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Eine gute Crowdsourcingaktion endet nicht mit der Ideengenerierung

Volkswagen Canada ruft derzeit alle auf, Ideen für einen neuen Werbespot via Facebook einzubringen (siehe Youtube-Video weiter unten). Um einen roten Faden zu bieten, wurden bereits zwei Spots gedreht und die Fans sind jetzt aufgerufen, Ideen für den 3. Spot einzubringen. Das grenzt zwar die Gestaltungsfreiheit der Teilnehmer etwas ein, dafür ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zielgerichtet gute Ideen eingebracht werden. Aber die Fans dürfen nicht nur Ideen einbringen, sondern können auch anschließend den gesamten Prozess von Erstellung eines Videospots bis Ausstrahlung „hinter den Kulissen verfolgen.“

Dieses Beispiel zeigt aus meiner Sicht ganz gut, dass man eine Crowdsourcingaktion nicht „stand alone“ starten muss, sondern in ein Gesamtkonzept einbetten kann. Zudem zeigt es, wie man die Facebook-Fan-Zahlen durch eine Mitmachaktion deutlich steigern kann. Aber die wichtigste Message ist aus meiner Sicht: Auch wenn die Ideengenerierung vorbei ist, sollte man die Teilnehmer an den weiteren Schritten teilhaben, selbst wenn sie dann keine „Hauptrolle“ mehr spielen. Teilhabe ist ein wichtiges Element, selbst wenn die Crowdsourcingaktion in ein Gesamtgefüge eingebettet ist.

One Response to Eine gute Crowdsourcingaktion endet nicht mit der Ideengenerierung

  1. Justin sagt:

    Guter Post! Ich werde da nochmal versuchen mehr zu erfahren!

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