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Sieger des Frankfurter Gründerpreises 2006

Seit 2001 wird der mit 30.000 EUR dotierte Frankfurter Gründerpreis vergeben. Für den Frankfurter Gründerpreis 2006 gab es 32 Bewerbungen und damit deutlich mehr als in den Vorjahren. Die 32 Bewerbungen repräsentieren 51 Gründerinnen und Gründer, da sich 15 Gruppengründungen am Wettbewerb beteiligten. Der Anteil der Gründerinnen betrug 40 %. In den Gründungsfirmen werden einschließlich der Gründer 91 Vollzeitkräfte und 23 Teilzeitkräfte beschäftigt. 16 Gründungen haben einen Kapitaleinsatz von mehr als 25.000 Euro, die übrigen einen von weniger als 25.000 Euro.

Im folgenden sind die Ideen der vier bestplatzierten Gründer (diesmal gab es zwei Drittplatzierte) beschrieben:

  1. Adriana von Baillou (Heelwell GmbH)
    Adriana von Baillou ist in Singapur auf die Fußfersencreme ELLGY aufmerksam geworden und war von der Wirkung begeistert. Kein Wunder, dass dieses Produkt in vielen asiatischen Ländern einen Marktanteil von bis zu 75 % innerhalb von 3 – 6 Monaten nach Markteinführung erzielt hat. Als sich Frau von Baillou beim Hersteller HOE in Malaysie danach erkundigen wollte, wo sie diese Fußcreme in Deutschland erhalten könnte, erhielt sie den Hinweis, dass diese Produkt noch nicht in Europa vertrieben werden würde. Und so war die Idee schnell geboren, exklusiv diese Fußersencreme im deutschprachigen Raum zu vertreiben. Die Jury war besonders von der Tatsache begeitstert, dass Gründerin als Quereinsteigerin (gelernte Personalberaterin) die Führung des Milliardenkonzerns in Malaysie davon überzeugen konnte, die Richtige für diese Aufgabe zu sein. Noch ist es ein weiter Weg zur Nr. 1 in Deutschland, aber es muss ja auch noch Ziele geben, die man erreichen will, um ständig motiviert zu bleiben.
  2. Henriette Stephan (expacked)
    Henriette Stephan hat letztes Jahr die Firma expacked gegründet, die Marktforschung mit Schwerpunkt Packungsdesign für nationale und internationale Markenartikler anbietet. „expacked“ bietet laut eigenen Aussagen den Kunden den Benefit an, bei Packungsdesign-Tests stärker als üblich in die Tiefe zu gehen. „Unter Einsatz von psychologischen Wahrnehmungs-Tests und innovativen Analysemethoden wird der gesamte Kaufprozess von der ersten Wahrnehmung über das Vergleichen und Abwägen b
  3. Frau Lennerts-Pohlmann (LEPO Kinderschuhe)
    Besondere Produkte für Mutter und Kind, diese Anregung aus einem Urlaub in Belgien mitgebracht – war Grundlage für die Idee von „LEPO Kinderschuhe und mehr“. LEPO steht für die Gründerin, Frau Lennerts-Pohlmann. Die Geschäftseröffnung in der Wiesenstraße 31 war am 1. März 2005. Inzwischen sind bei LEPO Kinderschuhe 15 verschiedene Schuhmarken zu kaufen. Dazu kommen namhafte Wäschemarken, Taschen, Mützen und vieles andere mehr.
  4. Simone Roggen und Herrn Christian Goertz (Picture this!)
    „Picture This!“ ist eine moderne Form der Auftragsmalerei. Akademisch geschulte Künstler in Asien malen die vom Auftraggeber gewünschten Motive. „Picture this!“ hat sich auf den Stil des Foto-Realismus spezialisiert und die Nachfrage ist groß. Zwischen Auftragserteilung und Lieferung liegen in der Regel 4 – 5 Wochen. Zielgruppen sind Privat- und Firmenkunden. Der Laden befindet sich am Weckmarkt 11, neben dem Cafe Metropol.

Weitere Infos unter Wirtschaftsförderung Frankfurt.

7 Responses to Sieger des Frankfurter Gründerpreises 2006

  1. […] Am letzten Wochenende hat der 19. Gründermarkt des Forum Kiedrich stattgefunden. Diesmal haben sich 22 junge Unternehmen und 2 Alumnis (Unternehmer, die auf einem früheren Gründermarkt präsentiert haben) vorstellen können, um beim Get-to-Gether Kontakt zu wertvollen Mentoren und Alumnis zu erhalten. Mit Geohumus und Picture This! wurden Unternehmen vorgestellt, die wir hier im Blog schon vorgestellt haben. […]

  2. […] Picture This – Auftragsmalerei als Geschäftsidee Camera Toss Pionier Gallagher eröffnet heute erste Gallerieausstellung in Hamburg Satugo: Ein neuer Trend (Camera Tossing) und sein Produkt bellyart- mit Bauchabdrücken eine lukrative Marktlücke besetzt Mit Graffiti Geld verdienen (2): Künstler Jörg Eibelshäuser Storycarpet – ein Teppich, der Aufmerksamkeit verschafft Kunst und Business vereint Tiles-Art: Mosaikbilder incl. Firmenlogo Hubert Burda Media beteiligt sich am Kunsthändler LUMAS Adicolor-Revival – einfach gut Berlintapete – Tapetenmotiv nach eigenem Wunsch Freeframe: Innovative Ideen von Raumvolumen Innovatives Altersvorsorgemodell für Künstler « Schreibe Deine vernetzte Autobiographie   […]

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  4. […] Sieger des Frankfurter Gründerpreises 2006 Geohumus – Sieger des Frankfurter Gründerpreises 2005 Pragmatrade: Plattform für gebrauchte Softwarelizenzen Innocentive – Die Ideenbörse Interhyp: Onlinevermittler von Baufinanzierungen Vermittlung von Immobilien, die (noch) nicht zum Verkauf stehen Auktionsplattformen für Patente in den USA Recycelte Möbel werden zu Serienstars Hays AG -Bindeglied zwischen Auftraggeber und Freiberufler « Cornelius Büchner von StartingUp war gestern zu Gast beim Erfolgsteam-Club-Kamingespräch   […]

  5. […] Im Kielwasser der großen Unternehmen erfolgreich werden Leitfaden und Best-Practice-Beispiele für Kooperationen Fusion One: Back Up Service für das Handy ilove – Zeitschrift auf der Flasche Exklusive Markteinführung eines Pflegeproduktes auf Kosten des Herstellers Co-Selling im Gesundheitswesen: Take Care Health Systems kooperiert in USA mit Rite Drugstores nature-rings – Naturschutzbund als Vertriebspartner Karla-Bier wird über Apotheken vertrieben […]

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