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Habt Ihr heute schon Geld getwittert?

Vor mehr als einem Jahr habe ich Euch hier im Blog die „Mitmach-Bank“ Fidor z.B. mit folgenden Worten vorgestellt: „Fidor belohnt User/ Kunden, die sich aktiv in FiCoBa und den anderen Communities von Fidor engagieren; und dies ist gleichbedeutend mit einem komplett neuen Banking-Verständnis – der Kunde “muss‹ nicht mehr stillschweigend das Angebot wahrnehmen, was die Bank vorgibt. Was die Bank “Gutes‹ für ihn in Petto hat. Sondern kann auf allen gängigen Kommunikationskanälen, aber auch über Business-Netzwerke à la XING, Facebook & Co die Vorstände direkt kontaktieren, in Dialog treten. Der Kunde erhält so auch die Möglichkeit, neue Finanzprodukte mit zu entwickeln – die sich an den Bedürfnissen des Kunden orientieren.“. Robbie hat das vor kurzem ausprobiert, anschließend dem Fidor-Bankvorstand Matthias Kröner einige Fragen gemailt, der diese wiederum per Video beantwortet hat. Die Antworten könnt Ihr Euch hier anschauen:

Matthias Kröner zeigt mit dieser Aktion sehr anschaulich, dass er die Social Media Klaviatur beherrscht. Und jetzt scheint für ihn die Zeit auch reif zu sein, um einen MedienBuzz zu initiieren. Eine aktuelle Fidor-PR-Meldung verrät, wie er sich bei den Massen bekanntmachen will: „Die FIDOR Bank AG ermöglicht als erste Bank eine sichere Überweisung via Twitter. Voraussetzung hierzu ist einerseits ein kostenlos angelegter Account bei dem neu entwickelten Echtzeit-Bezahlsystem des Bankhauses, der FIDOR Bank e-wallet. Andererseits benötigt der Nutzer einen Twitter-Account. Der adressierte Empfänger muss lediglich einen Twitter-Account besitzen, um in Echtzeit Geld geschickt zu bekommen.“ Als kleinen Exkurs zur eWallet, die sich noch in der Beta-Testphase befindet und von 2.000 Usern genutzt wird, biete ich folgendes Video an:

Nach diesem etwas längeren Exkurs geht es jetzt mit der Erklärung weiter: „Die Überweisung via Twitter funktioniert denkbar einfach: Der Absender hinterlegt in seinem FIDOR Bank Community-Profil den eigenen Twitter-Account. Für eine Geldsendung trägt der Absender dann den Twitter-Namen des Empfängers in das Empfängerfeld der e-wallet Überweisung ein. Mittels mobileTAN bestätigt der Absender die Geldsendung. Der Empfänger erhält eine Benachrichtigung über den Geldeingang im genannten Twitter-Account und kann dann – nach Registrierung für die FIDOR Bank e-wallet – sofort über das Geld verfügen…Weitere Informationen zur Geldsendung und zum Geldempfang an Twitter-Freunde finden sich unter www.fidor.de/twsend und www.fidor.de/tw.“ Und für den nötigen Buzz wird auch gleich gesorgt: „Zum Start der Twitter-Überweisung erhalten alle Follower des FIDOR Bank Twitter-Accounts (www.twitter.com/ficoba) einen kleinen Geldbetrag gutgeschrieben. So können sie die neue Möglichkeit der Web2.0-Überweisung direkt testen.“. Let´s buzz!

One Response to Habt Ihr heute schon Geld getwittert?

  1. stefan klaus sagt:

    auch diese bank wird nicht die wesentliche probleme des „geldes“ lösen

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