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Hyperloop kommt voran

Bereits im Juli 2013 haben wir hier im Blog erstmals über eines der neuesten Ideenkinder von Elon Musk berichtet, dem Hyperloop. Dabei handelt es sich um ein Magnet-Schwebebahn-Transportsystem (für Mensch und Waren), das nach einer Mischung aus Rohrpost und Transrapid anmutet. Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 1.000 km/h soll in Zukunft die Reise mit dem Hyperloop von San Francisco nach Los Angels weniger als 30 Minuten dauern.

Viele waren skeptisch, ob aus dieser Utopie bald Realität wird, schliesslich verkündete Elon Musk sehr schnell, dass er sich persönlich nicht um dieses Projekt kümmern könnte, sondern es anderen Playern überlassen würde, diese Idee in die Wirklichkeit zu transportieren. Gleich mehrere Wettbewerber schicken sich an, den Traum zur Realität werden zu lassen.

Sehr gut dabei ist „Hyperloop One“, die bis vor kurzem noch Hyperloop Technologies hießen (aber wegen der Namensähnlichkeit mit dem Konkurrenten „Hyperloop Transport Technologies“ den Namen erst kürzlich änderten). Für heute wurde die erste Testfahrt angekündigt (die eigentlich nach ersten Planungen schon im Jahr 2015 stattfinden sollte).

Sehr gut kommt „Hyperloop One“ auch mit der Einwerbung von Kapital für dieses kostenintensive Projekt weiter. Aktuell habe man (nach 40 Mio. USD) weitere 80 Mio. USD Beteiligungskapital einsammeln können. Zu den Investoren gehören nicht nur General Electric sndern auch die französische Eisenbahngesellschaft SNCF.

Und mittlerweile wird nicht nur eine Verbindung zwischen San Francisco und Los Angeles angestrebt (voraussichtliche Baukosten liegen bei 16 Mrd. USD), sondern z.B. auch zwischen Helsinki und Stockholm. Auf jeden Fall sind auch in Schweden, Finnland und der Schweiz schon entsprechende Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben worden.

Der Hauptkonkurrent Hyperloop Transport Technologies schläft allerdings auch nicht und hat diese Woche eine neue Magnetschwebetechnik lizenziert. Gegenüber der üblichen Magnetschwebetechnik soll die neue Technik laut HTT eine kostengünstigere und sicherere Alternative sein. Diese passive Magnetschwebetechnik benötigt beispielsweise keine teure Infrastruktur wie Stromtrassen, die entlang einer Strecke bei der herkömmlichen Magnetschwebetechnik im Einsatz sein müssen.

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