marketingkooperationen

In Marketing - Koop, V - Buchbesprechung

Mehr Umsatz durch Marketingkooperationen

Anlässlich des neuen Buches von Christian Görtz mit dem Titel „Mehr Umsatz durch Marketing-Kooperationen: Die günstigste und schnellste Strategie, um neue Kunden zu gewinnen“ gab es im Okotober 2010 hier im Blog einen Gastautorenserie zu diesem Thema. Jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden und das Buch selber durchgelesen. Eine Aussage auf der 2. Seite des Buches ist gleich bei mir hängengeblieben:

„In den USA gelten Marketing-Kooperationen schon seit vielen Jahren als das Erfolgsrezept für eine Beschleunigung von Umsatz und Gewinn. Dort spricht man von „JointVenture Marketing“. Jay Abraham, Amerikas Star unter den Marketingberatern, sagt sogar: Wenn ihm jemand alle Strategien und Methoden wegnehmen könnte und er nur eine behalten dürfte, würder er ohne zu zögern sofort Joint-Venture-Marketing wählen.“

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Deshalb will ich hier jeweils ein Beispiel je Kooperationsformen für kleine und mittlere Unternehmen vorstellen, die Christian Görtz in seinem Buch aufgelistet hat:

  1. Host-Beneficiary-Kooperation: Ein Immobilienmakler empfiehlt einen Architekten, wenn das zu vermittelnde Objekt renovierungsbedürftig ist.
  2. Kostenlosen Mehrwertangebote: Ein Weinhändler verteilt an seine Kunden ab einem bestimmten Bestellwert einen Gutschein über ein Weinthermometer beim Haushaltswarenhändler um die Ecke.
  3. Sponsoring: Ein Regalbauer stattet die Leselounge der Buchhändlerschule in der Nähe kostenlos mit Regalen aus.
  4. Kooperationswerbung (Cross-Advertising): Verschiedene Restaurants, Bars und Kneipen im Umfeld eines Kinos erstellen einen Flyer, der Vorschläge enthält, wohin man nach dem Kinobesuch einkehren kann.
  5. Cross-Promotion: Ein Friseur, eine Stilberaterin und ein Wellnesshotel veranstalten ein Schönheitswochenende.
  6. Medienkooperationen: Ein Finanzberater bietet sich als Experte von Telefonaktionen von Radiosendern oder Artikelserien von Zeitungen an.
  7. Querverkauf (Cross-Selling): Beim Apotheker kann man Gesundheitsratgeber eines Verlages erwerben.
  8. Vertriebskooperationen: Eine Masseurin bietet Massagen zu bestimmten Zeiten in Fitnesscentern und Wellnesshotels an.
  9. Bündelung (Product Bundling): Mit einem Backbuch für Muffin-Rezepte wird eine Muffin-Form mitverkauft.
  10. Markenallianzen (Co-Branding): Eine Knigge-Seminar-Anbieter bietet das „Ritz-Carlton-Seminar: Der 5-Sterne-Knigge“ im Hotel mit Menü an.

Je nach Einsatz der Kooperationsformen können Sie ein oder mehrere Ziele erreichen:

  • Marketingkosten senken
  • Kundenbindung
  • Neukundenakquise
  • Ansprache neuer Zielgruppen
  • Imageaufwertung

Im zweiten Teil des Buches wird ausführlich erläutert, wie man konkret Kooperationen plant, vorbereitet, durchführt und zum Schluß Bilanz zieht. Ganz ohne Arbeit geht es nicht. Es werden in diesem Teil des Buches viele Fragen gestellt, die man direkt in den vorgesehenen Feldern beantworten kann. So schlägt das Buch ideal die Brücke von Theorie zur Umsetzung.

Allerdings ganz ohne fremde Hilfe geht es nicht. Mindestens einen Anwalt sollte man einbinden, denn für (fast) jede Kooperation sollte ein Vertrag geschlossen werden. Wenn man das nicht macht, hat man schneller eine GbR gegründet, ohne sich dessen bewußt zu sein. Das böse Erwachen kommt dann früher, als man denkt.

Haben Sie jetzt Lust auf mehr bekommen? Dann kann ich den Kauf des Buches für 17,90 EUR nur empfehlen. Wer erst einmal reinschnuppern will, der kann ob probelesen. Um wem die mehr als 50 Praxisbeispiele im Buch nicht reichen, dem sei meine Praxissammlung in der Kategorie „Marketing-Kooperation“ mit mehr als 150 Erfolgsbeispielen empfohlen.

6 Responses to Mehr Umsatz durch Marketingkooperationen

  1. […] Buch “Mehr Umsatz durch Marketingkooperationen” bringt der Autor Christian Görtz den Stellenwert solcher Marketingkooperationen aus Sicht des […]

  2. […] für die Vermarktung zum Nulltarif finden. Christian Görtz präsentiert in seinem neuen Buch “Mehr Umsatz durch Marketingkooperationen” ein passendes Beispiel: Verschiedene Restaurants, Bars und Kneipen im Umfeld eines Kinos erstellen […]

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