In Marketing - Vertrieb

Wie Du mir, so ich Dir

Heute ist die Wirtschaftswelt sehr anonym geworden. Man kauft im Internet, am Telefon, per Fax etc. Dadurch entsteht aber meist keine direkte Beziehung mehr zu seinem Lieferanten. Warum könnte die aber wichtig sein? Weil man z.B. auch seine Lieferanten als Kunden gewinnen will. Das geht aber meist nur, wenn man sich persönlich kennt, von Entscheidungsträger zu Entscheidungsträger und sich gegenseitig in Verantwortung nimmt. Früher war das selbtsverständlich. Der Bäcker ist beim Friseur um die Ecke gegangen und umgekehrt.

Funktionieren solche Geschäfte auf Gegenseitigkeit immer 1 : 1. Nein, das natürlich nicht. Ich kannte z.B. einen Bankdirektor, der hatte mehrere Autohäuser als Kunden und kaufte deshalb immer abwechselnd mal bei dem einen oder anderen Autohaus. Aber er empfahl die Autohäuser, wenn er von ihnen überzeugt war, auch weiter und konnte so auch seinen Kunden etwas Gutes tun, wenn er es nicht selber konnte.

Zugegeben, nicht immer ist es sinnvoll, Geschäfte auf Gegenseitigkeit zu machen. Aber man sollte sich zumindest vor jedem Geschäft Gedanken darüber machen, ob es Sinn macht oder nicht.

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