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Robert Basic ist der Robin Hood der deutschen Bloggerszene

Regelmäßig präsentiere ich montags bei mir im Blog ein anderes BusinessBlog, das ich meinen Lesern als Bloglektüre empfehle. Heute will ich eine Ausnahme machen. Denn heute will ich mir robertbasic.de kein klassisches Business-Blog vorstellen. Und wirklich vorstellen brauche ich das Blog auch nicht, denn wer kennt Robert Basic eigentlich nicht?

Viel mehr möchte ich darauf hinweisen, warum Robert für die Blogszene (fast) unersetzlich ist. Denn er hat nicht nur ein Herz für Kinder, sondern auch für Blogger, die häufig durch eigene Unwissenheit oder auch ohne Zutun in eine brenzlige Situation geraten, sprich abgemahnt werden und dafür eine meist hohe Kostennote enthalten.

Das beste Beispiel dafür, dass Robert der Robin Hood der Bloggerszene ist, hat er vor kurzem wieder einmal erbracht. Konkret ging es darum, dass ein Kommentator im Bachmichels Haus Blog ein Avatarfoto verwendete, dessen wirtschaftlichen Verwertungsrechte Getty Images obliegten. Darauf hin flatterte Bachmichel eine Rechnung von mehr als 1.000 EUR ims Haus, weil er angeblich ein Bild von Getty Images ohne Lizenzerwerb verwendet hatte.

Bachmichel bekam in diesem Fall nicht nur Unterstützung vom eigenen Rechtsanwalt, sondern auch von Robert Basic, der den Fall publik machte (davor haben viele Firmen Angst, weil der Imageschaden größer sein kann, als die eingeforderte Schadenssumme) und via Twitter sogar versuchte, mit Getty Images Kontakt aufzunehmen. Denn in diesem Fall war die Forderung nach Ansicht der meisten Experten sogar nicht rechtens.

Bachmichel bedankte sich bei Robert: „Bei Robert Basic der durch seine Reaktion aus meinen kleinen Schneekugel die ich ins Netz geworfen habe, eine Riesenlawine gemacht hat. Auf meinen Blogpost wurde mehr als 10.000 mal zugegriffen. Außerdem hat sich auf seine Fürsprache hin ein Mittler zu Getty eingeschaltet, der nicht genannt werden möchte, dem es aber zu verdanken ist, das der Fall schnell und zügig zu meinen Gunsten geklärt wurde.“

Dieses Beispiel zeigt, dass auch wir Blogger Anwälte brauchen. Und Robert ist solch ein „Anwalt“, ohne dass er Jura studiert hätte (den Ö- und P-Recht-Schein während Deines BWL-Studiums blende ich aus, lieber Robbie). Natürlich kann das nicht ersetzen, dass sich Blogger selbst erkundigen, was rechtens ist und was nicht. Und nicht immer ist o.K., wenn bei eigenem Verschulden um jeden Preis um Hilfe gerufen wird, aber in vielen Fällen ist es nötig, um der Gegenseite auch eine Armee entgegensetzen zu können. Im häufiger schlichten dann Mediatoren, auch PR-Experten genannt 🙂

2 Responses to Robert Basic ist der Robin Hood der deutschen Bloggerszene

  1. Kathrin sagt:

    robert ist ein toller kerl. ich finde es sehr beeindruckend wie er manchen bloggern unter die arme greift. bei fragen hilft er auch immer gerne :))

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