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Onlineshop Winecrasher zeigt das Weinetikett erst nach dem Kauf

Als Onlineshop, der günstige Preise anbietet, ist es gar nicht so einfach, Produkte von Markenartiklern überhaupt oder in ausreichender Zahl zu erhalten. Denn Markenartikler möchten nicht, dass ihre Produkte zu „Ramschpreisen“ verscherbelt werden. Das ist nicht gut für das Image und bringt Ärger mit Vertragshändlern, die seit vielen Jahren treu sind und hohe Preise bei den Kunden durchsetzen. Wie kann man das Dilemma nutzen?

Das E-Commerce-StartUp Winecrasher, das im letzten Sommer an den Start ging, hat eine Lösung für dieses Problem gefunden. Im Onlineshop werden Topweine aus aller Welt zu den niedrigsten Preisen (im US-Endkundenmarkt) angeboten, dafür wird bis zum Erwerb des Kunden nicht das Etikett des Weingutes gezeigt. Somit soll das Image der Topweingüter nicht darunter leiden, dass die Weine bei Winecrasher zu Dumping-Preisen angeboten werden. Dabei bedient sich Winecrasher der Preissuchmaschine www.wine-searcher.com.

Kann das funktionieren? Ja, wenn die richtigen Stellschrauben gestellt werden. So bietet Winecrasher nur Weine an, die von führenden Weinkritikern wie Robert Parker Wine Advocate , Wine Spectator , Antonio Galloni und Burghound mit Bestnoten bewertet wurden. Zudem muss der Kunde, wenn er nach Kauf doch wieder canceln will, 5 EUR Stornierungsgebühr pro Flasche bezahlen. Unabhängig davon gibt es selbstverständlich eine 30-Tages-Zufriedenheitsgarantie. Der Kunde kann bei Nichtgefallen Wein wieder zurückgeben, aber nicht, bevor er ihn nicht probiert hat.

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