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Inkubatoren für Hardware-Startups sind im Trend

Nur wenige Erfinder schafften es in der Vergangenheit, ihre Erfindung zur Marktreife zu bringen und anschliessend reich damit zu werden. Dank Crowdfunding sind jetzt die Chancen viel besser, weil dadurch ein Markttest inkl. einer Vorfinanzierung der ersten Produktionsmenge möglich wird. Allerdings lauern auf dem Weg zum serienreifen Produkt noch viele andere Hürden, die nur wenige Erfinder erfolgreich überspringen. Deshalb haben jetzt in den USA das Elektronik-Handelsunternehmen Radioshack gemeinsam mit PCH, ein Spezialist für die Entwicklung von Produktinnovationen, den Inkubator Radioshack-Labs gestartet.

Das Team von Radioshack-Labs will dabei Erfinder und StartUps vom Konzept über Produktion und Logistik bis zum Vertrieb unterstützen und begleiten. Ein besonderer Mehrwert des Inkubator-Angebotes besteht darin, dass die Erfinder ihre Produkte in den Regalen in den bis zu 2.000 Radioshack-Shops und auch auf der Webseite des Händlers prominent platzieren lassen können. Mittelfristig will Radioshack die Produkte in einem besonderen Bereich im Ladengeschäft vorstellen.

Die Pipeline von Radioshack-Labs ist dank des bereits existierenden PCH Access-Programms schon gut gefüllt. Dazu gehört z.B. der modulare Elektronikbaukausten littleBits, der ab Spätsommer in den Radioshack-Geschäften erhältlich sein wird. Ab sofort können sich auch Erfinder direkt auf der Webseite des Inkubators anmelden. Sie erhalten automatisch eine Info, wenn sie Ihre Idee über ein Registrierungsformular einreichen können. Die Erfinder erhalten nach der Einreichung zeitnah Feedback, ob und warum ihre Ihre Idee in das Inkubator-Programm aufgenommen werden oder nicht. Ziel ist es, ca ein Dutzend neuer Produkte pro Jahr serienreif zu machen.

Ich hoffe, dass sich mehr Handelsunternehmen an Radioshack ein Beispiel nehmen und ähnlich Inkubator-Konzepte in Zusammenarbeit mit anderen Experten aufbauen werden. Während StartUps im Internetsektor heute die Qual der Wahl bei der Auswahl eines passenden Inkubators haben, ist dies bei Hardwareprodukten noch nicht der Fall. Gerade Handelsunternehmen können hier einen wichtigen Zugang zum Markt bieten und durch so ein Programm evtl. auch Eigenmarken mit hoher Marge und Alleinstellungsmerkmal auf den Markt bringen. Was für Onlinevideoanbieter gilt, sollte auch für Hardware-Händler gelten.

One Response to Inkubatoren für Hardware-Startups sind im Trend

  1. Die Radioshack-Labs sind eine wirklich gute Idee, um Hardware-Ideen zu pushen.

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