Vodafone Campus: Einkaufen an Deutschlands erster digitaler Shopping Wall

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Emmas Enkel betreiben digitale ShoppingWall auf Vodafone Campus in Düsseldorf

Vor zwei Jahren habe ich hier im Blog über eine geniale Marketing- und Verkaufskampagne der Supermarktkette Home Plus berichtet, die zum Tesco-Imperium gehört. Die Agentur Cheil Worlwide fotorafierte die Regale des Supermarktes und plakatierte damit verschiedene U-Bahn-Stationen zu. Nun konnten die Passagiere via Smartphone auf die neben den Produktfotos angebrachten QR-Codes „klicken“ und sich anschliessend die Produkte nach Hause schicken lassen. Die Umsätze des E-Shops konnten in dem Kampagnenzeitraum von 2 Monaten um 130 % gesteigert werden. Damit wurde der E-Shop zur Nr. 1 in Südkorea. Und ein paar Goldene Löwen konnten auch abgestaubt werden.

Seitdem gab es zahlreiche CopyCats dieser genialen Idee. Besonders gut hat mir die Idee vom Multchannel-Tante-Emma-Laden Emmas Enkel in Düsseldorf gefallen. Wenn sie am Geschäft ihren Rolladen runterlassen, kann man eine Liste von Produkten sehen, die man via Smartphone bestellen und sich liefern lassen kann. Und genau diese Emmas Enkel sind auch an der nächsten Idee beteiligt, die mir in diesem Kontext wieder sehr gut gefallen hat (weil hier weiter gedacht wurde). Denn am 11. Juli 2013 wurde am Vodafone Campus in Düsseldorf die erste digitale ShoppingWall Deutschlands errichtet. Partner sind Emmas Enkel.

An der ShoppingWall haben die rund 5.000 Mitarbeiter der Unternehmenszentrale die Möglichkeit per Smartphone-App einzukaufen und auch gleich mit ihrem Handy zu bezahlen. Anschliessend erhalten die Käufer noch einen Bon ausgedruckt. Ab 15:30 Uhr können dann die Kunden an der Abholstation in der Kantine die bestellten Waren abholen. Alternativ liefern Emmas Enkel auch direkt nach Hause. Genial an der Idee finde ich den Standort. So erschliessen sich Emmas Enkel eine neue Kundenzielgruppe, nämlich die Mitarbeiter eines Großkonzerns. Zudem ermöglicht die digitale Wand, dass das Angebot auf Knopfdruck geändert werden kann.

Natürlich könnte man sich auch andere technische Lösungen vorstellen, wie z.B. die Integration des Onlineshops in das Intranet der Firma. Letztlich kommt es beim Multi-Channel-Commerce darauf an, dass den Käufern möglichst viele Möglichkeiten und Wege zum Shopping angeboten werden. Und zudem kann die digitale Shopping-Wall auch an ganz anderen Plätzen eingesetzt werden. Vorteil ist, dass nichts mehr plakatiert werden muss. Und Vorteil für Emmas Enkel ist, dass man damit einen weiteren USP geschaffen hat, um für Franchisenehmer attraktiv zu werden. Und Vodafone macht Werbung in eigener Sache. Eine gelungen Symbiose.

Gefunden bei bizforward

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