
Die ENERCON GmbH ist mit über 13.000 installierten Anlagen in über 30 Ländern einer der weltweit führenden Hersteller für Windenergieanlagen. Jetzt hat die innovative Firma ein neues Einsatzgebiet gefunden. Auf dem E-Ship 1, das gerade von der Lindenau-Werft in Kiel vom Stapel gelaufen ist, sollen vier Segel-Rotoren – große Metallzylinder mit vertikaler Rotationsachse und einer Höhe von 25 Metern – installiert werden, die von ENERCON maßgeblich entwickelt wurden. Diese Rotoren sollen die Schiffsmotoren antreiben und so den Treibstoffverbrauch um 30 – 50 % senken. Der Praxisbetrieb (ab 2009) wird zeigen, um wie viel Prozent konkret der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden kann. Das E-Ship 1 wird ENERCON für sich selber verwenden, um die erstellten Windanlagen weltweit zu transportieren.
+++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++ Besuchen Sie am 29. und 30. August 2008 die Energieeffizienz-Messe in Frankfurt am Main (www.energieeffizienz-messe.de). Zielgruppe sind Entscheidungsträger der Wirtschaft (Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter im Energiemanagement, Facility Management, Produktion und Controlling), Vertreter der Immobilienwirtschaft, private Immobilienbesitzer, Handwerker und Multiplikatoren. Hier erfahren Sie von den Ausstellern, im Rahmen von Vorträgen, dem Best Practice Parcours und Einzelberatungsterminen, wie Sie Energie sparen bzw. effizient in Unternehmen und Gebäuden einsetzen können. Wir bieten Ihnen nicht nur einen guten Überblick über vielfältige technischen Lösungen, sondern auch über die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Wir wollen, dass Sie nach dem Besuch der Messe nicht nur einen guten Überblick über alle Einsparmöglichkeiten erhalten haben, sondern (wieder) entscheidungsfähig werden und die nächsten Schritte konkret angehen können, um Energie einzusparen. +++++++++++++++++++++WERBUNG+++++++++++++++++++++
Das Prinzip der Segelrotoren ist schon lange bekannt. Die Segelrotoren nutzen einen besonderen Effekt, den der Physiker Heinrich Gustav Magnus 1852 erstmals experimentell nachgewiesen hat: Ein sich drehender Zylinder, an dem der Wind vorbei streicht, erzeugt eine Querkraft senkrecht zur Windrichtung, der im Falle der Anwendung auf einem Schiff zum Vortrieb genutzt werden kann. Für den Schiffsantrieb hat dieses Prinzip erstmals der Ingenieur und Erfinder Anton Flettner angewendet, der zu Beginn der 20er Jahre auf der Germania-Werft in Kiel ein Schiff mit zwei großen Rotoren ausrüsten ließ. Die “Buckau” hat damals großes Aufsehen erregt und in mehreren Probefahrten die Effizienz der Rotoren erfolgreich unter Beweis gestellt. Sie war aber ihrer Zeit weit voraus und Segelrotoren aufgrund der niedrigen Brennstoffkosten damals nicht interessant für die Reeder. Das hat sich heute grundlegend geändert.
Weitere Infos in der Pressemitteilung von ENERCON
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