In V - AUFSCHWUNG-Messe

AUFSCHWUNG 2010: Unternehmensnachfolge-Forum zeigt alternativen Weg in die Selbständigkeit

Erstmalig findet das Unternehmensnachfolge-Forum auf der AUFSCHWUNG 2010 statt. Hier können Sie sich nicht nur bei den Ausstellern darüber informieren, worauf Sie bei einer Gründung im Rahmen einer Unternehmensnachfolge achten sollten, sondern Sie können sich im Unternehmensnachfolge-Cafe individuell beraten lassen. Experten zum Thema Unternehmensnachfolge stehen hier für Ihre individuellen Fragen zur Verfügung. Vor Ort finden Sie das Unternehmensnachfolge-Forum im Festsaal auf der linken Seite.

Einen Beratungstermin können Sie unter der Telefonhotline
0180 5 567 867 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunk abweichende Preise möglich) vorab vereinbaren. Das Beratungsgespräch auf der AUFSCHWUNG ist für Sie kostenfrei. Die Telefonhotline ist ganzjährig geschaltet, so dass Ihnen auch nach der Messe weitergeholfen werden kann.

In der Zeit von 16:30 – 18:00 Uhr erhalten Sie im Rahmen von 5 Vorträgen alles Wissenswertes zum Thema Unternehmensnachfolge:

  1. Nachfolge aus der Sicht des Suchenden – Was ist mir wichtig!
    Referent: Maximilian von Haller, Frankfurt

  2. Steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen einer Nachfolge Steuerberater Ortwin Schneider, Wetzlar, Fachberater Unternehmensnachfolge
  3. Persönliche Voraussetzungen des Nachfolgers Nils Hafa, Frankfurt, Unternehmensbörse Rhein-Main

  4. Die Untenehmensnachfolge strategisch gestalten Steuerberater Gerhard Heim, Gelnhausen, Heim und Partner Treuhandgesellschaft mbH
  5. Wie finde ich das passende Unternehmen für mich? Dirk Olbrich, Unternehmensbörse Hessen c/o exact Beratung GmbH

    Koordinator des Unternehmensnachfolge-Forums auf der AUFSCHWUNG 2010 ist die Unternehmensbörse Hessen. Die Unternehmensbörse Hessen ist das Internetportal zur Zusammenführung von Unternehmenskäufern und -verkäufern in Hessen. Die Unternehmensbörse Hessen ist die Dachbörse von vier Regionalbörsen, welche die Gebiete Mittelhessen, Nordhessen, Südhessen und Rhein-Main umfasst. In Zukunft soll das Konzept bundesweit expandieren.

    Die Regionalbörsen werden selbständig und eigenverantwortlich von einem Regionalpartner vor Ort betrieben. Die Betreiber der Regionalbörsen sind in Ihrer Region gut vernetzt und verfügen über vielfältige Kontakte zu den maßgeblichen Multiplikatoren (z.B. Banken, Wirtschaftsförderung, Kammern, Innungen, Rechtsanwälte, Steuerberater). Ziel des Regionalprinzips der Unternehmensbörse Hessen ist, die vorhandenen regionalen Netzwerke zu nutzen, hessenweit zu bündeln und für die effektive Vermittlung von Unternehmensverkäufen zu nutzen.

6 Responses to AUFSCHWUNG 2010: Unternehmensnachfolge-Forum zeigt alternativen Weg in die Selbständigkeit

  1. Unternehmer werden ist nicht schwer, sein Unternehmen zu verkaufen dagegen sehr!

    Im Zeichen der Wirtschaftskrise sehen sich heute viele KMU mit dem Problem konfrontiert, dass der vor 2-3 Jahren ermittelte Unternehmenswert sich binnen der letzten 18 Monate nahezu pulverisiert hat.

    Eine Umfrage bei über 300 KMU kam zu dem Ergebnis: lediglich 20% der KMU hatten den Wert Ihres Unternehmens richtig eingeschätzt. Bei den meisten Unternehmer/innen war der gewünschte Kaufpreis, bedingt durch die Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Umsatz- und Ertragsverlusten, um ein vielfaches überzogen.

    Manfred Schenk Geschäftsführer der GO-Mittelstand KG: „Es ist schon erstaunlich, wie einige KMU Ihren Firmenwert ermitteln. Die am häufigste gebrauchte Formel lautet: Lieferanten- und Steuerverbindlichkeiten + Auflösung der Bankverbindlichkeiten + Altersvorsorge = Firmenwert. Eine objektive Bewertung fand nur sehr selten statt. Dieses Ergebnis ist umso dramatischer, da ein großer Teil der KMU den Verkaufserlös mit in ihre Altersversorgung eingeplant hat!“

    Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, bietet die GO-Mittelstand KG den Service eines kostenlosen „Unternehmenswert-Check“ an. Der „Unternehmenswert-Check“ ist ein Bewertungskatalog, der alle wichtigen Unternehmens-Parameter berücksichtigt.

    Anhand dieser Bewertung ergibt sich der Unternehmenswert – und daraus resultierend, ergeben sich sehr häufig auch die Zahlungsmodalitäten. Der Bewertungskatalog stellt den Kaufpreiswunsch des Unternehmers/in in das prozentuale Verhältnis zum realistischen Wert des Unternehmens. 100% ist der ideale Referenzwert. Mit ansteigender Prozentzahl verschlechtert sich die Verkaufsmöglichkeit.

    Als Wertgrundlage dienen die Faktoren: Kundenstamm, Zukunftspotenzial, Innovationsfähigkeit sowie die Ertragskraft des Unternehmens. Hieraus ergibt sich eine Differenz, oder eine Übereinstimmung, zwischen dem Kaufpreiswunsch- und dem tatsächlichem Wert des Unternehmens.

    Hier eine Ergebnisübersicht:

    * 100-125%. Die Preisvorstellungen des Verkäufers sind realisierbar. Bewertung: Das Unternehmen ist gut positioniert und besitzt Potenzial für weiteres Wachstum. Der anvisierte Kaufpreis wird mit großer Wahrscheinlichkeit erzielt. Der Verkaufsprozess kann unmittelbar eingeleitet werden. Auswirkungen auf die Zahlungsmodalität: Aufgrund der guten Ertragszahlen kann hier mit einer einmaligen Zahlung gerechnet werden.
    
    
    
    * 125-175%. Die Preisvorstellungen des Verkäufers sind bis zu 75% über dem eigentlichen Wert des Unternehmens. Bewertung: Der gewünschte Kaufpreis wird aufgrund des geringen Gewinns zurzeit nicht erzielt! Auswirkungen auf die Zahlungsmodalität: Hier kann der Unternehmer/in im besten Fall mit einer Minderung und mit einer Anzahlungen des Kaufpreises rechnen. Weitere Zahlungen des Käufers werden vom erreichen bestimmter Umsatzzahlen abhängig gemacht. Im Klartext: Werden die Umsatzziele nicht erreicht, fließt KEIN Geld mehr. Optional kann ein Unternehmerdarlehn - Verkäufer gewährt dem Käufer ein Darlehn - in solchen Fällen sehr hilfreich sein. Wer dieses Risiko scheut, der sollte den Verkauf des Unternehmens erst dann einleiten, wenn sich Umsatz und Ertragszahlen wieder positiv entwickeln. Diese Vorgehensweise setzt aber in vielen Fällen ein Umdenken des Inhabers oder der Inhaberin voraus. Die Erfahrung zeigt, nimmt man professionelle Hilfe in Anspruch (inkl. finanzieller Unterstützung durch die KFW-Bank!), steigern sich die Erfolgsaussichten überproportional.
    
    
    
    * Ab 175 %. Die Preisvorstellungen des Verkäufers liegen außerhalb der Realität. Der gewünschte Kaufpreis kann aufgrund des zu geringen Gewinns nicht erzielt werden! Es sind Maßnahmen erforderlich die das Betriebsergebnis nachhaltig verbessern! Alternative: Hier gibt es keine Alternative. Hier hilft nur ein schnelles und zeitnahes Krisenmanagement damit das schlimmste abgewendet werden kann
    

    Fazit: Für viele KMU entpuppt sich das Thema Unternehmensnachfolge zum Albtraum. Ohne eine strategische Neuausrichtung werden viele Unternehmer/innen am „Ende des Tages mit leeren Händen dastehen“.

    Wichtig! Es besteht eine 100% Analogie zum Thema „Suche Teilhaber“ Hier greifen dieselben Parameter wie beim Unternehmensverkauf. Im Prinzip ist es ganz einfach: der Wert des Unternehmens ist die Basis für alle Verhandlungen. Hier entscheidet sich, ob das angestrebte Ziel gelingt, oder nicht!

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