In Crowdsourcing

Wann entdecken die Webanbieter ihre Fanshops als Crowdsourcing-Spielwiese?

Patrick Ohler, Gründer und Geschäftsführer der Online Community Wer-kennt-Wen.de, hat beim Erfahrungsaustausch für Unternehmer der Wirtschaftsjunioren Frankfurt erwähnt, wie wichtig der Fanshop für die Vermarktung des Portales wäre. Es könne einem nichts besseres passieren, wenn die Kunden Fanartikel kaufen würden, um damit Werbung zu machen und ihre Begeisterung für den Anbieter auszudrücken. Deshalb sollte man mit dem Fanshop auch kein Geld verdienen und Produkte zum möglichst günstigen Preis anbieten.

Kiva geht noch einen Schritt weiter. Hier entwickeln die Fans von Kiva eigene Produkte, die andere Fans erwerben können. Gutes Beispiel dafür ist der Kiva-Wandkalender 2010. Diesen Wandkalender haben Fans von Kiva entworfen. Er wird seit kurzem zum Verkauf angeboten. Die Besonderheit: Den Kalender gibt es im 10er-Pack für 20 USD zu kaufen. Damit kostet jeder Kalender nur 2 USD und man hat neun weitere Kalender zur Verfügung, die man verschenken kann.

Ich gehe fest davon aus, dass sich in nächster Zeit viele Fanshop-Verantwortlichen vom Kiva-Beispiel inspirieren lassen und selber Fanprodukte von den Fans selber entwickeln lassen. Damit meine ich jetzt keine Shops a la Spreadshirts. Nein, ich meine, dass die Fans auch in die Entwicklung der Produkte eingebunden werden. Warum könnten nicht ganz neue Produkte von Crowds entwickelt werden, die exklusiv über einen Fanshop eines Anbieters angeboten werden. Dadurch könnte Produkte viel schneller in den Markt gepusht werden. Geht nicht, gibt´s nicht!

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