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Kommentarspams in Blogs

Sie kommen immer in Schüben, die Kommentar-Spammer. Welchen Sinn hat es, unsinniges Zeug im Kommentarbereich des Blogs zu schreiben? Es wird auf die eigene Webseite verlinkt und erhöht damit langfristig den Google-Page-Rank.

Wie kann man sich dagegen wehren? Man richtet in seinen Blog einen Spamschutz ein. Kann man damit alle Spammer abwehren? Nein, denn wer die Techniken des Spamschutzes kennt, kann ihn umgehen. Aber auch dafür hat der Jobblogger Marcel Widmer eine „trollige“ Lösung. Er setzt als Webadresse des Absenders folgende URL ein: http://www.jobblog.ch/trolls. Dort findet man dann folgenden Einführungstext: „Jetzt sind Sie auf einer Seite gelandet, auf der Sie eigentlich gar nicht sein müssten. Das haben sie den Blog-Trollen zu verdanken“.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kommentare grundsätzlich vorher zu genehmigen. Das ist zwar etwas zeitaufwendig, hat aber auch andere Vorteile. Man kann grundsätzlich noch einmal die Kommentare durchlesen, bevor man sie freigibt. Wenn die Kommentare rechtlich bedenklich erscheinen, kann man sie auch blocken und den Autor informieren. Genau das ist mir in der letzten Woche passiert und deshalb bin ich den Spammern fast etwas dankbar, dass ich jetzt die Kommentare einzeln freischalten muss. Der Nachteil: Die Kommentare erscheinen nicht sofort, nachdem sie abgegeben wurden, sondern erst wenn sie freigegeben wurden.

4 Responses to Kommentarspams in Blogs

  1. Timo sagt:

    und leider sollte man derzeit als Webseiten-Betreiber auch immer mit Freischaltungen arbeiten:
    http://www.spreeblick.com/2006/04/18/gibt-es-eine-zukunft-fur-foren-und-weblog-kommentare/
    ich hoffe, da ändert sich noch was…
    Timo

  2. Ich habe meine Kommentarfunktion jetzt wieder abschalten müssen. Rekord an einem Tag: 120 Comments mit unsinnigem Inhalt. Dies ist dann schon sehr zeitaufwendig.

  3. […] Sollte sich dann doch ein Kommentarspam durchgemogelt haben, verlinkt z.B. der jobblogger Marcel Widmer auf seine Blogtroll-Seite – siehe mein Blogbeitrag vom 19.4.2006. Robert Basic geht noch einen Schritt weiter und schreibt den Kommentarspammern nachträglich eine Rechnung – siehe hier. Ich habe auch schon mal hier im Blog darüber sinniert, im voraus 10 EUR pro Werbung zu verlangen und dies in AGB´s zu verankern und vor dem Absenden des Kommentars darauf hinzuweisen. […]

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