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Alexander Greisle verlangt ab sofort je Werbekommentar eine Spende von 250 EUR

In den letzten Wochen gab es wieder einen regelrechten Angriff der Kommentarspammer. An einigen Tagen habe ich bis zu 500 Kommentarspams gezählt. Da dieses Problem nicht wirklich neu ist, gibt es auch schon einige Lösungsansätze. Die wichtigste Lösung besteht darin, einen guten Spamfilter zu haben.

Sollte sich dann doch ein Kommentarspam durchgemogelt haben, verlinkt z.B. der jobblogger Marcel Widmer auf seine Blogtroll-Seite – siehe mein Blogbeitrag vom 19.4.2006. Robert Basic geht noch einen Schritt weiter und schreibt den Kommentarspammern nachträglich eine Rechnung – siehe hier. Ich habe auch schon mal hier im Blog darüber sinniert, im voraus 10 EUR pro Werbung zu verlangen und dies in AGB´s zu verankern und vor dem Absenden des Kommentars darauf hinzuweisen.

Der work-innovation-Blogger Alexander Greisle hat sich ebenfalls Gedanken zu diesem Thema gemacht und sich für folgenden Modus entschieden: „Mit dem Klick auf den “Veröffentlichen‹-Button erklärt sich der Werbende bereit, eine Spende an eine gemeinnützige Einrichtung seiner Wahl in Höhe von 250 Euro zu leisten. Bitte schicken Sie mir in jedem Fall zeitnach einen kurze Bestätigung (Mail oder Fax), ansonsten behalte ich mir die Löschung des werblichen Kommentars vor.“

Damit auch keiner den Zahlhinweis übersieht, hat Alexander den Warnhinweis ausdrucksstark umgesetzt (siehe Logostempel oben). Mit dem Preis in Höhe von 250 EUR hat er einen abschreckend hohen Betrag gewählt. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, will er die eingenommenen Beträge spenden und nicht für sich behalten. Denn deutschen Bloggern kommt es auf i.d.R. den Inhalt an und nicht auf die Einnahmen, die sie durch den Blog generieren.

One Response to Alexander Greisle verlangt ab sofort je Werbekommentar eine Spende von 250 EUR

  1. […] und es gibt auch schon verschiedene Ansätze das Problem zu lösen. Robert Basic hatte das Problem, best-practice-business.de beklagte das Leid. Work-innovation.de hatte damit zu kämpfen und auch der Schweizer jobblog hat […]

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