In Geschäftsidee

Mietservice für Kinderwiegen

Wir bewegen uns immer mehr weg von einer Besitzgesellschaft hin zu einer Nutzengesellschaft. Das bedeutet, dass der Kunde einen bestimmten Nutzen kaufen will und nicht unbedingt das Produkt dahinter. Das hat auch die Architektin und Schreinerin Verena Oberwinder aus Frankfurt am Main erkannt und bietet einen Mietservicefür Babybettchen an, da sich bei einer „Nutzungsdauer“ von 6 Monaten eine Anschaffung für die meisten Eltern nicht lohnt. Verena Oberwinder baut die Wiegens aus massivem Buchenholz und mit natürlichen Ölen versehen selbst. Komplett mit Matratze und Bezug liefert ihr Mietservice die Wiegen im Umkreis von 50 Kilometern. Für 25 Euro im Monat. Bis jetzt hat sie 4 Wiegen im Sortiment.

Auf die Idee kam die findige Unternehmerin, als sie selber schwanger war. Statt mehrere hundert Euro für ein neue Wiege auszugeben, möbelte sie für ihren Sohn Julius kurzerhand die alte Kinderwiege ihres Großvaters auf. Freunde und Bekannte erfuhren davon und fragten nach, ob sie nicht auch solch eine Wiege geschreinert bekommen könnten. Und so gründete die junge Mutter schnell ein Gewerbe. In der Werkstatt ihres Großvaters arbeitet sie acht Stunden in der Woche an den Wiegen. Vier Wochen dauert es etwa, bis ein Kinderbett fertig ist.

Noch kann die Jungunternehmerin von Ihrer findigen Geschäftsidee nicht leben. Deshalb macht sie sich Gedanken über die Vermarktung ihres Mietservices. Deshalb will Sie jetzt Ihr Angebot in Krankenhäusern und bei Hebammen bekannt machen.

Gefunden in der Frankfurter Rundschau

Weitere Artikel zum Thema:

3 Responses to Mietservice für Kinderwiegen

  1. […] Mietservice für Kinderwiegen […]

  2. […] die Handtaschenflatrate auch in Deutschland Flateratekonzept für Handtaschen rent a scientist Mietservice für Kinderwiegen Lütte leihen – Strampler-Flatrate « Doc Morris wurde von europäischen […]

  3. kinderwiegen sagt:

    Interessanter Gedanke es steckt viel Wahrheit dahinter ich finde auch das die Gesellschaft immer mehr zu einer „Nutzengesellschaft“ wird. Zu mal kommen auch ständig neue Güter hinzu und man kann gar nicht alles kaufen was man nutzen möchte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *