Im Google-Reader gehört mein Blog mit fast 8.000 Abonnenten zu den drei meistabonnierten Business Blogs im deutschsprachigen Raum. Das zeigt, dass Content King ist. Denn das Design des Blogs ist jetzt nicht unbedingt ein “Gassenhauer”. Und wirklich aktiv Werbung habe ich auch nicht gemacht. Und deshalb kennen viele Gründer, Unternehmer, Marketingexperten und Co. mein Blog noch nicht. Dass soll nicht so bleiben. Deshalb will ich mich jetzt mehr in anderen virtuellen Netzwerken aufhalten, um diesen Zustand zu ändern.
Angefangen habe ich damit, mich in drei ausgewählten XING-Gruppen zu “tummeln”. Um vergleichen zu können, habe ich ein und denselben Artikel (inkl. identischer Überschrift) “120.000 Marketingideen auf Knopdruck zum Nulltarif? Ist das seriös?” fast zeitgleich am 4.3.2010 in den drei XING-Gruppen eingestellt. Mehr als zwei Wochen später berichte ich gerne über meine Ergebnisse des Vergleichs. Hinter jeder Gruppenbezeichnung steht als erstes die Zahl der Mitglieder und als zweites die Zahl der Artikel, damit Ihr das Ergebnis richtig einordnen könnt:
- XING-Gruppe “Akquisition / Kundengewinnung” (41.220 / 237.353)
Die Performance war in dieser Gruppe mit Abstand am besten. 487 Abrufe und 10 Antworten konnten vermerkt werden. Die Idee der marketingcards wurde zwar kritisch besprochen, aber das mit viel Humor. Der Sieger steht damit eindeutig fest. - XING-Gruppe “Gründer und Selbständige” (78.929 / 115.014)
Obwohl es hier fast doppelt so viele Mitglieder wie in der Siegergruppe gibt, gab es nicht ein Drittel der Abrufe und nur zwei Antworten. Die Antworten waren inhaltlich gut, allerdings mit viel Eigenwerbung verbunden und deshalb nicht ganz neutral. - XING-Gruppe “Querdenker-Club” (69.476 / 85.583)
Das war ein Flop. Nur 35 Abrufe und 0 Antworten. Hallo, lebt diese Gruppe wirklich oder handelt es sich nur um eine Newsletter-Gruppe? Eigentlich dachte ich vorher, dass die Marketingcards von den Querdenkern dankbar aufgenommen und weitergesponnen werden könnten. Das war aber ein Satz mit X.
Eins ist aber jetzt schon klar. Nicht die Zahl der Mitglieder, sondern die Zahl der Artikel ist entscheidend dafür, in welchen Gruppen wirklich etwas los ist und man schnell eine Diskussion anfachen kann. Nach dem ersten Test kann ich auch festhalten: Viel Quantitat = Viel Qualität. Mal schau´n, ob diese Regel auch in Zukunft standhält.
