In Geschäftsidee

Zeitschriften on Demand

Was machen Autoren, wenn sie keinen Verleger für ihr neues Buchprojekt begeistern können? Sie werden selber Verleger, indem sie sich via Blog & Co. bekannt machen und via Book on Demand dann ein Buch drucken lassen, wenn es vom Kunden bestellt wurde. Doch warum soll das nicht auf für andere „Papierformate“ funktionieren, wie z.B. Zeitschriften. Das dachten sich wohl auch die Macher des JPG Magazines.

Beim JPG Magazin ist der Name Programm. Hier werden Fotos aus dem Internet veröffentlicht. Mittlerweile gibt es die 6. Ausgabe. Die Zeitschriften umfassen jeweils 64 Seiten und kosten 19,99 USD. Die Kosten sind auch deshalb so hoch, weil keine Werbung im Magazin ein Teil der Druckkosten refinanzieren kann.

Jetzt wird ein weiteres Magazin aus der Taufe gehoben. Der Titel Verlag dahinter nennt sich 8020. Namensgeber ist ein Herr Pareto, der Erfinder des Pareto-Prinzips. Dieses Prinzip besagt, dass man mit 20 % des Aufwandes 80 % des Ertrages erzielt. Umgemünzt auf die Zeitschrift bedeutet das, dass 20 % der Leser den Inhalt für die restlichen 80 % erstellen sollen. Na, da muss es aber viele Ausgaben bzw. viele Autoren geben, um als Verleger von der Auflage leben zu können.

Die Verleger von 8020 haben ein eigenes Blog aufgelegt, um einen Einblick in ihre Start Up Phase zu geben. Das „Druckhaus“ von 8020 wie von JPG ist Lulu, die ja durch das Angebot von Book on Demands bekannt geworden sind und auch in Deutschland den Markt erobern wollen.

Gelesen bei Hugo E. Martin

One Response to Zeitschriften on Demand

  1. 8020 ist der Verlag, der plant ab Oktober / November weitere PoD Zeitschriften herauszubringen. Eine ‚interessante Lösung‘ sicher auch für manche illustre Website (mit illustrem Publikum) für die sich auch Werbetreibende finden lassen (und die Preise fallen lassen).

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