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In Crowdfunding

Seedmatch entwickelt sich zu einer der wichtigsten Informationsquellen für Gründer

Die Entwicklung von Seedmatch ist beeindruckend, insbesondere weil viele Experten in der Anfangszeit wohl eher skeptisch waren, ob Seedmatch tatsächlich zum nachhaltigen Player in der Gründer- und Finanzierungslandschaft Deutschlands aufsteigen könnte. Jetzt gibt es diesbezüglich fast keine Zweifel mehr. Seit dem Start im August 2011 hat Seedmatch mehr als sechs Millionen Euro Beteiligungskapital für StartUps eingesammelt. Damit hat sich Seedmatch nicht nur als klarer Marktführer im deutschen Crowdinvesting-Markt etabliert (gefolgt von Innovestment mit 1,4 Mio. und Companisto mit 1.3 Mio. EUR), sondern auch als Marktführer im deutschen Crowdfunding-Markt (Startnext hat seit dem Start im Sommer 2010 knapp 4,2 Mio EUR eingesammelt).

Aber nicht nur das kumulierte Fundingvolumen, das Seedmatch bisher generiert hat, imponiert mir. So steht Aoterra kurz davor, 700.000 EUR Beteiligungskapital via Seedmatch einzusammeln. Da kann man schon lange nicht mehr von Peanuts reden. Aber nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite ist Seedmatch sehr gut aufgestellt. Bisher haben mehr als 2.600 Investoren mehr als 7.000 Investments auf Seedmatch getätigt und damit bisher 40 Finanzierungsrunden für junge Unternehmen erfolgreich durchgeführt und unterstützt. Das durchschnittliche Investment lag bei 637 Euro. Und immerhin gibt es schon mehr als 250 Investoren, die mehr als 5 StartUps Beteiligungskapital zur Verfügung gestellt haben. Die Stamminvestorenquote liegt damit immerhin bei knapp 10 %. Weitere Statistikinformationen gibt es weiter unten in der Infografik.

Mir kommt bisher in der Öffentlichkeit viel zu kurz, dass Seedmatch viel mehr leistet, als nur „Mikro-Beteiligungskapital“ für StartUps zur Verfügung zu stellen. Vielmehr bringen sich viele Mikroinvestoren nicht nur mit Geld ein, sondern unterstützen die StartUps in vielfältiger Form, ob im Rahmen des Fanvertisings, des Fan-Consultings etc. Damit etabliert sich Seedmatch auch als Crowdsourcingplattform. Weiterhin hilft es den StartUps bei ihrer PR-Arbeit. Denn viele Journalisten werden erst durch Seedmatch (und bedingt durch den Fundingerfolg) auf diese StartUps aufmerksam bzw. sind bereit, über sie zu berichten. Zudem werden auch viele professionelle Investoren so auf diese StartUps aufmerksam und erwärmen sich für Anschlussfinanzieren. Zudem hilft Seedmatch den StartUps, Unternehmenswerte festzumeiseln.

Aber Seedmatch hilft nicht nur den StartUps, sondern auch der gesamten Gründerlandschaft in Deutschland. Denn Seedmatch zeigt auf, welche Investmentangebote aus Sicht der Investoren besonders attraktiv sind (und welche weniger). Noch wichtiger: Seedmatch veröffentlicht für jedes Funding einen Kurz-Businessplan, den alle (und nicht nur interessierte Investoren) einsehen können. Das ist perfekter Anschauungsunterricht für Gründer. Wenn mich heute Gründer fragen, wo man Einblick in viele Businesspläne mit Vorbildcharakter (zum Nulltarif) erhalten kann, dann empfehle ich heute immer Seedmatch. Denn Seedmatch ist heute eine wertvolle Informationsplattform für Gründer geworden. Letztlich schafft es nur ca. jeder 20. Bewerber, bei Seedmatch ein Funding durchführen zu dürfen. Insofern handelt es sich um eine sehr gute Positivauslese.

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One Response to Seedmatch entwickelt sich zu einer der wichtigsten Informationsquellen für Gründer

  1. […] kurzem habe ich hier im Blog u.a. über die enormen Fortschritte der Crowdinvestingplattform Seedmatch berichtet: “Seit […]

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