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January 31, 2009

Wer trägt mehr Risiko, Selbständige oder Angestellte?

Filed under: V - Existenzgründung, V - Management — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Jörg Weisner stellt in einem aktuellen Blogartikel die Frage “Angestellt oder selbständig – wer trägt mehr Risiko?” und gibt auch gleich die Antwort: “Insgesamt unterscheidet sich die Sicherheit eines Angestellten nur marginal von der eines Selbständigen. Mit einem riesen Unterschied. Der Selbständige ist es gewohnt, für sich selbst zu sorgen. Er muss sich immer wieder neu beweisen und auch seinen Kunden immer wieder neu beweisen, dass er sein Geld wert ist. Wenn das nicht klappt, dann spürt er es sofort – in seinem Geldbeutel. Ich bin überzeugt davon, dass diejenigen, die selbständig arbeiten, durch dieses ständige Training ihre Problemlösungsmuskeln stärker ausgebildet haben, als die Angestellten. Sie sind oft widerstandsfähiger. Und genau diese Fitness hilft ihnen in der Krise.”

Damit spricht Jörg einen ganz wichtigen Punkt an. Die vermeintliche Sicherheit im Angestelltendasein ist extrem trügerisch. Fragt doch mal Arbeitnehmer 40 +, die unfreiwillig auf neuer Jobsuche sind. Das ist heute genauso wenig ein Zuckerschlecken wie die Selbständigkeit. Und wenn sich das Arbeitslosengeld I dem Ende neigt, wagen viele dann den kalten Sprung in die Selbständigkeit. Daran kann man sich schnell verkühlen, weil man eigentlich auf dieses neue Abenteuer nicht vorbereitet wurde. Zudem hat man meist einen hohen Lebenstandard und einen Hauskredit zu bezahlen. Das sind alles enorm hohe “Hypotheken” für den Start in die eigene Selbständigkeit.

Besonders brutal für die Neustarter ist, dass sie auf einmal alle Entscheidungen selbst treffen müssen und es nicht mehr viele unsichtbare Hände gibt, die einem viel abnehmen. In solch einer Situation kann man viele Fehler machen. Dieses Gefühl der Unsicherheit lässt viele erstarren. Die Lösung: Man kämpft nicht allein an allen “Fronten”, sondern holt sich Unterstützung. Für fast alle Wertschöpfungsstufen gibt es externe Partner, die einem die Arbeit gegen eine variable oder gewinnabhängige Vergütung abnehmen. Zudem gibt es viele Unternehmer, die sich gegenseitig unterstützen, damit das Sicherheitsgefühl wieder steigern. Die Quintessenz: Man hat es selber in der Hand, wie viel Risiko man zulässt. Das ist im Angestelltendasein selten der Fall. Es wird Zeit, das Wort Risiko neu zu definieren bzw. in einem Zeitzusammenhang zu stellen.

Guter Kundenservice: Wegbeschreibung per Fotos oder Video

Filed under: Marketing - Service — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Braucht man heute eigentlich heute noch eine gute Wegbeschreibung auf seiner Webseite, wo doch viele Besucher im Auto ein Navigationssystem haben? Ich kann das aus eigener Erfahrung nur bejahen. Nicht jedes Navisystem findet z.B. unser Büro, da in unserer Straße die Nummerierung nicht aufsteigend ist. Zudem hat nicht jeder Autofahrer ein Navisystem und zudem kommt auch nicht jeder Besucher per Auto, sondern per U-Bahn, Fahrrad oder Fuß.

Und wie sieht jetzt eine vorbildliche Wegbeschreibung aus? Dann schaut Doch einfach mal auf der Webseite vom Hotel Krone in Neuenburg am Rhein vorbei. Absolut genial finde ich, eine Anfahrtsbeschreibung in Bildern als PDF-Download anzubieten. Mir fehlt einzig die Adressangabe auf jedem Bild und den Vermerk in einer Skizze, von wo das Bild geschossen wurde. Neben der Bilderidee gibt es noch viele andere Anregungen:

  • Ein selbst erstellter Lageplan als Bild.
  • Links zu den entsprechenden Ausschnitten in Google Map & Co.
  • Veröffentlichung der Geokordinaten
  • Wegbeschreibung für Fahrradfahrer
  • Wegbeschreibung in französischer und englischer Sprache.
  • Link oder Kontaktdaten zu lokalen Anbietern von Taxen und Mietwagen.

Gerade den letzten Punkt stellt auch Gerhard Schoolmann im Abseitsblog heraus, durch den ich auf diese gute Wegbeschreibung aufmerksam geworden bin: “Das erfreut nicht nur das Herz der Gäste, sondern auch die Anbieter von Taxen und Mietwagen. Taxifahrer gehören mit zu den wichtigsten Multiplikatoren, weil Gäste sie nicht selten befragen, welche Hotels sie empfehlen können.”

Gibt es noch weitere Möglichkeiten, seine Wegbeschreibung medial aufzupeppen? Ja dann scheut Euch doch mal diese Videobeschreibung zum Weingut des Winzerbloggers an. Finde ich einen guten Zusatzservice, allerdins lässt sich diese Wegbeschreibung nicht so einfach auf den Beifahrersitz legen. Dafür gibt es laut Gerhard einen anderen Zusatzvorteil: “Auf der Video-Plattform werden Menschen auf seine Website aufmerksam, die vielleicht gar nicht nach ihm gesucht haben.”

January 30, 2009

Übersicht von P2P-Kreditvermittlungsplattformen nach Kreditvolumen

Filed under: Crowdfunding, Crowdsourcing, Finanzen — Burkhard Schneider @ 6:45 pm


Quelle: P2P-Kredite

Als ehemaliger Bankkaufmann verfolge ich die Entwicklung der P2P-Kreditvermittlungsplattformen mit viel Interesse und habe über zahlreiche Plattformen bereits hier im Blog berichtet. Es gibt allerdings mindestens einen in Deutschland, der sich noch intensiver mit diesem Thema beschäftigt. Es handelt sich um Claus Lehmann mit seinem P2P-Kredite-Blog. Mich persönlich wundert es, wie wenige Feedreader (90) Claus momentan erst hat. Ich hoffe, dass dies sich bald ändert, weil es ein wichtiger Zukunftstrend ist, mit dem sich Claus beschäftigt.

Heute hat Claus eine sehr ausführliche Übersicht aller P2P-Kreditvermittlungsplattformen in der Welt veröffentlicht, sortiert nach dem Kreditvolumen. Dieser kann man entnehmen, dass sich die deutsche P2P-Plattform SMAVA immerhin schon auf Platz 7 befindet. Allerdings hat die führende Plattform Virginmoney mit knapp 300 Mio. EUR vermittelten Kreditvolumen ein fast 50fach höheres Volumen. Das ist eine Menge Holz.

Wie man der Übersicht entnehmen kann, befinden sich die meisten P2P-Plattformen noch im ersten Entwicklungsstadium. Das wird sich aus meiner Sicht hoffentlich bald ändern. Denn viele Banken zeichnen sich derzeit durch vornehmer Zurückhaltung bei der Kreditvergabe aus. Das gilt vor allem für Gründer. Deshalb hoffe ich auch, dass es endlich P2P-Plattformen spezialistiert auf Gründerkredite gibt. Denn P2P-Plattformen zeichnen sich durch Web 2.0 Elemente aus. Warum soll heute nur Geld verliehen und nicht auch Kontakte und Unterstützung.

Top 10 Marketing – Vertrieb 2008

Filed under: Marketing - Vertrieb, V - Top 10 — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Verkäufer haben nicht immer das beste Image in Deutschland. Doch wie soll ein Unternehmen Gewinn machen, wenn es nicht genug verkauft. Anstatt den Käufern auf die Nerven zu gehen, gibt es auch auch innovative Ideen und Lösungen, den Verkauf anzukurbeln. Meine Top 10 aus dem letzten Jahr präsentiere ich hier gerne:

  1. Gehen Sie neue (Vertriebs-)Wege, statt sich dem Schicksal zu ergeben
  2. Was macht den kleinen Unterschied in der Verkaufsverhandlung aus?
  3. Der erste und der letzte Eindruck zählen
  4. Verkaufstechniken sind out, Verkaufen mit Herz ist in
  5. Start-up nutzt Google Earth für Verkauf von Solaranlagen
  6. Wie Sata die Anzahl der Vertriebspartner deutlich reduziert und trotzdem den Gewinn erhöht hat
  7. White-Label-Lösung als Verkaufshit von myphotobook
  8. magicfruits Beauty Snack: Wenn die Kunden neue Vertriebspartner finden
  9. Selbsternteangebot als Cross-Selling-Instrument
  10. Trek Stop – Automaten für Fahrradfahrer
Die obigen Beispiele und Tipps zeigen, dass man auf einer breiten “Vertriebsklaviatur” spielen kann, wenn man die passenden Ideen hat. Aus meiner Sicht gehen zu viele Verkäufer immer wieder die abetrampelten Pfade. Hier kann man schnell steckenbleiben. Neue Wege sind gefragt. Querdenker haben auch in diesem Bereich Vorteile.

January 28, 2009

Wie Sie mit guten Angeboten mehr Aufträge erzielen

Filed under: V - Tipps und Tricks, V - Uncategorized — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Im November habe ich hier im Blog darüber berichtet, wie man in der Angebotsphase die Abschlussquote deutlich erhöhen kann. Das war mir einen Herzensanliegen, weil viele Verkäufer immer noch denken, dass der Hauptteil der Arbeit geschafft sei, wenn man erst einmal beim Kunden sitzt. Doch dann fangen die Herausforderungen erst an und man kann noch eine Menge Fehler machen.

Jetzt bin ich durch den akademie-Blog auf den Artikel “Gute Angebote schreiben, mehr Aufträge erhalten – So schreiben Sie Angebote, die Ihre Kunden überzeugen!” aufmerksam geworden. Innerhalb des Artikels konzentriert sich der Autor Hans-Jürgen Borchardt auf konkrete Tipps im Rahmen der schriftlichen Angebotserstellung. Folgende fünf Grundbedingungen für ein gutes Angebotsschreiben nennt er, wobei die ersten beiden aus seiner Sicht elementar sind:

  1. Sie müssen das Vertrauen gewinnen
  2. Sie müssen die Erwartungen des Nachfragenden erfüllen
  3. Stellen Sie die Vorteile, die Sie (exklusiv) bieten, heraus
  4. Vermitteln Sie Sicherheit
  5. Formulieren Sie klar und eindeutig

Im Artikel wird weiterhin darauf eingegangen, welche Fragen man im Rahmen eines Kundengespräches stellen sollte, um das Angebot zielsicher und mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit schreiben zu können. Auch hier zeigt sich einmal mehr, dass neben der Ausführung auch die gute Vor- und Nachbereitung unabdingbar für den Erfolg ist.

Ich empfehlen, den ganzen Artikel durchzulesen. Dabei sollten Sie sich beeilen, weil der Artikel nur kurze Zeit kostenlos zur Verfügung steht, Danach haben nur Abonnenten von akademie.de Zugriff auf den Artikel. Es gibt allerdings auch ein kostenloses Probeabo, so dass man für einen Monat ganz tief in dem Archiv wühlen kann, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Top 10 Marketing – Service 2008

Filed under: Marketing - Service, V - Top 10 — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Gerade Gründer, Jungunternehmer und Dienstleister können sich mit einem besonderen Service einmalig positionieren. Das Besondere daran ist, dass dies meist nur Gehirnschmalz und kein Geld kostet. Deshalb lohnt es sich, die folgende Top-10-Liste besonders ausgiebig zu studieren.

  1. Kooperationen als Bestandteil der Servicestrategie
  2. Mit Privilegien und Vergünstigungen einen einmaligen Service anbieten
  3. Mundpropaganda durch außergewöhnlichen Kundenservice
  4. Wie Dienstleister Leidenschaft zeigen können
  5. Wie ein Friseurmeister in Hoyerswerda mit einmaligen Serviceangeboten erfolgreich geworden ist
  6. Clevere Positionierung: Hotels helfen bei jet lag
  7. Wie eine Versicherungsgesellschaft mit besonderen Garantien Kunden gewinnt
  8. Serviceidee eines Querdenkers: Bratwurst-Notfalldienst
  9. HSBC-Kunden können auf Flughafen London Heathrow ihre individuelle Zeitschrift ausdrucken lassen
  10. Ikea: Onlineanzeige der Warenverfügbarkeit mit Prognosetool

Diesmal lohnt es sich besonders, auf die einzelnen Links zu klicken, weil dort meist wiederum viele weitere Service-Ideen präsentiert werden. Somit habe ich es elegant geschafft, hier mehr als 10 interessante Serviceideen zu präsentieren. In dieser Kategorie ist die Qual der Wahl besonders groß.

January 27, 2009

Eine haarige Geschäftsidee

Filed under: Geschäftsidee, Idee - Produkt, Idee - crazy — Burkhard Schneider @ 6:45 pm

Es gibt immer wieder Ideen, wie man mit Abfall Geld verdienen kann. Doch diese Idee ist wirklich crazy. Dannelle German sammelt die Katzenhaare von Frauchen und Herrchen, um daraus z.B. eine kleine Handtasche zu erstellen. Der Spass kostet den Kunden bis zu 300 USD. Aber warum soll es für die verrücktesten Ideen nicht auch einen Markt geben?

Aber warum sollte man aus den Tierhaaren nicht auch andere Dinge machen? Genau! Deshalb gibt es auch Jäckchen aus Hundehaaren. Mit ein bisschen Phantasie wird man sicherlich noch auf ganze Produkte geben, die das Herrchen bei sich tragen kann, um immer ein Teil des Lieblingshundes bei sich zu haben.

Gefunden bei inhabitots via ecowein-Blog via karmakonsum-Blog.

Australisches Fremdenverkehrsbüro vergibt Traumjob an einen Blogger

Filed under: Blog, Marketing - PR — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Wie schaffst Du es, dass Blogger aus der ganzen Welt über Deine Urlaubsregion berichten? Darüber haben sich wohl auch die Verantwortlichen des Fremdenverkehrsvereinigung der “Islands of Great Barrier Reef” Gedanken gemacht. Die Lösung ist spektaktulär. Konkret wird ein Blogger gesucht, der für ein halbes Jahr von einem schönsten Fleckchen der Erde berichten soll und dafür ein schönes Häuschen (Foto oben zeigt Blick vom Balkon) sowie 150.000 AUSD (ca. 75.000 EUR) erhält. Ja, das ist kein Gag, sondern ein echtes Angebot. Folgendes Auswahlverfahren muss man “überleben”:

  • Erste Bewerbungsphase vom 09.01. – 22.02.2009
  • Auswahlphase der Top 50 vom 02. – 24.03.2009
  • Veröffentlichung der 11 besten Kanditaten am 02.04.2009
  • Interview der auserwählten Kandidaten vor Ort ab 03.05.2009
  • Bekanntgabe des Gewinners am 06. Mai 2009
  • Antritt der Arbeit ab 01-07.2009
Schon jetzt ist Resonanz auf die Aktion riesig. Es berichten mittlerweile nicht nur sehr viele Blogger aus der ganzen Welt über die Aktion, sondern es haben sich bisher auch schon mehr als 8.000 mit einem Kurzvideo beworben. So ein Ergebnis kann man eben erzielen, wenn man kleckert, sondern klotzt. Und endlich weiss ich auch, warum Robby seinen basicthinking-Blog verkauft hat. Der will sich anscheinend voll auf die Bewerbung für diesen Traumjob konzentrieren, ganz ohne Plan B :-)

Gefunden beim blogpiloten

January 26, 2009

Jetzt hat die Hausverlosungswelle auch Deutschland erreicht

Filed under: Marketing - Preis — Burkhard Schneider @ 12:45 pm

Im Dezember habe ich hier im Blog über Hausverlosungsaktionen als innovative Alternative zum Hausverkauf berichtet. Gleich kam die Frage auf, ob so etwas aufgrund der rechtlichen Lage (Stichwort: Glücksspielmonopol) auch hier in Deutschland möglich wäre. Eigentlich war es nur eine Frage von Tagen bzw. Wochen, bis auch der erste Hausbesitzer in Deutschland sein Glück versuchen würde, sein Haus zu verlosen und nicht zu verkaufen.

Und tatsächlich sorgt Volker Stiney mit der Idee, sein Haus als Hauptpreis in einem Quiz anzubieten, seit einigen Tagen hier in der Presse für viel Furore. Insgesamt werden unter www.winyourhome.de 48.000 Mitspieler gesucht, die für 19 EUR Einsatz mitspielen dürfen. Nur wer das Quiz erfolgreich löst, darf bei der Verlosung der 100 Preise mitmachen. Der Hauptpreises des Quizzes ist natürlich das Haus von Volker Stiney.

Durch die Konzeption als Geschicklichkeitsspiel wurde die Aktion von den zuständigen Behörden genehmigt, wie Stiney in einem TZ-Artikel beschreibt: „Drei Anwälte habe ich verschlissen, bis ich den Richtigen hatte“, erzählt der Münchner. Denn eine solches Verlosung ist in Deutschland genehmigungspflichtig: „Ich bin oft falsch geschickt worden.“ Jetzt aber ist alles unter Dach und Fach und wird von der Regierung von Mittelfranken als zuständige Behörde beaufsichtigt.”

Ich bin ja gespannt, ob es nicht noch einen Pferdefuß gibt. Auf jeden Fall zeigt die Story, dass man eine Idee aus dem Ausland nicht einfach blind kopieren kann und sollte, sondern mit den entsprechenden Experten so ummodeln muss, dass es auch hier funktioniert und erlaubt ist. Deshalb finde ich es auch nicht verwerflich, sich aus dem Ausland inspirieren zu lassen. Auf die Umsetzung kommt es schließlich an.

Update 28.01.2009: Laut einem Bericht der Deutschen Welle wurde nun auch diese Aktion verboten: “Am Dienstagnachmittag (27.01.2009) hat die für das Glücksspielrecht in Bayern zuständige Regierung von Mittelfranken das Quiz nun vorerst verboten, weil es doch gegen geltendes Glücksspielrecht verstoßen würde. Stiny darf ab Donnerstag, 16 Uhr, keine weiteren Spieler aus Bayern zulassen. Anderenfalls droht ihm ein Zwangsgeld.”

Top 10 Marketing – Preis 2008

Filed under: Marketing - Preis, V - Top 10 — Burkhard Schneider @ 8:45 am

Bild: Pricingmodell Musikplattform justaloud

Meine Leser wissen, dass ich ein besonderes Faible für innovative Pricingmodelle habe. Und deshalb starte ich meine Top-10-Marketingideen-Rankings mit cleveren Preisemodellen aus der ganzen Welt. Es fällt sehr schnell auf, dass wir hier in Deutschland nur selten durch innovative Preismodelle auffallen. Das liegt nicht nur an den Unternehmern, sondern auch den sehr einengenden Gesetzen.

  1. 8 Ansätze, wie man Kunden motiviert, Geld für Leistungen zu bezahlen, die umsonst angeboten werden
  2. Wie Sherry-Erbe Chris Sandeman mit Gratis-Stadttouren viel Geld verdient
  3. Wenn Du Für Dein Haus keinen adäquaten Käufer findest, dann verlose es
  4. Beim Weinversender “BlankBottle” dürfen die Stammkunden den Verkaufspreis von neuen Weinen festlesen
  5. Popcuts: Bei diesem Preismodell erhalten die ersten Käufer eine Beteiligung an weiteren Erlösen
  6. Zeitschriftenabo mit Wechseloption
  7. In Belgien könnte der Bahnpreis bald in Abhängigkeit zur Pünktlichkeit erhoben werden
  8. justaloud – Preis für Musicdownload beginnt bei o und steigt bei erhöhter Nachfrage
  9. Eismann überträgt das Handy-Vertrags-Prinzip auf Gefriergeräte
  10. Free-Copy bietet an Aktionstagen kostenlose Kopien für Studenten an
Wie die obigen Beispiele zeigen, sind Querdenker häufig im Vorteil. Denn selten wird ein ganz neues Preismodell erfunden, sondern aus anderen Branchen übernommen. Allerdings sollte man bei neuen Ideen, wie den Hausverlosungsaktionen, nichts ohne die Rückabsicherung durch einen Rechtsanwalt durchziehen.