Es gibt Empfehlungsmodelle, im Rahmen derer die Empfehlungsgeber eine Tippgeberprovision bekommen. Es gibt Musikplattformen, wie z.B. justaloud, die belohnen die ersten Käufer der Musicdownloads mit sehr niedrigen Kaufpreisen. Und es gibt neuerdings die Musikplattform Popcuts, die beide Modelle kombiniert. Bei Popcuts partizipieren die sog. Trendsetter (frühe Käufer) an allen zukünftigen Verkäufen des Musikstückes in Form einer Umsatzbeteiligung. Damit sollen die “Early Birds” motiviert werden, möglichst vielen Menschen zu empfehlen, ebenfalls das Musikstück zu einem Preis von 0,99 USD zu kaufen. Somit kann sich der Kauf nicht nur schnell amortisieren, sondern sogar ein kleines Geschäft daraus werden.
Picken wir uns ein Beispiel heraus, um es zu veranschaulichen. Mir persönlich gefällt zum Beispiel das Lied “Teleprompt” von der Gruppe “My First Earthquake” sehr gut. Davon konnte ich mich überzeugen, weil ich auf dem Popcuts-Portal die ersten 30 Sekunden der 4,51 Minuten-Liedes kostenlos anhören konnte. Mein nächster Schritt wäre jetzt, das Lied für 0,99 USD auf der Plattform käuflich zu erwerben. Unter der Angabe des Kaufpreises steht die nütztliche Info, dass sich mein Kauf nach weiteren 100 verkauften Musikdownloads dieses Liedes amortisiert hat, weil ich dann 0,985 USD in Form einer Umsatzbeteiligung zurückbekomme. Konkret sieht meine Umsatzbeteiligung wie folgt aus:
- 1 Verkauf: 2.47 ¢
- 10 Verkäufe: 21.0¢
- 100 Verkäufe: 98.5¢
- 500 Verkäufe: $1.87
- 1.000 Verkäufe: $2.35
- 10,000 Verkäufe: $7.70
Gefunden bei Techcrunch via exciting-ecommerce-Blog
Hallo, ich habe gerade diesen Artikel gelesen und ich muss sagen, dass mir das Konzept überhaupt nicht gefällt. Ich sage mal so, klar ist das schon für die Menschen, welche früh ein Stück kaufen, aber meiner Meinung ist das ganze schon ein bisschen Schneeballsystem im Internet. Gruß Michael
Comment by Michael — August 12, 2008 @ 9:16 pm
Irgendwas hast du bei dem Artikel falsch recherchiert:
>>Popcuts Rewards are not money and have no cash value. They are redeemable when you make future music purchases.
Comment by Marek Ventur — August 13, 2008 @ 2:12 pm
[...] Erste Käufer werden langfristig belohnt [...]
Pingback by Wochenrückblick 33/08 | schweizweit.net — August 17, 2008 @ 9:16 am
dieses Prinzip gibt es schon lange in Deutschland. erstmal informieren bevor man aus so einer Sache nen riesen Hype macht, nur weil er aus Amiland kommt. funktionieren wird es weder hier noch dort…..
Comment by Klaus Beyer — August 18, 2008 @ 9:32 am
Hallo Herr Beyer,
wer wendet denn das Prinzip in Deutschland schon lange an? Wir lernen hier gerne dazu.
Comment by Burkhard Schneider — August 18, 2008 @ 12:00 pm
ja ich will auch dazu lernen mir is dieses system im netz mit musik völlig neu und ich bin nicht gerade auf den kopf gefallen…
ziemlich lustig das es immer wieder zu solchen destruktiven anti-posts kommt und dann meistens keine email hinterlassen wird…lieber klaus…nun kannste klotzen mit deinem internet wissen…mich interessiert es wirklich was du weißt was niemand anderes weiß…das wäre dann information aus erster hand…oder soll ich googlen bis mir graue haare wachsen…
ich finde die idee sehr konstruktiv für einen neuen ansatz glaube aber auch nicht das es der große erfolg werden kann weil dafür echt zuwenig €uros von a nach b wandern egal wie man es sich hindreht – das ist nicht attraktiv genug und bleibt dadurch nur ne gute idee…schade
reingehört weiter getanzt…;o)
Comment by andre berg — September 17, 2008 @ 2:28 pm
Hallo Frau Berg,
Sie sprechen mir aus der Seele. Wobei sich die Zahl der destruktiven Kommentare hier im Blog sehr in Grenzen hält.
Ich selber habe das Verständnis, mit diesem Blog einen großen Ideenbaukasten mit hunderten von Puzzleteilen zur Verfügung zu stellen. Es ist der Job von jedem, sie richtig zusammen zu stellen.
Comment by Burkhard Schneider — September 18, 2008 @ 10:15 pm
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