February 24, 2009

Das Vortragsprogramm der AUFSCHWUNG 2009 steht diesmal unter der Überschrift: “Wachstumsstrategien für Unternehmer”. Damit werden wir dem Namen der Messe gerecht
Und wir berücksichtigen damit natürlich genau die Wünsche der Besucher. Denn schliesslich gibt es schon zahlreiche Seminare für die Zeit direkt vor der Gründung. Doch wer kümmert sich eigentlich um die jungen Unternehmer nach der Gründung.
Einige Highlights aus dem Vortragsprogramm stelle ich hier gerne vor:
- Vorsicht Entscheidungsfalle! Unternehmer sind zu gut, um in diese Fallen zu tappen
- Wer nicht automatisch Kunden gewinnt ist falsch positioniert
- Virales Marketing via YouTube & Co.
- Mehr Umsatz mit weniger Arbeit – Preise, Honorare und Rabatte richtig gestalten
- Gute Prozessstruktur – mehr Zeit für Umsatz
- Trend Screening
- ANDERS denken :: ANDERS sein – Raus aus der grauen Mitte
- Ideenworkshop – Kreativ denken – Ideenreich sein – Innovativ handeln
- Erfolgsfaktor Kleidung: Das häufig unterschätzte Marketingtool
- Joint-Venture-Marketing
- Nachfragesogsystem
- Neue Märkte, keine Konkurrenz….Von neuen Fischen und unentdeckten Meeren.
- Tipps und Trends – Onlinemarketing 2009
Besucher der letzten AUFSCHWUNG werden einige “Klassiker” entdeckt, aber auch viele neue “Juwelen” ausfindig gemacht haben. Und genau dieser Mix ist gewollt. Denn nach jeder AUFSCHWUNG werten wir aus, welche Vorträge die Zuhörer zu Begeisterungsstürmen veranlasste. Und genau diese Top-Referenten laden wir gerne wieder ein. Trotzdem ist die Qual der Wahl noch groß genug, weil schliesslich vier Vorträge gleichzeitig stattfinden. Und auch dafür haben wir eine Lösung, die ich aber noch nicht hier verraten will.

Habt Ihr auch schon einmal mehrere hundert Briefe einkurvertiert? Das ist nicht nur extrem nervig, sondern auch sehr zeitraubend. Wir lösen das im Unternehmen, in dem wir diese Tätigkeiten outgesourct haben. Damit haben wir das Problem aber nur verlagert, weil unser Outsourcingpartner nun die Arbeit an der Backe hat (und wir die Kosten). Deshalb gibt es spezielle “Briefversandstrassen”, in denen der gesamte Druck- und Kuvertierungsprozeß automatisch abläuft. Aufgrund der Komplexität ist dieser Vorgang allerdings ebenfalls relativ teuer und auch störungsanfällig. Zudem lohnt es sich nicht, für kleinere Auflagen die Maschinen “anzuwerfen”.
Zwar wird heute schon viel per Mail verschickt, das bedeutet aber nicht, dass der Briefversand merklich abgenommen hat. Deshalb lohnt es sich auch in der heutigen Zeit, den Briefversandprozess zu optimieren. Die Schweizer Firma Kern bietet mit ihrer “Briefmaschine” eine revolutionäre Möglichkeit: Aus einem DIN A 4 Papier, das vorher individuell bedruckt werden kann, wird direkt vor Versand ein Briefumschlag erstellt (siehe Graphik oben). Damit kann ich für jede Versandaktion einen individuellen Briefumschlag je nach Bedarf individuell erstellen lassen und muss keine Briefumschläge lagern.
Klingt alles so logisch, dass man sich mal wieder wundert, warum es diese Lösung nicht längst schon gibt. Und genau mit solchen Lösungen kann man sich gerade in den heutigen Zeiten positiv absetzen und schnell viele lukrative Großkunden und Multiplikatoren (= Werbeagenturen) für sich gewinnen. Genial fände ich natürlich, wenn auch der CopyShop um die Ecke solch eine Maschine hätte und ich selbst kleinere Versandaktionen kostengünstig durchführen könnte. Bin gespannt, wann es soweit ist.
Gefunden im innovationwings-Blog
February 23, 2009

Hier im Blog berichte ich meist über neue Business-Ideen. Allerdings mache ich gerne eine Ausnahme, wenn mir die Story besonders gut gefällt. Und genau das ist beim 1. Kartoffel-Hotel Deutschlands der Fall. Auf der Webseite kann man nachlesen, wie die Idee zu dieser einmaligen Positionierung vor mehr als 20 Jahren entstand:
“Vor 20 Jahren hatte man im Ferienclub Lüneburger Heide die Idee, ein Verwöhnwochenende für Landwirte, Obstbauern und Winzer anzubieten. Bezahlt werden sollte allerdings nicht mit Geld, sondern vielmehr mit Naturalien. Es gab eine Preisliste, wie viel Kilogramm Hafer, Heu und Stroh, aber auch Kartoffeln oder Wein man für ein Wochenende liefern sollte. Bereits zu damaliger Zeit waren 80 Pferde im Ferienclub beheimatet, und es war ein sehr schlechtes Jahr für Heu und Stroh. Um an dieses Pferdefutter„heranzukommen“, bot man dieses Verwöhn-Wochenende mit doch recht ungewöhnlicher Zahlungsweise an….
Es blieb jedoch nicht bei Einzelpersonen, die Interesse an dieser ungewöhnlichen Idee hatten. Ganze Dorfgemeinschaften kamen, um das Wochenende zu erleben und mit Naturalien zu bezahlen. Da der Kartoffelpreis zu dieser Zeit niedrig war, wählten viele Interessierte die „Währung Kartoffel“, um das Verwöhn-Wochenende zu erleben. Wagenladungen von Kartoffeln wurden herangeschafft, und plötzlich gab es einen stetig wachsenden Kartoffelberg von mehreren Tonnen. Das Problem war nun allerdings, daß Pferde keine Kartoffeln fressen. Aber der Riesen-Kartoffelberg war da….
Familie Stehr entwickelte eine ausgewogene Kartoffel-Diät, bei der auf gesunde Art und Weise die Pfunde purzeln können. Seitens der Wellness-Gäste wurde diese Diät sehr gut angenommen. Es folgten diverse Bücher rund um die tolle Knolle. Als der Familie Stehr im Rundlingsdorf Lübeln – dem Vorzeigerundling im Wend-land – ein einsamer, verfallener Bauernhof angeboten wurde, kam sie auf die Idee, daraus ein Kartoffelhotel zu machen. Ein Hotel, in dem sich alles um die Kartoffel dreht – vom Zimmerschlüssel bis hin zur Speisekarte.”
Mir gefällt nicht nur die einmalige Positionierung des Hotels, sondern insbesondere die Story dahinter. Denn Grundlage der Idee war die Überlegung, wie man neue Zielgruppe in ein Feriengebiet locken könnte. Leider ging die Rechnung im ersten Moment nicht auf, weil die Bauern (als neue Zielgruppe) nicht mit Heu bezahlten, sondern mit Kartoffeln, für die man erst keine Verwendung hatte. Doch genau hier zeigt sich, ob aus einem kreativen Menschen auch ein Unternehmer wird. Die Famile Stehr hat genau dies bewiesen und wird bis heute mit zahlreichen PR-Berichten dafür belohnt.
Im letzten August habe ich hier im Blog darüber berichtet, wie ein amerikanischer Weinversender eine Weinprobe via Twitter angeboten hat. Eigentlich hat es mich gewundert, dass es fast ein halbes Jahr gedauert hat, bis ich jetzt auch in Deutschland von einer Twitter-Weinprobe lese:
Diesmal ist kein Weinversender der Inititator, sondern es sind drei twitternde Winzer, die jeweils einen ihrer Weine zur Verkostung anbieten. Man kann entweder live vor Ort auf der Cebit dabei sein oder sich vorher das Probepaket für 16.00 EUR plus 6,90 EUR Versandkosten zuschicken lassen und dort verkosten, wo man sich am 7. März um 14:40 Uhr gerade befindet.
Mir persönlich gefällt dieser innovative Ansatz des Weintastings, allerdings gibt es aus meiner Sicht noch extrem viel Verbesserungspotential:
- Wir leben in einem multimedialen Zeitalter. Warum wird deshalb nur Twitter als Kommunikationskanal genutzt? Ich wünsche mir mehrere Möglichkeiten, der Weinprobe beizuwohnen und zu kommentieren.
- Warum werden nur drei Weine angeboten? Ich wünschte mir eine deutlich größere Auswahl, wie bei einer “echten Weinprobe vor Ort”. Dafür braucht es auch nicht ganze Flaschen, sondern kleine Proben (von max. 100 ml).
- Warum werden die Tester im Vorfeld nicht eingebunden und selber um Vorschläge gebeten. Solche Weinzirkel haben enorme Hochkonjunktur. Ich könnte mir deshalb ein Twitter-Weinzirkel vorstellen. Das wäre längst nicht so werblich und würde echte Social Network Komponenten beinhalten.
- Warum werden nicht auch lokale Partner eingebunden (lokale Weinhändler, Restaurants, …), bei denen man die Weinprobe vornehmen kann. Nicht jeder liebt die Weinverkostung vor dem Computer.
February 22, 2009
Momentan überlegen sich viele findige Unternehmer und Medienvertreter, Aktionen gegen die vermeintlich eintretende Wirtschaftskrise zu starten. So sucht das ZDF-Magazin “sonntags” in den nächsten Wochen Menschen, die sich von schlechten Nachrichten nicht lähmen lassen, sondern kreativ etwas für eine bessere Zukunft tun – egal in welchem Lebensbereich. Auf der Webseite steht zur geplanten Aktion folgendes:
“Was tun Sie für die Zukunft?” – mit dieser Frage reisen drei ZDF-Reporterteams vom 23. Februar bis 04. April 2009 durch ganz Deutschland und suchen “Zukunftsmacher”, also Menschen, die die Gestaltung der Zukunft nicht Politikern oder Großunternehmen überlassen. Menschen, die sich den entscheidenden Fragen stellen: Wie will ich in Zukunft leben? Welche Produkte kann ich mit gutem Gewissen konsumieren? Was kann ich als einzelner gegen den Klimawandel tun? Was macht mich wirklich glücklich? Die genaue Terminübersicht des Reiseplans findet Ihr hier.
Und wie es auch nicht anders sein kann, wird die Aktion durch einen Blog begleitet. Die Leser können allerdings nicht nur passiv dabei sein. Auch die Reiseroute bestimmen die Zuschauer mit: Sie geben den Reportern im Blog Hinweise, wo Zukunftsmacher am Werk sind. Einfach eine Mail an zukunftmachen@zdf. de und mit ein wenig Glück stehen die ZDF-Reporter vor der Tür! Ausgestrahlt werden die Beitrag dann in der Sendung “sonntags – TV fürs Leben” jeweils So. von 9:02 bis 9:30 Uhr im ZDF. Wiederholungen gibt es ZDFinfokanal und 3sat.
Das Internet macht es möglich, dass die Arbeit genau dorthin verteilt werden kann, wo sie schnell und günstig erledigt werden kann. Wir haben schon öfters im Blog über solche Vermittlungsplattformen berichtet, wie z.B. über Mechanical Turk oder HumanGrid. Doch gerade in den Entwicklungsländern haben noch längst nicht alle Menschen ständigen Zugang zum Internet. Deshalb ist Nathan Eagle vom Santa Fe Institute in New Mexico auf die Idee gekommen, mit seinem neuen StartUp txteagle die Verteilung der Aufgaben mit Hilfe von Mobiltelefonen vorzunehmen. Damit ist es endlich möglich, auch Menschen in den ärmsten Regionen der Erde Arbeit und (etwas) Brot bringen.
Im Technology Review steht dazu: “Eagle glaubt, dass die Verteilung von Aufgaben an Teilnehmern in Entwicklungsländern per SMS oder Sprachbotschaft sich für Auftraggeber im Westen lohnen könnte – etwa wenn es um die Übersetzung von Dokumenten in weniger oft gebrauchte Sprachen oder die Bewertung der lokalen Relevanz von Suchergebnissen geht. Das ergebe ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial….In den Entwicklungsländern sind Mobiltelefone sogar oft noch stärker verbreitet als im Westen, so dass wir sofort eine Nutzerbasis von mehr als einer Milliarde Menschen haben.”
Es gibt folgenden Knackpunkt: “Eine Herausforderung sieht Eagle noch in der Qualitätskontrolle. Er und seine Kollegen arbeiten deshalb an einem Algorithmus aus dem Bereich des maschinellen Lernens, der die Genauigkeit der Antworten eines Teilnehmers bestimmen können soll. Dazu werden identische Aufgaben an verschiedene txteagle-Teilnehmer vergeben. Bringt nun ein hoher Prozentsatz dieser Personen eine bestimmte Antwort, kann sie statistisch als genaueste Lösung gelten. Liefert eine Person außerdem ständig gute Arbeit ab, gilt sie als vertrauenswürdig, so dass ihr dann mehr Aufgaben zugeteilt werden können – so verdient sie automatisch auch mehr. Eagle räumt allerdings ein, dass das System hier bislang noch seine Schwächen hat. Schwierig seien beispielsweise die Übersetzungsaufgaben, da deren Ergebnisse zum Teil recht subjektiv ausfallen könnten.”
Es klingt alles sehr durdacht. Kein Wunder, gibt es eben schon zahlreiche Anbieter wie Mechanical Turk, die Ihr know how mit einbringen. Zudem gibt es etablierte Partner wie Nokia, die selber hohen Nutzungsbedarf für die Dienstleistungen von txteagle sehen. Die Bezahlung der Arbeiter soll über Handygebührengutschriften oder den Bezahldienst mPesa erfolgen, der sich in den letzten Jahren in Afrika als führender Zahlungsprovider positoniert hat. Im Rahmen dieser Dienstleistung werden Geldbeträge per Handy empfangen oder verschickt, die sich dann bei örtlichen Agenturen oder Postfilialen in Bargeld umsetzen lassen. Nur durch diese bestehende Infrastruktur kann txteagle einen “fliegenden Start” hinlegen.
February 21, 2009
Jan Rosenkranz gewann mit seiner Geschäftsidee eines Bio-Fast-Food-Restaurants zu einem der ersten fünf Gewinner des damals neu aufgelegten Wettbewerbes “enable2start”. Während der 15-monatigen Berichterstattung habe ich immer mehr die Luft angehalten, wie z.B. in meinem Posting am 1.7.2008: “Eher beängstigend finde ich die Zahlen, die der Bio-Fast-Food-Gastronom Jan Rosenkranz veröffentlicht. Der Negativsaldo beträgt im aktuellen Quartal immer noch mehr als 100.000 EUR. Der Schuldenstand liegt bei fast 1.200.000 EUR.”
Damals konnte man schon erahnen, dass es für den Junggastronom Rosenkranz sehr eng werden könnte. Jetzt berichtet cafepress vom Ende des StartUps: “Die grüne Fast Casual-Formel, Ende 2007, in der Hansestadt gestartet, ist am Ende. Unternehmer Jan Rosenkranz hat die Türen geschlossen – schon seit einigen Monaten war der Standort auf dem Markt… Er sah große Chancen, sie ließen sich leider nicht realisieren. Vor der Hamburger Presse: „Ich versuche, die Insolvenz zu vermeiden. Am Ende hat es nicht funktioniert. Es fehlte an neuen Flächen, an Personal und schließlich in der Krise an Geld. Existenzgründung bedeutet eben auch, dass es schiefgehen kann.“
Ich persönlich kenne keine Branche, in der so viele Gründer scheitern, wie in der Gastrobranche. Nach meiner Einschätzung liegt das u.a. an folgenden Punkten:
- Nirgends gibt es so viele Quereinsteiger, die nicht wissen, was sie tun. Fehlendes know-how und falsche Erwartungshaltung führen schnell zur Desillusion.
- Es entstehen zu Beginn meist hohe Investitionskosten, die meisten einen hohen wirtschaftlichen Ballast gleich zu Beginn darstellen. Fehler, die hier gemacht werden, kommen sehr teuer.
- Eine gute Standortanalyse mit kompromisslosen Auswahlkriterien ist elemantar wichtig, wird aber meist nicht professionell durchgeführt.
- Es ist schwierig, serviceorientiertes und gut ausgebildetes Personal zu finden und zu binden. Es reicht längst nicht, nur gutes Essen anzubieten.
Sehr irritierend fand ich auch, dass Jan Rosenkranz gleich bei der Neueröffnung des ersten Restaurants gleich in Aussicht stellte, im Rahmen eines Franchisesystems mehr als 50 Restaurants in den nächsten Jahren öffnen zu wollen. Viele Gründer wollen gleich die Welt erobern, ohne bewiesen zu haben, dass sie es auch können. Deshalb ist aus meiner Sicht Vorsicht angebracht, in ein Franchisesystem einzusteigen, das nicht mindestens 5 gutgehende “Filialen” vorweisen können. Ansonsten übernimmt man sehr schnell die Funktion des Crash-Test-Dummies.
February 19, 2009

An beiden Tagen der AUFSCHWUNG 2009 haben wir einen Raum dafür reserviert, dass an beiden Tagen (13. und 14. März 2009) zu halbstündig abwechselnden Themen ein Erfahrungsaustausch mit den anwesenden Unternehmern erfolgen kann. Im Gegensatz zu den “Frontalvorträgen” steht Ihr als Teilnehmer im Mittelpunkt und könnt Euch mit Euren Fragen, Erfahrungswerten und Ideen live mit einbringen. Folgende Themen haben wir vorgesehen:
- Wie erstelle ich einen BusinessPlan?
- Wie komme ich an meine ersten Kunden?
- Wie finde ich das passende Beratungsunternehmen?
- Wie erstelle ich eine Marktanalyse?
- Wie erhalte ich eine Bankfinanzierung?
- Wie baue ich mein persönliches Unterstützungsteam (Erfolgsteam) auf?
- Existenzgründung 40Plus – Warum es nie zu spät ist?
- Wie gewinne ich einen Gründerwettbewerb?
- GründerInnen aller Nationalitäten – Gründen Migranten anders?
- Wie finde ich das richtige Gründungsnetzwerk für mich?
- Wie finde ich die richtigen Geschäfts- und Kooperationspartner?
Für mich gehörte die Serie “Erfahrungsaustausch für Unternehmer” zu einem der Filetstücke der AUFSCHWUNG 2009. Inspiriert wurde ich von den Barcamps. Denn an den Barcamps gefällt mir am besten, dass die Teilnehmer miteinander diskutieren und so gegenseitig voneinander profitieren. Genau diesen Spirit wollen wir auch bei der AUFSCHWUNG aufleben lassen. Macht einfach mit und seid Teil des Ganzen!
In den Anfangszeiten des best-practice-Business-Blogs habe ich mir öfter mit dem damaligen Schloss-Blogger Stefan Niemayer die “Bälle zugeworfen”, wie z.B. hier, hier, hier und hier. Stefan hatte einfach immer wieder sehr pfiffige Marketingideen. Viele davon hatte er damals selber für das Tagungshotel SchloßHotel & Villa Rheinfels in St. Goar umgesetzt, für die er auch noch heute als selbständiger Marketingberater tätig ist. Nach Beendigung des Schloss-Blogs habe ich Stefan etwas aus den Augen verloren und gar nicht mitbekommen, dass er seit letztem Jahr wieder bloggt.
Konkret wiederentdeckt habe ich Stefan durch die neu eingerichtete Webseite www.wir-trotzen-der-krise.de. Hier sammelt er seit vorgestern Ideen zum Marketing für Hotellerie und Tourismus, um gegen die Krise anzukämpfen, die gerade auch diese Branche brutal heimsucht. Jeder ist aufgerufen, gute Ideen einzureichen, egal ob sie schon umgesetzt wurden oder noch “jungfräulich” sind. Und wer mal keine gute Idee, kann die anderen Ideen bewerten. Der Einreicher der Gewinneridee wird mit einer Übernachtung im Romantikhotel belohnt. Alle anderen werden mit vielen nützlichen Ideen belohnt.
Wenn genug Ideen gepostet wurden, stelle ich hier gerne eine Top-5 oder Top-10-Liste vor. Bis dahin präsentiere ich meine Lieblingsmarketingideen aus den Bereichen Hotel und Touristik vor:
-
Im Brüsseler Hotel Mozart werden freie Zimmer an Obdachlose vergeben
- Hotel mit Schlafgarantie und noch mehr Ideen
- Clevere Positionierung: Hotels spezialisieren sich auf jet-lag-geplagte Gäste
- MyHotel: Hotelzimmer nach Kundenwunsch
- Yotel in Gatwick-London: Das 4-Stunden-Hotel
- Das Matratzen-Hotel – Mit Comarketing zum Erfolg
- Mit MountainAiring Touristen im Sommer in die österreichischen Berge locken
- Schneegarantie für Wintersporturlauber
- Die indivduelle Vorfreude-Webseite für jeden Hotelgast
- Hotel mit individuellen Ein-Check und Aus-Check-Zeiten
- Guest Invest: Wenn der Hotelgast zum Investor wird
- Hotelkette Four Points sucht einen Chief Beer Officer
- Japanisches Hotel bietet Schülern einen Probetag mit Blick hinter den Kulissen
- Clevere Akquiseidee: Hotel übernimmt Taxikosten
- Rezepte der Hotelgäste als Kochbuch herausgeben
Und wieder stelle ich Euch einen Newcomer-Blog vor, nachdem ich über Twitter Werbung für die Serie gemacht habe. So langsam gefällt mir Twitter immer besser. Konkret geht es um cleanthinking.de. Auf den ersten Blick erkennt man, dass hinter dem Blog über umweltschonende Technologien und Lösungen ein professioneller PR-Mann steht, der sehr wohl auch komerzielle Interessen verfolgt. Das finde ich persönlich gar nicht verwerflich. Mir persönlich geht es darum, ob ich objektive sowie nützliche Informationen bekomme und immer klar wird, für welche Firmen der Autor beruflich tätig ist.
- Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
Martin Seufert, Diplom-Kaufmann und hauptberuflich freiberuflicher PR-Berater für Startups aus dem IT, Internet und Hightech-Sektor. Nach der Abgabe meines ersten Blogprojektes TEELOG, kribbelte es, ein neues Weblog aufzubauen.
- Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
Der Slogan lautet: “Sauber in die Zukunft” und dementsprechend beschäftigt sich Cleanthinking.de mit allen Facetten der CleanTech-Branche. Darunter verstehe ich alle Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen oder Dienstleistungen, die dazu beitragen, die Umwelt und Ressourcen im Sinne von ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden oder zu reduzieren. Es gibt derzeit extrem viele, hochspannende Startups in dieser Branche, da lohnt sich die Vorstellung und das Bloggen darüber sehr.
- Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
Der Erfolgsfaktor ist einerseits das Thema, das so breit kein Blogger in Deutschland bislang betreut. In den USA ist das übrigens ganz anders: www.cleantechies.com ist dort zu einem der wichtigsten Wirtschaftsblogs gekürt worden. Eine weiterer Erfolgsfaktor ist der journalistische Anspruch des Blogs und die Mischung der Beiträge: Vom Interview mit einem Investor über die Vorstellung von Startups bis zu knackigen Branchen-News, angereichert um interessante Videos, so sehe ich den USP von Cleanthinking.de.
- Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du?
Ich möchte mit dem Blog einen kleinen Beitrag leisten für ein Umdenken in Sachen Klimaschutz, Nachhaltigkeit etc. Viele wissen mit dem Begriff CleanTech noch gar nichts anzufangen, das möchte ich natürlich ändern. Und ja, ich möchte auch gezielt Kontakte in der Branche aufbauen und selbst viel dazulernen, um irgendwann einmal auf diese Expertise verweisen zu können. Das ist aber Zukunftsmusik. Im Moment ist es einen Monat online und ich bin mit der Resonanz absolut zufrieden.
- Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
- www.deutsche-startups.de
- www.cleantechies.com
- www.best-practice-business.de/blog
- Was möchtest Du noch sagen?
Ich möchte alle dazu aufrufen, mir Themenideen und Vorschläge zu schicken, CleanTech-Unternehmen ermuntern, mich in ihre Presseverteiler aufzunehmen und mir ab und an exklusive Informationen zur Verfügung zu stellen und ich möchte alle ermuntern, im Blog noch stärker als bisher schon zu diskutieren über das, was gebloggt wird oder was sich gerade in der politischen Diskussion zum Thema Green New Deal etwa tut. Ich werde 2009 Gas geben und jeden Interessierten bestens über die CleanTech-Branche informieren
Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich hier im Blog Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich mehr als 150 Blogs vorgestellt. In Zukunft werde ich wider versuchen, jede Woche mindestens ein Blog hier vorzustellen. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass das Blog zum Zeitpunkt der Bewerbung weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Mit dieser Aktion will ich mich dafür bedanken, dass ich zu Beginn von Top-Bloggern wie Robert Basic so stark unterstützt wurde. Hier gibt noch es mehr Informationen zur Aktion. Beste Grüße ins Eintracht-Land
Hinweis zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich hier im Blog Newcomer Business Blogs vor. Bisher habe ich mehr als 150 Blogs vorgestellt. In Zukunft werde ich wder versuchen, jede Woche mindestens ein Blog hier vorzustellen. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass das Blog zum Zeitpunkt der Bewerbung weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und mir zuzusenden. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft vorzustellen. Mit dieser Aktion will ich mich dafür bedanken, dass ich zu Beginn von Top-Bloggern wie Robert Basic so stark unterstützt wurde. Hier gibt noch es mehr Informationen zur Aktion.