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In V - Existenzgründung

Israel plant StartUp-Visa für ausländische Gründer

Tel Aviv gilt als eine der attraktivsten Städte weltweit für High-Tech-Gründer, obwohl die Mieten hier sehr hoch sind. Allerdings fördert Israel auf vielfältige Art und Weise High Tech Unternehmen, auch weil das die einzige Chance für ein Land ist, das keine alteingesessene Industrie vorweisen kann. Zudem ist Tel Aviv für seine lockere, kreative Szene bekannt.

Ganz wichtig: Im Land werden Menschen hoch geschätzt, die versuchen, Grenzen zu überwinden und Neues zu schaffen. Das ist wohl der beste Nährboden für eine lebendige, aktive Gründerszene. Und wenn ich erst einmal an einem Ort wie Tel Aviv eine kritische Masse an StartUps ansiedelt, entwickelt sich eine Sogwirkung. Das haben längst auch Investoren und VC-Gesellschaften auf der ganzen Welt entdeckt. Und in vielen Städte-Rankings steht Tel Aviv hinsichtlich der Attraktivität für Gründer sehr weit oben. Allerdings ist Israel ein kleines Land. Die Zahl potentieller Gründer ist hier begrenzt.

Deshalb plant das Israelische Ministerium für Wirtschaft, ab 2016 ausländischen Gründern ein StartUp-Visa für bis zu fünf Jahre zu geben, damit sie in Israel nicht nur innovative Projekte (z.B. an den Hochschulen) entwickeln, sondern auch ihr Unternehmen in Israel gründen. Man erhofft sich auch davon, dass durch diese ausländischen Gründer neue Märkte für Israel erschlossen werden können. Von diesem Beispiel sollte sich Deutschland inspirieren lassen.

Mehr Infos dazu gibt es hier.

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