In EnergieEffizienz-Messe, Finanzen

Smart Money für Energieeffizienzmaßnahmen – Best Practice Beispiele für andere Fördermaßnahmen

Grundsätzlich spricht man im Zusammenhang der Beteiligung von Business Angels von „Smart Money“, weil nicht nur Beteligungskapital zur Verfügung gestellt wird, sondern auch das Know How und Netzwerk des Investors mit eingebracht wird. Von solchen „gekoppelten Angeboten“ lassen sich auch immer öfters Bund, Länder und Kommunen inspirieren, wenn sie neue Fördermittelprogramme „aus der Taufe heben“. Auf der EnergieEffizienz-Messe Frankfurt 2009 werden mehrere solche Programme in folgenden Vorträgen vorgestellt:

  • 15.09.2009 – 11.00 – 11.30 Uhr: Kosten senken, Effizienz steigern – PIUS als Erfolgsstrategie
  • 16.09.2009 – 14.00 – 14.30 Uhr: Effizienzsteigerung im Betrieb – PIUS Erfolgsbeispiel
  • 16.09.2009 – 12.30 – 13.30 Uhr: ÖKOPROFIT Frankfurt am Main geht in die zweite Runde
  • 16.09.2009 – 12.30 – 13.00 Uhr: Energieeffizienz im Betrieb, z.B. Schulungsangebot B.E.E.

Im folgenden habe ich auf den entsprechenden Webseiten die wichtigsten Informationen zu diesen Förderpogrammen zusammengetragen. Es handelt sich jeweils um eine ausgewogene Mischung aus geförderter Beratung, Weiterbildung und Erfahrungsaustausch der Beteiligten (und Ehemaligen). Gerade der Erfahrungsaustausch ist wichtig, weil sich viele Unternehmer eher von anderen Unternehmern als von Beratern etwas sagen lassen. Zudem entsteht so schnell ein positiver Wettbewerb, wer am erfolgreichsten die Maßnahmen umsetzt. So werden die anderen Beteiligten fast spielerisch mitgezogen. Um zu verhindern, dass zu viel Halbwissen herumwandert, sind Experten immer dabei, die ebenfalls unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass mehr Fördermaßnahme so wie die folgenden drei gestrickt wären:

  • ÖKOPROFIT FRANKFURT AM MAIN
    „Umweltschutz mit Gewinn- so lautet das Motto des Umweltprogramms ÖKOPROFIT. Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main sowie die externe Beratungsgesellschaft Arqum unterstützen die beteiligten Betriebe bei der Einführung und Umsetzung eines kostensparenden und ressourcenschonenden Umweltmanagementsystems. Durch acht praxisnahe Workshops und vier Vor-Ort-Termine vermittelt ÖKOPROFIT Wissen aus folgenden Bereichen: Wassereinsparung, Energieeffizienz, Abfallentsorgung und –vermeidung, Umgang mit Gefahrstoffen, Umweltmanagement, Mobilität und bestimmte Rechtsaspekte. Über das Basisprogramm hinaus haben die Betriebe die Möglichkeit dem ÖKOPROFIT Klub beizutreten, um den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Betrieben zu fördern. Nach der Abnahme der Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer die Auszeichnung „ÖKOPROFIT Betrieb Frankfurt am Main“. Ab Januar 2010 haben wieder 15 Frankfurter Betriebe die Möglichkeit an der zweiten Runde von ÖKOPROFIT teilzunehmen.
  • Hessen-PIUS
    „Hessen-PIUS® ist eine Initiative des hessischen Wirtschaftsministeriums zur Förderung des Produktions-Integrierten Umwelt-Schutzes (PIUS® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Effizienz-Agentur NRW). Zentraler Bestandteil der Initiative ist ein finanziell gefördertes Beratungs-Programm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Hessen aus Produktion, Handel und Dienstleistung. Besonders der Mittelstand hat unter steigenden Energie- und Materialeinsatzkosten empfindlich zu leiden. Insofern bietet Hessen-PIUS® den KMU Möglichkeiten, durch geförderte externe Beratung Lösungen zu finden, wie durch Prozess-Optimierung der Stoff- und Energiekreisläufe Ressourcen eingespart werden können. Jede Einsparung von z.B. Energie, Wasser, Luft, Roh- und Hilfsstoffen führt zu sofortiger und nachhaltiger Kosten- und Umweltentlastung.“
  • B.E.E. (Betriebliches Energie-Effizienz-Programm)
    B.E.E. ist ein Qualifizierungs- und Coachingprogramm für Personen, die Energieeffizienz im Unternehmen umsetzen und die dafür notwendigen Kompetenzen erwerben wollen. Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin werden berufsbegleitend sechs Monate lang zum „Betrieblichen Energie-Effizienz-Manager“ (mit Zertifikat) ausgebildet. Für die konkrete Arbeit im Unternehmen erhalten sie in diesem Zeitraum von Fachleuten ein kontinuierliches Coaching inklusive Unterstützung vor Ort, bei der auch ein Energie-Check durchgeführt wird. Über die Weiterbildungsphase hinaus können die teilnehmenden Unternehmen ihre Erfahrungen auf regelmäßig stattfindenden regionalen Netzwerktreffen austauschen.

Und was passiert, wenn man dann das nötige „Kleingeld“ braucht, um entsprechende Energiespar-Investitionen durchzuführen? Hier hilft die KfW mit Ihren Förderpogrammen. An beiden Tagen gibt es auf der EnergieEffizienz-Messe Frankfurt passende Vorträge dazu. Und was ist, wenn man als Unternehmen selber Energiespartechnologien entwickelt und weltweit vermarkten will. Dann hilft die „Exportinititative Energieeffizienz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Passende Informationen dazu findet man in jeder Messetasche, die auch diesmal wieder an die Teilnehmer ausgeteilt wird. Das Nr. 1 Solarland in der Welt werden wir wohl nie, aber DAS ENERGIEEFFIZIENZLAND der Welt können wir sehr wohl werden. Let´s go!

9 Responses to Smart Money für Energieeffizienzmaßnahmen – Best Practice Beispiele für andere Fördermaßnahmen

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