
Nachdem ich noch gestern arbeiten musste, kann ich heute auf dem Barcamp Frankfurt dabei sein. Als erste Session habe ich mir das Thema “Bloggen – Wie starte ich und vermarkte es” herausgepickt. Referenten sind u.a. Mike Schnoor, Oliver Gassner und Oliver Überholz.
Zuerst gab es einen kleinen Einblick in Wordpress & Co. Dann gab es ein paar Tipps zu Tags, etc. Spannend wurde es, als sich z.B. Jörg Holzmüller vom Saftblog eingeschaltet hat und darauf hingewiesen hat, dass man bei der Blogvermarktung die nicht technikaffinen Leser nicht vergessen sollte.
Erstes Fazit: Mir ist alles zu technikaffin. Begeistert man wirklich Neublogger, indem man mit Ihnen viel über Statistik, Technik % Co. berichtet? Hmmm, ich habe da meine Zweifel. Die Session bestätigt mir einmal mehr, dass wir Blogger zu sehr im eigenen Saft schmoren.
Folgende konkrete Tipps sind bei mir hängengeblieben:
- LiveBlogging LieveBloggen bringt dann sehr viel, wenn das Thema zahlreiche Leser interessiert, aber wenige dabei waren. Ein Best Practice Beispiel ist das Live Bloggen von Mike Schnorr von der Next 07 und das Live Bloggen von Oliver Gassner von der Buchmesse Frankfurt. Auch ein Effekt hat das LiveBloggen von der re publica und Barcamps, allerdings mit Zeitverzug und nicht ganz so stark.
- Jan Theofels T-Shirt Marketingaktion Jan Theofel hat anlässlich seiner WM-Kochrezeptaktion T-Shirts in Berlin auf WM-Parties verteilt und damit seinen Blogtraffic deutlich erhöht. Jan erläutert die Aktion im Kommentarfeld wie folgt: “Die T-Shirts waren nur ein kleiner Baustein von vielen – der Erfolg kam durch die ganze Aktion zustande. Dazu zählte auch das gezielte Ansprechen anderer Blogger (kein Spamming betreiben!), Pressearbeit, etc. Die T-Shirts waren ein nettes Gimmick”
“… im eigenen Saft schmoren.” Schönes Wortspiel im Zusammenhang mit dem Saftblog!
Comment by Jörg Holzmüller — April 22, 2007 @ 2:47 pm
Hätte mich gefreut, Dich zu treffen, Burkhard. Ich war gestern, Du heute in Ffm. Aber was ich sagen wollte.
Wenn auf dem BarCamp über das Thema gesprochen wird, unterhalten sich sicherlich Fortgeschrittene, somit Blogger. Da mag das technikaffine OK sein.
Wenn man aber raus geht ins First Life, braucht man mit Begriffen wie RSS, Feeds, Web 2.0, Trackbacks gar nicht erst zu kommen. Ich habs letzte Woche in einem Blogworkshop wieder erlebt und … wenn Du dich erinnerst, auf der Aufschwungmesse in Ffm kamen schnell Zwischenrufe ob der zu technisch angehauchten Diskussion. Also immer auf die Zielgruppe achten!
Comment by TheoH — April 22, 2007 @ 8:18 pm
Das mit den T-Shirts möchte ich etwas gerade rücken. Die T-Shirts waren nur ein kleiner Baustein von vielen – der Erfolg kam durch die ganze Aktion zustande. Dazu zählte auch das gezielte Ansprechen anderer Blogger (kein Spamming betreiben!), Pressearbeit, etc. Die T-Shirts waren ein nettes Gimmick.
Comment by Jan Theofel — April 22, 2007 @ 11:13 pm
Nachtrag: Dein Feed-Link in der Navigation unten links ist irgendwie broken: “feed://http//” Ob das “feed:” da vorne sinn macht weiß ich nicht aber nach dem http ist auf jeden Fall ein Doppelpunkt angebrachte würde ich annehmen.
Comment by Jan Theofel — April 22, 2007 @ 11:15 pm
Ich hatte auch den Eindruck, dass die Normalbürger / -surfer, die einen Einstieg in etwas mehr Know-How rund ums Bloggen suchten, recht schnell abgehängt waren.
Comment by Frank Hamm — April 23, 2007 @ 4:13 pm
Hi Jan, danke für die Kurzerklärung, ich wollte schon nachhacken wie man den darüber mehr Besucher im Blog hat.
MfG
Michael Finger Holztechniker
Comment by Michael Finger — April 23, 2007 @ 5:19 pm