auf der Webseite werden in der Rubrik “Kontakt” separate Servicehotlines in türkischer, russischer und englischer Sprache angeboten. Das ist ein guter Anfang. In Frankfurt gibt es ein Einzelhandelsgeschäft, das sich auf chinesische Touristen eingestellt hat. Zu den Haupteinkaufszeiten stehen chinesische Verkäufer zur Verfügung. Darauf wird nicht nur im Schaufenster hingewiesen, sondern Touristenführer werden aktiv auf diese Einkaufsmöglichkeit mit “Muttersprachengarantie” hingewiesen.
Überlegen Sie doch auch einmal, welchen Zielgruppen Sie etwas Besonderes anbieten können? Und wenn Sie als Anbieter von Callcenter- und Bürodienstleistungen besondere Fremdsprachen beherrschen, dann könne Ihre Kundenzielgruppe größer sein, als sie denken. Warum bieten Sie nicht Unternehmen an, eine besondere Fremdsprachenhotline anzubieten, die auf sie weitergeleitet wird. Damit könnten Sie gerade mittelständische Unternehmer begeistern, die nicht die (Fremd)Sprache aller Zielkunden sprechen.
Über den viralmarketing-Blog bin ich auf brandfans, eine Tagging und Bewertungsplattform für Marken, aufmerksam geworden. Hier kann jeder eintippen, was er mit einer bestimmten Marke assoziert (1 Wort oder 1 Spruch mit max. 5 Worten) und mit welcher Note er sie bewertet. Anschliessend kann man die Bewertung und alle Tags einsehen, die der Marke zugeordnet werden. An der Größe der Tags erkennt man, welche Begriffe mit der Marke wie häufig assoziiert werden. Und wenn wenn auf ein Tag mit Sternchen klickt, dann bekommt man angezeigt, welche Marken mit diesen Stichworten noch in Verbindung gebracht werden.
Nicht schönes Design, sondern Einfachheit und Funktionalität steht im Vordergrund dieser Marktforschungs-Plattform. Und besonders gut gefällt mir, dass ich sehen kann, mit welchen Begriffen welche Marken assoziiert werden. Deshalb würde ich mir ebenfalls eine Übersicht mit allen Stichworten wünschen, um eben die Suche “umdrehen” zu können und nach Stichworten statt nach Marken suchen zu können. Habt Ihr auch Ideen, die Plattform zu erweitern oder zu verbessern? Dann freuen sich die Macher auf Dein Feedback, denn die Plattform soll auf Basis des Userfeedbacks erweitert werden: “Die Tagging- und Bewertungsfunktionalität sind die ersten Schritte für eine Plattform von und für Markenfans.Mögliche Entwicklungen könnten in Richtung Diskussionsboards, Produkttests, Markenentwicklung oder Ideenpool gehen. Hast Du Vorschläge? Dann teile uns diese hier mit.”
Aus meiner Sicht sollte jeder Unternehmer das Prinzip dieser Tagging-Plattform für seine Marktforschung verwenden. Fragen Sie doch einfach per Mail oder Telefon, mit welchen Begriffen ihre Kunden ihr Unternehmen assoziieren und recherchieren Sie im Internet, welchen Unternehmen diese Topbegriffe noch zugeordnet werden. Und fragen Sie auch ruhig direkt Ihre Kunden, mit welchen berühmten Marken ihre Kunden ihr Unternehmen am ehesten in Verbindung bringen. Damit erkennen Sie schnell, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder in Sackgassen laufen. Und wenn brandfame noch mehr Funktionalitäten anbietet, könnte auch diese Plattform als ideales Befragungstool in Frage kommen.
Es gibt immer mehr Selbständige, die keine statische Webseite in das WWW stellen, sondern an dessen Stelle ein Blog. Diese Entwicklung wird sich sicherlich in Zukunft verstärken. Ein Beispiel dafür ist die Webseite von Jürgen Mayer. Mehr über Jürgen erfahrt Ihr hier. Mehr über seine Intentionen erfahrt Ihr im folgenden Interview:
Wer bloggt hier?
Mein Name ist Jürgen Mayer. Ich bin 30 Jahre alt und arbeite als freier Informatiker. Konkreter bedeutet dies, dass ich als Softwareentwickler, Softwarearchitekt und IT-Berater tätig bin. Ein klarer Fokus liegt im Bereich “Internettechnologien” (spezielle komplexe Webseiten, Softwareunterstützung für verteilte Arbeit, Portale, Wikis, Blogs, andere webbasierte Unternehmenssoftware), Open Source Produkte (Dokumenten Management, Content Management Systeme) und Online-Marketing.
Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
Ich schreibe über oben genannte Themen, also aus meinem Arbeitsalltag, über Problemlösungen, Erfahrungen, aber auch über Web 2.0 und Open Source.
Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
Während meiner täglichen Arbeit suche ich oft nach Informationen im Netz und stelle des Öfteren fest, dass es kaum sinnvolle Ergebnisse gibt. Zu diesen Suchanfragen versuche ich Suchergebnisse zu schaffen und schreibe auf meinem Blog darüber. Vielleicht brauche ich die Ergebnisse selbst noch einmal oder jemand anders hat etwas davon. Ein Beispiel dafür sind Fehlermeldungen, zu denen es kaum Informationen gibt.
Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du?
Den Blog habe ich begonnen um eine sinnvolle Webseite für mich aufzusetzen. Zudem wollte ich Erfahrung mit einem Blog und dem System Wordpress sammeln. Eine spannende Frage für mich ist und war wie sich der Blog hinsichtlich Besucherzahlen und Kommentaren entwickelt. Die Blog-Erfahrungen will ich unter anderem in meinen Beratungen weitergeben. Eine Neukundengewinnung spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Spannend ist es für mich immer neue Leute kennen zu lernen, aus Netzwerken kann sich viel entwickeln.
Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Zurzeit verfolge ich über meine iGoogle Seite 37 Blogs, ein Ranking dazu gibt es nicht. Wenn ich drei Blogs nennen sollte, die ich häufig besuche sind dies die folgenden: Der Exciting Commerce Blog, in der Tat auch dieser Blog und der Blog von Robert Basic.
Was möchtest Du noch sagen?
Herzlichen Dank!
Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich hier im Blog regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich mehr als 125 Blogs vorgestellt, das entspricht ca. 2 Blogs pro Woche. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ich freue mich über jede Bewerbung oder Empfehlung. Derzeit dauert es ca. 30 Tage, bis der Blog nach Einsendung der Antworten vorgestellt wird. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Hier gibt es mehr Informationen zur Aktion.