In EnergieEffizienz-Messe

Wer gewinnt das Rennen zur Energieeffizienz-Hauptstadt Deutschlands?

Jeder einzelne kann bei sich zu Hause und im Unternehmen seinen Beitrag leisten, dass Energie eingespart wird. Aber wir sind auch alle Mitglieder unserer Gemeinde, Kommune oder Stadt. Und hier sollten wir den Politikern auch auf die „Finger schauen“. Erstens braucht es meist Anstösse von aussen, damit Politiker in Bewegung kommen und zweiten werden in vielen kommunalen Einrichtungen viel Strom und Energie verbraucht. Hier lohnt es sich entsprechend, Energieeffizienz-Massnahmen einzuführen.

Im Vortragsprogramm der EnergieEffizienz-Messe Frankfurt 2009 haben wir entsprechend zahlreiche Vorträge, in den aufgezeigt wird, wie man in Kommunen Energie einsparen kann:

  • Solarstadt Marburg: Erfahrungen und Praxisbeispiele
  • Kommunaler Klimaschutz im Überblick – Erfahrungen aus dem Projekt „Strategien von Kommunen zur Erreichung von Klimaneutralität“
  • Das energieeffiziente Krankenhaus – Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt FraunhoferUMSICHT
  • Energieeffiziente Rechenzentren
  • Mit dem Ideen- und Innovations-management zur verbesserten Energieeffizienz
  • Ecotraining – Energiesparendes Fahren mit Kraftfahrzeugen, Lastkraftfahrzeugen und Bussen
  • Aufmerksamkeit für Energieeffizienz schaffen: Die Macht der Medien über PR sichern

Ein absolutes Highlight ist sicherlich der Vortrag des Marburger Bürgermeisters Dr. Kahle am 16.09.2009 von 14. – 15.00 Uhr im Raum Merkur mit dem Thema: „Solarstadt Marburg: Erfahrungen und Praxisbeispiele“. Mit der Verabschiedung der Marburger Solarsatzung sollten alle Häuslebauer verpflichtet werden, bei Neubauten Solaranlagen zu installieren. Das zuständige Regierungspräsidium hatte allerdings etwas dagegen. Deshalb mussten neue Ideen her, die dazu führen, dass Marburg bei Einführung erneuerbarer Energiequellen weitere eine Vorreiterrolle einnimmt.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt stellt die Ausstellung „IMAGINE“ zur Verfügung. Hier werden zwanzig Erfolgsbeispiele aus Kommunen präsentiert, Energie nennenswert einzusparen. Und schliesslich sollte jeder auch einmal den Stand des Energiereferates besuchen. Hier stehen die Mitarbeiter gerne zur Verfügung, um zu informieren, warum Frankfurt bei Passivhausgebäuden und Blockheizkraftwerken (Stichwort: Dezentrale Energie) die Nase vorn hat. Die Chancen stehen gut, Frankfurt als Energieeffizienzhauptstadt Deutschlands zu positionieren.

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