Ich habe mich immer gefragt, warum in es in den Oktoberfest-Bierzelten Musiker gibt, die live spielen. Sorgt das für eine gemütliche Atmosphäre? Macht es das Gegröle der Nachbarn erträglicher? Nein, die Live-Musiker verfolgen nur einen Zweck: Sie sollen regelmäßig einen Aufruf starten, dass die Maßkrüge in die Höhe gestreckt werden und danach mehrere Schlücke vom Gerstensaft genommen werden.
Das Ergebnis: Die Maßkrüge werden schneller ausgetrunken und man muss schnell wieder nachbestellen. So einfach werden in einem Bierzelt also Konsumsignale gesetzt. Und das Ganze wird sogar zum eigenen Event, weil das ganze Bierzelt mitsingt und sich so gegenseitig aufschaukelt.
Überlegt Doch auch einmal, wie Ihr öfters Kaufsignale setzen könnt, ohne damit die Kunden zu nerven oder sogar aufdringlich zu wirken. Ich habe ja bereits vor langem von einer Verkäuferin erzählt, die das perfekt beherrscht. Wenn eine Kundin einen Rock bei Ihr kauft, zeigt sie ihr Accessoires, die perfekt dazu passen. Aus dieser Modeberatung wird schnell eine Vertriebsaktion mit nachhaltigem Erfolg.
[...] Bayern fühlen sich als Kinder des Staates – im Wirtshaus und auf der Wiesn was in Bayern “a Gaudi” heißt. Das Dirndl, das weibliche Pendant zu Janker und [...]
Pingback by Westaflex Markenwelt und Familienbetrieb » Blog Archiv » Nach der Wiesn ist vor der Wiesn — October 7, 2008 @ 5:46 pm
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