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ECommerce setzt verstärkt auf den Shop-in-Shop-Trend

Erst vor kurzem habe ich wieder fünf Beispiele präsentiert, wie der stationäre Handel gegen die Abwanderung der Kunden ins Web ankämpft. Zudem erweitert der Offline-Handel um einen Online-Kanal (Multi-Channel), um mit der ECommerce-Welle mit zu schwimmen. Deshalb überlegen auch immer mehr Onlinehändler, wie sie präsenter vor Ort werden können, um den direkten Draht zum Kunden zu bekommen. Die einen mieten dafür eine Show-Wohnung an, andere mieten ganze Flagship-Stores, wieder andere eröffnen PopUp-Stores oder gewinnen stationäre Händler als Vertriebspartner.

Der Online-Juwelier Blue Nile geht noch einen anderen Weg. Er hat sich beim Modekaufhaus Nordstrom eingemietet. In der Hochzeitsmodenabteilung steht nun eine Verkaufsvitrine bestückt mit dem Hochzeitsringsortiment von Blue Nile. Neben der Vitrine steht ein Verkäufer, der den Kunden bei der Anprobe oder Auswahl der passende Ringe gerne hilft. Verkauft wird aber nicht vor Ort, sondern nur via Onlineshop. Und selbstverständlich zeigt der Verkäufer auch passende Stücke im Internet via iPad, falls nichts Passendes in der Vitrine sein sollte. So kann Blue Nile nicht nur neue Käufergruppen ansprechen und erschliessen, sondern erhält auch direktes Feedback zur Sortimentsauswahl, Pricing und Qualität.

Aber auch Nordstrom profitiert davon. Denn es kann sein Angebot gezielt erweitern, ohne selbst sein Sortiment erweitern zu müssen. Dadurch können ebenfalls mehr Kunden als bisher ins das Ladenlokal gelockt werden. Und so können auch ganz neue Untermieter gefunden werden. Bisher kamen als Shop-in-Shop-Mieter nur Händler in Frage, die im stationären Einzelhandel zu Hause waren. Jetzt werden auch ECommerce-Anbieter gezielt angesprochen, um ihren Showroom im Kaufhaus zu eröffnen. Dieser Trend wird sich sicherlich verstärken. Und es gibt jetzt schon spezialisierte Vermittler für PopUp-Shops und Showroom-Flächen in Geschäften, die dabei helfen können, Nachfrager und Anbieter zu matchen.

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